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[Rezension] Nobbe die kleine Robbe – Patrick Fix

Geposted am 17. Februar 2019 um 10:19

Rezension, ObersteBrink Verlag, 5 Federn, Patrick Fix

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Titel: Nobbe die kleine Robbe
Reihe: Einzelband
Autor: Patrick Fix
Verlag: ObersteBrink
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 34
Altersempfehlung: ab 4 Jahren

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Nobbe, die kleine Robbe, lebt mit seiner Familie am Seehundstrand hoch oben im Norden. Leider ist es dort schrecklich langweilig. Die Einladung zu einer Abenteuerreise kommt da wie gerufen. Doch draußen auf dem großen, blauen Ozean kann es ziemlich unheimlich sein und hinter jedem Fels lauern Gefahren. Da ist es gut, wenn man einen Freund an seiner Seite hat …

Rezension:

Nobbe, die kleine Robbe ist ein total süßes Kinderbuch ab 4 Jahren.

Die Zeichnungen sind wunderschön und es gibt auf ihnen sehr viel zu entdecken. Sei es die Seehundkolonie mit der strickenden Seehunddame, die ihre Zeit am Strand verbringt oder Familie Otter, die sich ebenso große Sorgen um ihr Gretchen macht, wie Familie Seehund um Nobbe. Aber auch kleine Details, wie kleine Muscheln am Strand oder der Seeigel auf einem Felsvorsprung sind mit viel Liebe ausgestaltet. Die Kinder werden bei jedem Mal, wenn sie durch das Bilderbuch blättern neue Dinge entdecken.

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[Rezension] Im Schatten des Mondes – Corinna Antelmann

Geposted am 13. Januar 2019 um 14:32

Rezension, Verlag Monika Fuchs, Corinna Antelmann

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Titel: Im Schatten des Mondes
Reihe: Einzelband
Autorin: Corinna Antelmann
Verlag: Monika Fuchs
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 204

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Ina, 15, liebt den Mond. Und liebt die Nacht. Sie will Astronautin werden, weil sie sicher ist, dass auf dem Mond ihre Mutter auf sie wartet.

Leo, 15, liebt die Sonne. Und hasst die Nacht. Doch nur dann kann er ohne seinen Schutzanzug nach draußen gehen – Leo ist ein »Mondscheinkind«.

Ein zufälliges Aufeinandertreffen der beiden im nächtlichen Tierpark findet seine Fortsetzung am nächsten Tag in der Schule: Leo kommt neu in Inas Klasse. Während er von einigen Mitschülern wegen seiner vernarbten Haut verspottet wird, ist Ina fasziniert von Leo und stellt sich schützend vor ihn. Sie will ihm helfen, sich und seine Situation zu akzeptieren. Eine Situation, die sie teilt: ein Leben außerhalb der Norm. – Finden Leo und Ina einen Ort, an dem sie leben können, ohne sich verbiegen zu müssen?

Rezension:

Ich muss gestehen, dass ich mich mit der Geschichte irgendwie schwer getan habe. Ich hatte Probleme, mich in die Gedanken- und Gefühlswelt von Leo und Ina hinein zu denken. Teilweise drückt sich vor allem Ina merkwürdig abgehoben aus. Ich habe nicht alles verstanden, was sie dem Leser mitteilen wollte. Sie lebt schon sehr in ihrer eigenen Welt.

Leo leidet unter einer Krankheit, die ihn dazu zwingt, die Sonne zu meiden. Er kommt nun langsam ins Teenageralter und natürlich belastet ihn seine Krankheit immer mehr. Es kommt dazu, dass er das typische Verhalten eines Teenagers zeigt und sich nicht immer an die Regeln hält. Durch Ina lernt er, sein Leben anzunehmen und es zu akzeptieren. Leo hat mir von der Ausarbeitung her gut gefallen, denn er zeigt auf, wie sich ein Teenager fühlt, der nicht dazu gehört und vermutlich auch nie dazu gehören wird.

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[Rezension] Die kleine Hummel Bommel und die Zeit – Britta Sabbag, Maite Kelly, Joelle Tourlonias

Geposted am 21. Oktober 2018 um 10:20

Rezension, arsEdition, Maite Kelly, Britta Sabbag, Joelle Tourlonias

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Titel: Die kleine Hummel Bommel und die Zeit
Reihe: Hummel Bommel; Band 4
Autorinnen: Britta Sabbag, Maite Kelly, Joelle Tourlonias
Verlag: arsEdition
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 32

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

In ihrem neuen Abenteuer bekommt die kleine Hummel Bommel Besuch von Oma Hummel. Gespannt wartet sie am Bahnhof mit ihren Eltern auf den Zug. “Wie lange dauert das noch?”, fragt Bommel ungeduldig und versucht herauszufinden, warum die Zeit manchmal so schnell und manchmal so langsam vergeht. Am Ende weiß die kleine Hummel Bommel: es kommt immer darauf an, wie man die Zeit nutzt. So macht schließlich auch das Warten Spaß und die Zeit vergeht wie im Flug!

Rezension:

Und wieder haben die drei wunderbaren Autorinnen sich an eine neue Geschichte um die kleine Hummel Bommel gemacht. In diesem Band geht es um die Zeit. Bommel versucht zu ergründen, warum die Zeit manchmal schneller und manchmal langsamer vergeht

Wer von uns kennt das nicht? Manchmal, meistens wenn wir schöne Dinge tun, dann vergeht die Zeit rasend schnell und manchmal zieht sich die Zeit wie Kaugummi. Bommel wartet darauf, dass Omas Zug auf dem Bahnhof eintrifft und natürlich hat sie das Gefühl, dass die Zeit so gar nicht vorbei gehen will. Sie nutzt die Wartezeit, um andere Insekten nach ihren Erkenntnissen zum Thema “Zeit” zu befragen. Die Autorinnen schaffen es erneut fast schon tiefgründige Erkenntnisse, wie z. B., dass man die Zeit nicht festhalten kann, in diesem Kinderbuch kindgerecht zu verpacken.

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[Rezension] Kalle Körnchen: Ein kleiner Sandmann kommt groß raus – Lucy Astner

Geposted am 28. August 2018 um 17:10

Rezension, Esslinger Verlag,

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Titel: Kalle Körnchen – Ein kleiner Sandmann kommt groß raus
Autorin: Lucy Astner
Illustrator: Julian Meyer
Verlag: Esslinger
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 112
Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Als Urlaubsvertretung des Sandmanns erleben Traumwichtel Kalle Körnchen und sein Freund Flick die tollsten Abenteuer! Sie zähmen übermütige Schäfchen, bringen einem Sternschnuppen-Mädchen das Fliegen bei und finden verschwundene Traumblasen wieder. Mit jeder Menge funkelndem Schlafsand im Gepäck nehmen es die Freunde selbst mit der größten Schnarchnase auf …

Rezension:

Das Sandmännchen sucht eine Urlaubsvertretung und Kalle will die Aufgabe eigentlich gar nicht übernehmen. Da hat er die Rechnung aber ohne seinen Freund Flick gemacht. Natürlich lässt Flick Kalle aber nicht hängen, sondern unterstützt ihn tatkräftig als Sandmann.

Die zehn Geschichten sind relativ kurz, haben allerdings viel mehr Text als Bilder. Zum einschlafen gar nicht so schlecht, weil die Kinder nicht so sehr von den Bildern abgelenkt und eher wieder aufgeweckt werden. Jede Geschichte hat ziemlich genau zehn Seiten.

Auf der erste Seite sind alle Geschichten mit Titel und einem passenden Bid aufgeführt. Überschrieben ist alles mit “Wünsch dir eine Geschichte!”, so dass man hier das Kind schon mit auswählen lassen kann, welche Geschichte es hören möchte.

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[Rezension] Sommer mit Opa – Sarah Welk

Geposted am 13. Mai 2018 um 10:15

Rezension, Sarah Welk, arsEdition

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Titel: Sommer mit Opa
Reihe: Einzelband
Autorin: Sarah Welk
Illustrator: Alexander von Knorre
Verlag: arsEdition
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 160

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Weil Jonas‘ Eltern arbeiten müssen, dürfen er und seine Schwester Marie mit Opa Franz nach Italien in Urlaub fahren. Sommer, Sonne, Freiheit, hurra!

Doch als Opas alter VW-Bus schon nach wenigen Kilometern an einem Baggersee den Geist aufgibt, sieht es schlecht aus mit Pizza, Pasta und Gelati. Zum Glück kann Opa Franz nichts aus der Ruhe bringen, er hat immer die tollsten Ideen. Und aus einer Autopanne wird für Jonas und Marie ganz unerwartet der beste Sommer aller Zeiten!

Rezension:

Irgendwie hat mich “Sommer mit Opa” ein bisschen an mein liebstes Kinderbuch “Unsre Oma” von Ilse Kleberger erinnert. Die Geschichte ist zwar völlig anders, aber Oma und Opa haben viel gemeinsam. Auch Opa Franz erzieht die Kinder nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern ganz sanft und schafft es trotzdem, sie auf den richtigen Weg zu schubsen. Dabei ist er aber zu jederzeit für jeden Spaß zu haben und steht immer voll hinter ihnen, wenn es ernst wird.

Vor allem im Umgang mit dem 11jährigen Jonas wird das hier sehr deutlich. Jonas hat Probleme mit einem Lehrer in der Schule und eine fiese Angst, die ihn daran hindert, vom 3-Meter-Brett zu springen. Opa schubst Jonas sehr sanft auf den richtigen Weg, um beide Ängste zu besiegen. Opa ist sowieso genial, ihn bringt so leicht nichts aus der Ruhe, ein echter Hippie. Die Parole für die Ferien ist: Jeder macht, worauf er Lust hat. Dabei behält er selbstverständlich die Kinder im Blick und handelt nicht verantwortungslos, aber sie haben ihre Freiheiten, die sie auch sehr genießen. Wirklich ein Sommer zum wohlfühlen. Durch den bildhaften Schreibstil von Sarah Welk fühlte man sich fast, als würde man mit der kleinen Truppe am See sitzen und den Sommer genießen.

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[Rezension] Die Finstersteins: Den Letzten beißt das Krokodil – Kai Lüftner

Geposted am 2. Mai 2018 um 11:46

Die Finstersteins, Rezension, Kai Lüftner, Coppenrath Verlag

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Titel: Den Letzten beisst das Krokodil
Reihe: Die Finstersteins; Band 3
Autor: Kai Lüftner
Illustrator: Fréderic Bertrand
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover mit Spotlack
Seitenanzahl: 197

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Keine Ruhe in der Grusel-WG auf dem Waldfriedhof. Wie soll Fred es nur schaffen, die untote Adelsfamilie weiter geheim zu halten, wenn ständig einer aus der Reihe tanzt? Und jetzt besucht Geistermädchen Sina zusammen mit ihren krawalligen Zwillingsbrüdern auch noch die Schule! Aber dann braut sich ein weitaus größeres Unglück zusammen. Rassmus de Habernuck, der Chef des Geheimbunds „Die Erben” hat einen perfiden Plan ausgetüftelt, um den Finstersteins endgültig das Mysterium vom ewigen Leben zu entlocken. Und um das zu erreichen, ist ihm jedes Mittel recht …

Rezension:

Mit “Den letzten beisst das Krokodil” hat Kai Lüftner einen runden Abschluss der Trilogie rund um die Finstersteins und die Friedhofsbewohner hingelegt. Es wird nochmal richtig spannend, denn Sina wird entführt.

Auch in dieser Geschichte geht es neben allem Abenteuer vor allem wieder um Freundschaft und Zusammenhalt. Sehr schön fügen sich die 400 Jahre alten Finstersteins und Freds Familie zusammen und kämpfen gemeinsam gegen Habernuck, einen der letzten Überlebenden der Grundungsmitglieder des Geheimbundes “Die Erben”, der leider ein bisschen verrückt geworden ist.  Dabei fand ich es sehr schön, wie die beiden Mütter Baba (Freds Mutter) und die Gräfin (Sinas Mutter) gemeinsam wie Löwinnen für ihre Kinder gekämpft haben. Kai Lüftner hat es sehr gut verstanden hier einige wirklich lustige Szenen einzubauen, so dass die Spannung nicht allzu hoch wird. Ich fand, dass er das ebenso Klasse gelöst hat, wie die Szenen, in denen es zwischen Sina und Fred etwas romantischer wird. Sobald es zu kitschig für ein Kinderbuch wurde hatte Fred stets einen frechen Spruch auf den Lippen.

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