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[Rezension] Nur ein Tag – Martin Baltscheit

Geposted am 12. April 2018 um 10:58

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Titel: Nur ein Tag
Reihe: Einzelband
Autor: Martin Baltscheit
Illustratorin: Wiebke Raures
Verlag: Dressler
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 112

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Du hast immer genug Zeit, um glücklich zu sein: Als Wildschwein und Fuchs unerwartet Zeugen werden, wie eine bezaubernde Eintagsfliege schlüpft, haben sie ein Problem: wer bringt ihr bloß bei, dass sie nur einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten sie, der Fuchs sei derjenige, der bald sterben müsse. Die hübsche Fliege hat gleich eine Idee und verkündet: Dann müsse eben das ganze Leben in einen Tag hinein, mitsamt dem großen Glück!

Rezension:

Ich bin ehrlich gesagt ein bisschen hin und her gerissen, wie ich das Buch bewerten soll. Die Grundidee der Geschichte ist super und die Illustrationen sehr liebevoll gestaltet und wirklich schön. Die Grundidee ist, dass man auch, wenn man nur einen Tag zu leben hat diesen Tag auskosten soll. Man soll nach dem Glück suchen und es genießen.

Aber, ich habe doch so einige Kritikpunkte. Ich mag teilweise nicht die Art, wie diese Geschichte und die Suche nach dem Glück umgesetzt ist. Zum Einen finde ich die Art und Weise nicht richtig, wie Kindern (das Buch ist ab 6 Jahren) hier vermittelt wird, dass es richtig ist, zu lügen, wenn man jemand anderen damit glücklich macht. Das sehe ich nicht so. Zum Anderen mag ich den Umgang zwischen Wildschwein und Fuchs nicht, ebenso wie deren teilweise rüpelhafte Sprache. Für mich passt das nicht zu einer Geschichte, in der es eigentlich um die Suche nach dem Glück und darum, das Leben zu genießen geht und zum anderen sind das Dinge, die ich einem Kind nicht vermitteln möchte. Zum Beispiel verteilt das Wildschwein an den Fuchs richtig fies weh tuende Kopfnüsse und der soll darüber lachen um der Eintagsfliege zu vermitteln, dass das lustig ist. Ist es nicht!

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[Rezension] Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Michael Ende

Geposted am 11. Februar 2018 um 10:00

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Titel: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Autor: Michael Ende
Sprecher: Christoph Maria Herbst
Verlag: Silberfisch (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2018
6 CDs; 435 Minuten
ungekürzte Lesung

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Lukas der Lokomotivführer lebt mit seiner Lokomotive Emma auf der Insel Lummerland. Eines Tages bringt das Postschiff ein rätselhaftes Paket: ein Baby! Als Jim Knopf, der kleine Junge aus dem Paket, größer wird, ist bald nicht mehr genug Platz für alle Bewohner auf der kleinen Insel. So verlassen Jim, Lukas und Emma ihre Heimat und gehen auf große Abenteuerfahrt. Eine unglaubliche Geschichte über Freundschaft und Mut, mit fantastischen Gestalten und voller Überraschungen …

Rezension:

Christoph Maria Herbst liest einfach großartig. Alle Figuren haben ihre einzigartige, unverwechselbare Stimme, so dass man gut verfolgen kann, wer gerade redet. Er liest mit einer wundervollen Betonung, die die Geschichte noch aufregender macht. Ja, ich muss sagen, dass ich mich mit seiner Stimme und seiner Art zu lesen wirklich wohlgefühlt habe.

Der Schreibstil von Michael Ende ist wirklich toll. So ausführlich, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, sei es Lummerland mit seinen Bewohnern Emma, Lukas, der Lokomotivführer, Jim Knopf, Herrn Ärmel, Frau Waas und nicht zuletzt ihrem König, Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Wörter, die Kinder wahrscheinlich nicht kennen, wie z. B. kalfatern oder Tender werden sofort erklärt und so habe ich auch noch ein bisschen was dazu gelernt, denn auch ich kannte das Wort “kalfatern” bisher nicht. Mir ist das früher gar nicht so aufgefallen, aber neben einer spannenden Geschichte lernen Kinder hier auch wirklich viele Dinge kennen. So erklärt Lukas uns, was eine Fata Morgana ist und wie sie entsteht oder wir steigen in einen Vulkankrater hinab.

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[Nostalgie] Mira Valentin erinnert sich…

Geposted am 2. Februar 2018 um 11:23

Im Rahmen der Hidden Treasure Challenge von “Süchtig nach Büchern” hat sich heute die Autorin Mira Valentin meinen Fragen gestellt. Mira habe ich bereits auf der Leipziger Buchmesse lesen gehört und fand ihre Geschichte sehr spannend. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, den ersten Band ihrer Talente-Reihe zu lesen. Er schlummert aber schon auf meinem ebook-Reader. Außer der Talente-Saga hat Mira Valentin die Enyador-Saga und Der Mitreiser und die Überfliegerin veröffentlicht. Auch diese Bücher hören sich sehr interessant an.

Mehr Infos zu Miras Büchern findet ihr auf Miras Homepage und bei Facebook.

Nun aber zum Interview:

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Die unendliche Geschichte von Michael Ende

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[Rezension] Christkinds Erdenreise

Geposted am 13. Dezember 2017 um 10:40

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Titel: Christkinds Erdenreise
Reihe: Einzelband
Autorin: Verse von Anne Peer nach einer Idee von Gerti Lichtl
Illustrationen: Bilder von Gerti Lichtl
Verlag: Julius Breitschopf (exklusiv in der Ausgabe für den Weltbild Verlag)
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: gebunden in edlem Halbleinen
Seitenanzahl: 46

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Dieses wunderschön illustrierte Weihnachtsbuch aus den 30er Jahren wurde seit Jahrzehnten nur noch auf Flohmärkten und in Antiquariaten angeboten.

Jetzt erscheint es als exklusive Weltbild-Ausgabe  – gebunden in edlem Halbleinen mit Leinendruck.

Rezension:

Mir gefällt diese Neuauflage sehr. Die Bilder sind einfach wunderschön. Einfach, wie es in den 30er Jahren üblich war, aber gerade dadurch sind sie so beeindruckend. Kinder können die klaren Formen und Bilder gut erfassen und es gibt genug zu entdecken. Für mich ist bzw. war Gerti Lichtl eine ganz wundervolle Künstlerin. Ihren Stil erkennt man sofort, wenn man Bücher zur Hand nimmt, die Frau Lichtl gezeichnet hat.

Schade ist, dass die Sprache an die heutige Zeit angepasst wurde. Zuerst fand ich das gar nicht so dramatisch, denn die Geschichte liest sich wirklich gut. Was mir aber nicht gefällt ist, dass die Geschichte leicht verändert wurde und so ein bisschen von ihrem Sinn und ihrer Moral verliert. Dennoch hat dieses Buch definitiv eine Aussage, die auch kleineren Kindern schon vermittelt werden kann. Wenn du bereit bist, zu geben, auch wenn du selbst vielleicht nicht viel hast, dann wird etwas zu dir zurückkommen. Für mich spiegelt dieses Buch wirklich sehr anschaulich den Sinn von Weihnachten.

Insgesamt ist Christkinds Erdenreise eine Geschichte, die ich Eltern von kleineren Kindern ans Herz legen möchte. Die Verse sind kindgerecht und die Bilder einfach nur wunderschön zum entdecken und staunen.

Von mir bekommt das Buch 4 Federn. Ich hätte mir gewünscht, dass man die Sprache modernisiert ohne den Text zu verfälschen.

[Rezension] Einfach nicht totzukriegen – Kai Lüftner

Geposted am 27. April 2017 um 11:29

Rezension, Coppenrath Verlag, Kai Lüftner, Finstersteins

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Titel: Einfach nicht totzukriegen
Reihe: Die Finstersteins; Band 2
Autor: Kai Lüftner
Illustrator: Frederic Bertrand
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover mit Spotlack, Sonderfarbe und Farbschnitt
Seitenanzahl: 256

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Die Finstersteins sind zurück! Fred staunt nicht schlecht, als die 400 Jahre alte Geisterfamilie vor seiner Haustür steht und dringend Zuflucht sucht. Zum Glück hat er die coolste Mama der Welt: Baba quartiert die erst kürzlich wiedererweckten Adeligen samt zahmem Krokodil kurzerhand im Keller ein. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten macht die Grusel-WG bald allen großen Spaß – bis Onkel Bende plötzlich spurlos verschwunden ist. Haben Adelbert Bärbach und sein mysteriöser Geheimbund den Druiden entführt? Gemeinsam ziehen Geister, Menschen und Krokodil los, um Bende aus den Fängen der Bösewichte zu befreien.

Rezension:

Leider habe ich die Lesung von Kai Lüftner auf der Buchmesse verpasst, sie soll großartig gewesen sein. Nun habe ich mich endlich Band 2 rund um Fred, die Finstersteins und den Friedhof gewidmet. Es ging total schnell, dass ich wieder in der Geschichte drin war. Sie knüpft nahtlos an Band 1 an und wir treffen alte Bekannte, aber auch einen neuen Freund und neue Feinde. weiterlesen

[Rezension] Der Delfin – Die Geschichte eines Träumers – Sergio Bambaren

Geposted am 16. März 2017 um 14:31

Rezension, Sergio Bambaren, Joelle Tourlonias, ars Edition,

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Titel: Der Delfin
Reihe:
Einzelbandnach dem Roman “Der träumende Delfin”
Autor:
Sergio Bambaren
Nacherzählt von: Sabine Cuno
Illustratorin: Joelle Tourlonias
Verlag: ars Edition
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 32
Altersempfehlung: ab 4 Jahren

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Irgendwo im unendlich großen Meer liegt ein kleines Meer, das von Korallenfelsen umgeben ist. Dort lebt der kleine Delfin Daniel. Bis vor Kurzem spielte er am liebsten mit seinen Geschwistern und Freunden. Doch jetzt springt er ständig aus dem Wasser empor, um für einen kurzen Moment über die Felsen zu blicken. Es sieht aus, als ob er nach etwas Bestimmtem Ausschau hielte. Und das ist wirklich so: Seitdem Tante Manta sie neulich besucht hat und von den wunderbaren Wellen draußen im großen Meer erzählte, hat Daniel nur noch einen Wunsch: “Ich möchte hinaus ins große Meer zu den Wellen!”

Rezension:

Man erkennt sofort den wunderschönen Stil von Joelle Tourlonias. Ich mag dieses runde, weiche, das ihren Stil ausmacht. Man findet in den Kinderbüchern, die Joelle Tourlonias zeichnet keine harten Ecken und Kanten. Es kommt alles sehr sanft, sehr einladend daher. Da die Geschichte im Meer spielt, sind die Bilder fast alle recht dunkel gehalten. Man hat wirklich das Gefühl, sich unter der Wasseroberfläche zu befinden. Die Bilder sind sehr ausdrucksstark. weiterlesen

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