• 3 Sterne,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] #FragEinenMönch – Pater Nikodemus Schnabel

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    Titel: #FragEinenMönch: 100 Fragen (und unzensierte Antworten)
    Reihe: Einzelband
    Autor: Pater Nikodemus Schnabel mit Sascha Hellen
    Verlag: adeo
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 192

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Als im Dezember 2019 das YouTube-Video #FragEinenMönch erschien, in dem der Benediktiner Nikodemus Schnabel auf vorher gesammelte Fragen zum Leben als Mönch antwortete, war das Echo begeistert: Ein Mönch und Katholik, der offen, ehrlich und reflektiert auch auf schwierige und persönliche Fragen eingeht und einen klaren Standpunkt vertritt! Und dass, ohne andere zu verurteilen oder ihnen seine Meinung aufzudrücken. Allgemeines Credo der über 1 Million Zuschauer: „Mit dem würde ich gern mal ein Bier trinken und über Gott und die Welt reden!“ und: „Wenn mehr Menschen in der Kirche so wären, würde ich vielleicht wieder eintreten!“

    – Was tragt ihr eigentlich unter der Kutte?
    – Glaubst du wirklich alles, was in der Bibel steht?
    – Vermisst du manchmal dein altes Leben und die Freiheiten?
    – Habt ihr im Kloster W-LAN?

    In diesem Buch greift Nikodemus diese und noch viele weitere Fragen auf, die in den viel zu kurzen 15 Minuten des Videos nicht zur Sprache kamen. Mit festem Glauben, einem weiten Horizont und jeder Menge Humor.

    Rezension:

    Das Buch habe ich bei Weltenwanderer gewonnen und im September, als es hier ankam, gleich gelesen. Die 100 Fragen und Antworten von Pater Nikodemus Schnabel lesen sich wirklich gut und schnell.

    Also es ist jetzt nicht so, dass man irgendwas Wichtiges verpasst, wenn man das Buch nicht liest, finde ich. Die Antworten sind, wie ich es fast auch erwartet hatte, weder besonders ausführlich, noch tiefgründig. Die Schriftart ist sehr groß und die längste Antwort geht über knapp mehr als 2 Seiten. Da kann man jetzt auch nicht allzu philosophisch werden, denke ich.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] Wovon die Sterne träumen – Manon Fargetton

    Carlsen Verklag, Cover, Manon Fargetton, Wovon die Sterne träumen, Rezension

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    Titel: Wovon die Sterne träumen
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Manon Fargetton
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Softcover
    Seitenanzahl: 409

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    »Zufall, Schicksal, Vorsehung, Fügung, Energieknoten, Planetenkonstellation … Nennt es, wie ihr wollt. Ich nenne es Magie.«

    TITOUAN verlässt sein Zimmer nicht mehr.

    ALIX träumt vom Theater.

    LUCE ist nach dem Tod ihres Mannes untröstlich.

    GABRIELLE ist ihre Freiheit zu wichtig, um sich zu binden.

    ARMANDS ganzes Leben kreist nur um seine Tochter.

    Doch als Gabrielle ihn bittet, auch noch den erkrankten Saxophonisten in der Theatergruppe zu ersetzen, in der Alix spielt, geht er zu weit. Verletzt und voller Wut über das Einmischen ihres Vaters verlässt Alix die Probe – und ihr gemeinsames Zuhause.

    Zur selben Zeit zieht sich Titouan immer weiter hinter seine riesige Lego-Bauten zurück, die sein ganzes Zimmer dominieren. Bis eine Nachricht von einer unbekannten Nummer auf seinem Handy landet und eine Reihe von Verkettungen in Gang setzt, die mehr als nur ihrer beider Leben grundlegend verändern wird …

    Rezension:

    Ich wollte das Buch unbedingt lesen, weil der Klappentext so schön ist. Auch das Cover sprach mich total an. Leider konnte ich mit dem Buch dann aber nicht ganz warm werden. Ich habe ewig gebraucht, um es zu beenden, weil ich es immer wieder weggelegt habe und irgendwie keine Motivation hatte, weiter zu lesen.

    Dabei ist das Buch wirklich nicht schlecht, zwischendurch war ich sogar regelrecht gefesselt, aber es hatte auch seine Längen, über die ich nur schwer hinweg kam. Und diese Längen bremsten mich immer wieder aus. Das Buch ist aus dem Französischen übersetzt, wenn ich darüber jetzt so nachdenke, dann habe ich, glaube ich, damit öfter mal Probleme. Vielleicht ist diese Art, eher poetisch zu schreiben, als Tempo in eine Geschichte zu bringen, einfach nicht mein Ding.

    Spannend ist die Geschichte zwischen Titouan und Luce. Ich fand es schön umgesetzt, wie Titouan, der selbst sein Zimmer nicht mehr verlässt, Luce dazu bringt, ihre Wohnung zu verlassen. Luce beweist so unglaublich viel Mut, ich fand sie sehr beeindruckend. Berührt hat mich die Stelle, als Luce das erste Mal wieder im Cockpit des Flugzeugs saß und selbst geflogen ist. Das war sehr emotional.

  • Gehört 2022,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Survival Quest (1): Der Weg des Schamanen – Vasily Mahanenko

    JVasily Mahanenko, Lübbe Audio, Rezension

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    Titel: Der Weg des Schamanen
    Reihe: Survival Quest; Band 1
    Autor: Vasily Mahanenko
    Sprecher:
    Thomas Balou Martin
    Verlag: Lübbe Audio
    Erscheinungsjahr: 2019
    Format: Download, Streaming
    Länge: 702 Minuten

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Längst ist es möglich, sein ganzes Leben in Onlinespielen zu verbringen, während der Körper in Überlebenskapseln versorgt wird. Sie lassen die Spieler fühlen, was der Charakter im Spiel fühlt: Hunger, Müdigkeit, Schmerz – nur gedrosselt durch sensorische Filter.

    Für Daniel Mahan gilt dies nicht. Er bekommt alle Empfindungen in voller Stärke übermittelt. Denn Mahan wurde zu acht Jahren Haft in dem Spiel Barliona verurteilt, wo er Zwangsarbeit in den Minen leisten muss. Jeder Tag ist eine Qual, bis er von der ultimativen Queste erfährt, die ihm erlauben würde, von der Mine ins Hauptspiel zu wechseln …

    Rezension:

    Es handelt sich hier nicht um einen „normalen“ Roman, sondern um einen LitRPG (Literary Roleplaying Game). Der Leser begleitet quasi einen Onlinerollenspieler, in diesem Fall Daniel Mahan. Wir erfahren, wie die Werte seines virtuellen Spielers sind, und wann und wie diese in den Leveln aufsteigen.  Es fühlt sich wirklich an, als würde man selbst ein Spiel spielen, ohne jedoch es selbst tun zu müssen.

    Daniel Mahan meistert jede Herausforderung ohne große Probleme, was das Ganze nach und nach ein bisschen langweilig macht. Er hat eigentlich noch gar nicht das richtige Level, um einen Gegner zu besiegen? Macht nichts… irgendwas passiert, damit er letzten Endes doch gewinnt. Große Emotionen darfst du bei diesem Buch nicht erwarten. Die Hauptfigur nimmt alles mehr oder weniger hin, wie es halt kommt. Nur sein „innerer Hamster“ ist immer dabei und nervte irgendwann auch ein bisschen.

  • Gehört 2022,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Das Inselkrankenhaus (3): Strandleuchten – Liv Helland

    Rezension, Inselkrankenhaus, Liv Helland, Argon Hörbuch,

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    Titel: Strandleuchten
    Reihe: Das Inselkrankenhaus; Band 3
    Autorin:
    Sprecherin: 
    Liv Helland
    Verlag: Argon Hörbuch
    Erscheinungsjahr: 2022
    Format: Download/ Streaming
    Länge: 560 Minuten

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Eigentlich fliegen Assistenzarzt Dr. Bent Rebien die Frauenherzen nur so zu. Dem verschmitzten Charme des jungen dänischen Arztes können weder Insulanerinnen noch Touristinnen widerstehen. Dass Bent nichts Ernstes sucht, weiß die ganze Insel. Das Getuschel ist daher groß, als er der zurückhaltenden Hebamme Anna sein Gästezimmer überlässt. Und auch für Bent steht die Welt plötzlich Kopf. Noch nie hat er eine Frau so nah an sich herangelassen. Auch wenn es heftig zwischen ihnen knistert, Bent zögert. Er weiß, diesmal riskiert er sein Herz. Doch dann gerät Anna in große Gefahr, und das ganze Team des Inselkrankenhauses ist gefragt …

    Rezension:

    Auch Band 3 hat mir gut gefallen. In diesem Band stehen eher Bent und Anna im Vordergrund, aber auch Greta und Mark, sowie Erik und Leonie haben natürlich ihre Geschichte. Außerdem kommen verstärkt Helena und Niklas, sowie Susanne mit ihren Geschichten hinzu.

    Die Geschichte ist, ebenso wie seine Vorgänger seicht und richtig gut für einen entspannten Hörgenuss. Obwohl… entspannt… dieses Mal nicht immer. Ich habe mich so aufgeregt, sowohl über Helena, als auch über Greta. Wie kann man jemanden, den man liebt so einschränken wollen. Helena noch mehr, als Greta… Das hat mich wirklich wütend gemacht.

  • Gehört 2022,  3 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Das Inselkrankenhaus (2): Gezeitenwechsel – Liv Helland

    Rezension, Liv Helland, Hörbuch, Argon Verlag,

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    Titel: Gezeitenwechsel
    Reihe: Das Inselkrankenhaus; Band 2
    Autorin: Liv Helland
    Sprecherin: Yara Blümel
    Verlag: Argon Verlag
    Erscheinungsjahr: 2021
    Format: Streaming über Bookbeat
    Länge: 554 Minuten

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Dunkle Wolken ziehen über dem Inselkrankenhaus auf. Marks Ex-Verlobte sorgt für Unruhe und wirbelt auch Gretas Leben ordentlich durcheinander. Eine dramatische Helikopterrettung sorgt für Aufregung. Außerdem kämpft die Gynäkologin Dr. Helena Folkert darum, ein Geburtshaus auf der Insel zu errichten. An die Liebe glaubt Helena schon längst nicht mehr, bis sie Niklas von Holten begegnet. Der ehemalige Pilot lebt zurückgezogen auf einem Aussiedlerhof in der Marsch. Auch er hat Gefühle für Helena, doch er verschweigt ihr etwas, das ihr gemeinsames Glück bedroht. Als ein Sturm die Insel von der Außenwelt abschneidet, ist dann das ganze Team der Hansen-Klinik gefragt …

    Rezension:

    Auch der zweite Band rund um Greta und das Inselkrankenhaus hat mir gut gefallen. Wieder so locker wie eine Vorabendserie.

    In diesem Band geht es weiter mit der Beziehung zwischen Mark und Greta, aber auch, wie im Klappentext zu lesen, zwischen Helena und Nikolas. Die Beziehung zwischen Nikolas und Helena entwickelt sich wirklich schön vorwärts. Die beiden bekommen jede Menge Unterstützung von Mark und auch von seinem Vater. Nur Helenas Freund (Kumpel) Pit macht den beiden das Leben extrem schwer. Schade, wenn jemand so verbohrt ist, dass er einfach nicht einsehen will, dass man Liebe nicht erzwingen kann.

    Auch Helenas Traum vom Geburtshaus auf der Insel platzt zwischenzeitlich. Auch sie muss erfahren, dass Geld die Welt regiert und davon hat sie leider nicht so reichlich. Als ihr Bankberater ihr die schlechte Nachricht verkündete, hätte ich nicht gedacht, wie sich das Ganze auflöst. Ich war ein bisschen fassungslos, wie Menschen so gemein sein können.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] Escape: Wenn die Angst dich einholt – Nina Laurin

    Rezension, Nina Laurin, Escape, Knaur Verlag

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    Titel: Escape – Wenn die Angst dich einholt
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Nina Laurin
    Verlag: Knaur
    Erscheinungsjahr: 2018
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 352

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Eigentlich hat Laine Moreno längst aufgegeben. Seit zehn Jahren versucht die 23-Jährige zu vergessen, was man ihr angetan hat: Wie sie als Kind entführt und drei Jahre lang missbraucht wurde, bis ihr hochschwanger die Flucht gelang. Dass man ihren Peiniger nie gefasst hat, weil sie sich nicht erinnern konnte. Dass ihre Tochter zur Adoption freigegeben wurde.
    Doch als Laine eines Tages an einem Vermisstenplakat vorbeistolpert, starrt ihr die Vergangenheit mitten ins Gesicht: Die Gesuchte – Olivia Shaw, 10 Jahre alt – ist praktisch ihr Ebenbild. Um Olivia zu retten, muss Laine sich ihren Dämonen stellen – und einer Wahrheit über die Entführung, die sie zerstören könnte.

    Rezension:

    Ich lese ja eher selten Thriller, aber diesen hier konnte ich nicht aus der Hand legen. Mir hat die Geschichte bis kurz vor dem Ende wirklich gut gefallen. Nina Laurin hat einen spannenden Schreibstil, der mich vorwärts gezogen hat.

    Laine war eine interessante Protagonisten, die verständlicherweise sehr viele Probleme hat. Ab und an nervte sie mich allerdings ein bisschen. Okay, sie erinnert sich an Verein gar nichts über ihren Entführer. Sein Gesicht hat sie nie gesehen, da er immer eine Maske trug. Soweit kann ich das nachvollziehen. Wie kann es aber sein, dass bei ihr nichts klingelt, als sie dem Entführer leibhaftig (mehrmals) begegnet. Stimme, Körpergröße, Silhouette… Es hätte doch wohl irgendwie wenigstens mal ein leises Unbehagen da sein müssen, oder nicht?

    Vom Klappentext her hatte ich erwartet, dass Laine zumindest versucht, sich zu erinnern. Dass irgendjemand, eine Polizeipsychologe (?) sie quasi an die Hand nimmt, um sie dorthin zu führen, wo die Erinnerungen liegen. Aber, was passiert? Nichts! Der Klappentext besagt, dass Laine sich ihren Dämonen stellen muss. Wir begleiten Laine aber einfach nur durch ihre Drogenprobleme. Niemand unterstützt sie ernsthaft, ihre Erinnerungen wieder zu finden, um die Ermittlungen voran zu treiben. Wenn mit den Dämonen nicht ihre Drogenprobleme gemeint sind, und das sind sie wohl nicht, dann muss sich Laine in dieser Geschichte gar nichts stellen. Und sie tut es auch über weite Strecken nicht.