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    Mein Buchbahnhof bekommt ein kleines Makeover – und ChatGPT hat kräftig mitgeholfen!

    Eigentlich wollte ich mich nur ein bisschen um meine älteren Rezensionen kümmern und sie für Suchmaschinen optimieren.

    Eigentlich.

    Wer selbst einen Blog betreibt, kennt das vielleicht: Man fängt mit einer Kleinigkeit an, entdeckt dabei die nächste Baustelle und ehe man sich versieht, ist der Abend vorbei. Genau das ist mir passiert. Nur dass ich diesmal nicht allein vor meinem Computer saß, sondern mir ChatGPT als Unterstützung geholt hatte.

    Und was soll ich sagen? Es hat mir richtig Spaß gemacht.

    Wenn aus einer Frage viele Ideen werden

    Ich hatte mir ChatGPT zu Hilfe geholt, weil ich mit meinem SEO-Plugin AIOSEO noch nicht so richtig gut umgehen kann. Wir haben uns dann gemeinsam Überschriften, Beschreibungen, interne Verlinkungen und die Hinweise meines SEO-Plugins angeschaut. Das funktionierte schon ziemlich gut.

    Irgendwann fiel mein Blick dann auf das Design der Buchinformationen in meinen Rezensionen. Die waren zwar praktisch, aber so richtig zufrieden war ich mit der Darstellung nicht mehr. Und wenn man schon einmal dabei ist, könnte man doch eigentlich …

    Ihr ahnt es vermutlich…

    Plötzlich waren wir mittendrin in HTML, CSS, Gutenberg-Blöcken und der Frage, wie ein Buchcover am schönsten neben einem rosafarbenen Informationskasten aussieht.

    Ich nutze übrigens WordPress für meinen Buchbahnhof. Vieles bekomme ich inzwischen selbst hin, aber wenn es um HTML, CSS oder die Gestaltung einzelner Elemente geht, stoße ich oft an meine Grenzen.

    Hier war ChatGPT eine echte Hilfe. Ich konnte erklären, wie ich mir etwas vorstelle, bekam Vorschläge und konkrete Anleitungen und konnte direkt ausprobieren, ob sie funktionieren. Und wenn etwas nicht so aussah, wie ich es mir gewünscht hatte? Dann haben wir gemeinsam weiter getüftelt.

    Es lief nämlich längst nicht alles auf Anhieb. Mal standen die Buchinformationen unter dem Cover statt daneben, mal sah die Smartphone-Ansicht anders aus als geplant, und zwischendurch sorgte auch eine falsch gespeicherte WordPress-Vorlage für viel Verwirrung.

    Zwischendurch hatten wir sogar den Moment, dass eine Änderung plötzlich etwas kaputtmachte, das vorher schon funktioniert hatte. Aber wir haben die Probleme Schritt für Schritt gelöst. Gerade das fand ich so hilfreich: Ich musste nicht erst selbst herausfinden, welche CSS-Regel für welches Problem verantwortlich sein könnte.

    Aber irgendwann war er da: der Buchkasten, bei dem ich auf den Bildschirm schaute und dachte: Ja! Genau so wollte ich das haben!

    Und dann kamen die Hörbücher …

    Eigentlich hätten wir an dieser Stelle zufrieden aufhören können.

    Aber natürlich fiel uns noch etwas ein.

    Meine Buchcover sind meistens hochkant. Hörbuchcover dagegen häufig quadratisch. Und plötzlich sah unser wunderschöner neuer Informationskasten bei den Hörbüchern gar nicht mehr so wunderschön aus.

    Also ging das Tüfteln weiter.

    Wir haben Informationen gekürzt, Abstände verändert und schließlich beschlossen, für Hörbücher eine eigene Gestaltung zu entwickeln.

    Jetzt stehen das Cover und die Hörbuchinformationen nebeneinander. Darunter gibt es eine feine Trennlinie und anschließend die Fahrkartenbewertung.

    Und wisst ihr was? Diese Variante gefällt mir sogar besonders gut!

    Neuer Hörbuchkasten auf dem Buchbahnhof mit Cover, Hörbuchinformationen und Fahrkartenbewertung.

    Von schlichten Sternen zu kleinen Fahrkarten

    Eine meiner liebsten Veränderungen betrifft meine Buchbewertungen.

    Auf meinem früheren Blog „Yvonnes Lesewelt“ hatte ich Federn als Bewertungssymbole. Da sie nicht zum Buchbahnhof passten, habe ich die Grafiken damals gar nicht erst mitgenommen. In manchen alten Rezensionen sind sie aber als Bezeichnung übrig geblieben. Auf dem Buchbahnhof habe ich meine Bücher dagegen von Anfang an ganz klassisch mit Sternen bewertet. Das funktionierte natürlich. Aber Sterne findet man überall. Irgendetwas Eigenes fehlte mir.

    Also haben ChatGPT und ich überlegt, was besser zu einem Blog namens Buchbahnhof passen könnte.

    Die Idee mit den Fahrkarten gefiel mir sofort!

    Wir haben verschiedene Varianten ausprobiert, sogar unterschiedliche Farben miteinander verglichen. Nostalgisches Sepia oder doch lieber Altrosa?

    Für mich war die Entscheidung schnell gefallen: Altrosa!

    Fünf Bewertungsstufen mit nostalgischen altrosa Fahrkarten und kleinen Lokomotiven, von einer bis fünf Fahrkarten.

    So entstanden kleine Fahrkarten mit einer nostalgischen Lokomotive. Je nach Bewertung sind die Fahrkarten ausgefüllt oder verblasst. Und darunter steht jetzt beispielsweise „4 von 5 Fahrkarten“.

    Und plötzlich hatte mein Buchbahnhof ein Bewertungssystem, das wirklich zu ihm passt.

    Schön aussehen ist gut. Arbeit sparen ist noch besser!

    Bei der Neugestaltung ging es aber nicht nur um die Optik.

    Damit ich nicht bei jeder Rezension wieder von vorne anfangen muss, haben wir anschließend zehn wiederverwendbare WordPress-Muster angelegt: jeweils fünf für Bücher und fünf für Hörbücher.

    Natürlich ging auch das nicht ganz ohne kleine Pannen. Zwischendurch hatte ich einige Muster versehentlich synchronisiert. Zum Glück habe ich es rechtzeitig bemerkt und ChatGPT hat mir technisch geholfen, das zu korrigieren.

    Jetzt muss ich nur noch die Vorlage mit der passenden Fahrkartenbewertung auswählen, das Cover austauschen und die Buchinformationen eintragen.

    Das dürfte mir künftig einiges an Zeit sparen.

    Wie das Ergebnis bei einer älteren Rezension aussieht, könnt ihr euch übrigens bei meiner Rezension zu „Anouk, die nachts auf Reisen geht“ anschauen. Hier habe ich den neuen Buchkasten und die Fahrkartenbewertung bereits eingebaut.

    Ganz ohne Haken? Nein!

    Ich möchte aber auch einen Punkt erwähnen, der für mich dazugehört: Ich habe für diese intensive Zusammenarbeit die kostenpflichtige Version von ChatGPT gebraucht.

    Mit der kostenlosen Version bin ich aufgrund der Nutzungsbeschränkungen immer wieder an Grenzen gestoßen. Gerade wenn man über längere Zeit an einem Design arbeitet, Screenshots zeigt, Änderungen ausprobiert und anschließend weiter fragen möchte, ist das ziemlich hinderlich.

    Deshalb habe ich mich für ein kostenpflichtiges Abo entschieden.

    Das muss natürlich nicht jeder machen. Für gelegentliche Fragen reichte für mich bisher die kostenlose Version völlig aus. Für mein umfangreicheres Blogprojekt war die Bezahlversion aber eine echte Erleichterung. Ohne das kostenpflichtige Abo wäre ich vermutlich längst nicht so weit gekommen. Immer wieder hätte ich warten müssen, bis ich die benötigten Funktionen erneut nutzen konnte.

    Und auch mit Abo war nicht jeder Vorschlag auf Anhieb perfekt. Ich musste weiterhin kontrollieren, ausprobieren und manchmal auch widersprechen.

    ChatGPT hat mir die Arbeit also nicht einfach vollständig abgenommen. Aber es hat mir geholfen, Ideen umzusetzen, für die mir allein oft das technische Wissen gefehlt hätte.

    Mein Fazit

    Was mich an dieser Zusammenarbeit besonders begeistert hat, war nicht nur das fertige Ergebnis. Es war die Möglichkeit, meine eigenen Vorstellungen einzubringen und sie gemeinsam Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.

    Ich habe entschieden, was zu meinem Buchbahnhof passt. ChatGPT hat Vorschläge gemacht, technische Lösungen geliefert und mich durch die Umsetzung begleitet. Und ganz nebenbei habe ich selbst einiges über WordPress, Gutenberg und CSS gelernt.

    Natürlich ist mein Buchbahnhof damit nicht plötzlich komplett fertig. Es gibt noch ältere Rezensionen, die auf ihren neuen Buchkasten warten. Aber genau darauf freue ich mich jetzt sogar. Denn manchmal macht es richtig Spaß, an seinem Blog zu basteln – besonders, wenn man dabei nicht mit jedem technischen Problem allein dasteht.

    Wie findet ihr die neuen Fahrkarten? Und habt ihr selbst schon einmal KI genutzt, um etwas Kreatives oder Technisches umzusetzen?

    Hinweis: Dieser Beitrag berichtet über meine eigenen Erfahrungen mit ChatGPT. Das kostenpflichtige Abo habe ich selbst abgeschlossen. Es handelt sich nicht um eine bezahlte Kooperation mit OpenAI.
    Und ja, der erste Entwurf dieses Beitrages wurde tatsächlich auch mit Hilfe von ChatGPT geschrieben, denn wer könnte besser zusammenfassen, was wir stundenlang gemacht haben, als das Programm selbst? Ich habe aber den Text so umgeschrieben, dass er mir entspricht.

  • 4 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Next Chapter you – Nadja Trunk

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    Titel: Next Chapter you – in 30 Kapiteln zur besten Version deiner Selbst
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Nadja Trunk
    Verlag: Gabal Verlag
    Erscheinungsjahr: 2026
    Einband: Softcover
    Seitenanzahl: 219
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    In 30 Tagen zu dir selbst finden

    Slow Life? Fehlanzeige! Leistungsdruck, Schnelllebigkeit und ständige Reizüberflutung sind in unserem Leben längst alltäglich geworden. Unsere Tage füllen sich mit Terminen, die To-do-Listen werden länger und bei jedem Griff zum Handy erinnert uns eine wachsende Zahl unbeantworteter Nachrichten daran, wie viel noch erledigt werden muss. Gute Vorsätze, gesunde Routinen und Achtsamkeit bleiben dabei oft auf der Strecke.

    Wenn wir ehrlich mit uns sind: Manchmal wissen wir gar nicht mehr so genau, wo uns der Kopf steht. Zwischen neuen Instagram-Trends, Mental Load und unseren eigenen Zukunftswünschen verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst. Es ist verführerisch, einfach mit dem Strom mitzuschwimmen – schneller, besser, produktiver – ohne sich wirklich Zeit für die eigenen Gedanken zu nehmen.

    Dabei geht uns eine wichtige Sache verloren: das Gefühl für uns selbst. Der Draht zu unseren Wünschen, Bedürfnissen und Zielen. Selbstreflexion ist eines der kraftvollsten Instrumente für persönliches Wachstum. Dafür braucht es bewusst gesetzte Momente der Klarheit und des Innehaltens.

    Genau hier setzt dieses Journal an. Es unterstützt dich, dir wieder bewusst Zeit für dich selbst zu nehmen. In nur 30 Tagen kannst du dein Mindset neu ausrichten, neue Routinen etablieren, Visionen entwickeln und einschränkende Glaubenssätze hinterfragen.

    Einen Monat lang richtet sich der Fokus auf dich – deine Vergangenheit, deine Gegenwart und deine Zukunft. Wer bist du wirklich? Und was willst du für dein Leben?

    In diesem Journal reflektierst du verschiedene Lebensbereiche: Freundschaften, Beziehungen, Karriere, gesellschaftliche Erwartungen, aber auch Dankbarkeit, Selbstfürsorge und die kleinen Momente des Glücks.

    Rezension:

    Next Chapter You von Nadja Trunk ist ein Journal zur Selbstreflexion, das dazu einlädt, sich selbst besser kennenzulernen und sich mit verschiedenen Lebensbereichen auseinanderzusetzen.

    Ich habe bisher einige Kapitel bearbeitet und finde das Konzept insgesamt sehr gelungen. Die 30 Kapitel sind darauf ausgelegt, an 30 Tagen bearbeitet zu werden. So hat man jeden Tag eine kleine Aufgabe, für die man nicht viel Zeit einplanen muss. Natürlich kann man sich mit den einzelnen Fragen auch ausführlicher beschäftigen, aber ich mag es, dass man sie ebenso gut in wenigen Minuten beantworten kann. Ich persönlich finde es bei solchen Journals besonders wichtig, möglichst spontan und ehrlich zu antworten. Je länger man über eine Frage grübelt, desto eher besteht die Gefahr, dass man das aufschreibt, was man sich wünscht oder von sich selbst denken möchte, anstatt das, was tatsächlich da ist. Gerade die ersten Gedanken können deshalb sehr aufschlussreich sein.

  • 4 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] New Earth Project – David Moitet

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    Titel: New Earth Project – Tödliche Hoffnung
    Reihe: Einzelband
    Autor: David Moitet
    Verlag: Edel Kids Books
    Erscheinungsjahr: 2020
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 296
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    Im Jahr 2125 haben sich die Reichen in überdachte Stadtzentren zurückgezogen, wo sie vor Umweltverschmutzung geschützt sind. Die Armen drängen sich in der überfluteten Water-Zone. Von dort stammt Isis. Sie hat es geschafft, einen Platz in der gemischten Schule zu bekommen, in die auch die Kinder der privilegierten Familien gehen – unter anderem Orion, der Sohn des Erfinders des New Earth Projects. Dieses ermöglicht es wöchentlich 1 Million Menschen aus der ganzen Welt, in einem gigantischen Weltraumschiff die Reise zur Neuen Erde anzutreten, wo fruchtbare Felder darauf warten, von den Neuankömmlingen bewirtschaftet zu werden. Trotz der sozialen Unterschiede freunden sich Isis und Orion an. Doch als Isis’ Familie ein Ticket nach Neue Erde gewinnt, entdeckt Orion, dass Neue Erde nicht das ist, was es zu sein vorgibt …

    Rezension:

    New Earth Project hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, das Erzähltempo flott und man kommt gut durch das Buch. Auch Isis, Orion und Flynn waren mir sympathisch und ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet.

    Trotzdem hätte die Geschichte für meinen Geschmack stellenweise etwas mehr Tiefgang vertragen können. Sowohl die Charaktere als auch die Welt, in der die Handlung spielt, bleiben eher oberflächlich. Die Figuren sind nicht besonders tief ausgearbeitet, aber die spannende Handlung macht das ein Stück weit wett. Da ich alle Figuren schnell ins Herz geschlossen hatte, wollte ich dann aber dich dran bleiben. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen. Nun muss man allerdings auch zugeben, dass die Schrift sehr groß ist. Da sind gerade mal 296 Seiten dann auch nicht viel. Da es sich aber um ein Buch für Jugendliche handelt, finde ich es auch ganz gut, wenn es sich durch recht große Schrift einfach lesen lässt.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Die gute Tochter – Karin Slaughter

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    Titel: Die gute Tochter
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Karin Slaughter
    Verlag: Harper Collins
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover, ebook
    Seitenanzahl: 608
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    „Lauf!“, fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. „Lauf weg!“ Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
    Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

    Rezension:

    Als junge Erwachsene habe ich die Sara Linton und die Will Trent Reihen von Karin Slaughter verschlungen. Irgendwann bin ich von ihren Büchern ein bisschen ab gekommen. Jetzt ist mir nach langer Zeit mal wieder ein Thriller in die Hand gefallen und ich war sofort wieder gefesselt. Karin Slaughter macht ihrem Namen einfach alle Ehre. Für mich ist sie eine der besten Thriller-Autorinnen weltweit. „Die gute Tochter“ ist tatsächlich schon fast 10 Jahre alt, aber ein Thriller wird ja nicht schlechter, nur weil er etwas älter ist.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Die Goldene (2): Unter grauen Schatten – Jella Benks

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    Titel: Unter grauen Schatten
    Reihe: Die Goldene; Band 2
    Autorin: Jella Benks
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 400
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Abseits des Reichs findet Liah endlich Freiheit, doch die hat ihren Preis. Liah soll das System und alles, was ihr vertraut ist, hintergehen und fortan unter Menschen leben, die sie ihr Leben lang für Feinde hielt. Während die Schatten mit ihr als goldener Rebellin die Stimmung im bronzenen Ring anheizen, muss Liah herausfinden, ob sie Zayne vertrauen kann. Viel Zeit bleibt ihr dafür nicht, Arjan hat bereits seine eigenen grausamen Pläne, um sie zurück an seine Seite zu zwingen. Düstere Prophezeiungen pflastern Liahs Weg und ein Geheimnis reicht so tief, dass es jede aufkeimende Hoffnung zerstören wird.

    Rezension:

    Im zweiten Band befindet sich Liah nun bei den Schatten. Gemeinsam mit ihr lernen wir nach und nach deren Welt kennen. Allerdings muss ich auch hier wieder sagen, dass mir der Weltenbau nicht ausführlich genug ist. Es werden zwar neue Bereiche und Lebensweisen vorgestellt, aber vieles bleibt einfach offen. Wovon leben die Menschen außerhalb der Ringe? Wie funktioniert ihr Alltag? Wie ist ihre Gesellschaft aufgebaut? Darauf bekommt man leider kaum Antworten.

    Auch Zayne wird immer undurchsichtiger. Ich wusste beim Lesen nie so richtig, ob Liah ihm tatsächlich vertrauen kann oder ob er vielleicht doch eigene Ziele verfolgt. Dazu trägt auch Rune bei, der in diesem Band neu eingeführt wird und ebenfalls zu den Schatten gehört. Auf mich wirkte er zunächst durchaus vertrauenswürdig, aber auch bei ihm bleibt die Frage, welche Rolle er letztendlich spielen wird.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Die Goldene (1): Gefangen im System – Jella Benks

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    Titel: Gefangen im System
    Reihe: Die Goldene; Band 1
    Autorin: Jella Benks
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 307
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Das System kennt deinen Platz. Doch was, wenn du dich an der Seite des falschen Mannes wiederfindest?

     Anziehung ist gefährlich, Liebe nur Illusion und einzig das System weiß, wer zusammengehört. Darauf vertraut auch Liah, bis sie ausgerechnet Arjan – dem zukünftigen Präsidenten – als Partnerin zugeteilt wird, einem Mann, den sie verachtet.

    Während sie sich in ihre vorbestimmte Rolle zwingt, zieht sie der geheimnisvolle Zayne in seinen Bann und bringt ihre Loyalität ins Schwanken. Gefangen in einem Strudel aus Rache, Verrat und düsteren Geheimnissen, muss Liah herausfinden, wer sich irrt.

    Das unfehlbare System oder ihr Herz?

    Rezension:

    „Die Goldene – Gefangen im System“ ist der erste Band der vierteiligen Reihe von Jella Benks. Im Mittelpunkt stehen Liah, eine Goldene, und Arjan, der Sohn des Präsidenten, natürlich ebenfalls ein Goldener.

    Arjan war mir von Anfang an unglaublich unsympathisch. Er ist machtbesessen und egoistisch und betrachtet Liah – genau wie alle Goldenen Frauen – eigentlich nur als Anhängsel. Sie sollen still sein, gut aussehen und ihrem zukünftigen Partner gefallen. Und genau dazu wurde auch Liah von ihren Eltern erzogen. Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen spielen überhaupt keine Rolle. Sie wurde im Grunde nur geboren, um dem Sohn des Präsidenten eine gute Gefährtin zu sein. Auch ihre Eltern waren mir deshalb von der ersten bis zur letzten Seite ausgesprochen unsympathisch.

    Dann taucht natürlich noch der geheimnisvolle und gutaussehende Fremde Zayne auf. Lange bleibt die Frage offen, wer oder was er eigentlich ist. Dennoch bringt er das gewisse Etwas in die Geschichte, denn er sieht Liah als das, was sie ist … ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen. Die beiden verbindet schnell eine gute Freundschaft und sicher auch ein bisschen mehr. Trotzdem spielt auch er nicht mit offenen Karten.