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[Rezension] Niemand stirbt allein – Martin Krist

Geposted am 15. August 2019 um 15:00

Cover, Rezension, Niemand stirbt allein, Martin Krist

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Titel: Niemand stirbt allein
Reihe: Einzelband
Autor: Martin Krist
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook (exklusiv bei Tolino Media)
Seitenanzahl: 258

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

»Jetzt wird deine Familie sterben.«

Tabea lebt mit ihrem Mann Mark und ihrer kleinen Tochter Amy den Traum einer glücklichen Familie. Wären da nicht die Bedenken ihrer Eltern. Sie halten Mark für eine Gefahr. Tabea jedoch steht zu ihrem Mann. Bis zu jenem Tag, an dem ihr schlimmster Alptraum wahr wird.

Kann sie ihre Familie retten?

Rezension:

Ganz ehrlich, dieser Psychothriller ist einfach nur mega! Ich habe angefangen zu lesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite erreicht hatte. Martin Krist versteht es ja sowieso, Spannung zu erzeugen, aber mit “Niemand stirbt allein” hat er sich selbst übertroffen. Für mich der beste Roman aus seiner Feder.

Martin Krist schafft es bei diesem Buch, die Spannung durchgehend auf einem sehr hohen Level zu halten. Der Leser ist schnell an Tabeas Seite und flieht mit ihr durch die Nacht. Man weiß, genau wie Tabea, nicht, wem man vertrauen kann und wem nicht. Tabeas Handlungsweisen fand ich nachvollziehbar. Sie ist in Panik und sie fürchtet um das Leben ihrer Tochter Amy. Ich fand Tabea als Protagonistin, sehr einnehmend. Man kann nicht anders, als mit ihr mit zu leiden. Genau dadurch, dass man so unglaublich nah an Tabea dran ist, wird man in den Strudel der Geschichte gezogen. Ich glaube kaum, dass jemand, der dieses Buch anfängt, nicht wissen möchte, wie es endet.

Wie immer hält Martin Krist einige Überraschungen für den Leser parat. Als bekennender Fan seiner Bücher war mir zwar relativ schnell klar, dass nicht alles so ist, wie es den Anschein hat. Aber wie sich die Geschichte dann entwickelt, das lässt sich ganz sicher nicht bis ins letzte Detail vorhersehen.

Das Ende war typisch für Martin Krist, es lässt den Leser (also mich zumindest) wieder ein bisschen ratlos zurück. Was haben die letzten zwei Seiten zu bedeuten? Der Leser darf sich hier seine eigenen Gedanken dazu machen.

Von mir gibt es 5 Federn für einen mega spannenden Psychothriller den man, einmal angefangen, nicht wieder aus der Hand legen kann.

Weitere Rezensionen bei mir:
Die Mädchenwiese
Märchenwald
Brandstifter

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