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[Rezension] Dark Palace (1): Zehn Jahre musst du opfern – Vic James

Geposted am 15. April 2021 um 10:30

Dark Palace, Cover, Vic James, Fischer Jugendbuch, Rezension

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Titel: Zehn Jahre musst du opfern
Reihe: Dark Palace; Band 1
Autorin: Vic James
Verlag: Fischer Jugendbuch
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover, ebook
Seitenanzahl: 440

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Zehn Jahre Sklavenarbeit für alle. Fast alle.

In England muss jeder, der nicht zum magischen Adel gehört, zehn Jahre lang als Sklave arbeiten.
Lukes Familie will diese Sklavenjahre gemeinsam durchstehen, im Dienst der mächtigen Herrscherfamilie Jardine. Doch nun rast Lukes Herz vor Angst, als er plötzlich von den anderen getrennt und in die laute und schmutzige Fabrikstadt Millmoor gebracht wird. Die Arbeit dort ist besonders hart.

Seine Schwestern sind mit den Eltern am prunkvollen Hofe der Jardines den rücksichtslosen Machtspielen und eiskalten Intrigen der Elite ausgesetzt. Vor allem der junge Adlige Silyen verfolgt mit seinen ungeheuerlichen magischen Fähigkeiten eigene Ziele. Und Lukes Schwester Abi verliert ihr Herz an den Falschen.

Rezension:

Das Buch hatte ich tatsächlich auf der Wunschliste, als es 2018 erschienen ist, wie das aber manchmal so ist wanderte es nach hinten. Dann las ich einige eher nicht so begeisterte Rezensionen, was mich auch nicht dazu brachte, das Buch zu kaufen. Vergessen habe ich es aber nie und nun endlich zugeschlagen. Ich muss sagen: Ich hätte es früher kaufen sollen! Ich bin schwer begeistert und total in der von Vic James geschaffenen Welt gefangen. Dafür habe ich jetzt das Glück, dass ich alle drei Bände hintereinander weg lesen kann. Das ist auch nicht schlecht.

Die Geschichte ist wirklich heftig. Sowohl im Sinne von körperlich brutal, als auch emotional brutal.   Das System, dass jeder Gewöhnliche irgendwann in seinem Leben zu 10 Jahren Sklavenarbeit antreten muss ist unglaublich menschverachtend. Man fragt sich, warum sich die Menschen nicht dagegen auflehnen. Nach und nach erfährt man aber immer mehr, wozu die Menschen mit Geschick (sowas wie Magie) fähig sind. Die normalen Leute haben einfach keine Chance. Das machte mich zeitweise ziemlich mutlos.

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[Rezension] Die Hafenschwester (2): Als wir wieder Hoffnung hatten – Melanie Metzenthin

Geposted am 13. April 2021 um 15:22

Rezension, Die Hafenschwester, Diana Verlag,

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Titel: Als wir wieder Hoffnung hatten
Reihe: Die Hafenschwester; Band 2
Autorin: Melanie Metzenthin
Verlag: Diana (Random House Verlage)
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 495

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Hamburg, 1913: Mit ihrer großen Liebe Paul hat Krankenschwester Martha drei gesunde Kinder, eine schöne Wohnung und sogar eine Einladung nach Amerika, um ihre Freundin Milli zu besuchen. Doch die Stadt steht kurz vor dem Ausbruch des 1. Weltkrieges und Marthas Träume von der Zukunft zerplatzen. Trotz seiner 41 Jahre wird Paul eingezogen und Martha muss sich in dieser schweren Zeit allein um das Überleben ihrer Familie kümmern. Als Paul nach einem Granatenangriff schwer entstellt zurückkehrt, wird ihre Ehe auf eine harte Probe gestellt. Martha tut alles für ihren Mann, Paul unterzieht sich aber nur unwillig den nötigen Operationen und scheint aufgegeben zu haben …

Rezension:

Band 2 spielt deutlich nach Band 1. Es sind einige Jahre ins Land gezogen. Martha und Paul sind verheiratet und haben 3 wunderbare Kinder. Nachdem sie Cholera-Epidemie in Band 1 gut überstanden ist, steht nun der erste Weltkrieg vor der Tür.

Auch in diesem Band ist Martha, die Hafenschwester, natürlich die Hauptperson. Was mir an Martha richtig gut gefällt ist, dass die Autorin sie nicht unfehlbar gemacht hat. An der einen oder anderen Stelle legt sie Verhaltensweisen an den Tag, die mir nicht unbedingt gefallen habe, die sie aber menschlich machen. Martha ist ein authentischer Mensch mit Ecken und Kanten. Ihre schlechte Seite ist, aus meiner Sicht, die Überheblichkeit, die sie teilweise an den Tag legt. Nicht, dass sie sich wirklich über andere erhebt, aber sie strahlt manchmal aus, dass sie der Ansicht ist, dass sie am Besten weiß, was für die Menschen in ihrer Umgebung gut ist. So begegnet sie der Frau Ihres Bruders, Li-Ming, zunächst mit sehr viel Mißtrauen. Insgesamt ist Martha aber nach wie vor der Mensch, den wir aus dem ersten Band kennen. Unerschrocken setzt sie sich für die Belange der Schwächeren ein.

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[Alltagsworte] Samstagsplausch 15/2021

Geposted am 10. April 2021 um 7:00

Samstagsplausch

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Was für eine Woche… Letzten Samstag waren wir nochmal im Garten zu Gange. In der Sonne war es schön warm. Erst bei mir so Einiges gemacht und dann bei Torben noch einen alten Baumstumpf mit der Fräse weggenommen. Abends habe ich ganz entspannt mit Buch auf dem Sofa gelegen und The Voice Kids geschaut. War ein sehr schöner, arbeitsreicher und guter Tag. Man freut sich ja irgendwie immer, wenn man in Haus und Garten was geschafft hat. Tut gut!

Sonntag haben wir ein bisschen gechillt. Ein bisschen was draußen gemacht, ein bisschen gelesen, ein bisschen auf dem Sofa gelegen und geschlafen. Ganz entspannt. Abends waren wir dann bei meinen Eltern, nachträglich zum Geburtstag meiner Mutter. Es gab Hähnchenschenkel und Kartoffelsalat. Danach haben wir Karten gespielt.

Murmelmikado, SamstagsplauschWir haben übrigens ein neues Spiel für uns entdeckt. Murmelmikado. Das Spiel habe ich im Bücherschrank gefunden und einfach mal mitgenommen. Dafür da gelassen habe ich “Spiel des Wissens”, dass wir als Kinder geliebt haben und es ist auch schon weg. Ich hoffe, dass es begeisterte neue Besitzer gefunden hat. Murmelmikado ist eigentlich ein Spiel für Kinder ab 5 Jahren, aber es macht so einen Spaß. Wenn man die Stäbe ein bisschen biegt und sie dadurch auf Spannung in dem Spiel stecken, dann wird der Schwierigkeitsgrad deutlich erhöht. Ich kann es euch empfehlen. Einfach zu verstehen, eine Partie ist schnell vorbei und es macht, wie gesagt, großen Spaß.

Montag gab es bei uns Reste vom Vortag. Für jeden von uns war noch ein Hähnchenschenkel da. Dazu habe ich Rotkohl, Kartoffeln und Soße gemacht. Da es mein letzter Urlaubstag war habe ich die Zeit nochmal zum chillen genutzt. Ich habe den zweiten Band um die Hafenschwester beendet und mit “Kollektives Trauma heilen” angefangen. Das Wetter spielt hier übrigens so richtig aprilmäßig verrückt. Samstag habe ich im T-Shirt im Garten gearbeitet und heute hat es große Flocken geschneit. Liegen geblieben ist es aber zum Glück nicht.

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[Rezension] Die Hafenschwester (1): Als wir zu träumen wagten – Melanie Metzenthin

Geposted am 5. April 2021 um 15:20

Diana Verlag, Cover, Rezension, Melanie Metzenthin

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Titel: Als wir zu träumen wagten
Reihe: Die Hafenschwester; Band 1
Autorin: Melanie Metzenthin
Verlag: Diana (Random House Verlage)
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 464

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Hamburg, 1892: Die Cholera erschüttert die Stadt an der Elbe und fordert tausende Opfer. Als Marthas Mutter stirbt, muss sie das Überleben ihrer Familie sichern. Die junge Frau aus dem armen Gängeviertel ergattert eine Lehrstelle am Eppendorfer Krankenhaus und arbeitet sich bis zur OP-Schwester hoch. Während die Ärzte sich im Wettlauf gegen die Zeit befinden, ist Hamburg auch im politischen Umbruch: Die Hafenarbeiter streiken, die Frauen kämpfen ums Wahlrecht und für die Rechte von Prostituierten. Martha schließt sich der Frauenbewegung an und führt gleichzeitig ihren ganz persönlichen Kampf. Denn sie hat nicht nur die Liebe zur Medizin entdeckt, sondern – gegen die strengen Regeln am Krankenhaus – auch zu einem jungen Mann …

Rezension:

Melanie Metzenthin hat sich inzwischen zu meiner Lieblingsautorin im Bereich des historischen Romans entwickelt. Sie schreibt so lebhaft, dass ich die Figuren immer vor mir sehen kann und sie einfach ins Herz schließen muss. Dabei legt sie, auch wenn es sich um fiktive Figuren handelt, Wert auf eine authentische Darstellung der Zeit, in der ihre Figuren leben.

Die Geschichte um Martha spielt im historischen Hamburg, kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts. Hamburg ist von uns aus gesehen die nächste Großstadt und so fühlte ich mich dem Setting gleich noch ein bisschen mehr verbunden.

Zunächst geraten wir mit der noch sehr jungen Martha und ihrer Familie in die Zeit der Cholera. Schon hier zeigt sich, dass Martha bereit ist, anzupacken und für sich und ihre Lieben einzustehen und zu tun, was eben nötig ist. Sie eignet sich das notwendige Wissen über Hygiene an, um ihre Familie möglichst gut durch die Zeit zu bringen. Schwere Schicksalsschläge bleiben dabei nicht aus, dennoch macht sie immer weiter. Schnell muss die noch nicht einmal volljährige junge Frau ihre Familie ernähren.

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[Alltagsworte] Samstagsplausch 14/2021

Geposted am 3. April 2021 um 7:00

Samstagsplausch

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Letzte Woche hatte ich Urlaub und den habe ich wirklich sehr genossen. Es wurde so dringend Zeit, dass ich mir das relativ spontan überlegt habe, mir eine Auszeit zu nehmen.

Letztes Wochenende hatte Torben Bereitschaft, dann sind wir ja immer relativ ans Haus gebunden. Samstagabend hatten wir Besuch von einem Freund und haben gemütlich gesessen und gequatscht. Am Sonntag waren wir zum Mittag und zum Kaffee bei meinen Eltern. Da das ja nur drei Häuser weiter ist, ist er bei Bedarf schnell zuhause am Laptop. Durchs Handy ist man ja heutzutage überall erreichbar. War eine wirklich gemütlicher Tag, den wir verbracht haben. Viel geredet und gelacht. Ich liebe meine Familie wirklich sehr.

(c) Carlsen Verlag – Berenike

Montagmorgen habe ich einfach nur gegammelt und Serien geschaut. Ein guter Einstieg in den Urlaub, wie ich fand. Spontan war ich noch bei einer Freundin zum Kaffee. Das war auch ein richtig gemütlicher Nachmittag, den ich sehr genossen habe. Gegen 18.00 Uhr ging es dann aber zügig nach Hause, denn für 19.00 Uhr stand das Bloggertreffen des Carlsen-Verlags auf dem Programm. Statt Buchmesse fand das Ganze dieses Jahr online statt. Berenike und Ute vom Carlsen Verlag haben das wirklich sehr schön für uns gemacht. Es stehen wieder tolle Titel auf dem Herbst-/ Winterprogramm. Unten links lümmle ich übrigens auf meinem Sofa rum.

In der Woche davor fand übrigens das Onlinetreffen des Thienemann-Esslinger Verlages statt. Auch Caterina hat das wundervoll für uns gemacht. Es hat total Spaß gemacht und auch bei Thienemann-Esslinger stehen wieder mega Titel auf dem Programm. Da kann man sich kaum entscheiden, was man da zuerst lesen möchte. Aber, ein bisschen dauert es ja noch, bis die Bücher erscheinen.

Dienstag habe ich dann angefangen, mich meinem Garten zu widmen. Es hat mega Spaß gemacht und Mittwoch ging es auch noch mit dem Muskelkater. Ab Donnerstag dann allerdings Schmerzen aus der Hölle. Das Schreibtischweichei hat halt keine Muskeln. Ich habe aber fleißig jeden Tag weiter gemacht und  dann wurde es auch besser.

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[Rezension] Wildes Paradies – Claudia Praxmayer

Geposted am 30. März 2021 um 15:55

lübbe life, Claudia Praxmayer, Rezension, Cover

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Titel: Wildes Paradies: Der Natur freien Lauf lassen und dafür reich belohnt werden
Reihe: Einzelband
Autorin: Claudia Praxmayer
Verlag: lübbe life
Erscheinungsjahr: 2021
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 224

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Claudia Praxmayer und ihr Mann kaufen einen alten Hof im Chiemgau, um auf dem riesigen Grundstück Lebensräume zu schaffen, in denen bedrohte Arten Zuflucht finden. Die Biologin legt Totholzhecken und Terrassenbeete an, lässt Wildblumenwiesen wachsen und Tümpel volllaufen – und überall sprießt das Leben! Igel, Vögel und Fledermäuse ziehen ein, Wildbienen und andere Insekten finden reichlich Nahrung, sogar die friedliche Koexistenz im Gemüsebeet ist (mit kleinen Kompromissen) möglich. Dieses Buch zeigt, wie Mensch und Natur miteinander das größte Gartenglück erreichen.

Rezension:

Ich muss zugeben, dass ich mir das Buch unter falschen Voraussetzungen geholt habe, denn der Klappentext hat mich ein bisschen in die Irre geführt. “Dieses Buch zeigt, wie Mensch und Natur miteinander das größte Gartenglück erreichen.” hatte mich glauben lassen, dass es sich um einen Ratgeber handelt in dem Claudia Praymayer einerseits davon erzählt, wie sie ihren Garten zum wilden Paradies gemacht hat, aber auch viele Praxistipps gibt, wie man dieses wilde Paradies bei sich zuhause anlegen kann. Das ist nicht der Fall!

Das Buch ist definitiv kein Ratgeber, sondern ein Erfahrungsbericht. Als solcher hat er mir sehr gefallen, denn man spürt aus jeder Zeile die Liebe der Autorin zur Natur, den Tieren, Pflanzen und zu ihrem Grundstück. Claudia Praxmayer erzählt mit viel Herzblut, wie sie auf ihrem alten Bauernhof ein Naturparadies geschaffen hat. Man hat das Gefühl, dass die den Leser mit auf einen Rundgang durch ihren Garten nimmt und von Versuch und Irrtum berichtet. Sie hat bei sich auf einem alten Bauernhof tatsächlich ein wildes Paradies geschaffen, um das ich sie ein bisschen beneide.

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