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[Hörbuch-Rezension] Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele – Suzanne Collins

Geposted am 26. Februar 2017 um 8:30

Rezension, Suzanne Collins, Mehrteiler, Panem

Titel: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
Reihe: Band 1
Autorin: Suzanne Collins
Sprecherin: Maria Koschny
Verlag: Oetinger Audio
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Hörbuch
6 CDs; 381 Minuten

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester für die Spiele von Panem ausgelost worden ist, meldet sie sich freiwillig – wohl wissend, dass sie damit ihr Todesurteil unterschreibt. Denn es darf nur einer überleben bei diesem grausamen Ritual in der fernen Zukunft Nordamerikas. Noch weiß sie nicht, dass sie Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, gegenüber stehen wird. Wird einer den anderen töten, um selbst zu überleben? Da geschieht das Wunder: Peeta scheint ihr Leben retten zu wollen …

Rezension:

Ich habe vor einigen Jahren die Bücher gelesen, alle Filme im Kino gesehen und mache mich nun an die Hörbücher. Obwohl ich die Geschichte sehr gut kenne, habe ich auch das Hörbuch mit Spannung verfolgt.

Sehr angenehm ist, dass Maria Koschny sowohl im Film die Synchronstimme von Jennifer Lawrence, die Katniss spielt, ist, als auch das Hörbuch spricht. Dadurch hatte ich sofort die Filmszenen vor Auge. Da ich finde, dass die Filme zu Die Tribute von Panem großartig umgesetzt sind, machte es mir das hören der Bücher noch leichter.

Zur Geschichte braucht man wahrscheinlich kaum etwas sagen, denn wer kennt diese Trilogie noch nicht? Wahrscheinlich die wenigsten Leser. Solltest du allerdings zu denen gehören, die die Bücher noch nicht kennen: Greif zu! Die Geschichte ist einerseits sehr spannend geschrieben, regt andererseits aber auch stark zum Nachdenken an. Das Kapitol schickt jedes Jahr zwei Kinder aus jedem Distrikt in die so genannten Hungerspiele, um sich gegenseitig bis zum Tod zu bekämpfen. Moderne Gladiatorenkämpfe, bei denen die Spielmacher auch noch eingreifen, wenn nicht genug Aktion in der Arena entsteht. Die Bewohner der Distrikte, die arm sind, und in vielen Distrikten Hunger leiden, werden gezwungen zuzuschauen. Die Bewohner des Kapitols, die Reichen, denen es gut geht, schauen sich das Spektakel zum Spaß an. Erinnert an die Gladiatorenkämpfe, oder? Genau… aber, gerade vor dem Hintergrund der heutigen TV Shows, bei denen es auch darum geht, Menschen vorzuführen, um den Ekelfaktor, um immer heftigere „Spiele“ um den Zuschauer zu unterhalten, müssen wir da Angst haben, dass wir irgendwann so weit kommen und wieder Menschen gegeneinander in die Arena schicken? Zur Unterhaltung? Wahrscheinlich nicht mehr zu unseren Lebzeiten, aber wenn es so weitergeht, wie es derzeit ist, vielleicht in 100, 200 oder 500 Jahren? Ich weiß es nicht. Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Ich schließe es aber auch nicht gänzlich aus. Mich zumindest bringt dieses Buch dazu, darüber nachzudenken, was die Reality-TV-Shows mit uns machen.

Katniss, die Protagonistin des Buches, ist ein junges Mädchen, das sich stellvertretend für ihre Schwester, die für die Hungerspiele ausgelost wurde, in die Arena begibt. Dadurch, dass ihr Vater früh verstorben ist, und sie bereits als Kind die Ernährerin der Familie war, ist Katniss etwas besser vorbereitet, als andere junge Menschen, die in die Arena müssen. Katniss besticht durch eine Mischung aus Naivität, Eigensinn und Schläue. Sie versucht, ihren eigenen Kopf zu bewahren, sich dem Kapitol nicht geschlagen zu geben. Sie erkennt aber auch, wann es an der Zeit ist, das Spiel mit zuspielen. Manchmal recht spät, manchmal nur mit einem großen Schubs ihres Mentors Hamitch, aber man merkt, dass sie Köpfchen hat.

Peeta, der männliche Protagonist, ist da deutlich schlechter auf die Arena vorbereitet, was Kampfkunst und Überlebenstraining angeht. Aber, er hat eine natürliche Art, die Menschen im Kapitol für sich zu begeistern und die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu sagen und zu tun.

Auch die Nebenfiguren, Gale, Hamitch, Cinna und andere Menschen aus dem Kapitol, sind wunderbar ausgearbeitet. Man hat sie alle regelrecht vor dem inneren Auge. Dabei wundert man sich immer wieder über die Naivität, die die Menschen des Kapitols prägt. Unglaublich, wie sich erwachsene Menschen so stark darauf freuen können, dass sich Kinder in einer Arena gegenseitig umbringen. Erschreckend! Einzig Cinna, Katniss´ Stylist, scheint einen gesunden Menschenverstand zu haben und schafft es, sie durch die Art und Weise, wie er Katniss einkleidet, ein Stück weit zu unterstützen.

Die Geschichte entwickelt sich stetig vorwärts. Die Spannung wird die gesamte Zeit über aufrecht erhalten. Einmal angefangen kann man sich der Geschichte nicht entziehen.

Von mir gibt es für eine spannende, zum Nachdenken anregende, sehr runde Geschichte 5 Federn und eine Lese- oder Hörempfehlung.

Eine weitere Rezension zum Hörbuch findet ihr bei:
Buntes Tintenfässchen

[Alltagsworte] Samstagsplausch 8/2017

Geposted am 25. Februar 2017 um 7:00

Samstagsplausch

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Sonntag waren wir zu einem Flohmarkt im Kino in Marne. Das Kino wird aufgelöst. Alles muss raus. Ich habe mir zwei Filmrollen gekauft. Keine Ahnung, was ich damit will, aber ich fand sie Klasse und sie mussten nach dem Motto: „Haben ist besser, als brauchen“ mit. Ich denke, ich werde sie irgendwie als Deko verwenden. Ansonsten haben ich mir noch ein Plakat von „Die Kinder des Monsieur Matthieu“ gekauft (ich liebe diesen Film) und eine alte Kaffeemühle. Eigentlich wollte ich die Kaffeemühle als Deko später für meine Küche haben, aber gerade muss sie sich dann tatsächlich erstmal im Einsatz als Getreidemühle bewähren. Ich habe vor, die nächsten Monate auf Weißmehl und Zucker zu verzichten. Beides kann Migräne auslösen und da ich da ja doch von Zeit zu Zeit mit zusitze, will ich mal versuchen, ob es besser wird, wenn ich meine Ernährung ein bisschen umstelle. Ich bin aber noch ganz am Anfang, von daher kann ich noch nichts sagen. Was ich definitiv sagen kann: meine Mars-Riegel fehlen mir schon jetzt… Das wird das Härteste an der ganzen Sache.

So, heute nur ein ganz kurzes Pläuschchen, denn ich will nach Heide. Auto waschen lassen, meine Schwester treffen und einkaufen.

Habt einen wunderbaren Samstag und ein schönes Wochenende!

[Aktion] Top Ten Thursday #301

Geposted am 23. Februar 2017 um 6:15

Das ist heute mal wieder ein Top Ten Thursday ganz nach meinem Geschmack. Da mache ich gerne mal wieder mit. Hier geht es zum heutigen Sammelbeitrag. Die Frage heute lautet:

10 TV-Serien aus deiner Kindheit/Jugend

Da es mit Bildern aus dem Internet ja immer so eine Copyright-Sache ist, dieses Mal nur eine Aufzählung mit den Links zu fernsehserien.de.

Pippi Langstrumpf
Wer kennt sie nicht? Aus meiner Kindheit ist mir natürlich die Serie mit Inger Nilsson aus den Jahren 1968 – 1971 gut in Erinnerung.

Tao Tao
Könnt ihr euch noch an den kleinen Pandabären und seine Freunde erinnern? Die Geschichten waren immer lehrreich, aber so wunderbar. Am besten sind mir die Geschichten „Das Wolkenzebra“ und „Die Hochzeit des Elfenmädchens“ in Erinnerung.

Fury
Die Abenteuer des schwarzen Pferdes und des Jungen Joe sind mir sehr gut in Erinnerung. Irgendwann habe ich mir die Serie sogar mal auf DVD gekauft. Gedreht wurde sie in den Jahren 1955 – 1960.

Der kleine Vampir
Ich habe die Fassung mit Joel Dacks und Christopher Stanton aus dem Jahr 1985 gesehen und geliebt. Ich gestehe, dass ich mit 15 ein bisschen in Jim Gray (Lumpi) verliebt war. Das Lied „They can see in the dark“ lief damals bei mir rauf und runter. War allerdings nicht so einfach, wie heute. Mit Videorekorder vom TV aufgenommen und dann mit Kassettenrekorder und Mikrofon auf Kassette aufgenommen. Über die Qualität reden wir mal nicht 😉

Fünf Freunde
Auch die Fünf Freunde haben mich durch meine Kindheit begleitet. Die Fassung von 1977/ 1978 steht auch heute noch auf DVD in meinem Regal. Die muss ich unbedingt mal wieder schauen.

Neues vom Süderhof
Hier gefielen mir allerdings nur die ersten zwei Staffeln, in denen Singa Gätgens noch „Bimbo“ gespielt hat.

Sweet Valley High
Hm… eher Jugend, als Kindheit war es wohl. Aber, ich habe die beiden Zwillinge geliebt. Jessica (Brittany Daniel) und Elizabeth Wakefield (Cynthia Daniel) die beiden 16jährigen Zwillinge haben mich definitiv begleitet.

Anna
Wer von uns Mädchen hat die Serie mit Silvia Seidel nicht zur Weihnachtszeit geschaut?

Lieber Onkel Bill
Hat das Spaß gemacht, mal ein bisschen zu stöbern und diese alten Serien wieder auszugraben. Die Geschichte um die drei Kinder, die zu ihrem Onkel ziehen müssen, der eingefleischter Junggeselle ist und dessen Leben ordentlich durcheinander wirbeln.

Die Kinder vom Mühlental
Eine polnische Serie aus den 80er Jahren, die ich auch sehr gerne gesehen habe. Anja, Stanni, Bärbel, die Zwillinge Jazek und Wazek und Martha – die Kinder des Ortes Mühlental erleben zusammen mit Hund Scharik, dem Falken Konrad, den Gänsen Klementinchen und Klemens und vielen weiteren Tieren und Menschen allerlei Abenteuer. Erzähler ist Jacki, der Storch, der jedes Jahr in sein Dorf zurückkehrt.

Meine Güte, ich glaub, jetzt fühle ich mich richtig alt *lach*
Ist das lange her, dass ich diese Serien gesehen habe.
Alle Ende der 80er Jahre/ Anfang der 90er Jahre…
Kennt ihr Serien davon?

[Rezension] Pala – Verlorene Welt – Marcel van Driel

Geposted am 22. Februar 2017 um 13:11

Titel: Pala – Verlorene Welt
Reihe: Band 3
Autor: Marcel van Driel
Verlag: Oetinger Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 377

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Wenn ein Spiel Realität wird und die Welt bedroht. Iris darf die Insel Pala zum ersten Mal verlassen und wird von Mr Oz auf eine riskante Mission geschickt. Zusammen mit Alex soll sie Computersysteme hacken. Denn Mr Oz steht kurz vor dem Ziel – schon bald will er die Welt beherrschen. Wird es Iris mit Hilfe ihres Bruders Justus gelingen, ihn zu stoppen? Und auf wessen Seite steht Alex, der Sohn von Mr Oz und der Junge, in den Iris verliebt ist?

Rezension:

Wenn ihr diese Bücher lesen wollt, dann kommt ihr nicht drum herum, bei Band 1 anzufangen. Die Bücher bauen aufeinander auf. Wenn ihr die Vorbände nicht gelesen habt, dann lest hier nicht weiter. Es könnte sein, dass ihr gespoilert werdet.

Mit „Verlorene Welt“ legt Marcel van Driel den dritten Band der Braingame-Trilogie vor. Für mich ist dieser Band bisher der stärkste Band der Reihe, denn die Figuren haben sich unheimlich weiterentwickelt. Den größten Sprung hat wohl Iris gemacht. Von der unsicheren 13jährigen zu einer 14jährigen Kampfmaschine, die vor kaum etwas zurückschreckt um ihr lieb gewordene Menschen zu schützen. Hier geht es vor allem im Yun Yun, zu der sich in Band 2 ein starkes Band entwickelt hat. Der „Unfall“ Yun Yuns im vorhergehenden Band ist es auch, der Iris die Augen dafür geöffnet hat, dass sie anfangen muss, Mr. Oz zu bekämpfen. Dabei schafft Iris es aber, sich trotz allem, was sie tun muss, um Yun Yun zu schützen, ihre Menschlichkeit zu bewahren.

An Iris sieht man in diesem Band auch sehr schön die Zerrissenheit, in der sie steckt. Sie weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Wer will wirklich etwas Gutes für die Welt und wer verfolgt seine eigenen Ziele? Eben so wie Iris ist auch der Leser nicht immer ganz sicher, wem man trauen kann und wem nicht. Iris ist es auch, die wir die meiste Zeit begleiten. Dadurch ist sie dem Leser am nächsten. Aber Marcel van Driel schwenkt auch an den richtigen Stellen zu wichtigen Nebenfiguren, wie Fiber, Dilek oder Justin, damit der Leser jederzeit weiß, was an anderen Stellen der Welt oder auf Pala selbst vorgeht.

In diesem Band lernen wir deutlich mehr über Mr. Oz, als es in den Vorgängerbänden der Fall war. Wir erfahren etwas über seinen Hintergrund, wie er war, bevor er zu Mr. Oz wurde, wie es überhaupt dazu kam, dass er Mr. Oz wurde und auch einiges darüber, was er plant.

Die Geschichte liest sich erneut sehr flüssig. Durch den spannenden Schreibstil von Marcel van Driel wird man sofort wieder in die Welt von Pala hinein gezogen und fliegt nur so durch die Seiten. Zu keiner Zeit tauchen im Buch Längen auf, jederzeit entwickelt sich die Handlung vorwärts. Ich bin wirklich süchtig nach dieser Reihe, denn Marcel van Driel schafft es immer wieder, die Spannung noch ein Stück höher zu hängen und den Leser zu überraschen, ohne dass es unglaubwürdig wirkt.

Das Ende ist schlüssig, aber auch wieder sehr überraschend. Ich bin froh, dass es noch einen vierten band geben wird, denn sonst wäre ich an dieser Stelle wirklich nicht zufrieden gewesen. Seid gespannt!

Von mir gibt es für den bisher stärksten Band der Reihe 5 Federn.

Weitere Rezensionen findet ihr bei:
Manjas Buchregal
Bambinis Bücherzauber
Bookdibluempf
Lesezauber

[Aktion] Gemeinsam lesen 8/2017

Geposted am 21. Februar 2017 um 5:43

gemeinsam lesen, Susan Ee, Rezension

Gemeinsam lesen

ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer am Dienstag stattfindet. Man stellt sein aktuelles Buch vor, beantwortet immer die gleichen ersten drei Fragen und eine vierte Frage zu unterschiedlichen Themen.
Hier geht es zum heutigen Sammelbeitrag.

Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese den zweiten Band der Angelfall – Reihe und bin auf S.101

Klappentext:
Kaum hat Penryn ihre kleine Schwester Paige aus dem Hauptquartier der Engel in San Francisco befreit, wird diese erneut entführt. Und so muss sich Penryn in den rauchenden Trümmern der Stadt erneut auf die Suche nach Paige machen. Dabei findet sie heraus, welch finstere Pläne die Engel wirklich verfolgen. Ihre letzte Hoffnung ist der gefallene Engel Raffe, der jedoch vor der schwierigsten Entscheidung seines Lebens steht: Soll er auf sein Herz hören und Penryn helfen, oder soll er versuchen, seine Flügel zurückzubekommen?

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Aber nicht verrückter als das, was ich gerade gesehen habe.

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe mich total auf den zweiten Band der Angelfall-Reihe gefreut, da ich Band 1 wirklich richtig gut fand und nur so durch die Seiten geflogen bin. Leider gefällt mir die Geschichte bisher nicht so richtig gut, da sie sehr schleppend beginnt. Außerdem finde ich es teilweise sehr verworren. Träumt Penryn oder hat sie Halluzinationen oder Vorahnungen? Ich verstehe es derzeit noch nicht…
Ich hoffe sehr, dass die anderen Blogger Recht behalten und das Buch noch deutlich besser wird. Normalerweise würde ich jetzt abbrechen, aber ich vertraue jetzt mal darauf. Außerdem passt das Buch für die Heyne Challenge, von daher halte ich durch.

Karneval steht vor der Tür – yay or nay? Feiern oder Lesen? 🙂

Ich bin da ja total zurückhaltend norddeutsch. Also: Nein zu Karneval. Das ist so gar nichts für mich.

Hat das Buch schon jemand gelesen?
Ich könnte noch ein paar aufmunternde Worte gebrauchen 😉

[Rezension] Götterfunke – Liebe mich nicht – Marah Woolf

Geposted am 19. Februar 2017 um 7:42

Rezension, Götterfunke, Marah Woolf, Dressler Verlag

Titel: Götterfunke – Liebe mich nicht
Reihe:
Band 1
Autor:
Marah Woolf
Verlag: Dressler
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 464

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. „Liebe mich nicht.“

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Rezension:

Ich bin jetzt schon total gespannt auf Band 2 und bin froh, dass wir nur bis September warten müssen. Die Geschichte liest sich sehr schnell und einfach. Marah Woolf, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte, hat einen angenehmen Schreibstil, der mich sofort in die Geschichte hinein gezogen hat.

Jess hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist eigentlich ein sehr normales Mädchen. Jess kommt aus einem zerrütteten Elternhaus, die Mutter trinkt und sie muss sich um die jüngere Schwester kümmern. Dies tut sie sehr liebevoll, was Jess noch ein Stück mehr sympathisch macht. Sehr schön dargestellt fand ich ihren inneren Zwiespalt. Eigentlich weiß sie genau, dass sie sich nicht in Cayden verlieben sollte, denn er ist definitiv nicht gut für die. Aber, sie kann nicht gegen ihre Gefühle an. Sie sind einfach zu übermächtig. Richtig gut gefallen hat mir, dass Jess keine Angst vor den Göttern und Titanen hat. Sie, die sonst vor normalen Dingen, wie z. B. Nebel, Angst hat, stellt sich diesem Thema ganz selbstverständlich und bietet sogar Zeus die Stirn. Sie weiß allerdings auch, wenn sie es übertreibt und lieber die Klappe halten sollte. Jess ist einfach ein rundrum angenehmes Mädchen.

Cayden, tja… für mich nicht so der Traummann schlechthin. Ich konnte, aufgrund des wunderbaren Schreibstils von Marah Woolf schon nachvollziehen, warum sich die Mädchen alle in ihn verlieben. Aber für meinen Geschmack ist er ein bisschen zu sehr von sich überzeugt. Er ist der typische „ich sehe gut aus und weiß es auch“-Typ.

Robyn… ja… zu Jess angeblich bester Freundin bin ich sehr zwiegespalten. Sie hat mir als Mensch überhaupt nicht gefallen. Sie ist verwöhnt, zickig, rechthaberisch und leider konnte ich die komplette Geschichte über nicht eine sympathische und positive Eigenschaft finden. Ich konnte allerdings noch nicht herausfinden, warum sie so agiert, wie sie es tut. Ist sie wirklich nur das reiche, verwöhnte Mädchen, das nun zum ersten Mal im Leben von ihrer Freundin Konkurrenz bekommt und dann so reagiert? Oder steckt vielleicht noch mehr dahinter und wir erfahren es in den beiden nächsten Bänden? Ich bin sehr gespannt, denn ich fand Robyn wirklich extrem fies und unsympathisch. Auf eine solche Freundin kann Jess getrost verzichten.

Aber auch die Nebenfiguren, wie Leah,  Josh, Apoll, Athene, Zeus und Hera haben mir gut gefallen. Sie alle sind liebevoll ausgearbeitet und haben ihre eigenen Stärken und Schwächen. Leah hat mir ganz besonders gut gefallen, denn sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ist Jess ein weiser und guter Ratgeber. Aber auch in Apoll habe ich mich ein kleines bisschen verliebt. In diesem Buch ist für mich nicht der Protagonist, Cayden, der Traumtyp schlechthin, sondern es sind Apoll und Josh. Josh allerdings eher als bester Freund, den als Mann zum verlieben.

Die Geschichte ist spannend und rund. Ich kenne mich mit griechischer Mythologie ehrlich gesagt nur sehr rudimentär aus, aber Marah Woolf scheint da gut recherchiert zu haben. Wir erfahren sehr viel über die Götter und ihre Eigenschaften, den Kampf zwischen Titanen und Göttern und der Geschichte. Dabei nimmt Marah Woolf sich aber auch die künstlerische Freiheit heraus, sich passend zu ihrer Geschichte, die Götter ein klein wenig umzuschreiben. So hadert Hera z. B. damit, dass sie in den Geschichten immer als böse und zickig dargestellt wird, obwohl sie eigentlich eine ganz Liebe ist. Ich finde diese Herangehensweise sehr erfrischend und die Geschichte bekommt dadurch noch einen Hauch mehr Wohlfühlfaktor.

Ein bisschen schade fand ich, dass das eigentliche Thema, die Vereinbarung zwischen Zeus und Prometheus etwas zu kurz kam. Eigentlich wurde es fast nur dadurch aufgegriffen, dass Hermes es in seiner Chronik erwähnt und seinen Senf dazu gegeben hat. Hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht und deswegen vergebe ich „nur“ 4 Federn.

Weitere Rezensionen findet ihr bei:
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