• Rezensionen,  5 Federn,  Gelesen 2021

    [Rezension] Nur kurz leben – Catherine Strefford

    Catherine Strefford, Selfpublishing, Rezension

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    Titel: Nur kurz leben
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Catherine Strefford
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2020
    Einband: Taschenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 152

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Richie hat genug und klaut vierzehntausend Euro und ein Auto. Zu spät bemerkt er, dass er in dem Auto nicht alleine ist und ein ungeplanter Road Trip beginnt. Richie hat die Schnauze voll. Immer hat er sich an die Regeln gehalten, das Leben gab ihm trotzdem nichts. Er beschließt, es selbst in die Hand zu nehmen und seinem Leben ein bisschen auf die Sprünge zu helfen: er beklaut eine Tankstelle und flüchtet mit gut vierzehntausend Euro sowie einem geklauten Auto Richtung Süden. Dumm nur, dass auf der Rückbank des Autos Leon schläft …

    Rezension:

    In “Nur kurz leben” nimmt und die Autorin mit auf einen Road Trip der ganz besonderen Art. Ein Erwachsener, der es im Leben nicht leicht hat (Richie) und ein Jugendlicher, der es im Leben noch viel schwerer hat (Leon) finden auf einem absolut genialen Road Trip zusammen.

    Richie kommt zunächst wie ein echter Versager rüber, aber die Autorin hat es zumindest bei mir geschafft, mich selbst zu hinterfragen. Ist er wirklich ein Versager? Was ist eigentlich ein Versager? Wieso stecken wir Menschen in diese Schublade? Richie hat es vermutlich im Leben sehr schwer gehabt. Er hat, wie alle Menschen, Träume, die er nicht verwirklicht/ nicht verwirklichen kann. Nach und nach bekam ich immer mehr Zugang zu ihm und ich hätte mir gewünscht, ihn an die Hand nehmen zu können und ihm zu helfen. Manchmal braucht man das im Leben… eine helfende Hand. Auf eine gewisse Art und Weise reicht ihm Leon diese. Leon schafft es, Richies Schale zu knacken und ihn zum  nachdenken zu bringen.

  • Rezensionen,  5 Federn,  Gelesen 2021

    [Rezension] WATCH: Glaub nicht alles, was du siehst – Michael Meisheit

    Rezension, Heyne Verlag, Michael Meisheit, WATCH

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    Titel: WATCH – Glaub nicht alles, was du siehst
    Reihe: Einzelband
    Autor: Michael Meisheit
    Verlag: Heyne
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 416

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Das Jobangebot klingt zu gut, um wahr zu sein: Tina soll für ein paar Wochen in einer Wohnung in London ein unauffälliges Leben führen und wird dafür großzügig bezahlt. Einziger Haken: Sie darf während der gesamten Zeit keinen Kontakt zu ihrem jetzigen Leben haben. Keine Anrufe, keine Mails, kein Social Media. Tina lässt sich darauf ein. Und anfangs scheint auch alles ganz harmlos. Doch dann findet sie heraus, wofür sie eingesetzt wird. Plötzlich ist sie ganz allein in einer unbekannten Stadt. Gejagt von einem Feind, der kein Erbarmen kennt. Und er hat seine Augen überall …

    Rezension:

    Von Michael Meisheit kannte ich bisher nur seine unter weiblichem Pseudonym geschriebenen Liebesromane. Nun habe ich festgestellt, dass der Autor auch Thriller schreiben kann. Mit WATCH legt er eine extrem spannende Geschichte vor, die ich nicht aus der Hand legen konnte.

    Tina ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Sie hat es bisher nicht wirklich zu irgendetwas gebracht im Leben, so kommt ihr das “Jobangebot” über 50.000 Euro gerade recht. Für 50.000 Euro ein bisschen in einer Wohnung herumsitzen und keinen Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen? Das solltet zu schaffen sein. Gut, der nicht ganz so naive Menschen denkt sich gleich, dass da etwas faul sein muss. Tina geht da ganz Unterfangen an die Sache heran. Schnell wird der Job jedoch ein Deal auf Leben und Tod und Tina muss über sich hinaus wachsen, um sich zu schützen.

  • Samstagsplausch

    [Alltagsworte] Samstagsplausch 25/2021

    Samstagsplausch

    Samstagsplausch

    Nicht, dass ihr denkt, dass ich meinen Blog nicht mehr betreibe, aber im Moment gibt es so viel spannendere Dinge, als lesen und bloggen, dass ich tatsächlich ein bisschen nachlässig geworden bin. Aber, um zu zeigen, dass ich noch da bin, nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

    Samstagsplausch

    Vorletzten Samstag war ich erst im Garten. Es war echt ziemlich warm, so das sich nicht so ganz weit gekommen bin, ich wollte auch nicht übertreiben. Letzten Endes musste ich eh zeit geduscht und angezogen sein, dann wir waren bei einem Arbeitskollegen von Torben zum grillen. Es war mega gemütlich und sehr lecker. Wir wurden rundum verwöhnt. Da das Wetter wirklich angenehm war konnten wir den ganzen Abend draußen sitzen.

    Sonntag waren wir Fahrrad fahren. Gut 1 1/2 Stunden waren wir unterwegs und haben z. B. den “Aussichtsturm” in Eggstedter bestiegen. Ich glaub, der ist keine 3 m hoch, aber man kann durch die Bäume die Hochbrücke erahnen. Dort haben wir dann auf der Bank gesessen und uns einen Kinderriegel gegönnt. Danach hat Torben noch am Moped gebastelt und ich ein bisschen im Garten Unkraut gejätet. War ein richtig schöner Tag.

  • 3 Federn,  Gelesen 2021,  Rezensionen

    [Rezension] Katzenjäger – Yvonne Elisabeth Reiter

    Yvonne Elisabeth Reiter, Katzenjäger, Chiemgauer Verlagshaus, Rezension

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    Titel: Katzenjäger
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Yvonne Elisabeth Jäger
    Verlag: Chiemgauer Verlagshaus
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 223

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Der junge Django genießt sein Katerleben in vollen Zügen. Bis eines Tages Katzen in seinem Dorf spurlos verschwinden, darunter die schöne Kira aus der Nachbarschaft. Panik macht sich breit und ein Katzenrat wird einberufen, um die Vermissten zu retten. Doch bald verschwindet auch ein Ratsmitglied. Der Fall scheint zunehmend aussichtslos. Da zieht Yoda, ein eigenartiger Ragdoll-Kater, im Nebenhaus ein. Er bringt Schwung in die Spurensuche. Eine spannende Verfolgungsjagd nimmt ihren Lauf.

    Doch führen diese Spuren tatsächlich zu den Vermissten oder werden aus Jägern Gejagte?

    Rezension:

    Ein Buch aus Sicht einer Katze, da konnte ich natürlich nicht widerstehen. Der Einstieg gelang mir sehr leicht, denn Django kommt gleich sehr sympathisch daher.

    Die gesamte Geschichte wird aus Sicht von Django erzählt und der kleine Kater ist wirklich sehr süß. Der Autorin gelingt es gut, sich in den kleinen Katzenkopf hinein zu denken und so erfahren wir viel darüber, was Django so von seinen Mitstreitern, seinem Bruder Maximus und den Nachbarskatzen Blume, Felipe und Yoda sowie seinen Dosenöffnern Sofie und Tina hält. Von Django hätte ich mir ab und an etwas mehr Elan gewünscht. Er kam mir teilweise recht träge vor, was dann auch seine Geschichte ein bisschen langsam werden lässt.

  • 3 Federn,  Gelesen 2021,  Rezensionen

    [Rezension] Die Charité (1): Hoffnung und Schicksal – Ulrike Schweikert

    Rezension, Ulrike Schweikert,

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    Titel: Hoffnung und Schicksal
    Reihe: Die Charité
    Autorin: Ulrike Schweikert
    Verlag: Rowohlt
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: 
    Seitenanzahl: 496

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    1831 geht in Berlin die Angst um, die Cholera könnte Deutschland erreichen – und als auf einem Spreekahn ein Schiffer unter grauenvollen Schmerzen stirbt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In der Charité versuchen Professor Dieffenbach und seine Kollegen fieberhaft, ein Heilmittel auszumachen. Währenddessen führen drei Frauen ihren ganz persönlichen Kampf: Gräfin Ludovica, gefangen in der Ehe mit einem Hypochonder, findet Trost in den Gesprächen mit Arzt Dieffenbach. Hebamme Martha versucht, ihrem Sohn eine bessere Zukunft zu bieten. Und die junge Pflegerin Elisabeth entdeckt die Liebe zur Medizin und – verbotenerweise – zu einem Arzt.

    Rezension:

    Laut Klappentext begleiten wir drei Frauen bei ihrem persönlichen Kampf zu Zeiten der Cholera. Hm… ich finde, dass der Klappentext etwas in die Irre führt. Die Cholera ist zwar der Aufhänger der Geschichte, nimmt aber eher eine Nebenrolle ein und ist bevor das Buch auch nur halb gelesen ist auch schon wieder beendet. Hier hatte ich die Vorstellung, dass sich das Buch mehr mit der Behandlung der Cholerakranken auseinandersetzt. Nichts desto trotz kommt die Behandlung von Krankheiten in der Charité im Laufe des Buches nicht zu kurz. Wir haben Patienten mit Krätze, Syphillis, wir begleiten Dr. Dieffenbach bei seinen Operationen und Martha, wie Kinder geboren werden und auch sterben.

    Hauptfigur des Buches ist eindeutlich Elisabeth, denn sie begleiten wir am häufigsten. Sie ist eine sehr starke junge Frau, die allerdings recht allein auf der Welt ist. Gefallen hat mir ihr warmherziger Umgang mit ihren Mitmenschen, vor allem mit den Kranken. Die Barmherzigkeit, das Mitgefühl kommt bei den anderen Wärterinnen (so heißen die Krankenpfleger) und den Ärzten deutlich zu kurz. Elisabeth bringt Wärme in das Leben der Charité.

  • 5 Federn,  Gelesen 2021,  Rezensionen

    [Rezension] Karten des Schicksals (2): Shadowblack – Sebastien de Castell

    Rezension, Cover, dtv Verlag, Sebastien de Castell

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    Titel: Shadowblack
    Reihe: Karten des Schicksals; Band 2
    Autor: Sebastien de Castell
    Verlag: dtv
    Erscheinungsjahr: 2020
    Einband: Hardcover, ebook
    Seitenanzahl: 361

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Kellen und seine neuen Gefährten reisen schon seit Monaten durch die Wüste von Seven Sands. Zu seinem Bedauern muss er feststellen, dass er nicht nur ein schlechter Magier ist, sondern ein noch viel schlechterer Vogelfreier. Die große Klappe von Ferius und Reichis’ Vorliebe für’s Stehlen helfen da auch nicht unbedingt weiter. Doch dann lernt Kellen Seneira kennen: ein Mädchen, das eine Augenbinde trägt – allerdings nicht, weil sie blind ist. Genau wie er leidet auch Seneira unter dem gefürchteten Fluch des Schwarzschattens und versucht, ihr Mal zu verbergen. Doch das ist nicht ihr einziges Geheimnis …

    Rezension:

    Auch der zweite Band der “Karten des Schicksals”-Reihe hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird spannend weiterentwickelt und weist erneut keine Längen auf.

    Kellen kommt, als Protagonist manchmal etwas arg weinerlich und schwach daher. Teils ist er sehr naiv und stolpert von einer Katastrophe in die nächste. Ich hätte mir gewünscht, dass er sich ein bisschen stärker weiterentwickelt. Er muss nunmal zwingend erwachsen werden, auch wenn es ihm schwer fällt. Es nützt doch einfach nichts. Wenn man plötzlich vogelfrei ist und eine Belohnung auf den eigenen Kopf ausgesetzt wird, dann muss man ein bisschen schneller reifen, als andere. Kellen würde es gut zu Gesicht stehen, wenn das im nächsten Band klappen könnte.

    Reichis ist mal wieder das Salz in der Suppe. Die Baumkatze hat einen guten Sinn für Humor und das Herz auf dem rechten Fleck, auch wenn Reichis das selbstverständlich niemals zugeben würde. Er ist schließlich ein gefürchteten Raubtier, dass den Menschen auch weiterhin am liebsten Augen und Ihren herausreißen würde. Als Geschäftspartner von Kellen steht er diesem hilfreich zur Seite, wobei es Reichis mit der Ehrlichkeit nicht immer so ganz genau nimmt.

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