• Rezensionen,  3 Sterne,  Gelesen 2018

    [Rezension] Die Liebe und der Mut zum Leben – Rick R. Reed

    Rick R. Reed, Gay Romance, Dreeamspinner Press, Rezension

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    Titel: Die Liebe und der Mut zum Leben
    Reihe: Einzelband
    Autor: Rick R. Reed
    Verlag: Dreamspinner Press
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 176

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Der Lehrer Dane Bernard ist ein sanfter Riese, der an der Summitville Highschool von allen geliebt wird. Er hat eine wunderschöne Frau und zwei Kinder und versteht sich mit seinen Kollegen ebenso gut wie mit den Schülern. Aber Dane hat auch ein Geheimnis, das er wahrscheinlich niemals lüften wird – Dane ist schwul.

    Als er unerwartet seine Frau verliert, stellt er sich seinem Geheimnis. Ein neuer Lehrer, Seth Wolcott, weckt Danes Interesse. Auch Seth ist auf der Suche nach einem neuen Anfang. Er hat eine Trennung hinter sich und ist nach Summitville gekommen, um seine Wunden zu lecken. Eine neue Beziehung einzugehen, gehört nicht zu seinem Plan. Doch als er an seinem ersten Arbeitstag an der neuen Schule Dane begegnet, fühlt Seth sich sofort zu ihm hingezogen.

    Während die beiden Männer einen Tanz um Selbstfindung und neue Liebe beginnen, müssen sie dem schwulen Schüler Truman beistehen, der von seinen Mitschülern gehänselt und schikaniert wird. Truman ist ‚out and proud‘, eine Tatsache, die an ihrer Kleinstadtschule nicht bei allen auf Gegenliebe stößt. Dane und Seth versuchen, Truman dabei zu helfen, mit seinen Problemen besser umzugehen und sich selbst lieben zu lernen. Gemeinsam lernen sie lebensverändernde Lektionen über Selbstfindung, Akzeptanz, zerbrochene und neue Liebe.

    Rezension:

    Ich muss gestehen, dass Dane mir teilweise zu weich war. Einerseits mochte ich ihn, da er seinen Schülern gegenüber einfühlsam ist, andererseits erwarte ich von einem Vater, dass er seine Kinder stützt und nicht sie ihn. Beim Tod seiner Frau Katy und auch bei seinem Outing ist er mir einfach zu sehr zusammengebrochen. Es kann nicht sein, dass sein 12jähriger Sohn ihm dann eine Stütze sein muss. In allen möglichen Situationen kommen Dane die Tränen. Versteht mich nicht falsch. Es ist kein Problem für mich, wenn Männer Gefühle zeigen und auch weinen, aber ich bin der Ansicht, dass Eltern (egal ob Mann oder Frau) in  gewissen Situationen für ihre Kinder stark sein müssen. Zusammenbrechen können sie, wenn die Kinder nicht mehr in der Nähe sind. Ich hätte mir ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und ein bisschen mehr Stärke von ihm gewünscht.

  • Rezensionen,  3 Sterne,  Gelesen 2018

    [Rezension] Nitro – Inka Loreen Minden

    Inka Loreen Minden, Warrior Lover

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    Titel: Nitro
    Reihe: Warrior Lover; Band 5
    Autorin: Inka Loreen Minden
    Verlag: ohne
    Erscheinungsjahr: 2014
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 200

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Nitro ist explosiv wie Dynamit, denn in ihm lauert ein Biest, das er nur schwer unter Kontrolle hat. Geheime Experimente haben ihn zu dem gemacht, was er ist.
    Als er von den Outsidern gefangen genommen wird, ist Sonja die Einzige, die zu ihm vordringen könnte. Sie ist dem verschlossenen Krieger bereits begegnet, während sie als Rebellin in White City gelebt hat.
    Nitro will jedoch nichts mehr von ihr wissen und schwört sich, sie zu töten, da sie nicht nur sein wahres Ich gesehen, sondern ihm etwas genommen hat, das ihm niemand zurückgeben kann …

    Dies ist ein Bonusroman (ca. 200 Taschenbuchseiten), der zur Warrior-Lover-Serie gehört. Für das Verständnis der Reihe muss er nicht gelesen werden, allerdings sollte man zumindest Teil 1 „Jax“ kennen, um der Geschichte folgen zu können. Inhaltlich spielt diese Story vor Teil 1 bis nach Teil 3 und erzählt die Geschichte der ehemaligen Rebellin Sonja und dem Krieger Nitro.

    Rezension:

    Nitro ist der Chrakter, der am schlimmsten unter dem ehemaligen Regime gelitten hat, ohne es bis zu seiner Flucht wirklich zu merken. Gezüchtet nicht nur als Warrior, sondern auch als Bestie hat er noch eine größere Bürde zu tragen, als es die anderen Warrior haben.

    Als Rebellin nach White City eingeschleust fällt es Sonja schwer, zwischen ihrem Auftrag und ihrer Anziehungskraft zu Nitro die richtige Waage zu halten. Sie war mir teilweise etwas zu naiv und zu unbedarft in ihren Handlungen. Die Frauen der Warrior Lover sind eigentlich immer recht starke Persönlichkeiten, nur Sonja schaffte es irgendwie nicht, in ihrer Stärke zu bleiben.

  • Rezensionen,  3 Sterne,  Gelesen 2018

    [Rezension] Warrior Lover: Storm – Inka Loreen Minden

    Rezension, Inka Loreen Minden, Warrior Lover

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    Titel: Storm
    Reihe: Warrior Lover; Band 4
    Autorin: Inka Loreen Minden
    Verlag: ohne
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 130

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Erst war Storm sein Patient, dann sein Liebhaber …

    Mark arbeitet nach wie vor für die Rebellen und erledigt gefährliche Aufgaben. Er weiß selbst nicht, was in ihn gefahren ist, dass er sich regelmäßig mit dem Warrior Storm trifft. Doch der junge Mann zieht ihn magisch an. Obwohl Mark mit dem Feuer spielt, lässt er sich auf eine Beziehung ein. Eine Entscheidung mit schwerwiegenden Folgen …

    Rezension:

    Mit knapp 100 Seiten liest sich die Geschichte zwischen Mark und Storm natürlich sehr schnell. Sie ist eigentlich nicht als eigenständiger Band zu sehen, sondern als Bonusstory, die zwischen Band 2 und 3 spielt.

    Mark hat mir schon im ersten Band sehr gefallen. Intelligent, sensibel und Samantha ein sehr guter Freund. Hier hat er sich in meinen Augen allerdings eher zurück, als weiter entwickelt. Er wirkt fast schon abhängig von Storm und das macht ihn extrem schwach. Ich hätte mir doch etwas mehr Stärke gewünscht. Mark ist ein wunderbarer Mann, er steht fest im Leben, er muss sich nicht für einen anderen kleiner machen. Sein Verhalten nach Storms Entlassung aus dem Krankenhaus hatte etwas Klammerndes.  Mir hat das nicht so gut gefallen, denn es stand, meiner Ansicht nach, Mark nicht gut, sich so zu verhalten. Ich hätte mir mehr Stärke von ihm gewünscht.

  • 3 Sterne,  4 Sterne,  Gelesen 2018,  Rezensionen

    [Rezension] Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung – Stefanie Hasse

    Rezension, Loewe Verlag, Stefanie Hasse

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    Titel: Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung
    Reihe: Band 1
    Autorin: Stefanie Hasse
    Verlag: Loewe
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 411

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen …

    Rezension:

    Die Geschichte startet eher unaufgeregt, sie gibt uns genug Zeit, die Protagonisten kennenzulernen, ohne dass es langweilig ist. Durch eingeschobene Gedanken eines mysteriösen Unbekannten, erfahren wir schon so einiges über das, was Kiera bevorsteht, lange bevor sie es selber ahnt. Relativ schnell hatte ich einen Verdacht, wer der mysteriöse Unbekannte ist, habe mich aber getäuscht. Außer dieser Sache ist die Geschichte allerdings relativ vorhersehbar, wenn man schon einige Bücher aus dem Genre gelesen hat. Selbstverständlich gibt es eine Liebesgeschichte mit dem gutaussehenden Neuen und selbstverständlich hat man das Gefühl, dass der beste Freund der Protagonistin eigentlich mehr für sie sein will, als er es ist und sie bemerkt es nicht.

    Ja… und ein normales Teenager muss die Welt retten. Das muss alles nicht schlecht sein, ist es auch nicht, denn die Idee von Stefanie Hasse mit der Münze, die ihrem Träger die Macht gibt, das Schicksal anderer Menschen zu beeinflussen ist super. Leider wurde diese Idee für meinen Geschmack nicht ganz ausreichend ausgearbeitet, um den Leser wirklich bis ins letzte Detail verstehen zu lassen, wie das Prinzip funktioniert. Fortuna, Götter, Atlantis, die Spaltung… so halbwegs habe ich begriffen, wie alles passiert ist, aber ganz durchblickt habe ich es nicht, und auch nicht, was Fortuna nun eigentlich damit bezweckt hat. Kiera ist da auch keine große Hilfe, da sie die Macht der Münze nicht wirklich ausprobiert und sehr lange nicht die richtigen Fragen stellt.

  • Rezensionen,  3 Sterne,  Gelesen 2017

    [Rezension] #bandstorys: Bitter Beats – Ina Taus

    Rezension, Impress Verlag, Carlsen Verlag, ebook, Ina Taus

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    Titel: Bitter Beats
    Reihe: #bandstorys; Band 1
    Autorin: Ina Taus
    Verlag: Carlsen Impress
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 343 (lt. Verlagshompage)/ 282 auf meinem Tolino

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Seit ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, scheint es, als hätte Anna jeglichen Bezug zur Außenwelt verloren. Denn ihre Liebe war ein Geheimnis, das sie niemandem anvertrauen konnte, schon gar nicht ihrer Familie. Nicht mal ihre Bandkollegen kommen noch an sie heran, dabei ist ihr Gesang das Einzige, das Anna noch über Wasser hält. Bis sie nach einer Bandprobe im strömenden Regen in eine Bushaltestelle flüchtet und ihm begegnet. Max, mit dem tollen Musikgeschmack und dem süßen Lächeln. Max, der seinen Blick kaum von ihr abwenden kann. Nach ihrem ersten flüchtigen Moment im Regen glaubt keiner der beiden, den anderen je wiederzusehen. Aber man begegnet sich immer zwei Mal im Leben…

    Rezension:

    Nachdem mir „Closer: Mason & Jackson“ gut gefallen hat, wollte ich auch die #bandstorys von Ina Taus lesen. Gesagt getan, Band 1 auf den Reader geladen. Insgesamt hat mir die Geschichte gefallen. Die Charaktere handeln authentisch und die Geschichte entwickelt sich stetig vorwärts, so dass ich einfach dran bleiben musste. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Anna und Max erzählt, was es dem Leser leicht macht, beiden Protagonisten zu folgen und sich ihre Gefühlswelten zu erschließen.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Troublemaker – Leah Remini

    Rezension, Leah Remini, mvgVerlag

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    Titel: Troublemaker – Wie ich Hollywood und Scientology überlebte
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Leah Remini
    Verlag: mvg Verlag
    Erscheinungsjahr: 2015
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 248

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Die Schauspielerin Leah Remini ist mit Scientology aufgewachsen. Da ihre Eltern dieser Sekte angehörten, wurde sie schon in ihrer frühen Kindheit indoktriniert. Auch auf ihrem harten Karriereweg – von der unbedeutenden Nebenrolle bis zum gefeierten Serienstar in King of Queens – wurde sie stets von Scientology begleitet. Als prominentes Mitglied der Sekte lernte sie auch Tom Cruise kennen und war sogar Gast auf dessen Hochzeit mit Katie Holmes.

    Vor einigen Jahren begann Remini aber, die kontroversen Aktionen und Repressionen von Scientology zu hinterfragen, und wurde so zum „Troublemaker“. Dadurch war sie nicht nur Zielscheibe von Angriffen, sondern Scientology sah sie sogar als Bedrohung. Schließlich brach sie 2013 endgültig mit der Glaubensgemeinschaft und verlor dadurch auch den Kontakt zu vielen Freunden.

    Nun hat Remini ein Buch über diese Erlebnisse geschrieben und gibt unverfälschte und erschreckende Einblicke hinter die Kulissen von Scientology. In den USA schlug ihre Biografie große Wellen und avancierte dank der spannenden Story und der schockierenden Enthüllungen zum New York Times-Bestseller.

    Rezension:

    Mir ist dieses Buch eher zufällig in die Hände gefallen und da ich Leah Remini aus King of Queens kenne und sie da in ihrer Rolle als Carrie interessant fand, habe ich zugeschlagen. Man hat ja, als Normalsterblicher, wenig Einblicke in die Strukturen von Scientology.

    Da Leahs Mutter bei Scientology eintrat als die Kinder noch recht klein waren, ist Leah quasi in den Armen der Sekte aufgewachsen Sie berichtet sehr authentisch über ihre Erlebnisse dort und ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sie das, was sie berichtet, auch wirklich erlebt hat. Dabei bleibt sie aber oft an der Oberfläche und eher weniger über die Abläufe innerhalb der Sekte. Sie berichtet von stundenlangen Auditings und Kursen. Gerne hätte ich etwas mehr Einblick erhalten, wie z. B. diese Auditings ablaufen.