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[Rezension] Hörbuch: Pina fällt aus – Vera Zischke

Titel: Pina fällt aus
Reihe: Einzelband
Autorin: Vera Zischke
Sprecherin: Elisabeth Günther
Verlag: Audio Verlag München
Erscheinungsjahr:
Einband:
Seitenanzahl:
Meine Wertung: X SterneKlappentext:
Als Pina mitten auf der Straßenkreuzung zusammenbricht, hat sie nur einen Gedanken: Wer kümmert sich jetzt um Leo? Ihr Sohn ist zwanzig Jahre alt und lebt in seiner eigenen Welt, die außer ihm nur Pina kennt. Morgens verlässt er das Bett erst, wenn eine grüne Blase in seiner Lavalampe aufsteigt. Wenn er Treppen geht, dann in seinem eigenen Rhythmus: immer zwei Schritte vor und einen Schritt zurück. Die übrigen Hausbewohner verstehen den merkwürdigen Jungen nicht. Die sechzehnjährige Schulabbrecherin Zola, der resignierte Einsiedler Wojtek und die lebensmüde Seniorin Inge haben mit sich selbst schon genug zu tun. Doch jetzt liegt Pina auf der Intensivstation und Leo ist zum ersten Mal allein in der Wohnung. Die Nachbarn sind in Schockstarre. Sie können doch wohl nicht zuständig sein! Aber Leo braucht sie. Und während diese ungewöhnliche Truppe durch einen völlig neuen Alltag stolpert, realisiert jeder Einzelne von ihnen: Sie brauchen Leo auch.
Rezension:
Pina fällt aus von Vera Zischke liegt eigentlich ein wenig außerhalb meines üblichen Lesegenres. Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch eine Freundin, deren Lesekreis es gelesen hat. Ohne ihre Empfehlung hätte ich wahrscheinlich nie zu diesem Roman gegriffen – und das wäre wirklich schade gewesen. Ich habe ihn übrigens als Hörbuch gehört und fand die Sprecherin, Elisabeth Günther wirklich Klasse.
Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an begeistert. Die Figuren sind so liebevoll und authentisch gezeichnet, dass man schnell das Gefühl bekommt, mitten in ihrem Leben zu stehen. Dabei könnten sie unterschiedlicher kaum sein, und doch wachsen sie im Laufe der Geschichte auf ganz besondere Weise zusammen. Ich muss gestehen, dass ich noch jetzt beim Schreiben der Rezension Gänsehaut bekomme, wenn ich an die Dynamik der Figuren untereinander denke und dabei ist es schon eine ganze Weile her, dass ich das Buch gelesen habe. Gerade bei Jugend-Fantasy-Büchern habe ich manchmal das Gefühl, wenn ich die Rezension schreibe, dass ich schon die Hälfte wieder vergessen habe. Ja, die Geschichte war gut, sie hat mich unterhalten, aber sie hallt nicht nach. Das ist her anders. Diese Geschichte bleibt definitiv hängen und lange im Kopf.
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[Rezension] Chroniken der Unterwelt (1): City of Bones – Cassandra Clare

Titel: City of Bones
Reihe: Chroniken der Unterwelt; Band 1
Autorin: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsjahr: 2008
Neuauflage: Goldmann Verlag; 2017
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 512
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?
Rezension:
City of Bones, der erste Band der Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare, ist bereits vor fast 20 Jahren erschienen. Trotzdem habe ich das Buch tatsächlich erst jetzt gelesen. Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich nie früher dazu gegriffen habe, denn Fantasy lese ich eigentlich sehr gerne. Umso schöner ist es, wenn man auch nach so vielen Jahren noch eine Reihe entdeckt, die einen von der ersten Seite an fesselt.
Schon nach kurzer Zeit war ich völlig in der Geschichte angekommen. Die Handlung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und bleibt durchgehend spannend. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse und Wendungen, die neugierig auf das machen, was als Nächstes passiert. Dabei verliert die Geschichte nie ihren roten Faden, sondern wirkt von Anfang bis Ende gut durchdacht.
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[Rezension] Im Labyrinth der Nerven – Dr. Nicole Knobloch und Dr. Christian Knobloch

Titel: Im Labyrinth der Nerven
Reihe: Einzelband
Autoren: Dr. Nicole und Dr. Christian Knobloch
Verlag: Eden books
Erscheinungsjahr: 2022
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 267
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Die Faszination für die Tiefen der menschlichen Seele begleitet uns seit Jahrhunderten: Wenn Mediziner*innen Fallgeschichten aus ihrer Praxis erzählen, dann hört man ihnen zu. Das Ärzteehepaar Nicole und Christian Knobloch behandelt in seiner Praxis seit über zwanzig Jahren Menschen mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen.
In zahlreichen Fallgeschichten berichten sie nun erstmals aus dem breiten Spektrum der Neurologie und Psychiatrie. So begegnet ihnen eine junge Mutter, deren ALS-Diagnose bereits ihr Leben überschattet – doch ihr Schlafzimmerblick bringt die Ärzte auf eine rettende Spur. Ein gehirn-chirurgischer Eingriff befreit einen 14-Jährigen von seinen verheerenden epileptischen Anfällen, woraufhin er plötzlich ein geniales musikalisches Talent zeigt. Ein unerwarteter, erneuter Anfall im Erwachsenenalter gefährdet die Opernkarriere des Autisten.
Das breite Spektrum der wahren Geschichten aus der neurologischen und psychiatrischen Praxis lässt erahnen, wie kompliziert, faszinierend, aber auch wie fragil und vulnerabel unser Gehirn – und damit auch unsere Seele – ist. In der Erforschung und Therapie der Erkrankungen des Nervensystems hat die Medizin in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht: Wo früher Ärzt*innen hilf- und ratlos waren, kann heute vielen Patient*innen entscheidend geholfen werden.
Rezension:
Im Labyrinth der Nerven von Dr. Nicole Knobloch und Dr. Christian Knobloch hat mir gut gefallen. Die beiden Autoren schaffen es, psychische Erkrankungen auf eine sehr einfühlsame und verständliche Weise darzustellen, ohne dabei zu sehr zu vereinfachen oder zu dramatisieren. Natürlich sind die Fallgeschichten so gestrickt, dass der normale Leser, der kein ausgebildeter Arzt oder Psychologe ist, diese auch versteht. Von daher sind die Krankheitsgeschichten, die sich gerade im neurologischen Bereich ja sehr vielschichtig darstellen, sicher stark verkürzt und vereinfacht dargestellt. Aber gerade das macht die Menschen hinter den Fallbeispielen so greifbar.
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[Rezension] Nie wieder am falschen Ort! – Andrea Buchholz

Titel: Nie wieder am falschen Ort!
Reihe: Einzelband
Autorin: Andrea Buchholz
Verlag: Silberschnur
Erscheinungsjahr: 2025
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 263
Meine Wertung: ohne WertungKlappentext:
Auf den Punkt, pardon: auf den Ort gebracht!
Astrokartografie ist eine schon fast magische Methode, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein zu können. Damit kannst du dein Leben ganz bewusst und vor allem aktiv erfolgreich gestalten. Kurz gesagt: Mithilfe der sogenannten Weltlinien findest du die Orte auf der Erde, an denen du so richtig glücklich und erfolgreich werden kannst.
Die bekannte Medienastrologin Andrea Buchholz erklärt darüber hinaus, wie astrologische Energielinien der Asteroiden und der Sensitiven Punkte auf der Weltkarte dein Leben positiv beeinflussen können. Entdecke, wie du deine persönliche Astroweltkarte für dich nutzten kannst, um herauszufinden, welche Plätze du meiden solltest, wenn du Liebe, Erfolg und inneren Frieden finden willst. Folge den Sternen an deinen persönlichen Traumort – dorthin, wo sich dein Lebensglück entfalten kann.
»Dein Glück liegt nur ein einziges Flugticket weit von dir entfernt.«
Andrea Buchholz
Rezension:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich das Thema Astrokartografie unglaublich spannend finde. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass mir die astrologischen Grundkenntnisse fehlen, um den Inhalten wirklich gut folgen zu können.
Andrea Buchholz schreibt engagiert und vermittelt den Eindruck, dass sie über ein großes Fachwissen verfügt. Für Leserinnen und Leser, die sich bereits intensiver mit Astrologie beschäftigen, könnte das Buch deshalb eine interessante und wertvolle Lektüre sein.
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[Rezension] Arena´89 (3): Der einzige Zeuge – Stephan Steinthal

Titel: Der einzige Zeuge
Reihe: Arena´89; Band 3
Autor: Stephan Steinthal
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2026
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Reva ist der Arena entkommen, doch das Spiel geht weiter. Zwischen Verrat, Familiengeheimnissen und der letzten Maske des Kaisers entscheidet sich, ob aus ihrem Symbol echte Freiheit wird, oder ob selbst die Rebellion nur eine weitere Show ist.
Reva hat die Bühne verlassen. Die Liga jagt ihre wertvollste Auctora quer durch die Stadt. Im Untergrund trifft sie auf den Mann, den sie für immer verloren glaubte: ihren Vater Taven. Und mit ihm eine Wahrheit, die das ganze System ins Wanken bringt. Gemeinsam schmieden sie einen Plan: den Kaiser stürzen, das Arena-System für immer beenden. Doch die Arena verschlingt alles, sogar den Widerstand. Wer Wahrheit verkündet, wird selbst zur Quote. Wenn die Herrschenden fallen sollen, müssen Reva und ihre Verbündeten dorthin zurück, wo alles begann: in die Arena. Als Show, die keiner mehr kontrollieren kann. Wahrheit braucht Quote.
Rezension:
Zuerst mal zum Cover. Seitdem ich Band 1 gelesen habe, wurden die Cover überarbeitet und das neue Cover ist so stimmig und ausdrucksstark. Ganz großartig geworden. Aus meiner Sicht haben die Bücher dadurch nochmal gewonnen, denn das Cover ist nun einmal der erste Eindruck, auch wenn der Inhalt wichtiger sein sollte. Und, da kommen wir auch gleich zu dem, was zählt… dem Inhalt.
Auch Band 3 hat mich von der ersten Seite an gefesselt und er bringt diese Trilogie zu einem gelungenen runden Abschluss. Stimmig von der ersten bis zur letzten Seite. Sowas hat man selten, da oft bei Trilogien ja die mittleren Bände ein bisschen schwächeln. Das ist hier definiiv nicht der Fall.
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[Rezension] Homerun – Savas Covan

Titel: Homerun – 80 Tage, 80 Ultra-Marathons: Mein Lauf durch die Türkei und zu meinen Wurzeln
Reihe: Einzelband
Autor: Savas Coban
Verlag: Imagine Books
Erscheinungsjahr: 2026
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 256
Meine Wertung: 4 SterneKlappentext:
80 Ultra-Marathons in 80 Tagen. Der Extremsportler Savas Coban auf seiner bisher persönlichsten und emotionalsten Challenge: die Umrundung der gesamten Türkei – allein, ohne Unterstützung, 5.000 Kilometer von Istanbul nach Istanbul, gegen den Uhrzeigersinn, Schritt für Schritt, von Küste zu Küste, von Dorf zu Dorf, von Çay zu Çay. Coban gibt Einblicke in das Mindset, das es braucht, um körperliche und mentale Extremsituationen zu meistern. Zugleich nimmt er uns mit auf eine Reise zu den Menschen und Geschichten eines faszinierend vielfältigen Landes. Und wir erleben die innere Reise eines in Bremen geborenen Deutschtürken zu seinen Wurzeln. Ein Abenteuer, das alle Grenzen sprengt.
Rezension:
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich Reiseberichte liebe und es immer total spannend finde, Menschen auf außergewöhnlichen Abenteuern zu begleiten. Vor allem, wenn es Abenteuer sind, die ich mir selbst niemals zutrauen würde.
Homerun erzählt die beeindruckende Geschichte von Savas Coban, der in 80 Tagen 80n Ultra-Maraton durch die Türkei gelaufen ist. Er hat sich weder von Schmerzen, noch von „schlechtem“ Wetter abhalten lassen. Savas Coban kannte ich vorher nicht, aber er scheint ein Mensch zu sein, der sich ständig große Herausforderungen stellt und dabei immer wieder an seine körperlichen und mentalen Grenzen geht. Beeindruckend!