-
[Alltagsworte] Samstagsplausch 7/2018

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum
Samstagsplausch
Samstag waren wir, wie letzte Woche ja schon geschrieben, wieder in Hamburg zum Korb flechten. Wir hatten uns noch einmal zum Flechtkurs mit Matthias Sell von der Korbmacherei Sell aus Kiel angemeldet. Der Kurs fand wieder im Freilichtmuseum Volksdorf statt.Es hat wieder total Spaß gemacht und die Körbe sind auch wirklich schön geworden. Nicht perfekt, natürlich, aber das ist ja eh klar. Nicht umsonst ist es ein Handwerk, dass man in einem 3jährigen Ausbildungsberuf erlernt.
Matthias unterstützte uns aber alle jederzeit, so dass wir alle mit einem schönen Korb nach Hause gegangen sind. Passt er da nicht wunderbar hin? Ich bin wieder ganz stolz auf mein Werk und freue mich, dass Mama, Annka und ich wieder so etwas Tolles gemacht haben.
Sonntag wollte ich endlich mal wieder einen reinen Lesetag einlegen. Aber, es kam anders. Irgendwie habe ich mich in den Tiefen meines Blogs verloren. Plugins installiert und wieder deinstalliert, weil sie mir doch nicht gefielen oder ich sie nicht richtig zum Laufen brachte. Da geht ein ganzer Tag ganz schön schnell vorbei, wenn man erstmal dabei ist, im Backend zu basteln. Hat aber Spaß gemacht.
Meine Wohnung wird langsam fertig und ich hatte euch ja Fotos versprochen. Ich zeige euch jetzt mal meine Küche und einen Teil meines Wohnzimmers. Außerdem mein Schlafzimmer dort, wo ich das Bild von den Chroniken der Windträume aufgestellt habe. Ich bin total glücklich mit meiner neuen Einrichtung, den neuen Tapeten, den neuen Fußböden. 2 Jahre Arbeit liegen hinter uns und ich finde, es hat sich gelohnt.



Was sagt ihr? Gefällt es euch?
Ansonsten hat es diese Woche wieder geschneit. Ich mag das ja gerne, verstehe aber nicht, wieso das Leben hier immer zusammenbricht, wenn mal 10 Flocken fallen. Was machen eigentlich Gegenden, die richtig Schnee haben? Da wird sich aufgeregt, dass nicht alle Straßen komplett geräumt sind und man mal 20 Minuten länger zur Arbeit braucht. Meine Güte! Einfach etwas langsamer fahren und dann geht es. Vielleicht brauchen wir auch Straßen mit Fußbodenheizung, dann können alle auch im Winter weiter rasen.
Letzte Woche habe ich euch ja schon Silberschwingen von Emily Bold gezeigt. Ich habe inzwischen gelesen und rezensiert. Ein wunderbares Jugendbuch. Emily hat es einfach drauf. Im Herbst erscheint zum Glück schon der zweite und letzte Band.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
-
[Rezension] Silberschwingen: Erbin des Lichts – Emily Bold
AnzeigeTitel: Erbin des Lichts
Reihe: Silberschwingen; Band 1
Autorin: Emily Bold
Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 400Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.
Rezension:
Der Prolog ist schon gleich sehr fesselnd. Emily Bold schafft es sofort mit ihrer Art zu erzählen eine Stimmung voller Magie heraufzubeschwören. Schnell schlägt diese magisch Stimmung aber um. Wir lernen hier bereits Thorn kennen und wissen nach dem Prolog, dass irgendetwas in ihrem Leben ganz und gar nicht stimmt. Man wird neugierig darauf, ihre Geschichte zu erfahren.
Recht schnell finden wir, gemeinsam mit Thorn, heraus, dass es die Silberschwingen gibt. Wir erfahren, dass es zwei Gruppen gibt. Die Rebellen beobachten Thorn bereits seit längerem und haben es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu beschützen. Die andere Gruppierung, die „echten“ Silberschwingen versammeln sich um ihren Anführer Kane und dessen Sohn Lucien, der als sein Nachfolger auserkoren ist. Neben den reinen Silberschwingen gibt es die Halbwesen, die aus Sicht der reinen Silberschwingen ganz besonders gefährlich sind.
-
[Rezension] Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe – Suzanne Collins
AnzeigeTitel: Gefährliche Liebe
Reihe: Die Tribute von Panem; 2. Band
Autorin: Suzanne Collins
Sprecherin: Maria Koschny
Verlag: Oetinger Audio
Erscheinungsjahr: 2013
6 CDs; 396 MinutenMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als tragisches Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symbol des Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt – und das kann das Kapitol nicht dulden. Verzweifelt versucht Katniss, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen. Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta. Da geschieht das Unfassbare: Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena. Und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben …
Rezension:
Band 2 zieht sich zu Beginn ziemlich lange einfach so dahin. Katniss und Peta sind zurück in Distrikt 12 und in das Dorf der Sieger eingezogen. Suzanne Collins nimmt sich recht viel Zeit, um auch die Leser, die Band 1 nicht gelesen haben, auf den Stand der Dinge zu bringen, indem sie immer wieder Rückblenden bzw. Erläuterungen einfügt.
Bei der Tour der Sieger merkt man wieder, dass Katniss doch teilweise sehr naiv in ihrem Verhalten ist. Sie durchblickt nicht, was sie den Menschen in den anderen Distrikten mit ihrem Mitgefühl antut. Ganz besonders deutlich wird dies bei einem Vorfall in Rues Heimatdistrikt. Sie lässt sich erneut nur sehr schwer lenken und setzt ihren Kopf durch. Die Autorin schafft es aber auch, dem Leser nahe zu bringen, was die Zeit in der Arena mit Katniss gemacht hat. Sie leidet unter Alpträumen und schafft es nur schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Peeta hingegen ist sehr viel erwachsener in seinem Verhalten. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mit Peeta trotzdem nicht warm werde, er ist mir einfach unsympathisch. Zu keiner Zeit war ich mir sicher, was für Ziele er genau verfolgt. Ich traue ihm einfach nicht über den Weg.
-
[Rezension] Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Michael Ende
AnzeigeTitel: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Autor: Michael Ende
Sprecher: Christoph Maria Herbst
Verlag: Silberfisch (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2018
6 CDs; 435 Minuten
ungekürzte LesungMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Lukas der Lokomotivführer lebt mit seiner Lokomotive Emma auf der Insel Lummerland. Eines Tages bringt das Postschiff ein rätselhaftes Paket: ein Baby! Als Jim Knopf, der kleine Junge aus dem Paket, größer wird, ist bald nicht mehr genug Platz für alle Bewohner auf der kleinen Insel. So verlassen Jim, Lukas und Emma ihre Heimat und gehen auf große Abenteuerfahrt. Eine unglaubliche Geschichte über Freundschaft und Mut, mit fantastischen Gestalten und voller Überraschungen …
Rezension:
Christoph Maria Herbst liest einfach großartig. Alle Figuren haben ihre einzigartige, unverwechselbare Stimme, so dass man gut verfolgen kann, wer gerade redet. Er liest mit einer wundervollen Betonung, die die Geschichte noch aufregender macht. Ja, ich muss sagen, dass ich mich mit seiner Stimme und seiner Art zu lesen wirklich wohlgefühlt habe.
Der Schreibstil von Michael Ende ist wirklich toll. So ausführlich, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, sei es Lummerland mit seinen Bewohnern Emma, Lukas, der Lokomotivführer, Jim Knopf, Herrn Ärmel, Frau Waas und nicht zuletzt ihrem König, Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Wörter, die Kinder wahrscheinlich nicht kennen, wie z. B. kalfatern oder Tender werden sofort erklärt und so habe ich auch noch ein bisschen was dazu gelernt, denn auch ich kannte das Wort „kalfatern“ bisher nicht. Mir ist das früher gar nicht so aufgefallen, aber neben einer spannenden Geschichte lernen Kinder hier auch wirklich viele Dinge kennen. So erklärt Lukas uns, was eine Fata Morgana ist und wie sie entsteht oder wir steigen in einen Vulkankrater hinab.
-
[Alltagsworte] Samstagsplausch 6/2018

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum
Samstagsplausch
Samstag ging es los mit einem Besuch im Baumarkt. Ich habe mir, für meine frisch renovierten Zimmer, endlich mal zusammenpassende Blumentöpfe gekauft. Irgendwie hat man das ja sonst immer alles so zusammengewürfelt und das sieht blöd aus.

Ansonsten war die Woche normal. Die Arbeit stresst mich derzeit irgendwie und ich habe nach wie vor das Gefühl, es wächst mir alles über den Kopf. Zum Glück habe ich aber tolle Kolleginnen, die mich unterstützen, von daher geht es dann doch wieder. Dafür ist es zuhause super schön und für mich im Moment wirklich eine Oase der Ruhe. Ich genieße meine neu eingerichteten Zimmer, lese viel (derzeit gerade Silberschwingen – Erbin des Lichts von Emily Bold, das nächste Woche erscheint) und räume langsam die ersten Dinge in die Schränke in der Küche ein.
Gestern war ich mit meinen Eltern auf der Koppel und wir haben Holz reingeholt. Beim letzten großen Sturm sind auf unserem Land 4 große Eichen umgekippt. Wir konnten bisher nicht aufs Land, weil es zu nass war, aber diese Woche hat es endlich gefroren und meine Eltern sind jetzt schon die ganze
Woche dabei und holen das Holz runter. Freitags habe ich um 12 Uhr Feierabend, so dass ich endlich helfen konnte. Hat richtig Spaß gemacht. Kalt war es, aber die Sonne hat total schön geschienen.Mit der Post kam gestern ein Überraschungsbuch vom Rhein-Mosel-Verlag. „Hanna – Kriegsjahre einer Krankenschwester“ hört sich sehr interessant an. Ich mache mich allerdings auch auf eine Geschichte gefasst, die mir an die Nieren gehen wird. Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut. Der Verlag hat damit genau meinen Geschmack getroffen. Das Buch muss leider noch ein bisschen warten, da ich noch 3 Bücher habe, die vorher gelesen werden wollen, aber danach wird es in meine Leseliste einsortiert.
Heute geht es nach Hamburg zum Korb flechten. Das haben wir im vergangenen Jahr schon gemacht und es hat uns großen Spaß gemacht. Meinen Korb vom letzten Jahr habe ich täglich im Gebrauch und er sieht noch wie neu aus. Stabil ist er definitiv. Ich möchte in diesem Jahr einen Korb mit zwei Henkeln machen, den ich als Deko ins Wohnzimmer stellen kann. Ich werde nächsten Samstag berichten.
Nun wünsche ich euch allen einen wunderbaren Samstag!
-
[Nostalgie] Fanny Bechert erinnert sich…
Ich freue mich, dass die Autorin Fanny Bechert sich die Zeit genommen hat, mir meine Fragen in Sachen Nostalgie zu beantworten.Fanny Bechert schreibt seit 2012 und veröffentlichte im Jahr 2015 ihren ersten Fantasy-Roman im Selfpublishing. Nachdem sie auf der LBM16 in Kontakt mit dem Sternensand Verlag kam wurde ihr Debüt dort aufgenommen. Elesztrah ist eine Romanreihe, die sich im Bereich der High Fantasy ansiedelt. Bisher sind zwei Bände erschienen und die Reihe wird fortgesetzt. Bei Countdown to Noah handelt es sich um einen Zweiteiler, der bereits komplett erschienen ist. Fanny Bechert findet ihr außerdem auch auf Facebook.
Nun aber zum Interview:
Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?
Ich habe als Kind und auch als Jugendliche sehr viel, sehr oft und sehr schnell gelesen – ich habe Bücher quasi inhaliert.
Dabei hatte es mir vor allem die Fear-Street-Serie von R. L. Stine angetan.
Wenn ich allerdings nach meinem Lieblingsbuch gefragt werde, ist es keines von der Reihe, sondern ein … hmmm ich würde es mal als historischer Fantasy-Roman bezeichnen. Der Titel war „,Das grüne Glas“.