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[Rezension] Mensch zu sein – Markus Mirwald

Geposted am 1. April 2020 um 13:16

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Titel: Mensch zu sein
Reihe: Wesentliches in wenigen Worten (Band 3)
Autor: Markus Mirwald
Verlag: Selfpublisher
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 50 Aphorismen auf 100 Seiten

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Markus Mirwald fasst Wesentliches in wenige Worte und regt zum Nachdenken über das Mensch-Sein an.

Seine Aphorismen zeichnen sich durch ihre inhaltliche Vielfalt und einfache, aber prägnante sprachliche Bilder aus. Sie werfen ein neues Licht auf Vertrautes und laden zum spielerischen Umgang mit den vermeintlichen Grenzen des Möglichen ein.

Rezension:

Ich gestehe, dass ich das Wort Aphorismus erstmal googeln musste. Das Wörterbuch sagt, dass ein Aphorismus ein “prägnant-geistreicher, in sich geschlossener Sinnspruch in Prosa ist, der eine Erkenntnis, Erfahrung, Lebensweisheit vermittelt”. Ja, ich kann bestätigen, dass dieses Büchlein dem Leser genau das bietet.

In 50 Aphorismen nimmt uns Markus Mirwald mit auf eine Reise durchs und zum Mensch sein. Ich habe unglaublich schöne Lebensweisheiten gefunden, über die es sich lohnt, länger nachzudenken. Wie oft stehen wir uns im Leben selbst im Weg? Der Autor schafft es, ohne erhobenen Zeigefinger, den Finger dennoch in die Wunde zu legen. Aber nicht nur Spürche, die nachdenklich machen, das eigene Verhalten hinterfragen lassen, nein auch viele Sprüche, die Mut machen oder das Herz berühren sind hier zu finden.

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[Rezension] Himmeldonnerglöckchen: Hopsis Abenteuer in der Weihnachtswerkstatt – Jasmin Zipperling

Geposted am 26. November 2019 um 13:45

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Titel: Hopsis Abenteuer in der Weihnachtswerkstatt
Reihe: Himmeldonnerglöckchen; Band 1
Autorin: Jasmin Zipperling
Illustrationen: Esther Wagner
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 75

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Als angehende Osterhäsin soll Hopsi stillsitzen, die Löffel spitzen und aufpassen. Aber Hopsi schmatzt, wenn sie aufgeregt ist und schlägt viel lieber Purzelbäume.

Aus Versehen landet sie mit dem frechen Wichtel Michi in der Weihnachtswerkstatt. Das ist ein zauberhafter Ort, an dem man den Christbaumschmuck in der Luft fangen muss, Nüsse auf einer Wippe hackt und wo man jede Menge Spaß haben kann.

Schnell fragt sich Hopsi: Himmeldonnerglöckchen! Was spricht dagegen, keine Oster- sondern eine Weihnachtshäsin zu sein?

Rezension:

Hopsi ist eine ganz bezaubernde Häsin, die man von der ersten Seite an ins Herz schließen muss. Ich konnte mir die vor Aufregung schmatzende Hopsi total gut vorstellen. Wir begleiten Hopsi durch die Weihnachtwerkstatt und erfahren so, was in der Werkstatt vor Weihnachten noch alles vorbereitet werden muss. Aber nicht nur Positives trägt sich in der Weihnachtswerkstatt zu, denn es gibt einen bösen Keksdieb, den es zu überführen gilt. Und auch hier “versteckt” Jasmin Zipperling eine wundervolle Botschaft, als der Keksdieb letzten Endes überführt wird.

Aber auch Michi, den Weihnachtswichtel mit dem frechen Mundwerk hatte ich schnell ins Herz geschlossen. Im Gegensatz zu Hopsis Schulkameraden hat Michi das Herz am rechten Fleck. Er nimmt Hopsi mit in die Weihnachtswerkstatt und zeigt ihr, dass das Leben nicht nur ernst, sondern sehr lustig ist. Die Weihnachtswichtel und Engel haben mir total gut gefallen. Alle sind sehr sympathisch und geben Hopsi, das Gefühl, genau richtig zu sein, wie sie ist. Allen voran Angelina in der Keksbäckerei. Aber auch in der Schreinerei und der Glasbläserei wird Hopsi herzlich aufgenommen.

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[Rezension] Finde mich! Glück in kleinen Dosen – Susanne Fletemeyer

Geposted am 18. November 2019 um 14:16

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Titel: Finde mich! Glück in kleinen Dosen
Reihe: Einzelband
Autorin: Susanne Fletemeyer
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 276

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Auch mit fast dreißig hofft Jaromir noch immer auf seinen Durchbruch als Comiczeichner und dümpelt von einem schlecht bezahlten Grafikjob zum nächsten. Kein Wunder also, dass seine Freundin sich für eine männliche Alternative mit besseren Perspektiven entschieden und ihn mit seinem dreibeinigen Kater in der winzigen Dachwohnung zurückgelassen hat. Damit nicht genug, droht ihm sein Vermieter auch noch mit der Zwangsräumung. Zum Glück hat Jaromir Freunde, die ihn aufmuntern. Mit ihnen teilt er eine Leidenschaft, durch die er den Kopf wieder freibekommt: das Geocaching. Bei der GPS-gestützten Suche nach Caches in gut versteckten kleinen Dosen findet er weit mehr als erwartet. Sein Plan, den Frauen vorerst abzuschwören, gerät dabei gehörig ins Wanken …

Rezension:

Die Geschichte hat mir von Anfang an gut gefallen. Jaro ist irgendwie ein Mensch, der viel Pech im Leben hat und einem gleich ans Herz wächst. Aus seiner Sicht wird die Geschichte auch erzählt, was mir gut gefallen hat. Es gibt (vielleicht nur gefühlt) viel zu wenig männliche Protagonisten, die die Geschichte allein erzählen. Nach und nach erfährt man mehr über Jaros Hintergrund und vor allem, was es mit dem Travelbug (ein Gegenstand, der von Cache zu Cache reist) Rodriguez auf sich hat. Was mir an Jaro außerdem gefallen hat ist, dass er nicht aufgibt. Er hat natürlich immer wieder Tiefs, da sein Leben ganz und gar nicht rund läuft. Letzten Endes ist er aber bereit, für seine Wünsche zu kämpfen.

Richtig sympathisch war mir außerdem Jaros Nachbar Said. Sein lustiger Akzent passt gut zu ihm und macht ihn sehr authentisch. Das Herz am rechten Fleck ist er immer mit Rat und Tat zur Stelle. Said ist die Figur, die in dieser Geschichte neben Jaro am meisten Mut beweist.

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[Rezension] Seelenzeit – Linda Freimuth

Geposted am 20. August 2019 um 13:04

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Titel: Seelenzeit – Wie du am Ort deiner Träume die Reise zu dir selbst beginnst
Reihe: Einzelband
Autorin: Linda Freimuth
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 186

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Lass einfach für eine Weile alles hinter dir und gönne deiner Seele am Ort deiner Träume eine Auszeit! Seelenzeit ist ein kraftvoller spiritueller Ratgeber, der dich dabei unterstützt, am Ort deiner Träume ein Stück Freiheit zu leben und wieder ganz bei dir selbst anzukommen.

Das Buch enthält konkrete Vorschläge, wie du dir Zeit nimmst, um ganz bewusst innezuhalten und auf dich selbst zu achten, statt den Erwartungen der anderen zu entsprechen. Es ist eine Inspiration, dein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und deinen ganz individuellen Weg zu gehen.

«Seelenzeit» richtet sich an alle, die dem Hamsterrad entfliehen wollen. Die genug haben von schneller, höher, weiter und müde sind, nur noch zu funktionieren. Auf lebendige und überraschend offene Art und Weise erzählt Linda Freimuth von ihrer eigenen Reise und hilft mit Meditationen und Übungen zu Achtsamkeit und Selbstliebe, Ängste zu überwinden und sein ganz persönliches Glück zu finden.

Rezension:

Tja… was soll ich sagen? Ich finde einerseits schon, dass Seelenzeit ein gut geschriebenes Buch ist, aber irgendwie konnte es mich an der Stelle, an der ich derzeit in meinem Leben stehe, nicht abholen.

Sich eine Auszeit nehmen, an den Ort seiner Träume gehen und etwas für sich selbst tun. Hört sich gut an, aber wie meistens in diesen Büchern, stellen die Autoren es einfacher dar, als es letzten Endes tatsächlich ist. So aus meiner Sicht auch hier.

Linda Freimuth empfiehlt, ein ganzes Jahr, lieber länger, in die Seelenzeit zu gehen. Wer soll das wie finanzieren? Für die Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes empfiehlt sie das so genannte Sabbatjahr. Eigentlich keine schlechte Idee, aber zum Einen muss man dann beide Jahre mit der Hälfte des Gehalts auskommen und zum Anderen steht dem leider nicht jeder Arbeitgeber positiv gegenüber. Ich bin mir sicher, dass ich bei meinem Dienstherrn mit diesem Ansinnen gar nicht anfragen bräuchte. Die Arbeit muss ja gemacht werden und gerade der öD stellt nicht mal eben für ein Jahr jemanden ein, der die Arbeit macht. Die Arbeit bleibt im Zweifel an den Kolleginnen und Kollegen hängen. Die werden es demjenigen danken…

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[Rezension] Niemand stirbt allein – Martin Krist

Geposted am 15. August 2019 um 15:00

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Titel: Niemand stirbt allein
Reihe: Einzelband
Autor: Martin Krist
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook (exklusiv bei Tolino Media)
Seitenanzahl: 258

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

»Jetzt wird deine Familie sterben.«

Tabea lebt mit ihrem Mann Mark und ihrer kleinen Tochter Amy den Traum einer glücklichen Familie. Wären da nicht die Bedenken ihrer Eltern. Sie halten Mark für eine Gefahr. Tabea jedoch steht zu ihrem Mann. Bis zu jenem Tag, an dem ihr schlimmster Alptraum wahr wird.

Kann sie ihre Familie retten?

Rezension:

Ganz ehrlich, dieser Psychothriller ist einfach nur mega! Ich habe angefangen zu lesen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite erreicht hatte. Martin Krist versteht es ja sowieso, Spannung zu erzeugen, aber mit “Niemand stirbt allein” hat er sich selbst übertroffen. Für mich der beste Roman aus seiner Feder.

Martin Krist schafft es bei diesem Buch, die Spannung durchgehend auf einem sehr hohen Level zu halten. Der Leser ist schnell an Tabeas Seite und flieht mit ihr durch die Nacht. Man weiß, genau wie Tabea, nicht, wem man vertrauen kann und wem nicht. Tabeas Handlungsweisen fand ich nachvollziehbar. Sie ist in Panik und sie fürchtet um das Leben ihrer Tochter Amy. Ich fand Tabea als Protagonistin, sehr einnehmend. Man kann nicht anders, als mit ihr mit zu leiden. Genau dadurch, dass man so unglaublich nah an Tabea dran ist, wird man in den Strudel der Geschichte gezogen. Ich glaube kaum, dass jemand, der dieses Buch anfängt, nicht wissen möchte, wie es endet.

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[Rezension] Home Sweet Home – J. Vellguth

Geposted am 24. Juni 2019 um 15:49

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Titel: Home Sweet Home
Reihe: Einzelband
Autorin: J. Vellguth
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 299

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Für die hübsche Mary Simmons, Designerin in ihrem eigenen kleinen Modegeschäft in New York City mit einer Vorliebe für extravagante Kleider, läuft es gerade gar nicht gut: Erst verliert sie einen wichtigen Auftrag und dann bricht sie auch noch auf der Straße zusammen. Im Regen.

Eins ist klar: Mary bräuchte dringend Unterstützung, aber was, wenn sie die unmöglich annehmen kann? Dann ist da auch noch Luke: Frauenheld, Lebenskünstler und Organisationstalent, der mit Schirm und Charme viel zu schnell ihr Herz erobert. Doch was steckt wirklich hinter seinen zweideutigen Sprüchen und dem verschmitzten Lächeln?

Rezension:

Das Buch habe ich von der Loveletter Convention mitgebracht, weil mich das Cover und der Auszug, den die Autorin aus dem Buch gelesen hat, angesprochen haben. Home Sweet Home ist ja genau mein Motto, denn ich liebe mein Zuhause und bin dort echt gerne.

Natty hat es geschafft, im hektischen und eher anonymen New York, eine kleine Oase, ein Heim für die Bewohnern ihres Mietshauses zu schaffen. Das ist bei mir definitiv angekommen und hat mich begeistert.

Die Geschichte an sich ist relativ einfach gestrickt, aber ebenso zum wohlfühlen, wie Nattys Heim. Es passieren wenig unerwartete Wendungen. Vielleicht hätte ich mir das aber an der einen oder anderen Stelle noch gewünscht. Ein bisschen mehr Würze, ein bisschen mehr Aufregung in der Geschichte, damit man mehr Lust hat, dran zu bleiben. Versteht mich nicht falsch. Ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, dieses Buch zu lesen. Es ist genau, wie sein Titel. Man fühlt sich darin zuhause.

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