• 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Kurzmeinung] Chroniken der Unterwelt (2): City of Ashes – Cassandra Clare

    City of Ashes, Cassandra Clare, Mehrteiler, Rezension, Arena Verlag, Goldmann Verlag,

    Titel: City of Ashes
    Reihe: Chroniken der Unterwelt; Band 2
    Autorin: Cassandra Clare
    Verlag: Arena Verlag
    Erscheinungsjahr: 2013
    Neuauflage: Goldmann Verlag; 2019
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl:
    Meine Wertung: X Sterne

    Klappentext:

    Clary glaubte, sie wäre ein ganz normale junge Frau – bis sie unter dramatischen Umständen erfuhr, dass sie eine Schättenjägerin ist, Teil einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Vampire, Werwölfe, Hexenmeister: Clary würde ihrem neuen Leben allzu gern den Rücken kehren. Doch die Unterwelt ist nicht bereit, sie gehen zu lassen. Dafür sorgt auch das starke Band zu ihren neuen Freunden, ihrer neugefundenen Familie. Und als Jace, der ihr mehr als einmal das Leben gerettet hat, in tödliche Gefahr gerät, stellt sich Clary schließlich ihrem Schicksal – und einem erbitterten Kampf gegen die Kreaturen der Nacht …

    Kurzmeinung:

    Nachdem mich bereits City of Bones begeistert hatte, musste ich natürlich direkt mit City of Ashes weitermachen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil – ich hatte sogar das Gefühl, dass die Geschichte noch einmal an Tiefe gewonnen hat.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass sich die Welt der Schattenjäger immer weiter öffnet. Man erfährt deutlich mehr über die verschiedenen Schattenwesen und die Beziehungen zwischen ihnen. Dadurch wirkt die Welt noch lebendiger und komplexer als im ersten Band.

  • Gelesen 2026

    [Rezension] Hörbuch: Hazel sagt nein – Jessica Berger Gross

    Jessica Berger Gross, Lübbe Audio, Jenny Laura Bischoff, Rezension, Cover, Hazel sagt nein,

    Titel: Hazel sagt nein
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Jessica Berger Gross
    Sprecherin: Jenny Laura Bischoff
    Verlag: Lübbe Audio
    Erscheinungsjahr: 2026
    Format: Streaming über Storytel
    Länge: 652 Minuten
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben ziehen die Blums vom pulsierenden Brooklyn ins beschauliche Riverburg, wo Vater Gus nach herausfordernden Jahren endlich eine Professur ergattert hat. Doch der idyllische Schein trügt. Gleich an ihrem ersten Schultag wird die achtzehnjährige Hazel ins Büro des Direktors zitiert. Er verkündet ihr Unglaubliches: Jedes Jahr sucht er sich eine andere Schülerin aus der Abschlussklasse aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht. Dieses Jahr ist sie die Auserwählte. Instinktiv sagt Hazel Nein – und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben ihrer Familie, aber auch die gesamte Stadtgesellschaft auf den Kopf stellen …

    Rezension:

    Hazel sagt nein von Jessica Berger Gross behandelt ein unglaublich wichtiges Thema. Gerade deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch und fand den Einstieg auch ausgesprochen gelungen.

    Hazel setzt sich gegen die Avancen ihres Schuldirektors zur Wehr und stößt damit etwas an, das längst überfällig ist. Gleichzeitig zeigt die Geschichte sehr eindrücklich, welche persönlichen Konsequenzen eine solche Entscheidung haben kann. Diesen Teil des Romans fand ich authentisch und bewegend.

    Im weiteren Verlauf entwickelte sich die Geschichte allerdings in eine Richtung, mit der ich zunehmend gehadert habe. Mein größter Kritikpunkt war Hazels Umgang mit der Öffentlichkeit. Sie gibt Interviews und möchte ihre Geschichte sogar in einem Buch veröffentlichen. Natürlich sollte ein Täter niemals geschützt werden, und ich finde es wichtig, dass Betroffene ihre Stimme erheben.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Chroniken der Unterwelt (1): City of Bones – Cassandra Clare

    Rezension, Cover, City of Bones, Cassandra Clare, Arena Verlag, Goldmann Verlag

    Titel: City of Bones
    Reihe: Chroniken der Unterwelt; Band 1
    Autorin: Cassandra Clare
    Verlag: Arena Verlag
    Erscheinungsjahr: 2008
    Neuauflage: Goldmann Verlag; 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 512
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?

    Rezension:

    City of Bones, der erste Band der Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare, ist bereits vor fast 20 Jahren erschienen. Trotzdem habe ich das Buch tatsächlich erst jetzt gelesen. Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich nie früher dazu gegriffen habe, denn Fantasy lese ich eigentlich sehr gerne. Umso schöner ist es, wenn man auch nach so vielen Jahren noch eine Reihe entdeckt, die einen von der ersten Seite an fesselt.

    Schon nach kurzer Zeit war ich völlig in der Geschichte angekommen. Die Handlung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und bleibt durchgehend spannend. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse und Wendungen, die neugierig auf das machen, was als Nächstes passiert. Dabei verliert die Geschichte nie ihren roten Faden, sondern wirkt von Anfang bis Ende gut durchdacht.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026

    [Rezension] Im Labyrinth der Nerven – Dr. Nicole Knobloch und Dr. Christian Knobloch

    Rezension, Cover, Eden books, Im Labyrinth der Nerven,

    Titel: Im Labyrinth der Nerven
    Reihe: Einzelband
    Autoren: Dr. Nicole und Dr. Christian Knobloch
    Verlag: Eden books
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 267
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Die Faszination für die Tiefen der menschlichen Seele begleitet uns seit Jahrhunderten: Wenn Mediziner*innen Fallgeschichten aus ihrer Praxis erzählen, dann hört man ihnen zu. Das Ärzteehepaar Nicole und Christian Knobloch behandelt in seiner Praxis seit über zwanzig Jahren Menschen mit psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen.

    In zahlreichen Fallgeschichten berichten sie nun erstmals aus dem breiten Spektrum der Neurologie und Psychiatrie. So begegnet ihnen eine junge Mutter, deren ALS-Diagnose bereits ihr Leben überschattet – doch ihr Schlafzimmerblick bringt die Ärzte auf eine rettende Spur. Ein gehirn-chirurgischer Eingriff befreit einen 14-Jährigen von seinen verheerenden epileptischen Anfällen, woraufhin er plötzlich ein geniales musikalisches Talent zeigt. Ein unerwarteter, erneuter Anfall im Erwachsenenalter gefährdet die Opernkarriere des Autisten.

    Das breite Spektrum der wahren Geschichten aus der neurologischen und psychiatrischen Praxis lässt erahnen, wie kompliziert, faszinierend, aber auch wie fragil und vulnerabel unser Gehirn – und damit auch unsere Seele – ist. In der Erforschung und Therapie der Erkrankungen des Nervensystems hat die Medizin in den letzten Jahren riesige Fortschritte gemacht: Wo früher Ärzt*innen hilf- und ratlos waren, kann heute vielen Patient*innen entscheidend geholfen werden.

    Rezension:

    Im Labyrinth der Nerven von Dr. Nicole Knobloch und Dr. Christian Knobloch hat mir gut gefallen. Die beiden Autoren schaffen es, psychische Erkrankungen auf eine sehr einfühlsame und verständliche Weise darzustellen, ohne dabei zu sehr zu vereinfachen oder zu dramatisieren. Natürlich sind die Fallgeschichten so gestrickt, dass der normale Leser, der kein ausgebildeter Arzt oder Psychologe ist, diese auch versteht. Von daher sind die Krankheitsgeschichten, die sich gerade im neurologischen Bereich ja sehr vielschichtig darstellen, sicher stark verkürzt und vereinfacht dargestellt. Aber gerade das macht die Menschen hinter den Fallbeispielen so greifbar.

  • Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Nie wieder am falschen Ort! – Andrea Buchholz

    Cover, Andrea Buchholz, Silberschnur Verlag, Rezension, Astrologie

    Titel: Nie wieder am falschen Ort!
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Andrea Buchholz
    Verlag: Silberschnur
    Erscheinungsjahr: 2025
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 263
    Meine Wertung: ohne Wertung

    Klappentext:

    Auf den Punkt, pardon: auf den Ort gebracht!

    Astrokartografie ist eine schon fast magische Methode, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein zu können. Damit kannst du dein Leben ganz bewusst und vor allem aktiv erfolgreich gestalten. Kurz gesagt: Mithilfe der sogenannten Weltlinien findest du die Orte auf der Erde, an denen du so richtig glücklich und erfolgreich werden kannst.

    Die bekannte Medienastrologin Andrea Buchholz erklärt darüber hinaus, wie astrologische Energielinien der Asteroiden und der Sensitiven Punkte auf der Weltkarte dein Leben positiv beeinflussen können. Entdecke, wie du deine persönliche Astroweltkarte für dich nutzten kannst, um herauszufinden, welche Plätze du meiden solltest, wenn du Liebe, Erfolg und inneren Frieden finden willst. Folge den Sternen an deinen persönlichen Traumort – dorthin, wo sich dein Lebensglück entfalten kann.

    »Dein Glück liegt nur ein einziges Flugticket weit von dir entfernt.«

    Andrea Buchholz

    Rezension:

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich das Thema Astrokartografie unglaublich spannend finde. Leider musste ich während des Lesens feststellen, dass mir die astrologischen Grundkenntnisse fehlen, um den Inhalten wirklich gut folgen zu können.

    Andrea Buchholz schreibt engagiert und vermittelt den Eindruck, dass sie über ein großes Fachwissen verfügt. Für Leserinnen und Leser, die sich bereits intensiver mit Astrologie beschäftigen, könnte das Buch deshalb eine interessante und wertvolle Lektüre sein.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Arena´89 (3): Der einzige Zeuge – Stephan Steinthal

    Rezension, Stephan Steinthal, Arena´89, Selfpublishing, Cover,

    Titel: Der einzige Zeuge
    Reihe: Arena´89; Band 3
    Autor: Stephan Steinthal
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2026
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl:
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Reva ist der Arena entkommen, doch das Spiel geht weiter. Zwischen Verrat, Familiengeheimnissen und der letzten Maske des Kaisers entscheidet sich, ob aus ihrem Symbol echte Freiheit wird, oder ob selbst die Rebellion nur eine weitere Show ist.

    Reva hat die Bühne verlassen. Die Liga jagt ihre wertvollste Auctora quer durch die Stadt. Im Untergrund trifft sie auf den Mann, den sie für immer verloren glaubte: ihren Vater Taven. Und mit ihm eine Wahrheit, die das ganze System ins Wanken bringt. Gemeinsam schmieden sie einen Plan: den Kaiser stürzen, das Arena-System für immer beenden. Doch die Arena verschlingt alles, sogar den Widerstand. Wer Wahrheit verkündet, wird selbst zur Quote. Wenn die Herrschenden fallen sollen, müssen Reva und ihre Verbündeten dorthin zurück, wo alles begann: in die Arena. Als Show, die keiner mehr kontrollieren kann. Wahrheit braucht Quote.

    Rezension:

    Zuerst mal zum Cover. Seitdem ich Band 1 gelesen habe, wurden die Cover überarbeitet und das neue Cover ist so stimmig und ausdrucksstark. Ganz großartig geworden. Aus meiner Sicht haben die Bücher dadurch nochmal gewonnen, denn das Cover ist nun einmal der erste Eindruck, auch wenn der Inhalt wichtiger sein sollte. Und, da kommen wir auch gleich zu dem, was zählt… dem Inhalt.

    Auch Band 3 hat mich von der ersten Seite an gefesselt und er bringt diese Trilogie zu einem gelungenen runden Abschluss. Stimmig von der ersten bis zur letzten Seite. Sowas hat man selten, da oft bei Trilogien ja die mittleren Bände ein bisschen schwächeln. Das ist hier definiiv nicht der Fall.