• 5 Sterne,  Gelesen 2026

    [Rezension] Im Labyrinth der Nerven – Dr. Nicole Knobloch und Dr. Christian Knobloch

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    Titel: Im Labyrinth der Nerven
    Reihe: Einzelband
    Autoren: Dr. Nicole und Dr. Christian Knobloch
    Verlag: Eden books
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 267
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Die Faszination für die Tiefen der menschlichen Seele begleitet uns seit Jahrhunderten: Wenn Mediziner*innen Fallgeschichten aus ihrer Praxis erzählen, dann hört man ihnen zu. Das Ärzteehepaar Nicole und Christian Knobloch behandelt in seiner Praxis seit über zwanzig Jahren Menschen mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen.

    In zahlreichen Fallgeschichten berichten sie nun erstmals aus dem breiten Spektrum der Neurologie und Psychiatrie. So begegnet ihnen eine junge Mutter, deren ALS-Diagnose bereits ihr Leben überschattet – doch ihr Schlafzimmerblick bringt die Ärzte auf eine rettende Spur. Ein gehirn-chirurgischer Eingriff befreit einen 14-Jährigen von seinen verheerenden epileptischen Anfällen, woraufhin er plötzlich ein geniales musikalisches Talent zeigt. Ein unerwarteter, erneuter Anfall im Erwachsenenalter gefährdet die Opernkarriere des Autisten.

    Das breite Spektrum der wahren Geschichten aus der neurologischen und psychiatrischen Praxis lässt erahnen, wie kompliziert, faszinierend, aber auch wie fragil und vulnerabel unser Gehirn – und damit auch unsere Seele – ist. In der Erforschung und Therapie der Erkrankungen des Nervensystems hat die Medizin in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht: Wo früher Ärzt*innen hilf- und ratlos waren, kann heute vielen Patient*innen entscheidend geholfen werden.

    Rezension:

    Im Labyrinth der Nerven von Dr. Nicole Knobloch und Dr. Christian Knobloch hat mir gut gefallen. Die beiden Autoren schaffen es, psychische Erkrankungen auf eine sehr einfühlsame und verständliche Weise darzustellen, ohne dabei zu sehr zu vereinfachen oder zu dramatisieren. Natürlich sind die Fallgeschichten so gestrickt, dass der normale Leser, der kein ausgebildeter Arzt oder Psychologe ist, diese auch versteht. Von daher sind die Krankheitsgeschichten, die sich gerade im neurologischen Bereich ja sehr vielschichtig darstellen, sicher stark verkürzt und vereinfacht dargestellt. Aber gerade das macht die Menschen hinter den Fallbeispielen so greifbar.

  • Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Nie wieder am falschen Ort! – Andrea Buchholz

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    Titel: Nie wieder am falschen Ort!
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Andrea Buchholz
    Verlag: Silberschnur
    Erscheinungsjahr: 2025
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 263
    Meine Wertung: ohne Wertung

    Klappentext:

    Auf den Punkt, pardon: auf den Ort gebracht!

    Astrokartografie ist eine schon fast magische Methode, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein zu können. Damit kannst du dein Leben ganz bewusst und vor allem aktiv erfolgreich gestalten. Kurz gesagt: Mithilfe der sogenannten Weltlinien findest du die Orte auf der Erde, an denen du so richtig glücklich und erfolgreich werden kannst.

    Die bekannte Medienastrologin Andrea Buchholz erklärt darüber hinaus, wie astrologische Energielinien der Asteroiden und der Sensitiven Punkte auf der Weltkarte dein Leben positiv beeinflussen können. Entdecke, wie du deine persönliche Astroweltkarte für dich nutzten kannst, um herauszufinden, welche Plätze du meiden solltest, wenn du Liebe, Erfolg und inneren Frieden finden willst. Folge den Sternen an deinen persönlichen Traumort – dorthin, wo sich dein Lebensglück entfalten kann.

    »Dein Glück liegt nur ein einziges Flugticket weit von dir entfernt.«

    Andrea Buchholz

    Rezension:

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich das Thema Astrokartografie unglaublich spannend finde. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass mir die astrologischen Grundkenntnisse fehlen, um den Inhalten wirklich gut folgen zu können.

    Andrea Buchholz schreibt engagiert und vermittelt den Eindruck, dass sie über ein großes Fachwissen verfügt. Für Leserinnen und Leser, die sich bereits intensiver mit Astrologie beschäftigen, könnte das Buch deshalb eine interessante und wertvolle Lektüre sein.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Arena´89 (3): Der einzige Zeuge – Stephan Steinthal

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    Titel: Der einzige Zeuge
    Reihe: Arena´89; Band 3
    Autor: Stephan Steinthal
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2026
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl:
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Reva ist der Arena entkommen, doch das Spiel geht weiter. Zwischen Verrat, Familiengeheimnissen und der letzten Maske des Kaisers entscheidet sich, ob aus ihrem Symbol echte Freiheit wird, oder ob selbst die Rebellion nur eine weitere Show ist.

    Reva hat die Bühne verlassen. Die Liga jagt ihre wertvollste Auctora quer durch die Stadt. Im Untergrund trifft sie auf den Mann, den sie für immer verloren glaubte: ihren Vater Taven. Und mit ihm eine Wahrheit, die das ganze System ins Wanken bringt. Gemeinsam schmieden sie einen Plan: den Kaiser stürzen, das Arena-System für immer beenden. Doch die Arena verschlingt alles, sogar den Widerstand. Wer Wahrheit verkündet, wird selbst zur Quote. Wenn die Herrschenden fallen sollen, müssen Reva und ihre Verbündeten dorthin zurück, wo alles begann: in die Arena. Als Show, die keiner mehr kontrollieren kann. Wahrheit braucht Quote.

    Rezension:

    Zuerst mal zum Cover. Seitdem ich Band 1 gelesen habe, wurden die Cover überarbeitet und das neue Cover ist so stimmig und ausdrucksstark. Ganz großartig geworden. Aus meiner Sicht haben die Bücher dadurch nochmal gewonnen, denn das Cover ist nun einmal der erste Eindruck, auch wenn der Inhalt wichtiger sein sollte. Und, da kommen wir auch gleich zu dem, was zählt… dem Inhalt.

    Auch Band 3 hat mich von der ersten Seite an gefesselt und er bringt diese Trilogie zu einem gelungenen runden Abschluss. Stimmig von der ersten bis zur letzten Seite. Sowas hat man selten, da oft bei Trilogien ja die mittleren Bände ein bisschen schwächeln. Das ist hier definiiv nicht der Fall.

  • 4 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Homerun – Savas Covan

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    Titel: Homerun – 80 Tage, 80 Ultra-Marathons: Mein Lauf durch die Türkei und zu meinen Wurzeln
    Reihe: Einzelband
    Autor: Savas Coban
    Verlag: Imagine Books
    Erscheinungsjahr: 2026
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 256
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    80 Ultra-Marathons in 80 Tagen. Der Extremsportler Savas Coban auf seiner bisher persönlichsten und emotionalsten Challenge: die Umrundung der gesamten Türkei – allein, ohne Unterstützung, 5.000 Kilometer von Istanbul nach Istanbul, gegen den Uhrzeigersinn, Schritt für Schritt, von Küste zu Küste, von Dorf zu Dorf, von Çay zu Çay. Coban gibt Einblicke in das Mindset, das es braucht, um körperliche und mentale Extremsituationen zu meistern. Zugleich nimmt er uns mit auf eine Reise zu den Menschen und Geschichten eines faszinierend vielfältigen Landes. Und wir erleben die innere Reise eines in Bremen geborenen Deutschtürken zu seinen Wurzeln. Ein Abenteuer, das alle Grenzen sprengt.

    Rezension:

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich Reiseberichte liebe und es immer total spannend finde, Menschen auf außergewöhnlichen Abenteuern zu begleiten. Vor allem, wenn es Abenteuer sind, die ich mir selbst niemals zutrauen würde.

    Homerun erzählt die beeindruckende Geschichte von Savas Coban, der in 80 Tagen 80n Ultra-Maraton durch die Türkei gelaufen ist. Er hat sich weder von Schmerzen, noch von „schlechtem“ Wetter abhalten lassen. Savas Coban kannte ich vorher nicht, aber er scheint ein Mensch zu sein, der sich ständig große Herausforderungen stellt und dabei immer wieder an seine körperlichen und mentalen Grenzen geht. Beeindruckend!

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Das dreizehnte Kind – Erin A. Craig

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    Titel: Das dreizehnte Kind
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Erin A. Craig
    Verlag: Ullstein Jugendbuch
    Erscheinungsjahr: 2025
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 672
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Hazel Trépas ist kein gewöhnliches Mädchen. Als dreizehntes Kind wurde sie einem Gott versprochen: dem Tod persönlich. Von ihm erhielt sie eine Gabe, die sie zu einer der größten Heilerinnen des Königreichs machen sollte: Hazel erkennt auf einen Blick, wie jede Krankheit geheilt werden kann.

    Doch jede Gabe hat ihren Preis. Hazel sieht auch, wenn das Schicksal eines Menschen besiegelt ist. Geplagt von den Geistern jener, deren Leiden sie beenden musste, sehnt Hazel sich nach Freiheit. Als der König tödlich erkrankt und das Reich vor dem Zerfall steht, wird Hazel an den Hof gerufen. Dort begegnet sie Prinz Leo, einem charmanten Thronfolger, der ebenso rebellisch ist wie Hazel selbst. Kann Hazel den Tod überlisten, um den König zu retten? Und zu welchem Preis?

    Rezension:

    Ich bin eigentlich gar nicht so ein großer Fan von Farbschnitten, aber hier muss ich gestehen, dass es der Farbschnitt war, der mich in der Buchhandlung zu dem Buch hat greifen lassen. Der war einfach so schön. Dann las sich auch noch der Klappentext sehr spannend, also musste das Buch mit und ich habe es absolut nicht bereut.

    Das dreizehnte Kind hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte besitzt eine besondere, düstere Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Das Zusammenspiel zwischen Hazel und „dem Tod“ Merrick war so toll. Einerseits ist er eben, wie er ist, andererseits musste ich die Bemühungen, die er anstellt, damit es Hazel gut geht, wirklich anerkennen. Es wirkte teils richtig rührend, wie Merrick sich Hazel gegenüber verhalten hat.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Der Gesang der Flusskrebse – Delia Owens

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    Titel: Der Gesang der Flusskrebse
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Delia Owens
    Verlag: Hanserblau
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 464
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben – mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

    Rezension:

    Dieses Buch habe ich ehrlich gesagt lange Zeit ignoriert, dachte, dieses Buch sei nichts für mich. Es entspricht auch nicht meinem typischen Lesegenre. Aber als ich bei Instagram in einem Video eine Rezension zu diesem Buch hörte, packte es mich plötzlich. Ich bin so froh, dass ich das Buch zur Hand genommen habe. Die Autorin hat mich von der ersten Seite an komplett in ihre Welt hinein gezogen. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.