• Signierte Schätze

    [Signierte Schätze] Aussicht auf Sternschnuppen von Katrin Koppold


    Von Katrin Koppold / Katharina Herzog könnte ich euch mehrere signierte Bücher zeigen, aber ich habe mich für mein erstes signiertes Buch von ihr entschieden.

    Katrin Koppold ist unglaublich warmherzig und ich freue mich sehr, sie schon mehrmals auf der Buchmesse in Leipzig getroffen zu haben.

    „Aussicht auf Sternschnuppen“ gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsbüchern und ich liebe das wunderschöne Cover. Die zum Buch gehörende Postkarte hängt nach all den Jahren noch immer an meinem Kühlschrank.

    Katrin Koppold, Signierte Schätze

    Mit einem Band der „Sternschnuppen-Reihe“ waren wir mit einem Auszug aus meiner Rezension gemeinsam auf der Startseite von Lovelybooks. Fanden wir beide sehr cool.

  • 4 Federn,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] New Year´s Kiss – Lee Matthews

    Rezension, Lee Matthews, Carlsen Verlag, New Year's Kiss, Cover

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    Titel: New Year´s Kiss
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Lee Matthews
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 256

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    O du fröhliche? Von wegen! Die 16-jährige Tess muss die Tage nach Weihnachten im Hotel ihrer Großmutter verbringen. Und die will ihrer Enkelin genau vorschreiben, wie sie die Ferien verbringen soll. Doch Tess hat andere Pläne: endlich die Dinge zu tun, die sie schon immer machen wollte. Karaoke singen, Sushi essen, knutschen – insgesamt zehn Punkte bis zum Jahresende. Ermutigt wird sie dabei von Christopher, ihrer Urlaubsbekanntschaft mit den strahlend grünen Augen. Er führt Tess sachte aus der Komfortzone und verdreht ihr dabei zunehmend den Kopf. Bis ein Geheimnis das Happy End in der Silvesternacht zu verhindern droht …

    Rezension:

    Eigentlich handelt es sich hier gar nicht mehr so ganz um ein Weihnachtsbuch, denn die Geschichte spielt zwischen Weihnachten und Neujahr. Sie umfasst also nur wenige Tage, in denen aber unheimlich viel passiert.

    Tess ist eine Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Sie ist eigentlich eher zurückhaltend und der Typ, der alles durchplant. Spontanität ist nicht so ihr Ding, ausgefallene Sachen machen auch nicht. Ihr Leben ist gut durchstrukturiert. Nun entscheidet sie sich aber, endlich mal Dinge zu tun, die sie schon immer machen wollte. Sie schreibt eine Liste, was ja wiederum gut zu ihr passt, und los geht es. Einige Dinge sind verrückt, andere eher normal.

    Zwischendurch hat Tess mich allerdings auch ein bisschen genervt, denn sie ist teilweise sehr egoistisch unterwegs. Ihre Bucket List ist plötzlich alles, was zählt. Es geht ihr nur nicht darum, diese fertig zu bekommen. Auch was Christophers Unfall angeht hätte sie mehr nachfragen müssen. Aus meiner Sicht hätte sie sich insgesamt etwas mehr auf Christopher einstellen dürfen. Hier macht sie leider keine allzu große Entwicklung durch.

  • Samstagsplausch

    [Alltagsworte] Samstagsplausch 42/2022

    Samstagsplausch

    Heute nehme ich etwas später bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

    Samstagsplausch

    Die vergangene Woche haben Torben und ich im Harz verbracht. Es war ein wunderbarer Urlaub. Wir hatten eine Wohnung in Hüttenrode und sind von dort aus gewandert. Die Hintour war extrem stressig, da wir gut 1 1/2 Stunden gebraucht haben, bis wir durch den Elbtunnel waren. Danach war noch 14 km Stau vor Hannover, den wir aber über Landstraßen umfahren haben. Dadurch haben wir für eine Tour, die sonst rund 4 Stunden dauert, 6 Stunden gebraucht. Das war nicht so ein guter Start in den Urlaub.

    Das Wetter hat alle Tage gut mitgespielt. Morgens war es noch ordentlich kalt, aber im Laufe des Tages klarte es immer auf. Regen hatten wir nur nachts. Was will man mehr, wenn man im Oktober in den Urlaub fährt?

    Wir haben rund 110 km in 6 Tagen zu Fuß zurückgelegt. Auf unseren Touren haben wir erneut einige Wanderstempel in unser Heft stempeln können und auch wieder einige Geocaches gefunden. Es hat wieder großen Spaß gemacht.

  • Signierte Schätze

    [Signierte Schätze] Hass im Herzen – Margret Steenfatt

    Zu „Hass im Herzen“ habe ich meine allererste Autorenlesung besucht. Ich weiß, dass es auf dem Gymnasium war. Wir haben das Buch im Rahmen des Unterrichts gelesen.

    Margret Steenfatt

    Ich glaube, dass es im Elbeform Brunsbüttel war, aber das weiß ich nicht mehr genau. Da die Autorin das Datum dazu geschrieben hat, weiß ich aber noch, dass es am 24.03.1993 war. Da war ich in der 6. Klasse. “

  • 5 Federn,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] Sie mussten nach links gehen – Monica Hesse

    Rezension, Monica Hesse, cbj Verlag, Random House Verlage, Cover

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    Titel: Sie mussten nach links gehen
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Monica Hesse
    Verlag: cbj/ cbt
    Erscheinungsjahr: 2020
    Einband: Hardcover, Taschenbuch
    Seitenanzahl: 448

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Frühjahr 1945: Das KZ Groß-Rosen ist befreit, und die Soldaten behaupten, der Krieg sei vorbei. Aber für die 18-jährige Zofia Lederman fühlt es sich nicht so an. Ihr ganzes Leben ist in Scherben zerfallen: Vor drei Jahren waren ihr Bruder Abek und sie die Einzigen aus ihrer Familie, die an der Rampe nach rechts geschickt wurden, weg von den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau. Alle anderen – ihre Eltern, ihre Großmutter, ihre Tante Maja – mussten nach links gehen. Das Einzige, was Zofia noch am Leben hält, ist die Suche nach ihrem Bruder. Aber wie soll sie ihn in dem Meer von Vermissten finden? Und was, wenn er nicht mehr lebt?

    Rezension:

    Meistens enden Bücher über den Holocaust mit der Befreiung aus dem Konzentrationslager. Nicht so dieses Buch. Hier geht die Geschichte dann erst richtig los.

    Die Autorin setzt sich mit vielen Fragen auseinander: Wie ist es, wenn man auf der Suche nach den Angehörigen ist? Was macht es mit einem, dass man nicht weiß, ob die Lieben noch leben oder nicht. Wie soll man nach dieser Erfahrung weiterleben? In wie weit kann man den eigenen Erinnerungen vertrauen? Was verdrängen Gehirn und Psyche, damit man weiterleben kann?

    Monica Hesse zeigt sehr gut, wie unterschiedlich Menschen ticken. Die einen nehmen ihr Leben wieder auf, verdrängen die Erfahrungen, die sie im KZ machen mussten. Sie schauen nach vorn und versuchen, wieder zu leben. Die anderen, wie auch unsere Protagonistin, Zofia, haben es schwerer, sich ins Leben zurück zu kämpfen. Zofia kann das Erlebte nur schwer verarbeiten. Sie kann nicht einfach nach vorne schauen, das Leben wieder aufnehmen, dass sie vor dem KZ gelebt hat. Ich konnte das sicher nur in Ansätzen nachvollziehen, da ich zum Glück nie derartige Erfahrungen machen musste. Monica Hesse hat es aber geschafft, mir Zofia sehr nahe zu bringen, so dass ich dennoch gut verstehen kann, dass sie eben nicht ihr Leben einfach wieder aufnehmen kann.

  • Samstagsplausch

    [Alltagsworte] Samstagsplausch 41/2022

    Samstagsplausch

    Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

    Samstagsplausch

    am vergangenen Samstag hatten wir einen tollen Abend in Brunsbüttel. Ich habe eine meiner größten Ängste überwunden und das erste Mal nach rund 30 Jahren in Gemeinschaft gesungen. Ich habe als Kind gerne, laut, total schief, aber mit Freunde gesungen. Dass ich nicht singen kann, das weiß ich, aber es hat mich glücklich gemacht. Das ging so lange, bis mein Musiklehrer in der 6. oder 7. Klasse zu mir sagte: „Sing nicht so laut, du kannst nicht singen. Es reicht auch, wenn du nur den Mund bewegst.“  Danach habe ich nicht mehr in Gesellschaft gesungen. Nicht mitgesungen auf Konzerten, nicht Hoch soll er Leben auf einem 80. Geburtstag. Einfach gar nicht mehr. Das hat mich eigentlich immer traurig gemacht, aber man will ja auch niemanden mit seinem schiefen Gesang belästigen.

    Nun bin ich über 40 und als ich den Veranstaltungshinweis sah, dachte ich: „So, das ist der Zeitpunkt, um die Angst zu überwinden.“ Mama und Annka wollten mitkommen. Ich hatte echt Angst und Bauschmerzen, als ich nach Brunsbüttel gefahren bin. Aber letzten Endes, was sollte passieren? Mehr, als dass ich nicht singe und in der Pause gehe und dann 15 Euro in den Sand gesetzt habe ja nicht. Was soll ich sagen? Es hat so einen Spaß gemacht! Sören Schröder hat uns das Gefühl vermittelt: „Hey, du musst nicht singen können, wäre schön, wenn ihr es ein bisschen hinbekommt, aber letzten Endes ist es egal, Hauptsache ihr macht mit und habt Spaß hier.“ Das kam zumindest für mich rüber und ich habe, nachdem ich meine Hemmung abgelegt hatte, jede Minute genossen. Es war ein großartiger Abend!