• Gehört 2023,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Die Kinderärztin (3): Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts – Antonia Blum

    Rezension, Kinderklinik Weißensee, Antonia Blum, Hörbuch Hamburg, Karoline Mask von Oppeln, Hörbuch

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    Titel: Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts
    Reihe: Die Kinderärztin; Band 3
    Autorin: Antonia Blum
    Sprecherin: Karoline mask von Oppen
    Verlag: Hörbuch Hamburg
    Erscheinungsjahr: 2022
    Format: Strewaming über Storytel
    Länge: 808 Minuten

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Berlin 1929: Marlene von Weilert genießt ihren Erfolg als Ärztin an der Kinderklinik Weißensee, privat aber leidet sie, weil ihre Ehe mit Maximilian bisher kinderlos geblieben ist. Marlene entscheidet sich schließlich, für die Familienplanung beruflich kürzer zu treten. Doch dann wird das Antibiotikum Penicillin entdeckt, und Marlene brennt darauf, das Wundermittel zu erforschen. Es könnte Tausenden Kindern das Leben retten. Marlene ist hin- und hergerissen zwischen beruflicher Pflicht und persönlichem Glück. Ihre Schwester Emma, inzwischen Oberschwester der Kinderklinik, hat Sorgen ganz anderer Art: Ihr Sohn Theodor verbringt immer mehr Zeit mit Freunden, die sich politisch radikalisieren. Theodor droht ihr zu entgleiten, doch Emma ist fest entschlossen, um ihren Sohn und gegen die neuen politischen Kräfte zu kämpfen.

    Rezension:

    Band 3 war für mich bisher der schwächste Band der Reihe. Mir persönlich war es einfach zu viel Liebesdrama. Sowohl Marlene, als auch Emma haben Eheprobleme, die extrem ausgeschmückt werden. Beide Problemstellungen fand ich zumindest im Verlauf ein bisschen an den Haaren herbei gezogen.

    Ich habe Maximilian und Marlene überhaupt nicht verstanden. Dass Marlene kürzer tritt, weil sie einfach total überarbeitet ist, konnte ich ja nachvollziehen. Der Kinderwunsch von Maximilian und Marlene erfüllt sich aber trotzdem nicht. Solange Marlene also nicht schwanger ist, warum sollte sie zuhause sitzen und sich langweilen? Ich fand Maximilian in diesem Band einfach nur unmöglich. Er, „der Herr im Haus“, den er auch raushängen lässt. Das war mir so unglaublich zuwider.

    Emma machte es mir in diesem Band auch nicht so ganz einfach. Klar hat sie wirklich große Probleme und ich konnte auch nachvollziehen, warum sie so eifersüchtig ist und sich Sorgen macht. Aber Kurt, der ihr bisher nie einen Anlass gegeben hat, an seiner Liebe zu zweifeln, nicht einmal anzuhören? Das fand ich schon sehr hart. Neben ihrer Eheprobleme schlägt sie sich auch noch mit Problemen mit ihrem ältesten Sohn herum, der immer mehr in die Fänge der Nationalsozialisten abgleitet.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Evan Smoak (6): Der verlorene Sohn – Gregg Hurwitz

    Gregg Hurwitz, Ronin Verlag, Rezension, Cover

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    Titel: Der verlorene Sohn
    Reihe: Evan Smoak; Band 6
    Autor: Gregg Hurwitz
    Verlag: Ronin
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 529

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Er kann allem entkommen.

    Außer seiner eigenen Vergangenheit… Ein Mann, mehr als eine Legende. Ein Mann, über den man nur im Flüsterton spricht. Ein Mann, der genau weiß, wozu er fähig ist.
    Evan Smoak hat in einem streng geheimen Programm der US-Regierung das Töten gelernt. Sein Deckname: Orphan X. Er war der vielleicht beste Auftragskiller, der je für die Regierung gearbeitet hat. Bis er ausstieg und untertauchte und als „Nowhere Man“ denen hilft, die keinen Ausweg mehr haben. Mit der Art von Hilfe, die niemand sonst leisten kann.

    Als Evan wie aus dem Nichts ausgerechnet von der einen Person um Hilfe gebeten wird, die ihn am schlimmsten verletzt hat – seiner eigenen Mutter – beginnt der Albtraum. Denn sie fleht ihn an, einem Mann aus der Klemme zu helfen, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und etwas gesehen hat, das er nicht hätte sehen sollen. Andrew Duran wird seither gnadenlos von einem tödlichen Geschwisterpaar gejagt und nun ist Smoak seine einzige Hoffnung. Doch diese Mission ist für Evan persönlicher, als er jemals hätte ahnen können. Und am Ende steht alles auf dem Spiel – einschließlich seines eigenen Lebens.
    Blut fordert Tribut..

    Rezension:

    Ich war sehr überrascht, als ich bei Gabi vom Laberladen las, dass der Ronin Verlag, den ich bis dato nur als Verlag von Hörbüchern kannte, die Reihe um Evan Smok fortsetzt. Was für eine große Freude! Die vorherigen fünf Bände sind bei Harper Collins erschienen, aber anscheinend lohnte sich eine weitere Übersetzung nicht. Wer weiß das schon. Ich war auf jeden Fall schon ganz traurig, dass es für uns echt weiter geht. Das hat sich nun geändert.

    Insgesamt fand ich, dass die Geschichte sich ein bisschen zog. Wir erfahren sehr viel über Evans Vergangenheit. Wir erfahren endlich, wie er es geschafft hat, in das Orhan Programm aufgenommen zu werden. Gregg Hurwitz beleuchtet Evans Kindheit. Auch lernen wir seine Mutter kennen, die leider extrem wehleidig daher kommt. Ich fand Veronica total unsympathisch. Auch wenn ich ihre Beweggründe Evan wegzugeben nachvollziehen konnte, haben sie mir nicht gefallen. Wie anders wäre Evans Leben verlaufen, wenn sie sich um ihn gekümmert hätte?

    Evan muss sich in diesem Band mit sehr vielen Gefühlen auseinandersetzen. Auch wenn er das über die letzten Bände durch Mia und Peter und auch ein bisschen durch Joey schon ein bisschen gelernt hat, so war das eine ganz schön harte Sache für ihn. Das merkte man sehr. Ich hatte das Gefühl, dass seine Gefühle ihn nachlässig machen. Er ist in diesem Band in Situationen geraten, die ihm normalerweise leicht gefallen wären, zu meistern. Dass er so große Schwierigkeiten hat, mit den ihm gestellten Aufgaben umzugehen fand ich anstrengend.

  • Gehört 2023,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Sleep World (1) – Natalie Tielcke

    Rezension, Sleep World, StorytelOriginal, Natalie Tielcke

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    Titel: Sleep World
    Reihe: Sleep World
    Autorin: Natalie Tielcke
    Sprecher: Ferdi Özten
    Verlag: StorytelOriginal
    Erscheinungsjahr: 2022
    Format: Streaming
    Länge: 491 Minuten

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Kennen Sie das auch? Sie sind müde und ausgelaugt. Ihr Leben hat Sie überholt. Ihre Energiereserven sind am Ende. Dann geht es Ihnen genau wie unserem Planeten. Gönnen Sie sich und der Umwelt eine Auszeit und verbessern Sie Ihre Klima-Bilanz, damit Sie wieder am sozialen Leben teilnehmen dürfen.
    Sie können die Welt retten – im Schlaf.
    Melden Sie sich noch heute in der nächsten Filiale Ihrer C.L.I.F.F. – Climate Initiative For Future!
    John Parker lebt in einer Zukunft, in der alles erlaubt ist, solange es dem Klimaschutz dient. Wer sich das nicht leisten kann, wird von der Gesellschaft abgehängt. Jeder Mensch wird mit einer App überwacht, die den persönlichen Klima-Score ermittelt und dementsprechend vorgibt, wie man sich verhalten soll. Das Problem heißt Überbevölkerung. Die Lösung nennt sich Klimaschlaf.
    Und John hielt das System immer für richtig. Was kann wichtiger sein, als den Planeten zu retten? Doch eines Tages muss er feststellen, dass Klimaschutz bedeutet, über Leichen zu gehen …

    Rezension:

    Vom Klappentext war ich total begeistert. Vom Buch an sich dann nur noch mittelmäßig.

    Die Idee ist super. Neben Geld kostet alles, was man tut, Klimapunkte. Hat man einen weißen Score, dann hat man quasi den Freifahrtschein, alles zu tun und zu lassen, was man will. Hat man einen roten Score, dann darf man nichts mehr tun, was das Klima schädigt, nicht einmal mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Und dann gibt es Abstufungen dazwischen.

    Natalie Tielcke hat es super verstanden, mir ihr System näherzubringen. Es ist leicht verständlich, wie das System funktioniert. Ansonsten musste sie tatsächlich gar nicht so viel Fantasie aufbringen. Es ist genau so, wie heute auch schon. Die Reichen, die sich einfach frei kaufen, können tun und lassen, was sie wollen und je ärmer die Menschen sind, umso mehr werden sie durch nicht vorhandene Klimapunkte eingeschränkt. Kann man tagtäglich auch heute schon beobachten.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] Fördeliebe (4): Fischbrötchen und Schokoküsse – Jane Hell

    Rezension, Jane Hell, Cover, Kampenwand Verlag,

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    Titel: Fischbrötchen und Schokoküsse
    Reihe: Fördeliebe; Band 4
    Autorin: Jane Hell
    Verlag: Kampenwand Verlag
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 263

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Marina lebt mit Mitte zwanzig behütet bei ihren Eltern in München. Als die sie bitten, endlich auszuziehen, und sie unerwartet ihren Job verliert, gerät ihr geregeltes Leben aus den Fugen. Um irgendein Einkommen zu haben, muss sie ein Stellenangebot auf einem Gutshof an der Ostsee annehmen, obwohl sie normalerweise strikt allen lebensverändernden Entscheidungen aus dem Weg geht.

    Marinas neuer Arbeitsplatz, der malerische Hof von Frau Larssen, liegt weit abseits direkt am Strand der Eckernförder Bucht. Ein traumhafter Ort, wäre die Verwaltungsarbeit nicht so ein Chaos. Zusätzlich ist Marina ohne Führerschein auf Tim-Ove angewiesen, den Großneffen ihrer neuen Chefin. Und der verhält sich Marina gegenüber unerklärlich sprunghaft. Zu gern würde sie wissen, was dahintersteckt. Erzählt er ihr immer die ganze Wahrheit über das Anwesen? Und was bedeutet dieses Flattern in Marinas Bauch, wenn er ihr mal wieder auf den Geist geht?

    Rezension:

    Auch wenn es sich um Band 4 handelt, ist das Buch in sich abgeschlossen, so dass man  es auch für sich lesen kann.

    Protagonistin der Geschichte ist Marina, genannt Mari, die mit 25 Jahren bisher noch sehr behütet bei ihren Eltern lebt. Als sie urplötzlich ihren Job verliert und ihre Eltern ihr eröffnen, dass es Zeit ist, auszuziehen, da geht es für sie gleich ein Mal durch die gesamte Republik. Von München an die Ostsee,  genauer gesagt in die Nähe von Eckernförde. An ihrem neuen Arbeitsort trifft sie auf den Neffen der Chefin, Tim-Ove. Es kommt, wie es kommen muss, sie verliebt sich unsterblich in ihn, obwohl er sie unmöglich behandelt.

    Ich hätte mir für Mari ein bisschen mehr Tiefe, ein bisschen mehr Entwicklung gewünscht. Das Potential dazu hat sie, das ist immer wieder durchgeblitzt. Leider nimmt die Autorin sich nicht die Zeit und damit Mari nicht an die Hand, um dem Leser zu zeigen, dass mehr in ihr steckt, als ein kleines Mädchen, das bisher von Mutti verwöhnt wurde und nicht auf eigenen Beinen stehen kann. Total schade!

  • 3 Sterne,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] Weihnachtsreise zum Nordlicht – Sarah Morgan

    Rezension, Sarah Morgan, Harper Collins Germany, Nordlicht

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    Titel: Weihnachtsreise zum Nordlicht
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Sarah Morgan
    Verlag: Harper Collins
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 397

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    In Lappland heiße Schokolade trinken, den Schnee und die besondere Winterstimmung genießen – Christy hatte sich das Fest bei ihrer Tante so schön vorgestellt. Doch als ihr Mann nachkommen will, weil er noch arbeiten muss, spürt sie, dass sie ihre Ehe retten muss. Deshalb reisen ihre beste Freundin Alix und sein bester Freund Zac zuerst nach Lappland, um Christys Tochter Holly dort den Traum zu erfüllen, ein echtes Rentier zu sehen. Am ersten Feiertag treffen sich schließlich alle unterm Nordlicht wieder – und ihre Beziehungen sind nicht mehr, wie sie waren. Ob der Nordlichtzauber ihnen allen dennoch ein unvergesslich schönes Weihnachtsfest beschert?

    Rezension:

    Auf die Neuerscheinungen von Sarah Morgan fiebere ich ja immer hin, so auch auf diesen Roman.

    Leider hat mich die Geschichte ein bisschen enttäuscht. Wie wir es gewohnt sind, wird die Geschichte abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dieses Mal nehmen und Christy, Robyn und Alix mit an ihre Seite. Irgendwie konnte mich keine der drei Frauen so richtig fesseln. Sie blieben alle ein bisschen fern und so ganz konnte ich ihre Verhaltensweisen nicht durchschauen. Weihnachten kommt quasi nicht vor, was ich extrem schade fand. Gerade das Setting in Lappland hätte sich doch für ein wunderschönes, stimmiges Weihnachtsfest angeboten. Leider wird das Fest aber zur Nebensache. 

    Christy ist die Figur, die über die Geschichte die Fäden zusammen hält. Sie ist mit Alex befreundet und mit Robyn verwandt.  Christy konnte ich noch am ehesten verstehen. Wobei mir ihre Wandlung dann aber zu schnell von statten ging.

  • Gehört 2022,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Mädchen-Reihe (1): Trümmermädchen – Annas Traum vom Glück – Lilly Bernstein

    Trümmermädchen, Lilly Bernstein, Cover

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    Titel: Trümmermädchen – Annas Traum vom Glück
    Reihe: Mädchen-Reihe; Band 1
    Autorin: Lilly Bernstein
    Sprecherin: Elisabeth Günther
    Verlag: Hörbuch Hamburg
    Erscheinungsjahr: 2020
    Format: Streaming über BookBeat
    Länge: 758 Minuten

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Eine zerstörte Bäckerei in einer zerbombten Stadt. Ein eisiger Winter, der tausende Opfer fordert. Und mittendrin zwei Frauen, die ums Überleben kämpfen, um die Liebe und die Erfüllung ihres Traums

    Köln, 1941. Anna wächst bei ihrer Tante Marie und ihrem Onkel Matthias auf, einem Bäckerehepaar. Das Mädchen liebt die Backstube über alles. Der Duft von frischgebackenem Brot, die mehlgeschwängerte Luft, der große Ofen aus Vulkanstein – für Anna der schönste Ort der Welt. Doch mit dem Krieg kommt das Unglück: Matthias wird eingezogen, die Bäckerei bei Luftangriffen zerstört, und Anna und Marie sind obdachlos. Während Köln in Trümmern liegt und vom kältesten Winter des Jahrhunderts heimgesucht wird, nimmt Anna ihr Schicksal selbst in die Hand: Um zu überleben, wird sie zur gewieftesten Kohlediebin der Stadt. Als sie am wenigsten damit rechnet, verliebt sie sich sogar – eine Liebe, so unmöglich wie gefährlich. Doch Kälte und Hunger wollen nicht weichen. Verzweifelt halten Anna und Marie an ihrem Traum fest, die Bäckerei wiederaufzubauen. Und an der Hoffnung, dass ihr geliebter Onkel Matthias irgendwann zurückkehrt.

    Rezension:

    Protagonistinnen der Geschichte sind Marie und Anna, das Trümmermädchen, wobei mir beide Frauen nicht wirklich nahe gekommen sind. Anna vielleicht noch ein kleines bisschen mehr, als Marie. Beide bleiben aber sehr fremd und auch ein bisschen blass.

    Vor allem Marie verhält sich nicht immer logisch. Sie ist die Erwachsene und eigentlich sollte sie sich um die Kinder kümmern. Immer wieder muss jedoch die noch nicht einmal volljährige Anna, die Geschicke der Familie in die Hand nehmen, um das Überleben aller zu sichern. Trotz dessen, dass Anna recht viel unternimmt, um die Familie vor dem Hunger- und Kältetod zu bewahren, muss ich sagen, dass der Klappentext ein bisschen irreführend ist. Dass Anna die gewiefteste Kohlediebin der Stadt sein soll, erschließt sich mir nicht wirklich. Der Kohlediebstahl kommt nicht allzu häufig vor. Er ist nicht das tragende Element der Geschichte. Insgesamt hat mir Anna wie gesagt, deutlich besser gefallen, als Marie. Sie versucht wenigstens, die Familie durch die schwere Zeit zu bringen. Sie muss relativ schnell erwachsen werden und sie tut einfach das, was nötig ist.