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[Rezension] Arte 1 – Kei Ohkubo

Geposted am 7. Juli 2020 um 17:11

Rezension, Manga, Kei Ohkubo, Cover

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Titel: Arte
Reihe: Arte; Band 1
Autorin: Kei Ohkubo
Verlag: Carlsen Manga
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 194

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Arte ist eine junge Adlige, die im Florenz des 16. Jahrhunderts – der Geburtsstunde der Renaissance – lebt. Eine junge Frau mit einem großen Traum: Sie will Malerin werden.

Doch in diesem Jahrhundert ist das alles andere als normal – geschweige denn möglich für eine Frau von adligem Stand. Maler zu werden, ist allein Männern erlaubt!

Doch Arte will das nicht akzeptieren und beginnt ihren Kampf gegen die Diskriminierung – mit harter Arbeit und ihrer immer positiven Art!

Rezension:

Tja…  nun stehe ich vor der schwierigen Frage, wie man einen Manga rezensiert. Arte 1 war tatsächlich mein erster Manga, aber vermutlich nicht mein Letzter. Bisher dachte ich, dass Mangas eher so etwas wie Comics seien, also einfach die japanische Version davon. Mit bzw. durch Arte wurde ich eines Besseren belehrt.

Die Geschichte hat eine richtige Handlung, die über einen Comic weit hinaus geht. Es geht um Gleichberechtigung, darum, dass eine Frau sich in einem Männerberuf behaupten muss bzw. möchte. Die spielt im Florenz des 16. Jahrhundert, zu einer Zeit also, in der es nicht üblich war, dass ein Mädchen sich für seine Ziele und Träume einsetzt. Eigentlich hätte Arte reich verheiratet werden sollen, aber da macht sie ihrer Familie einen Strich durch die Rechnung.

Arte hat mir sehr gut gefallen, weil sie eine Kämpfernatur ist. Sie verfolgt, fast schon stur, ihre Ziele und gibt nicht auf, egal, welche Steine ihr in den Weg gelegt werden. In Veronica, einer Mäzeinin Leos, findet sie eine mütterliche Freundin, die sie an die Hand nimmt und vor allem durch ihre Leidenschaft für Bildung auch Arte dazu bringt, sich weiterzubilden.

Die Zeichnungen haben mir gefallen. Die runden Augen von Arte haben etwas Niedliches an sich. Die Geschichte ist komplett in schwarz/weiß gehalten. Ich glaube, dass mir das eine oder andere farbige Bild gut gefallen hätte. Vor allem der Karneval mit all seinen Farben wäre eine schöne Abwechslung gewesen.

Ich werde die Reihe weiter verfolgen. Im September erscheint der zweite Band. In Japan sind bereits 11 Bände erschienen, wenn ich das richtig gelesen habe.

Von mir gibt es für meinen allerersten Manga 4 Federn.

[Alltagsworte] Samstagsplausch 27/2020

Geposted am 4. Juli 2020 um 7:00

Samstagsplausch

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Dieses Mal habe ich erst Dienstag angefangen meinen Plausch zu schreiben und ich muss tatsächlich erstmal überlegen, was wir eigentlich gemacht haben… Ach ja… Samstag war ein entspannter Tag. Lesen, einkaufen und die Sonne genießen, bevor nachmittags endlich ein bisschen vom lang ersehnten Regen kam.  Vorher haben wir noch gegrillt und die Reste vom Nudelsalat verspeist. Abends haben wir uns endlich mal wieder mit Freunden getroffen. Endlich wieder alle beieinander, das war richtig schön. Ich war aber auch ganz froh, dass es nicht ganz so spät geworden ist. Nachdem wir Freitagabend ja schon unterwegs waren und Samstag dann auch nicht ganz früh ins Bett kamen, hing ich Sonntag doch ein bisschen durch. Sonntag war also eher ein platter Tag. Wir haben gemeinsam gekocht, aber ansonsten ist nicht viel passiert bei mir.

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[Rezension] Meat Market: Schöner Schein – Juno Dawson

Geposted am 1. Juli 2020 um 14:40

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Titel: Meat Market – Schöner Schein
Reihe: Einzelband
Autorin: Juno Dawson
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Softcover
Seitenanzahl: 416

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Jana Novaks Geschichte klingt wie das typische Model-Klischee: Eine schlaksige 16-Jährige, die nie zu den Hübschen zählte, wird auf der Straße entdeckt und über Nacht zum Star der Modebranche. Jana ist fasziniert von der neuen Welt, den vielen Chancen: Reisen, Partys, Begegnungen mit Kreativen und Promis. Aber schnell lernt sie auch die Schattenseiten kennen. Das, was sich hinter der schönen Fassade versteckt. Denn das Business ist hart, die jungen Models sind leichte Beute. Und je höher man steigt, desto tiefer der Fall …

Rezension:

Lange hat mich eine Geschichte nicht mehr so schnell gefesselt und berührt, wie “Meat Market – Schöner Schein”.  Gleich zu Beginn des Buches weist die Autorin darauf hin, dass sich die Story mit den Themen sexuelle Gewalt, Essstörungen und Abhängigkeit beschäftigt. Nicht gerade leichte Kost, zumal es um ein minderjähriges Mädchen geht.

Es wird die Geschichte der 16jährigen Jana Novak erzählt. Bei Jana handelt es sich zwar um eine fiktive Figur, Juno Dawson merkt in der Danksagung aber an, dass sie sich mit Akteuren der Modebranche unterhalten hat und die Geschichte so oder ähnlich hätte ablaufen können.

Jana ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, die mich extrem beeindruckt hat. Sie wird viel zu früh in eine Industrie hinein gezogen, die wenig Rücksicht auf die persönlichen Bedürfnisse ihrer Akteure nimmt. Jana ist unglaublich weit für ihr Alter, und ich glaube, dass auch genau das dazu beiträgt, dass sie sich nicht unterkriegen lässt. Nicht immer befindet sie sich auf dem richtigen Weg, was aber absolut nachvollziehbar ist. Wie soll ein junges Mädchen, die sich selbst noch gar nicht gefunden hat, in einer solchen Welt, in der es nur um den Schein geht, zu recht kommen? Auch ihre Ausrutscher sind somit absolut verständlich und machen die Geschichte rund.

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[Rezension] Kochen 2 – für Camper – Claudia Erben

Geposted am 25. Juni 2020 um 11:33

Conrad Stein Verlag, Rezension, Kochen für Camper

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Titel: Kochen 2 – für Camper
Reihe: Basiswissen für draußen; Band 99
Autorin: Claudia Erben
Verlag: Conrad Stein Verlag
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 121

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Auch im Campingurlaub müssen es nicht immer Ravioli und Tütensuppen sein! Dieses Kochbuch zeigt, wie Sie mit minimaler Küchenausrüstung und ohne viel Aufwand leckere und abwechslungsreiche Gerichte zubereiten können. Die campingbegeisterte Autorin hat 84 bewährte Reiserezepte zusammengestellt, die sich mit wenigen Zutaten schnell und einfach nachkochen lassen – in der Ferienwohnung, im Wohnmobil oder Wohnwagen oder sogar beim Campen mit Zelt und Auto. Nudel-, Reis- und Kartoffelgerichte finden sich ebenso wie Suppen und Eintöpfe; Fleischesser kommen genauso auf ihre Kosten wie Vegetarier. Und selbst auf leckere Desserts und Kuchen müssen Camper mit diesem Buch im Gepäck nicht länger verzichten.

Rezension:

Mit diesem Buch habe ich genau das bekommen, was ich mir gewünscht habe. Leicht nachzukochende Rezepte, die aber trotzdem das gewisse Etwas haben. Ich hasse Ravioli aus der Dose und brauchte deswegen eine Idee, was man auf beengtem Raum im Camper kochen kann. Wir verfügen über einen kleinen Kühlschrank, zwei Platten und Wasser. Damit ist man, hat man dieses Büchlein dabei, bestens ausgerüstet. Aber nicht nur fürs campen, auch für Zuhause ist das Buch gut geeignet. Man findet schnelle, einfache Rezepte, die nicht zu viel Zeit binden und trotzdem lecker schmecken.

Das Buch ist übersichtlich gegliedert und beginnt mit einer Packliste und einer Vorratsliste. Die Liste fand ich wirklich gut zur Orientierung. Zutaten kann man nachkaufen, aber wenn man den Pfannenwender oder den Topf vergessen hat, dann ist das schon unglücklich. Kann man natürlich auch kaufen, aber muss ja nicht sein. Unterteilt wird die Liste für Ferienwohnung, Wohnwagen und Zelt. Von oben nach unten muss man, schon aufgrund des Platzangebotes natürlich Abstriche machen.

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[Rezension] Rat der Neun: Gezeichnet – Veronica Roth

Geposted am 22. Juni 2020 um 14:23

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Titel: Gezeichnet
Reihe: Rat der neun; Band 1
Autorin: Veronica Roth
Verlag: cbj (Hardcover), blanvalet (Taschenbuch)
Erscheinungsjahr: 2017 (Hardcover), 2018 (Taschenbuch)
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 640

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Eigentlich ist Blut ja dicker als Wasser. Auch für Cyra. Jahrelang stand sie loyal zu ihrem Bruder, der als brutaler Despot über ihr Volk herrscht. Sie war seine gefährlichste Killerin. Bekannt und gefürchtet, durch bloße Berührung Schmerz und Tod zu bringen, verleiht ihr diese Gabe nicht nur große Macht, sie ist auch ein Fluch, den Cyra nur zu gerne loswerden würde. Doch als ihr Bruder den Mann, den sie liebt, vor ihren Augen foltert, reichen die Blutsbande nicht mehr. Cyra schließt sich einer Gruppe Rebellen an. Fest entschlossen, der Tyrannei ihres Bruders ein Ende zu setzen, wird sie zu seiner größten Feindin …

Rezension:

Das Buch lag schon ewig auf meinem SuB, da ich von Veronica Roth schon die Reihe “Die Bestimmung” gelesen habe und begeistert war. Wie es dann so ist, liegt ein Buch doch manchmal länger, als es sollte. Nun habe ich endlich zum ersten Band um den Rat der Neun gegriffen.

Zunächst muss ich sagen, dass ich den Titel nicht so ganz nachvollziehen kann. Ja, es gibt einen Rat der Neun in diesem Buch, aber irgendwie kommt dieser so gut wie nicht vor. Warum also dieser Titel? “Gezeichnet”, der Untertitel, passt da schon deutlich besser.

Hauptpersonen sind Akos und Cyra, wobei die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird. Die Autorin macht es dem Leser somit einfach, in beide Figuren einzutauchen. Akos Perspektive ist der allwissende Erzähler, Cyra verfolgen wir in der Ich-Perspektive. Ich muss tatsächlich sagen, dass dies einen Unterschied macht. Mit Cyra konnte ich mich deutlich besser identifizieren und mich besser in sie hineinfühlen, als in Akos.

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[Rezension] Heidesommerträume – Silvia Konnerth

Geposted am 18. Juni 2020 um 11:38

Rezension, blanvalet Verlag, Random House, Silvia Konnerth, Cover

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Titel: Heidesommerträume
Reihe: Einzelband
Autorin: Silvia Konnerth
Verlag: blanvalet
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 448

Meine Wertung:  Federn

Klappentext:

Nach einem vernichtenden Gespräch mit ihrer Lektorin ist für Autorin Carolin die Lage klar: Sie braucht einen Ortswechsel, um auf neue Ideen zu kommen. Das Romantikhotel ihrer Schwester Lola in der Lüneburger Heide scheint dafür wie geschaffen. Doch anders als erhofft, treibt Carolins Aufenthalt bei der Verwandtschaft sie nicht zu schriftstellerischen Höchstleistungen an, sondern zur Weißglut. Schlimmer noch: Lola taucht aus heiterem Himmel ab! Allein mit deren überfordertem Ehemann, einem ausgebuchten Hotel und einer schier endlosen Aufgabenliste, bleibt Carolin nichts anderes übrig, als selbst das Ruder in die Hand zu nehmen. Und dann ist da noch der eigenwillige Gast Till, der ungewollt Teil ihrer Mission wird – und der sie mehr berührt, als ihr lieb ist!

Rezension:

Eigentlich wollte ich nur kurz in die ersten Zeilen reinlesen und plötzlich war ich schon 76 Seiten weiter. Ich würde mal sagen, dass das für sich spricht, oder? Ja, diese Geschichte hat mich von Anfang bis Ende nicht losgelassen. Silvia Konnerth hat einen unglaublich schönen Schreibstil und eine Geschichte geschaffen, mit der ich mich voll identifizieren konnte.

Warum konnte ich mich so gut in das Buch fallen lassen? Weil es so lebensnah geschrieben ist. Jede der Figuren hat ihr Päckchen zu tragen und dass, was die Figuren mit sich herumschleppen ist das, was jeder von uns so oder ähnlich kennt. Die Angst, nicht gut genug zu sein, die Wut darüber, das Gefühl zu haben, nicht gebraucht zu werden bzw. sich nicht gesehen zu fühlen. Überforderung im Beruf und im Alltag und die üblichen Missverständnisse in der Kommunikation. Ich denke, dass jeder, der das Buch liest, sich irgendwie in diese Problemstellungen hineindenken kann.

Carolin ist eine äußerst sympathische Protagonistin, die unglaublich authentisch wirkt und die man einfach sofort ins Herz schließen muss. Sie hat einige Päckchen mit sich herum zu tragen und auch das Hotel und ihre Schwester Lola stellen Carolin vor große Rätsel. Nach und nach klärt sich die Geschichte für Carolin und damit auch für den Leser aus. Sie ist stimmig und es hat Spaß gemacht, zu verfolgen, wie Carolin bereit ist, über sich hinaus zu wachsen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.

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