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[Rezension] Walt Disneys Fröhlicher Weihnachtszauber

Geposted am 11. Dezember 2019 um 14:22

Cover, Entenhausen, Walt Disney, Rezension

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Titel: Walt Disneys Fröhlicher Weihnachtszauber
Autor: Walt Disney
Verlag: Weltbild
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 172

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Wie alle Jahre wieder präsentieren wir Ihnen den Festtagsband mit fröhlichen und herzerwärmenden Geschichten aus Entenhausen. Freuen Sie sich auf eine bunte Mischung mit Erzählungen verschiedenster Autoren und Zeichner aus mehreren Jahrzehnten. Alte Klassiker aus den 1950er- und 1960er-Jahren sind hier ebenso dabei, wie Comics jüngeren Datums. Seit jeher hat Weihnachten Zeichner und Autoren der Disneycomics zu einigen ihrer schönsten Geschichten inspiriert. Dieser Band präsentiert eine Auswahl davon: ein tolles Geschenk für sich selbst – und für befreundete Walt Disney-Fans!

Rezension:

Auch in diesen Jahr erscheint exklusiv beim Weltbild Verlag “Walt Disneys Fröhlicher Weihnachtszauber”, ein Hardcover in Comicbuch-Größe mit wundervollen weihnachtlichen Geschichten aus Entenhausen.

Egal, wen wir aus dem Disney Universum kennen und lieben, er wird hier in diesem Sammelband auftauchen. Seien es Donald und seine Neffen, Micky oder Goofy, für sie alle wird es in diesem Buch weihnachtlich. Auch der geizige Onkel Dagobert darf natürlich nicht fehlen und Gundel Gaukeley gönnt ihm auch zu Weihnachten keine Ruhe, sondern macht Jagd auf den Glückszehner. Kater Karlo und seine Handlanger sind um die Weihnachtszeit nicht untätig. Gut, dass es Mickey Mouse gibt, der den Gangstern das Handwerk legt. Ahörnchen und Bhörnchen verschönern mit ihren bunt bemalten Nüssen ihr zuhause und helfen einem verirrten Flughörnchen, den Weg nach Hause zu finden.

Hier wurden 15 wunderbare, weihnachtliche Geschichten aus allen Epochen zusammengestellt. Sowohl Klassiger aus den 50er und 60er Jahren sind in dieser Sammlung zu finden, wie auch Comics neueren Datums, gut daran zu erkennen, dass auch Tick, Trick und Track sich ein Ei-Phone zu Weihnachten wünschen.

Ich habe es sehr genossen, mich von den Comics in weihnachtliche Stimmung versetzen zu lassen. Lasst auch ihr euch von diesen Comics ins weihnachtliche Entenhausen entführen und stimmt euch mit den lustigen Comics auf die Weihnachtszeit ein. Von mir gibt es 5 Federn.

[Rezension] Du wurdest in den Sternen geschrieben – Bahar Yilmaz

Geposted am 10. November 2019 um 12:30

Cober, Du wurdest in den Sternen geschrieben, Bahar Yilmaz, Integral Verlag, Random House Verlage, Rezension

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Titel: Du wurdest in den Sternen geschrieben
Reihe: Einzelband
Autorin: Bahar Yilmaz
Verlag: Integral
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 221

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Jeder von uns ist einzigartig und unverwechselbar – auch wenn wir manchmal den Blick dafür verlieren und an uns zweifeln. Mit großer Offenheit und anhand ihrer eigenen bewegenden Lebenserfahrungen ruft Bahar Yilmaz das Besondere in uns wach und lässt es erblühen: unsere Begabungen, unser kostbares innerstes Wesen. Mit ihren inspirierenden Reflexionen können wir uns schnell aus Situationen lösen, in denen wir uns verloren und »nicht gut genug« fühlen. Indem wir die sanfte Stimme unseres Herzens wieder wahrnehmen und ihr folgen, schließen wir Freundschaft mit uns selbst und machen uns voll Vertrauen, Selbstbewusstsein und Freude auf in das Abenteuer Leben. Ein motivierendes Buch voller positiver Energie, das uns immer daran erinnert: Wir sind wundervoll – genau so, wie wir sind.

Rezension:

„Es ist verrückt“, sagt der Kopf.
“Du könntest verletzt werden“, sagt das Herz.
„Ich habe Angst,“ sagt der Bauch.
„Tu es, wir werden daran wachsen“, sagt die Seele.
(S. 69)

Ich fange diese Rezension mit dem Zitat an, dass mich am meisten beeindruckt hat. Es gibt noch viele weitere wundervolle Aussagen in diesem Buch, aber dieses hier trifft bei mir genau den Punkt. Genau das ist eines meiner Themen und leider höre ich viel zu selten auf die Seele, aus Angst, verletzt zu werden.

Was ich an Bahar Yilmaz mag ist, dass sie Denkanstöße gibt, aber ihre Ansichten nicht als die einzig Wahren darstellt. Sie lässt dem Leser zu jeder Zeit die freie Entscheidung, ihre Gedanken für sich anzunehmen, sie selbst zu analysieren und sie ggfls. auch in Frage zu stellen. Dabei finde ich persönlich jedoch, dass Bahar extrem viele gute Denkansätze hat, die ich für mich annehmen kann. Ich finde mich in vielen ihrer Gedanken wieder und kann ihre Denkanstöße für mich annehmen. Das Umsetzen ist natürlich, wie immer, viel schwieriger. Aber auch hier sagte Bahar Yilmaz an keiner Stelle “du musst aber…”, sondern lässt dem Leser den Raum und die Zeit, die jeder von uns eben braucht, um zu lernen und zu wachsen.

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[Rezension] Sehnsucht nach St. Kilda – Isabel Morland

Geposted am 1. November 2019 um 13:30

Cover, Knaur Verlag, Droemer Knaur, Isabel Morland, Rezension

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Titel: Sehnsucht nach St. Kilda
Reihe: Hebriden-Romane; Band 3
Autorin: Isabel Moreland
Verlag: Knaur
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 391

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Als die 83-jährige Annie McViccar am Strand einen Sluagh sieht – einen Vogelschwarm, der nach altem Glauben aus den Seelen Verstorbener besteht –, weiß sie, dass es an der Zeit ist, einen Schwur einzulösen. Denn vor beinahe 90 Jahren – am Tag der Evakuierung St. Kildas, als sie ihre Heimat für immer verlassen mussten – hat sie einem Jungen ein Versprechen gegeben …

Wenig später erreicht Annie eine Nachricht ihrer Enkelin Rachel: Nach drei schweren Schicksalsschlägen bittet Rachel darum, mit ihrem Sohn Sam zu Annie ziehen zu dürfen. Sam ist fasziniert von seiner Urgroßmutter und will alles über das Leben auf St. Kilda wissen. Für Rachel dagegen ist die Insel nur ein abweisender Fels im Meer, der nur noch von Vögeln bewohnt wird.
Bis Annie ihr für einige Wochen einen Job bei der Verwaltung St. Kildas besorgt. Zusammen mit einigen Helfern soll Rachel für den National Trust Gebäude instandsetzen. Nach und nach nehmen die schroffe Schönheit der Insel und ihre bewegende Geschichte Rachels Herz gefangen. Und sie ist nicht die Einzige, die in den hellen Nächten keinen Schlaf findet und dem Lied St. Kildas lauscht: Da ist auch noch der weltbekannte Fotograf Ailic, der hinter seiner Maske einen tiefen Schmerz verbirgt …

Rezension:

Ein mal aufgeschlagen kann man dieses Buch fast nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist unglaublich bildgewaltig und emotional und hat mir total gut gefallen.

Probleme hatte ich am Anfang mit der Protagonistin, Rachel. Sie ist extrem kontrollierend und ich fand sie gegenüber ihrem Sohn Sam schon fast ein bisschen zu streng. Angekommen auf St. Kilda ändert sich Rachels Verhalten aber nach und nach und am Ende fand ich sie wirklich sympathisch.

Annie, Rachels Großmutter hat mir von Anfang an gut gefallen. Bereits über 80 Jahre alt, betreibt sie noch immer ein kleines Cafe und lässt sich nicht unterkriegen. Sie ist unglaublich zäh, manchmal ein bisschen stur, aber sehr liebenswert. Ihr hartes Leben auf St. Kilda hat mich nachhaltig beeindruckt. Ich kann mir gut vorstellen, wie schwer es den Bewohnern gefallen ist, die Evakuierung durchzuziehen. Nachdem sie in einer so unglaublich tollen Gemeinschaft gelebt haben, war es für alle hart auf dem Festland Fuß zu fassen, wo sich die Menschen nicht so umeinander kümmern und sich alles nur um Geld dreht.

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[Rezension] Rulantica: Die verborgene Insel – Michaela Hanauer

Geposted am 30. Oktober 2019 um 14:12

Michaela Hanauer, Coppenrath Verlag, Cover, Rezension

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Titel: Die verborgene Insel
Reihe: Rulantica; Band 1
Autorin: Michaela Hanauer
Illustrator: Helge Vogt
Verlag: Coppenrath
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 333

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Meermädchen Aquina hat sich schon immer anders gefühlt, als die übrigen Meermenschen auf Rulantica. Kurz nach ihrem zwölften Geburtstag erfährt sie das Unglaubliche: sie hat einen Zwillingsbruder. Mats, ein Menschenjunge! Und er befindet sich in großer Gefahr. Für Aquina gibt es kein Halten mehr, sie muss ihre wahre Familie finden, bevor es zu spät ist. Mats ist in einem Waisenhaus aufgewachsen, seit er als Findelkind am Strand aufgelesen wurde. Schon immer fürchtet er sich vor dem Meer und dem Wasser. Doch er ahnt nicht, dass er bald in das größte Abenteuer seines Lebens eintauchen wird! Mit ihrem Zusammentreffen erfüllen Mats und Aquina eine jahrhundertealte Prophezeiung der nordischen Götter – und dies kann die Rettung, aber auch den Untergang für die gesamte Inselwelt Rulanticas bedeuten…

Rezension:

Die Aufmachung des Buches ist mega schön. Nicht nur, dass das Cover wunderschön gezeichnet ist und sich toll anfühlt, nein, auch im Inneren des Buches finden sich jede Menge Zeichnungen, farbig gestaltete Seiten und dazu noch eine tolle Geschichte.

Allein schon die wunderschönen Illustrationen machen das Buch zu einem wahren Genuss. Die Zeichnungen lassen die Geschichte total lebendig werden und ich kann nur sagen, dass ich jede einzelne Seite genossen habe.

Die meiste Zeit begleiten wir Aquina, eine Sirene. Gefallen hat mir an Aquina, dass sie mutig ist und sich nicht von ihrem Weg abbringen lässt. Wir erfahren mit ihr viel über echte Freundschaft, die Unterstützung durch die Familie, aber auch über den Mut, gesteckte Grenzen zu verlassen. Einige wenige Seiten zeigen die Geschichte aus Mats Perspektive, bevor die Geschichte dann zusammenläuft und wir beide Kinder zusammen begleiten.

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[Rezension] Ungeahnt berührt – Jessica Martin

Geposted am 28. Oktober 2019 um 16:00

Cover, Cursed Verlag, Jessica Martin, Rezension

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Titel: Ungeahnt berührt
Reihe: Berührt-Reihe; Band 3
Autorin: Jessica Martin
Verlag: Cursed
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: ebook
Seitenanzahl: 356

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Als Boris eines Tages ein sehr eindeutiges Foto seines besten Freunds Ian in einem BDSM-Forum findet, ist er mehr als überrascht. Boris lebt seine dominante Seite schon viele Jahre aus, während Ian ganz offensichtlich ein Neuling als Sub ist – und sich damit in gefährliche Situationen bringt, wie das unfreiwillig entstandene Foto beweist. Boris ist nur allzu gerne bereit, Ian auf seinen ersten Schritten in diese neue Welt zu begleiten, doch mehr kann daraus nicht werden. Denn so sehr Boris ihn als besten Freund auch liebt, er ist im Gegensatz zu Ian nicht schwul. Schon die ersten gemeinsamen Spiele berühren beide Männer jedoch auf ungeahnte Weise und plötzlich müssen sie sich damit auseinandersetzen, wie aus ihrer Freundschaft mehr werden kann…

Rezension:

Ungeahnt berührt habe ich aufgrund einer Empfehlung von Gabi vom Laberladen gekauft. Gabi hat oft einen sehr ähnlichen Geschmack, wie ich und mit ihrer Rezension hat sie mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich habe den Kauf keine Sekunde bereut.

Ich kenne die ersten beiden Bände nicht, das ist aber auch nicht notwendig, denn die Geschichten sind alle in sich abgeschlossen und die Protagonisten aus den ersten beiden Bänden spielen hier nur absolute Nebenrollen.

Jessica Martin legt hier eine liebevoll geschriebene Geschichte vor. Nachdem ich bei “Schlechte Gesellschaft” von K. A. Mitchell ja überhaupt nicht nachvollziehen konnte, warum ein Mann, der sich selbst als absolut heterosexuell einstuft, plötzlich eine Beziehung mit einem Mann eingeht, hat Jessica Martin mit ihrer Geschichte alles richtig gemacht. Sie lässt sie Beziehung der beiden Männer so unglaublich langsam wachsen, dass es sich einfach gut und richtig anfühlt, als Boris erkennt, dass er sich in seinen besten Freund verliebt hat.

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[Rezension] Feuer an die Lunte – KC Burn

Geposted am 17. Oktober 2019 um 16:22

Cover, Dreamspinner Press, KC Burn, Feuer an die Lunte, Rezension

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Titel: Feuer an die Lunte
Reihe: Einzelband
Autorin: KC Burn
Verlag: Dreamspinner Press
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: ebook, Taschenbuch
Seitenanzahl: 180

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Der kalifornische Feuerwehrmann Hayden Hurst beginnt zu erkennen, dass es mehr im Leben gibt, als gegen Feuer zu kämpfen und mit seinen Freunden zu trinken. Er hätte in seinem Haus und seinem Leben Platz für jemand Besonderen, aber bisher ragt unter seinen Verabredungen niemand heraus. Und während er auf der Arbeit geoutet ist, ist es eine Sache zuzugeben, dass er schwul ist und eine ganz andere, bei sozialen Anlässen mit einem Mann aufzutauchen. Er hat Angst, dass das für seine wenig aufgeschlossenen „Freunde“ zu viel wäre.

Der Broadway-Tänzer Jez Bouchet wurde nie mehr irrtümlich für hetero gehalten, seit er mit siebzehn für sein Schwulsein zusammengeschlagen wurde. Nach einem lukrativen Jobangebot in Hollywood löst er sein Leben in New York auf und fährt nach Los Angeles. Sein Bruder, der Haydens bester Freund ist, organisiert für ihn, dass er bei Hayden übernachten kann.

Die Anziehungskraft zwischen Hayden und Jez ist unerwartet, aber feurig und sie erliegen der Versuchung, bevor sie überhaupt sicher sind, dass sie einander mögen. Aber Jez hasst Haydens homophobe Freunde und Hayden weiß, dass Jez zu extravagant ist, um unter dem Radar zu fliegen. Und dann ist da auch noch Jez’ Bruder.

Trotz dieser Hürden stürzen sie sich in eine Beziehung. Aber Jez hat Geheimnisse: einen kleinen, verzogenen Hund und einen entschlossenen Stalker. Wenn er nicht mit offenen Karten spielt, läuft er Gefahr, ihre aufkeimende Beziehung zu zerstören, noch ehe sie die Chance hatte, aufzublühen.

Rezension:

Wie gut, dass ich zuerst den Klappentext gelesen und dann das Cover und den Titel gesehen habe. Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, aber vor allem der Titel erinnert dann doch eher an einen mittelmäßigen Porno. Sorry… Wie gesagt, zum Glück… denn bekommen habe ich alles andere, als einen Porno, sondern eine wunderschöne Liebesgeschichte mit unglaublich sympathischen Protagonisten.

Jez war am Anfang etwas undurchschaubarer für mich, aber ebenso sympathisch, wie Hayden. Jez ihn und seinen Welpen “Fang” hatte ich sofort ins Herz geschlossen.Man merkt schnell, dass bei Jez eine Hintergrundgeschichte vorhanden ist, die die Autorin uns nach und nach enthüllt.

Hayden hat mir von Anfang an gut gefallen. Er ist ein recht normaler Mensch, mit guten Ansichten. Extrem menschlich fand ich, dass er sich von seinen “Freunden” homophobe Sprüche gefallen lässt, unter dem Deckmantel “es ist doch nur Spaß”. Ich glaube, dass so etwas sehr oft vorkommt und derjenige, der eigentlich betroffen ist gute Miene zum bösen Spiel macht. Man sagt sich halt, dass es nicht so gemeint ist. Es braucht erst Jez, um Hayden die Augen darüber zu öffnen. Ab diesem Zeitpunkt macht er aber eine gute Entwicklung durch, die darauf abzielt, sich dieses demütigende Verhalten nicht mehr gefallen zu lassen.

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