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[Rezension] Next Chapter you – Nadja Trunk

Titel: Next Chapter you – in 30 Kapiteln zur besten Version deiner Selbst
Reihe: Einzelband
Autorin: Nadja Trunk
Verlag: Gabal Verlag
Erscheinungsjahr: 2026
Einband: Softcover
Seitenanzahl: 219
Meine Wertung: 4 SterneKlappentext:
In 30 Tagen zu dir selbst finden
Slow Life? Fehlanzeige! Leistungsdruck, Schnelllebigkeit und ständige Reizüberflutung sind in unserem Leben längst alltäglich geworden. Unsere Tage füllen sich mit Terminen, die To-do-Listen werden länger und bei jedem Griff zum Handy erinnert uns eine wachsende Zahl unbeantworteter Nachrichten daran, wie viel noch erledigt werden muss. Gute Vorsätze, gesunde Routinen und Achtsamkeit bleiben dabei oft auf der Strecke.
Wenn wir ehrlich mit uns sind: Manchmal wissen wir gar nicht mehr so genau, wo uns der Kopf steht. Zwischen neuen Instagram-Trends, Mental Load und unseren eigenen Zukunftswünschen verlieren wir leicht den Kontakt zu uns selbst. Es ist verführerisch, einfach mit dem Strom mitzuschwimmen – schneller, besser, produktiver – ohne sich wirklich Zeit für die eigenen Gedanken zu nehmen.
Dabei geht uns eine wichtige Sache verloren: das Gefühl für uns selbst. Der Draht zu unseren Wünschen, Bedürfnissen und Zielen. Selbstreflexion ist eines der kraftvollsten Instrumente für persönliches Wachstum. Dafür braucht es bewusst gesetzte Momente der Klarheit und des Innehaltens.
Genau hier setzt dieses Journal an. Es unterstützt dich, dir wieder bewusst Zeit für dich selbst zu nehmen. In nur 30 Tagen kannst du dein Mindset neu ausrichten, neue Routinen etablieren, Visionen entwickeln und einschränkende Glaubenssätze hinterfragen.
Einen Monat lang richtet sich der Fokus auf dich – deine Vergangenheit, deine Gegenwart und deine Zukunft. Wer bist du wirklich? Und was willst du für dein Leben?
In diesem Journal reflektierst du verschiedene Lebensbereiche: Freundschaften, Beziehungen, Karriere, gesellschaftliche Erwartungen, aber auch Dankbarkeit, Selbstfürsorge und die kleinen Momente des Glücks.
Rezension:
Next Chapter You von Nadja Trunk ist ein Journal zur Selbstreflexion, das dazu einlädt, sich selbst besser kennenzulernen und sich mit verschiedenen Lebensbereichen auseinanderzusetzen.
Ich habe bisher einige Kapitel bearbeitet und finde das Konzept insgesamt sehr gelungen. Die 30 Kapitel sind darauf ausgelegt, an 30 Tagen bearbeitet zu werden. So hat man jeden Tag eine kleine Aufgabe, für die man nicht viel Zeit einplanen muss. Natürlich kann man sich mit den einzelnen Fragen auch ausführlicher beschäftigen, aber ich mag es, dass man sie ebenso gut in wenigen Minuten beantworten kann. Ich persönlich finde es bei solchen Journals besonders wichtig, möglichst spontan und ehrlich zu antworten. Je länger man über eine Frage grübelt, desto eher besteht die Gefahr, dass man das aufschreibt, was man sich wünscht oder von sich selbst denken möchte, anstatt das, was tatsächlich da ist. Gerade die ersten Gedanken können deshalb sehr aufschlussreich sein.
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[Rezension] New Earth Project – David Moitet

Titel: New Earth Project – Tödliche Hoffnung
Reihe: Einzelband
Autor: David Moitet
Verlag: Edel Kids Books
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 296
Meine Wertung: 4 SterneKlappentext:
Im Jahr 2125 haben sich die Reichen in überdachte Stadtzentren zurückgezogen, wo sie vor Umweltverschmutzung geschützt sind. Die Armen drängen sich in der überfluteten Water-Zone. Von dort stammt Isis. Sie hat es geschafft, einen Platz in der gemischten Schule zu bekommen, in die auch die Kinder der privilegierten Familien gehen – unter anderem Orion, der Sohn des Erfinders des New Earth Projects. Dieses ermöglicht es wöchentlich 1 Million Menschen aus der ganzen Welt, in einem gigantischen Weltraumschiff die Reise zur Neuen Erde anzutreten, wo fruchtbare Felder darauf warten, von den Neuankömmlingen bewirtschaftet zu werden. Trotz der sozialen Unterschiede freunden sich Isis und Orion an. Doch als Isis’ Familie ein Ticket nach Neue Erde gewinnt, entdeckt Orion, dass Neue Erde nicht das ist, was es zu sein vorgibt …
Rezension:
New Earth Project hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, das Erzähltempo flott und man kommt gut durch das Buch. Auch Isis, Orion und Flynn waren mir sympathisch und ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet.
Trotzdem hätte die Geschichte für meinen Geschmack stellenweise etwas mehr Tiefgang vertragen können. Sowohl die Charaktere als auch die Welt, in der die Handlung spielt, bleiben eher oberflächlich. Die Figuren sind nicht besonders tief ausgearbeitet, aber die spannende Handlung macht das ein Stück weit wett. Da ich alle Figuren schnell ins Herz geschlossen hatte, wollte ich dann aber dich dran bleiben. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen. Nun muss man allerdings auch zugeben, dass die Schrift sehr groß ist. Da sind gerade mal 296 Seiten dann auch nicht viel. Da es sich aber um ein Buch für Jugendliche handelt, finde ich es auch ganz gut, wenn es sich durch recht große Schrift einfach lesen lässt.
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[Rezension] Die gute Tochter – Karin Slaughter

Titel: Die gute Tochter
Reihe: Einzelband
Autorin: Karin Slaughter
Verlag: Harper Collins
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover, ebook
Seitenanzahl: 608
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
„Lauf!“, fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. „Lauf weg!“ Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.Rezension:
Als junge Erwachsene habe ich die Sara Linton und die Will Trent Reihen von Karin Slaughter verschlungen. Irgendwann bin ich von ihren Büchern ein bisschen ab gekommen. Jetzt ist mir nach langer Zeit mal wieder ein Thriller in die Hand gefallen und ich war sofort wieder gefesselt. Karin Slaughter macht ihrem Namen einfach alle Ehre. Für mich ist sie eine der besten Thriller-Autorinnen weltweit. „Die gute Tochter“ ist tatsächlich schon fast 10 Jahre alt, aber ein Thriller wird ja nicht schlechter, nur weil er etwas älter ist.
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[Rezension] Die Goldene (2): Unter grauen Schatten – Jella Benks

Titel: Unter grauen Schatten
Reihe: Die Goldene; Band 2
Autorin: Jella Benks
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2021
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 400
Meine Wertung: 3 SterneKlappentext:
Abseits des Reichs findet Liah endlich Freiheit, doch die hat ihren Preis. Liah soll das System und alles, was ihr vertraut ist, hintergehen und fortan unter Menschen leben, die sie ihr Leben lang für Feinde hielt. Während die Schatten mit ihr als goldener Rebellin die Stimmung im bronzenen Ring anheizen, muss Liah herausfinden, ob sie Zayne vertrauen kann. Viel Zeit bleibt ihr dafür nicht, Arjan hat bereits seine eigenen grausamen Pläne, um sie zurück an seine Seite zu zwingen. Düstere Prophezeiungen pflastern Liahs Weg und ein Geheimnis reicht so tief, dass es jede aufkeimende Hoffnung zerstören wird.
Rezension:
Im zweiten Band befindet sich Liah nun bei den Schatten. Gemeinsam mit ihr lernen wir nach und nach deren Welt kennen. Allerdings muss ich auch hier wieder sagen, dass mir der Weltenbau nicht ausführlich genug ist. Es werden zwar neue Bereiche und Lebensweisen vorgestellt, aber vieles bleibt einfach offen. Wovon leben die Menschen außerhalb der Ringe? Wie funktioniert ihr Alltag? Wie ist ihre Gesellschaft aufgebaut? Darauf bekommt man leider kaum Antworten.
Auch Zayne wird immer undurchsichtiger. Ich wusste beim Lesen nie so richtig, ob Liah ihm tatsächlich vertrauen kann oder ob er vielleicht doch eigene Ziele verfolgt. Dazu trägt auch Rune bei, der in diesem Band neu eingeführt wird und ebenfalls zu den Schatten gehört. Auf mich wirkte er zunächst durchaus vertrauenswürdig, aber auch bei ihm bleibt die Frage, welche Rolle er letztendlich spielen wird.
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[Rezension] Die Goldene (1): Gefangen im System – Jella Benks

Titel: Gefangen im System
Reihe: Die Goldene; Band 1
Autorin: Jella Benks
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2021
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 307
Meine Wertung: 3 SterneKlappentext:
Das System kennt deinen Platz. Doch was, wenn du dich an der Seite des falschen Mannes wiederfindest?
Anziehung ist gefährlich, Liebe nur Illusion und einzig das System weiß, wer zusammengehört. Darauf vertraut auch Liah, bis sie ausgerechnet Arjan – dem zukünftigen Präsidenten – als Partnerin zugeteilt wird, einem Mann, den sie verachtet.
Während sie sich in ihre vorbestimmte Rolle zwingt, zieht sie der geheimnisvolle Zayne in seinen Bann und bringt ihre Loyalität ins Schwanken. Gefangen in einem Strudel aus Rache, Verrat und düsteren Geheimnissen, muss Liah herausfinden, wer sich irrt.
Das unfehlbare System oder ihr Herz?
Rezension:
„Die Goldene – Gefangen im System“ ist der erste Band der vierteiligen Reihe von Jella Benks. Im Mittelpunkt stehen Liah, eine Goldene, und Arjan, der Sohn des Präsidenten, natürlich ebenfalls ein Goldener.
Arjan war mir von Anfang an unglaublich unsympathisch. Er ist machtbesessen und egoistisch und betrachtet Liah – genau wie alle Goldenen Frauen – eigentlich nur als Anhängsel. Sie sollen still sein, gut aussehen und ihrem zukünftigen Partner gefallen. Und genau dazu wurde auch Liah von ihren Eltern erzogen. Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen spielen überhaupt keine Rolle. Sie wurde im Grunde nur geboren, um dem Sohn des Präsidenten eine gute Gefährtin zu sein. Auch ihre Eltern waren mir deshalb von der ersten bis zur letzten Seite ausgesprochen unsympathisch.
Dann taucht natürlich noch der geheimnisvolle und gutaussehende Fremde Zayne auf. Lange bleibt die Frage offen, wer oder was er eigentlich ist. Dennoch bringt er das gewisse Etwas in die Geschichte, denn er sieht Liah als das, was sie ist … ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen. Die beiden verbindet schnell eine gute Freundschaft und sicher auch ein bisschen mehr. Trotzdem spielt auch er nicht mit offenen Karten.
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[Kurzmeinung] Chroniken der Unterwelt (2): City of Ashes – Cassandra Clare

Titel: City of Ashes
Reihe: Chroniken der Unterwelt; Band 2
Autorin: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsjahr: 2013
Neuauflage: Goldmann Verlag; 2019
Einband: Hardcover
Seitenanzahl:
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Clary glaubte, sie wäre ein ganz normale junge Frau – bis sie unter dramatischen Umständen erfuhr, dass sie eine Schättenjägerin ist, Teil einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Vampire, Werwölfe, Hexenmeister: Clary würde ihrem neuen Leben allzu gern den Rücken kehren. Doch die Unterwelt ist nicht bereit, sie gehen zu lassen. Dafür sorgt auch das starke Band zu ihren neuen Freunden, ihrer neugefundenen Familie. Und als Jace, der ihr mehr als einmal das Leben gerettet hat, in tödliche Gefahr gerät, stellt sich Clary schließlich ihrem Schicksal – und einem erbitterten Kampf gegen die Kreaturen der Nacht …
Kurzmeinung:
Nachdem mich bereits City of Bones begeistert hatte, musste ich natürlich direkt mit City of Ashes weitermachen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil – ich hatte sogar das Gefühl, dass die Geschichte noch einmal an Tiefe gewonnen hat.
Besonders gut gefallen hat mir, dass sich die Welt der Schattenjäger immer weiter öffnet. Man erfährt deutlich mehr über die verschiedenen Schattenwesen und die Beziehungen zwischen ihnen. Dadurch wirkt die Welt noch lebendiger und komplexer als im ersten Band.