Harz Juni 2022

Natürlich ging es auch im Jahr 2022 für uns wieder in den Harz. Erstens lieben wir ihn und er ist nicht so weit weg und zweitens wollen ja noch gaaaanz viele Stempel bis zum Wanderkaiser gesammelt werden.

25.06.2022

Nachdem wir pünktlich um 14 Uhr in Goslar-Hahnenklee an unserer Ferienwohnung angekommen waren und diese bezogen hatten, machten wir uns gegen Viertel nach Drei auf den Weg zu einer ersten kleinen Wanderung. Wir hatten uns den Liebesbankweg ausgeguckt, da dieser ein Mal um Hahnenklee drumherum führt und ca. 7,5 km lang ist.

Das ist für einen ersten Ausflug bis zum Abendbrot doch genau das Richtige. Da wir ja am Samstag gefahren waren, und immer in der Nähe des Ortes blieben, war auf den Wanderwegen entsprechend viel los. Gut, dass uns die nächsten Wanderungen wieder mehr in Gegenden führen werden, die nicht so stark frequentiert sind. Nichtsdestotrotz war es eine schöne erste Wanderung, die wir in ungefähr 2 Stunden und 40 Minuten gemacht haben. Dieser Smilie kreuzte unseren Weg und zauberte uns ein Lächeln ins Gesicht.

Wir haben uns viel Zeit gelassen, um auch hier und dort einfach ein bisschen auf einer Bank oder am Ufer eines Sees zu sitzen und zu schauen.

Den ersten Stempel (Nr. 112) haben wir natürlich auch eingesammelt.

26.06.2022

Heute hatten wir uns einen Weg ausgeguckt, der uns vorbei am Schalker Turm, über die Köte am Heidenstieg bis nach Schulenburg und dann zurück über Lochstein am oberen Schalker Graben führen sollte. So konnten wir heute insgesamt 3 Stempel (Nr. 125, 124 und 126) einsammeln. Insgesamt haben wir in ca. 8 Stunden 30 Minuten ganze 25 km abgelaufen. Ich denke, dass wir da durchaus stolz auf uns sein dürfen.

Los ging es an unserer Wohnung in Hahnenklee. Zuerst ging es in Richtung Auerhahn Teich, danach weiter zum Schalker Turm. Hier haben wir eigentlich neben dem Stempel auch einen Geocache suchen wollen, aber da es Sonntag war, waren unglaublich viele Menschen unterwegs. Wir haben also darauf verzichtet, zu suchen. Torben war auf dem Turm, ich nicht (ich hasse die Höhe). Schnell den Stempel ins Wanderheft gedrückt und weiter ging es für uns. Nach einer schönen Strecke bis zur Heinz-Lühr-Hütte, auf der wir noch einen Abstecher von rund 2 km gemacht haben, um den Cache GC6V4TB zu heben, haben wir eine längere Pause eingelegt. Die hatten wir uns auch echt verdient. Der Weg zum Cache war ordentlich in der prallen Sonne und ging zurück natürlich auch wieder bergauf. Danach machten wir uns auf den Weg zur Köte am Heidenstieg, wo wir den zweiten Stempel einsammelten und weiter immer direkt am Silberbach entlang wieder auf den Weg grob in Richtung Hahnenklee. Über den Lochstein (letzter Stempel für diese Wanderung) ging es weiter am Schalker Teich entlang bis zur Festenburg.

Auf dem Wasserwanderweg am Gr. Schalker Graben ging es weiter in Richtung Großer Kellerhalsteich. Danach hätten wir eigentlich schon in Richtung Hahnenklee abbiegen können. Da wir aber beide noch total fit waren, haben wir uns noch ein bisschen in Richtung Clausthal-Zellerfeld bewegt. Vorbei am Unterem Kellerhalsteich ging es weiter bis zum Oberen Spiegeltaler Teich. Ab da nehmen wir die Alternative zum Hexen-Stieg, um zurück nach Hahnenklee zu kommen.

Auf dem Rückweg haben wir am Kneipp-Tretbecken Halt gemacht. Das Wasser hier im Becken in Hahnenklee ist total sauber, da das Becken quasi den Bach unterbricht und so immer sauberes Wasser nachfließt. Ich bin rein und gleich wieder raus. Den Füßen hat es zwar ganz gutgetan, aber es war einfach nur eiskalt.

Wir hatten großartiges Wetter und haben auf dem Weg viele blaue Libellen gesehen. Da haben wir uns die Zeit genommen, ausgiebig zu fotografieren. Es war eine richtig schöne Wanderung.

27.06.2022

Heute ging es von Hahnenklee aus über Lautenthal und Wolfshagen zum Diabas Steinbruch.

Zuerst führte uns unser Weg zur Hütte am Gottlob, wo wir den ersten Cache (GC43M40) suchten und fanden.

Weiter führte uns der Weg zu den Altarklippen, wo wir den Stempel Nr. 171 in unser Stempelheft drückten. Auf dem Weg hatten wir schon die Möglichkeit, einen Blick hinüber zum Granestausee zu werfen. An den Altarklippen haben wir erstmal mit Brot und Kaffee gepicknickt.

Weiter ging es zum nächsten Cache, dem „M+T: View over Wolfshagen“ (GC3AGV0). Hier suchten wir recht lange, da die Koordinaten immer wieder dorthin zeigten, wo wir uns keinen Cache vorstellen konnten. Letzten Endes konnte Torben diesen dann aber finden und bergen. Da es ein bisschen zu regnen anfing, haben wir auf einer bank in der Nähe gewartet. Der Baum über dieser Bank war so dicht, dass wir komplett trocken geblieben sind.

Der Diabas Steinbruch, den wir als Nächstes ansteuerten, ist seit 1986 stillgelegt und wird renaturiert. Von oben hat meinen einen wunderbaren Blick über den Steinbruch. Am Steinbruch „liegt“ ein Earth Cache (GC4W4X2), den wir natürlich geloggt haben. Außerdem konnten wir den Stempel Nr. 109 in unser Wanderheft stempeln.

Leider war das Wetter recht warm und schwül, so dass wir uns den Abstecher zur Grantetalsperre gespart haben und uns auf eher direktem Weg zurück nach Hahnenklee gemacht haben.

Auf dem Weg lagen noch der Cache an der Mispliet-Hütte (GC949C7), die Stumme-leiche (GC2QH7G) und die Hütte am Hundeplatz (GC1D1TW). Alle drei Caches konnten gut von uns gefunden werden.

Alles in allem hat es aber trotzdem für gut 23 km gereicht.

28.06.2022

Heute hatten wir uns für eine Wanderung nach Lautenthal entschieden. Zunächst ging es in Richtung Grumbacher Teich und damit in Richtung der Stempelstelle Nr. 113. Am Grumbacher Teich erwarteten uns auch zwei Caches (GC7XG1F und GC1XA8P). Aufgrund der anhaltenden Trockenheit war der Grumbacher Wasserfall allerdings trocken und konnte von uns nicht besichtigt werden. Aber den Cache haben wir natürlich gefunden und das Logbuch signiert. Auch wenn wir quasi gerade erst losgelaufen waren, machen wir aufgrund einer anderen Wanderin hier länger Halt. Sie war allein unterwegs und wir merkten schon an der Stempelstelle, dass sie sehr redebedürftig war. Das war okay, aber wir wollten dann doch allein weiter. Als wir sahen, dass sie sehr lange rumnusselte (wir hatten das Gefühl, um uns die Chance zu geben, aufzuholen), haben wir das auch getan. Mal schauen, wer gewinnt…  Wir haben gewonnen.

Harz, Urlaub

Wie ihr seht, konnten man hier aber auch gut länger verweilen. Es war hier direkt am Teich sehr idyllisch.

Wir nutzten die zeit hier auch nochmal ausgiebig zum fotografieren.

Weiter ging es dann in Richtung Lautenthal und in Richtung des Caches Kronkorkenmine 3 (GC6H4GZ), der in der Nähe der Stempelstelle Nr. 107 (Maaßener Gaipel) lag. Hier war auch eine Gaststätte, zu dieser aber später mehr. Nachdem wir den Stempel gesammelt und den Cache gefunden hatten, ging es weiter in Richtung Stempel Nr. 106, hoch zum Bielstein. Zuerst warfen wir aber noch einen Blick in den Bierstollen

und danach einen Blick über Lautenthal. Der Ausblick von hier oben lohnt sich wirklich.

Auf dem Weg lag erneut ein Cache, für den wir nur einen kleinen Umweg gehen mussten, so haben wir ihn natürlich gemacht. Das Schneckenhaus Lautenthal (GC6M30H)ist wirklich sehr schön. Am Bielsteinkopf angekommen, machten wir erneut eine längere Pause. Der Weg nach oben war ganz schön beschwerlich und die Sonne brannte uns auf den Kopf. Erstmal die verschwitzten T-Shirts ein bisschen trocknen lassen und etwas essen. Hier konnten wir den Ausblick von der anderen Seite aus auf Lautenthal genießen.

Harz, Urlaub

Nach kurzer Diskussion entschieden wir uns, den Aufstieg zum Maaßener Gaipel erneut zu wagen. An der Gaststätte war „hausgemachter Snickers-Kuchen“ angeschlagen gewesen. Man soll sich im Urlaub ja auch was gönnen, also wollten wir dort Kaffee trinken und Kuchen essen. Auf dem Weg dorthin fanden wir noch einen Harzstein, der uns mal wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Tja… was soll ich sagen? Kaffee und Kuchen waren ein echter Reinfall. Die Bedienung vermittelte den Eindruck von „keine Lust“, war nicht besonders freundlich und das Gedeck war einfach nur total teuer. 7 Euro für eine winzige Tasse Kaffee und ein noch winzigeres Stück Kuchen. Kennt ihr diese rechteckigen Stücke vom Bäcker? Das nochmal halb durchgeschnitten und dazu ein lieblos daneben geklatschtes Stück Sprühsahne. Etwas ernüchtert machten wir uns auf den Rückweg nach Hahnenklee. Dafür wurden wir dann abends in Wimmers Brutzelstube in Hahnenklee entschädigt. Sehr gutes Essen, reichlich und zu einem guten Preis. Solltet ihr da mal sein, kann ich euch die Lasagne sehr empfehlen.

Knapp 23 weitere km hatten wir nach diesem Tag auf der Uhr.

29.06.2022

Heute wollten wir etwas weniger wandern und mehr Cachen. Wir hatten uns die Runde „Roter Handschuh“ ausgeguckt. Eine wirklich schön angelegte Runde in der Nähe mehrere Teiche und des ehemaligen Werks Tanne. Als wir das letzte Mal hier waren, konnte man das stillgelegte Werk zwischen den Bäumen nur erahnen. Heute sind die Bäume einem Solarfeld gewichen, so dass man einen guten Blick auf die Ruinen hat. Dazu aber später mehr.

Zuerst ging es auf die Runde am Fortuner Teich

Harz, Urlaub

und Jägersbleeker Teich entlang. Immer wieder stießen wir auf Forstarbeiter und die Harvester. Hier wäre es nicht weiter gegangen, aber zum Glück mussten wir sowieso geradeaus weiter. Ansonsten hätte es halt geheißen: anderen Weg suchen.

Am Jägersbleeker Teich legten wir unsere Mittagsrast ein. Weiter ging es auf der Runde des Roten Handschuhs. Bis zum Ende:

Nachdem wir die Runde beendet hatten, es aber noch recht früh war, überlegten wir, wohin es weiter gehen könnte. Wir entschieden uns für einen Weg entlang des Hirschler Teiches zu dern Pfauenteichen. Richtige Entschiedung, denn von der anderen Seite der Pfauenteiche konnte man nochmal einen schönen Blick auf die Ruin en des ehemaligen Werk tanne werfen. Das Werk Tanne ist eine ehemalige Sprengstofffabrik. Es war von 1935 bis 1944 und war während der Zeit des Nationalsozialismus das drittgrößte Sprengstoff- und Munitionswerk im Deutschen Reich. Das Werk diente hauptsächlich der Produktion von TNT. Die monatliche Produktion erreichte ca. 2800 Tonnen TNT. Die Beeinträchtigungen der Umwelt gehen weit über das Werksgelände und die benachbarten Flächen hinaus. Die Abwasserleitung erstreckte sich bis nach Osterode, wo die Abwässer in den Untergrund „versenkt“ wurden und bis heute das Grundwasser belasten. Das ist schon echt verrückt, wenn mand as so hört und sieht.

Was ich noch ganz spannend finde ist, dass die Ziegelsteine, die ihr da unter den Fenstern seht nicht etwa Ausbesserungen sind. Diese sind von Anfang an eingefügt worden, damit im Falle einer Explosion nicht das ganze Gebäude zusammenbricht, sondern „nur“ die Ziegel weggesprengt werden.

Am Pfauenteich haben wir noch einen Brütenden Haubentaucher beobachten können. Dann ging es zurück zum Auto. Insgesamt haben wir heute zwar nur 14 km gemacht, aber 21 Geocaches gefunden, signiert und geloggt. War eine wirklich schöne Runde.

Zurück in Hahnenklee haben wir uns mit Kaffee und Kuchen noch ein bisschen an den Kurteich gesetzt und das schöne Wetter genossen.

30.06.2022

Auf nach Goslar! Heute wollten wir uns Goslar anschauen, was wir auch getan haben. Wir sind ein bisschen durch die Gegend gelaufen und haben uns die Altstadt angeschaut. Außerdem eine sehr gute Bratwurst im Brötchen gegessen und auf die Kugel Eis für 1,40 Euro dankend verzichtet. Das ist echt verrückt…

In Goslart angekommen begrüste uns als Erstes eine Sklulptur von Fernando Botero, einem der bekanntesten bildenden Künstler Lateinamerikas. Die Skulpturen des kolumbianischen, 1932 in Medellin geborenen Malers, der seit 1976 auch als Bildhauer tätig ist, stehen neben Goslar in vielen Metropolen der Welt. Die Skulptur heißt schlicht „Mann mit Stock“ und „Frau mit Schirm“.

Nachdem wir beide uns nicht so sehr dafür begeistern können, ewig durch die Stadt zu laufen, haben wir uns noch auf den Weg zur Granetalsperre gemacht. Dort haben wir am anderen Ende der Sperre schön unter einer Bank gesessen und gepicknickt.

Den leichten Regen konnten wir dort gut aussitzen. Danach haben wir noch die Caches GC7Q506 und GC81VR4 in Angriff genommen und sind ein Stück Richtung Granefelsen hoch gewandert.

Zunächst ging es aber über die Talsperre zurück.

Nebenbei haben wir unseren allerersten Lab Cache mit 5 Stationen ( in Angriff genommen. Macht irgendwie auch Spaß, aber „richtige“ Caches machen ein bisschen mehr Spaß.

Heute haben wir keine Kilometer gezählt. Ich vermute auch mal, dass es nicht ganz so viele waren.

01.07.2022

Und weiter ging es auf Tour. Da es wie aus Kübeln regnete haben wir heute sehr ausgiebig gefrühstückt, um ein bisschen Zeit totzuschlagen. Trotz regen entschlossen wir uns zu einer Tour, die aber wirklich kurz ausfiel.

Geparkt haben wir am Romkerhaller Wasserfall und von da aus die Stempel Nr. 117 und 118 erwandert. Das Wetter war einfach nur nass, nass und nochmal nass…

Wir haben dann überlegt, was wir machen können und sind uns einig geworden, dass wir uns die Iberger Tropfsteinhöhle anschauen. Die Höhle kann man nur mit einer Führung besichtigen. Im Eintrittspreis von 8 Euro sind die Führung und der Besuch im Museum enthalten. Es lohnt sich. Die Höhle ist wirklich sehenswert. Die Führung dauerte gute 30 Minuten und war sehr informativ und kurzweilig. Das Museum haben wir eher ein bisschen im Schnelldurchlauf angeschaut.

Als wir aus dem Museum kamen war es endlich wieder trocken. So beschlossen wir, noch den Stempel Nr. 130 am Albertturm einzusammeln.

Der Fußmarsch von der Höhle zum Turm war sehr angenehm. Auf dem Weg haben wir den Cache Schweinebraten (GC9AQP6) und danach Uschis Erster (GC4B7Q2) eingesammelt. Letzterer hat mir ehrlich gesagt nicht gefallen, da die Koordinaten ordentlich im Off waren, aber ohne diesen cache wären wir hier nicht her gekommen. Das wäre schade gewesen. Vom Aussichtspunkt aus konnte man nämlich in einen Steinbruch schauen, der noch in Betrieb ist. Es waren auch gerade Lastwagen am Arbeiten. Das war echt spannend.

Weiter ging es, hinauf zur Gaststätte am Albertturm. Die Gaststätte war geschlossen, aber es gab einen Kühlschrank mit Getränken und Vertrauenskasse. Normalerweise hätten wir nichts getrunken, aber das fanden wir so toll, dass wir ein Bier und eine Limo genommen haben. Nachdem wir unsere Getränke ausgetrunken (und natürlich bezahlt!) hatten, ging es hinauf auf den Albertturm. Da die Bäume hier sehr hoch sind, war die Aussicht nicht so spektakulär, aber das weiß man vorher ja nicht.

Auf dem Rückweg in unsere Ferienwohnung hielten wir noch schnell erneut am Roten Handschuh an. Den vorletzten der Reihe konnten wir vorgestern nicht machen, da sich dort ein Forstarbeiter aufhielt, so dass wir nicht suchen konnten. Wir haben auch erst noch fix den nahe gelegenen Cache GC8HD27 gemacht und dann den fehlenden vom roten Handschuh.

Das wir bei dem Wetter auf fast 10 km kommen, damit hätten wir ehrlich gesagt nicht gerechnet. War eine schöne Tour.

02.07.2022

Und nun brach auch schon der letzte Urlaubstag an. Morgen geht es schon wieder nach Hause. Auch heute haben wir unsere Tour auf zwei verschiedene Touren aufgeteilt.

Die erste Tour war nur dafür da, den Stempel Nr. 138 einzusammeln, der uns noch fehlte und auf keiner unsere Rundtouren lag. Da ging es also hin und denselben Weg zurück. Wir hatten aber Glück, dass auf dem Weg auch noch zwei Cache zu finden waren. So sammelten wir noch die Taube Frau (GC36T2C) und Ein Bahnhof für Buntenbock (GC3JD1E) ein. Es war eine schöne Tour.

Dann haben wir umgeparkt, um die zweite Wanderung zu absolvieren. Geparkt haben wir am Prinzenteich.

Auch hier war es weniger ein Rundweg, als ein Mal hin und wieder zurück. Eigentlich wollten wir nur den Stempel Nr. 141 einsammeln. Dieser war aber um gut 1,5 km verlegt worden. Wir stellten dann an der neuen Stelle fest, dass es bis zum Stempel Nr. 131 gar nicht mehr weit war. Also haben wir uns natürlich auch auf den Weg zur Kaysereiche gemacht. Zunächst ging es zur Lasfelder Tränke, wie der Stempel eigentlich sein sollte. Wie schon geschrieben, war er da nicht, aber ein Cache (GC536QN).

Am Cache Oberer Hahnenbacher Teich (GC6RHQ4) hatten wir noch ein lustiges Erlebnis. Da wir suchen wollten kamen gerade Radfahrer. Wir also schön die Karte gezückt und so getan, als würden wir diese lesen, um die Radfahrer vorbei zu lassen. Da meint der doch „oh, schon wieder Wanderer, die nicht wissen, wie es weiter geht“. Nun ja… Den Cache konnten wir dann schnell finden, nachdem wir wieder alleine waren. Der letzte Cache in diesem Urlaub war Punch Card Cache No. 1 (GC2TNJF).

An der Kaysereiche angekommen machten wir eine schöne lange Pause. Sehr idyllisch da oben. Den Cache an der Kaysereiche mussten wir leider unversucht lassen, da einfach viel zu viel los war. Aber den Stempel konnten wir natürlich ins Heft stempeln.

Auf dem Rückweg haben wir noch schön wilde Blaubeeren gepflückt und ordentlich genascht. Man merkte schon, welche auf der Sonnenseite wachsen, und welche nicht so viel Sonne bekommen. Die mit Sonne sind um einiges süßer und damit leckerer.

Damit ging ein wunderschöner Urlaub zu Ende. Ich kann euch, wenn ihr gerne wandert, den Harz sehr empfehlen. Wir fahren 2023 wieder hin.

Insgesamt haben wir in diesem Urlaub genug Stempel gesammelt, um die nächste Wandernadel (den Wanderkönig) zu erhalten. Mehr als 50 Stempel sind es jetzt schon. Es fehlen ja noch über 15o Stempel, die gesammelt werden wollen.

Im Jahr 2017 bin ich alleine den kam platten Harzer-Hexen-Stieg gewandert. Falls euch die Tour interessiert, dann findet ihr den Bericht hier.

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