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[Rezension] Vertrauen und Verrat – Erin Beaty

Geposted am 19. April 2018 um 12:23

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Titel: Vertrauen und Verrat
Reihe: Kampf um Demora; Band 1
Autorin: Erin Beaty
Sprecherin:
Christiane Marx
Verlag: Silberfisch (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2018

Hörbuch-Download; ungekürzt (von Audible.de);
12 Stunden und 46 Minuten

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Um einer Heirat zu entgehen, beginnt Sage eine Lehre bei einer Kupplerin. Sie begleitet junge Damen, die durch Hochzeiten politische Allianzen sichern sollen. Für ihre Dienstherrin bespitzelt Sage die Ladys – und die Soldaten, die sie beschützen, denn es droht Krieg. Bald findet Sage sich zwischen den Fronten wieder. Und trifft ihre große Liebe. Doch wem kann sie trauen?

Rezension:

Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich die Rezension von Steffi bei his+her books so interessant fand.

Die Geschichte startet gleich ziemlich spannend, den Sage ist ganz und gar nicht das angepasste Mädchen, dass sich die Zeit eigentlich wünscht. Sie gerät gleich in den ersten Minuten heftig mit ihrem Onkel und später mit der Kupplerin aneinander. So bekommt der Leser gleich einen Eindruck dazu, wie Sage tickt. Ein interessantes junges Mädchen, würde ich sagen. Sage ist zu Anfang der Geschichte übrigens 16 Jahre alt.

Das Grundthema des Kuppelns fand ich sehr gut ausgearbeitet. Paare, die nicht von einer Kupplerin zusammengebracht wurden sind in dieser Gesellschaftsform nicht gern gesehen. Entweder haben sie kein Geld, oder sie haben eine verwerfliche Bindung eingegangen. Nur wer verkuppelt wurde ist auch als Ehepaar angesehen. ganz schwierige Vorstellung für einen halbwegs modern denkenden Menschen, vor allem, weil die Kupplerin eigentlich auch gar nicht interessiert, wie der Mensch wirklich ist, um vielleicht einen passenden Partner zu finden. Frauen haben sich dem Mann unterzuordnen, sie haben ein gefälliges Leben zu führen, also nicht aufzumucken und selbstverständlich auch ihren ehelichen Pflichten nachzukommen. Nicht gerade etwas, mit dem man Sage locken kann.

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[Rezension] Die fünf Gaben – Rebecca Ross

Geposted am 29. März 2018 um 11:12

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Titel: Die fünf Gaben
Reihe: Valenias Töchter; Band 1
Autorin: Rebecca Ross
Sprecherin: Anita Hopt
Verlag: Silberfisch (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2018
2 mp3-CDs; 705 Minuten

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen, wenn sie als Berufene ein neues Leben bei einem Schutzherrn beginnt. Sie folgt dem Angebot eines Lords, auch wenn sie dafür von Master Cartier Abschied nehmen muss. Schon bald wird ihr klar, dass sie in einem Netz aus Intrigen gefangen ist: Mit Hilfe ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen. Als sie Cartier wiedersieht, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Rezension:

Puh… ich gestehe, dass ich die erste CD über dachte, dass das Buch und ich keine Freunde werden. Die Geschichte beginnt leider sehr langatmig. Wir erleben mit, wie Brienna in Magnalia aufgenommen und dort ausgebildet wird. Wir lernen ihre Freundinnen und ihren Master (ihren Ausbilder) Cartier kennen. Wir erfahren ziemlich viel über die beiden Länder Valenia und Maevana, verpackt in die Studien, die Brienna in Magnalia erhält. Von ihrem Master erhält sie nach einiger Zeit ein Buch, welches ihr Ahnengedächtnis weckt. Durch dieses Gedächtnis wird sie immer wieder in die Vergangenheit geschleudert und lebt kurze Zeit das Leben ihres Vorfahren. Auf diese Weise ist Brienna in der Lage nach dem verschollenen Stein der Abendsonne zu suchen. So ganz hat sich mir allerdings nicht erschlossen, wozu die Gaben nun benötigt werden. Sie werden alle fünf gut erklärt und wir können uns etwas unter ihnen vorstellen, aber sie spielen keine wirklich große Rolle in dieser Geschichte. Ich persönlich fand das merkwürdig, da sie doch der Namensgeber des Buches sind.

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[Rezension] Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Michael Ende

Geposted am 11. Februar 2018 um 10:00

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Titel: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Autor: Michael Ende
Sprecher: Christoph Maria Herbst
Verlag: Silberfisch (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2018
6 CDs; 435 Minuten
ungekürzte Lesung

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Lukas der Lokomotivführer lebt mit seiner Lokomotive Emma auf der Insel Lummerland. Eines Tages bringt das Postschiff ein rätselhaftes Paket: ein Baby! Als Jim Knopf, der kleine Junge aus dem Paket, größer wird, ist bald nicht mehr genug Platz für alle Bewohner auf der kleinen Insel. So verlassen Jim, Lukas und Emma ihre Heimat und gehen auf große Abenteuerfahrt. Eine unglaubliche Geschichte über Freundschaft und Mut, mit fantastischen Gestalten und voller Überraschungen …

Rezension:

Christoph Maria Herbst liest einfach großartig. Alle Figuren haben ihre einzigartige, unverwechselbare Stimme, so dass man gut verfolgen kann, wer gerade redet. Er liest mit einer wundervollen Betonung, die die Geschichte noch aufregender macht. Ja, ich muss sagen, dass ich mich mit seiner Stimme und seiner Art zu lesen wirklich wohlgefühlt habe.

Der Schreibstil von Michael Ende ist wirklich toll. So ausführlich, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, sei es Lummerland mit seinen Bewohnern Emma, Lukas, der Lokomotivführer, Jim Knopf, Herrn Ärmel, Frau Waas und nicht zuletzt ihrem König, Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Wörter, die Kinder wahrscheinlich nicht kennen, wie z. B. kalfatern oder Tender werden sofort erklärt und so habe ich auch noch ein bisschen was dazu gelernt, denn auch ich kannte das Wort “kalfatern” bisher nicht. Mir ist das früher gar nicht so aufgefallen, aber neben einer spannenden Geschichte lernen Kinder hier auch wirklich viele Dinge kennen. So erklärt Lukas uns, was eine Fata Morgana ist und wie sie entsteht oder wir steigen in einen Vulkankrater hinab.

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[Rezension] Das Gold der Maori – Sarah Lark

Geposted am 30. Januar 2018 um 20:11

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Titel: Das Gold der Maori
Reihe: Kauri-Trilogie; Band 1
Autorin: Sarah Lark
Sprecherin: Dana Geissler
Verlag: Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2010
6 CDs; 472 Minuten

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Irland, 1845: Mary Kathleens Trauer kennt keine Grenzen, als ihr Verlobter Michael als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt wird. Als ihr Vater erfährt, dass sie ein Kind erwartet, verheiratet er sie gegen ihren Willen mit einem Viehhändler, der nach Neuseeland auswandern möchte. In der Strafkolonie angekommen, setzt Michael alles auf eine Karte: Er versucht auszubrechen, um nach Irland zu Kathleen zurückzukehren – nicht ahnend, dass sie in seiner Nähe lebt, verheiratet mit einem anderen …

Rezension:

Die Geschichte wird in zwei Hauptsträngen erzählt. Einmal begleiten wir Mary Kathleen und einmal begleiten wir Elizabeth, genannt Lizzie. Michael kommt eher als Figur im einen oder anderen Handungsstrang vor, als selbst eine wirkliche Hauptrolle zu spielen. Starten die beiden Erzählstränge recht weit voneinander entfernt mit Mary Kathleen in Irland und dann mit ihrem Ehemann Ian auf dem Weg nach Neuseeland und Michael und Lizzie auf dem Weg nach Australien, so laufen sie immer mehr zusammen, bis sie sich in einem imposant erzählten Finale treffen.

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[Rezension] Taste of Love: Mit Sehnsucht verfeinert – Poppy J. Anderson

Geposted am 15. Januar 2018 um 10:32

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>Titel: Mit Sehnsucht verfeinert
Reihe: Taste of Love; Band 4
Autorin: Poppy J. Anderson
Sprecherin:
Cathlen Gawlich
Verlag: Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2017
4 CDs; 252 Minuten

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Hayley liebt Scott, und Scott liebt Hayley. Ihre Traumhochzeit ist schon in Vorbereitung – doch plötzlich geben die beiden ihre Trennung bekannt. Während Freunde und Familie noch über die Gründe rätseln, sucht Hayley ihr Heil in der Flucht: Sie nimmt im weit entfernten Kalifornien eine Stelle als Gourmetköchin an. Doch sie kann Scott nicht vergessen, und so kehrt sie zurück in ihre Heimat Boston. Er hat mittlerweile eine steile Karriere hingelegt, gilt nun als einer der begehrtesten Junggesellen der Ostküste. Bekommt ihre Liebe trotzdem eine zweite Chance?

Rezension:

Der vierte Teil der Reihe stellt nun Hayley, die neue Sous Chefin von Nick in den Vordergrund. Leider muss ich gestehen, dass Hayley mir fast die gesamte Geschichte über total unsympathisch war. Sie ist egoistisch, handelt wenig nachvollziehbar. Spoiler zum Lesen markieren Sie betont, dass sie nichts mehr von Scott wissen will. Als er, wie sie glaubt, mit einer Freundin in das Restaurant kommt, in dem sie arbeitet, kippt sie ihm den Champagner ins Gesicht. Nur um gleich wieder zu behaupten, dass er ihr gleichgültig ist. Das passte alles nicht zusammen. Ich bin auch der Meinung, dass eine 29jährige, die noch dazu gerade auf der Arbeit ist, sich besser im Griff haben muss. Ich hätte ihr das als Chef nicht durchgehen lassen. Erst ganz zum Ende macht sie eine Wandlung durch, als sie sich endlich Gedanken über ihr Verhalten macht.

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