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[Rezension] Götterfunke – Liebe mich nicht – Marah Woolf

Geposted am 19. Februar 2017 um 7:42

Rezension, Götterfunke, Marah Woolf, Dressler Verlag

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Titel: Götterfunke – Liebe mich nicht
Reihe:
Band 1
Autor:
Marah Woolf
Verlag: Dressler
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 464

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?” Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. “Liebe mich nicht.”

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

Rezension:

Ich bin jetzt schon total gespannt auf Band 2 und bin froh, dass wir nur bis September warten müssen. Die Geschichte liest sich sehr schnell und einfach. Marah Woolf, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte, hat einen angenehmen Schreibstil, der mich sofort in die Geschichte hinein gezogen hat.

Jess hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist eigentlich ein sehr normales Mädchen. Jess kommt aus einem zerrütteten Elternhaus, die Mutter trinkt und sie muss sich um die jüngere Schwester kümmern. Dies tut sie sehr liebevoll, was Jess noch ein Stück mehr sympathisch macht. Sehr schön dargestellt fand ich ihren inneren Zwiespalt. Eigentlich weiß sie genau, dass sie sich nicht in Cayden verlieben sollte, denn er ist definitiv nicht gut für die. Aber, sie kann nicht gegen ihre Gefühle an. Sie sind einfach zu übermächtig. Richtig gut gefallen hat mir, dass Jess keine Angst vor den Göttern und Titanen hat. Sie, die sonst vor normalen Dingen, wie z. B. Nebel, Angst hat, stellt sich diesem Thema ganz selbstverständlich und bietet sogar Zeus die Stirn. Sie weiß allerdings auch, wenn sie es übertreibt und lieber die Klappe halten sollte. Jess ist einfach ein rundrum angenehmes Mädchen.

Cayden, tja… für mich nicht so der Traummann schlechthin. Ich konnte, aufgrund des wunderbaren Schreibstils von Marah Woolf schon nachvollziehen, warum sich die Mädchen alle in ihn verlieben. Aber für meinen Geschmack ist er ein bisschen zu sehr von sich überzeugt. Er ist der typische “ich sehe gut aus und weiß es auch”-Typ.

Robyn… ja… zu Jess angeblich bester Freundin bin ich sehr zwiegespalten. Sie hat mir als Mensch überhaupt nicht gefallen. Sie ist verwöhnt, zickig, rechthaberisch und leider konnte ich die komplette Geschichte über nicht eine sympathische und positive Eigenschaft finden. Ich konnte allerdings noch nicht herausfinden, warum sie so agiert, wie sie es tut. Ist sie wirklich nur das reiche, verwöhnte Mädchen, das nun zum ersten Mal im Leben von ihrer Freundin Konkurrenz bekommt und dann so reagiert? Oder steckt vielleicht noch mehr dahinter und wir erfahren es in den beiden nächsten Bänden? Ich bin sehr gespannt, denn ich fand Robyn wirklich extrem fies und unsympathisch. Auf eine solche Freundin kann Jess getrost verzichten.

Aber auch die Nebenfiguren, wie Leah,  Josh, Apoll, Athene, Zeus und Hera haben mir gut gefallen. Sie alle sind liebevoll ausgearbeitet und haben ihre eigenen Stärken und Schwächen. Leah hat mir ganz besonders gut gefallen, denn sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ist Jess ein weiser und guter Ratgeber. Aber auch in Apoll habe ich mich ein kleines bisschen verliebt. In diesem Buch ist für mich nicht der Protagonist, Cayden, der Traumtyp schlechthin, sondern es sind Apoll und Josh. Josh allerdings eher als bester Freund, den als Mann zum verlieben.

Die Geschichte ist spannend und rund. Ich kenne mich mit griechischer Mythologie ehrlich gesagt nur sehr rudimentär aus, aber Marah Woolf scheint da gut recherchiert zu haben. Wir erfahren sehr viel über die Götter und ihre Eigenschaften, den Kampf zwischen Titanen und Göttern und der Geschichte. Dabei nimmt Marah Woolf sich aber auch die künstlerische Freiheit heraus, sich passend zu ihrer Geschichte, die Götter ein klein wenig umzuschreiben. So hadert Hera z. B. damit, dass sie in den Geschichten immer als böse und zickig dargestellt wird, obwohl sie eigentlich eine ganz Liebe ist. Ich finde diese Herangehensweise sehr erfrischend und die Geschichte bekommt dadurch noch einen Hauch mehr Wohlfühlfaktor.

Ein bisschen schade fand ich, dass das eigentliche Thema, die Vereinbarung zwischen Zeus und Prometheus etwas zu kurz kam. Eigentlich wurde es fast nur dadurch aufgegriffen, dass Hermes es in seiner Chronik erwähnt und seinen Senf dazu gegeben hat. Hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht und deswegen vergebe ich “nur” 4 Federn.

Weitere Rezensionen findet ihr bei:
Kathrineverdeen
Ricas fantastische Bücherwelt

[Alltagsworte] Samstagsplausch 7/2017

Geposted am 18. Februar 2017 um 7:00

Samstagsplausch

Die Wochen verfliegen gefühlt nur so und schon ist es wieder Zeit, bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zu nehmen und den

Samstagsplausch

zu starten. Setzt euch doch zu mir.

Letzte Woche ging arbeitsreich los. Wir haben es am Samstag geschafft, den alten Fußboden im Esszimmer und im Schlafzimmer komplett zu entfernen. Hier sieht man, wie wir angefangen haben. Schade um das Parkett, aber es ist der Raum mit dem Wasserschaden und der Gutachter meinte ja, dass man das zwar flicken kann, das aber immer sehen wird. Das möchte ich auch nicht. Also kommt es raus.

Ein Schrank, den ich am Freitagabend bei Ebay Kleinanzeigen eingestellt hatte, wurde am Samstag schon abgeholt. Wieder etwas mehr Platz im Haus und wieder ein kleiner finanzieller Zuschuss zum neuen Fußboden. Für das neue Wohnzimmer wünsche ich mir inzwischen Vinylboden. Das haben Freunde und das ist wirklich angenehm an den Füßen und sieht gut aus. Für das Esszimmer werde ich altes Laminat nehmen, das wir hier noch liegen haben. Im Schlafzimmer bin ich noch unentschlossen. Eigentlich mag ich Teppich, aber mit den Katzen geht das einfach nicht. Vielleicht dort auch Vinyl.

Sonntag haben wir uns dann alle einen Tag Pause gegönnt und ich war bei lieben Freunden zum Kaffee und zum Abendessen. Wenn einen eine Vierjährige fragt, ob man zum Abendbrot bleibt, wer kann da schon widerstehen? In Gesellschaft isst es sich auch viel besser, als alleine zuhause. Die Große hat mir ein selbst gemaltes Bild geschenkt. Das wird natürlich bei mir aufgehängt. Immer wenn ich ein paar Stunden bei ihnen verbracht habe, dann bereue ich es schon ein bisschen, dass wir keine Kinder bekommen haben. Nun ja… nun ist es, wie es eben ist. Und ich darf ja viel Zeit mit den beiden Süßen verbringen. Dass man sie am Ende wieder abgeben kann hat ja auch durchaus seine Vorteile 😉

Dienstag dann der erneute Besuch bei meiner Hautärztin. Das Schibbeln an sich tat nicht weh, aber die Nacht und der Tag danach waren grauenhaft. Sie hat das Muttermal großzügig entfernt (4 cm Naht), damit wir nicht nochmal dabei müssen, falls sich herausstellt, dass es bösartig ist. Fiese Sache, da es genau an der Innenseite knapp über dem Knie ist. Bei jedem Drehen im Bett war ich wieder wach. Der Mittwoch war somit kein guter Tag. Völlige Übermüdung und Schmerzen. Aber, ich will nicht jammern. Ich habe es ja überlebt und andere haben viel schlimmere Dinge. Von daher: Alles gut! Und, falls ich jemals einen Roman schreibe, dann weiß ich zumindest jetzt ungefähr, wie sich eine Stichverletzung anfühlen müsste 😉

Mittwochabend waren wir dann endlich bei der Kartenlegerin. Es war soooooo spannend! Ihr könnt euch das nicht vorstellen. Sie kannte uns nicht und das Einzige, was sie mich gefragt hat war, ob ich verheiratet bin oder einen Partner habe. Was sie mir alles erzählt hat, was sie nicht wissen konnte. Erstaunlich! Also, dieses Jahr kommt kein neuer Mann. Nichtmal ein Flirt. Aber in ungefähr einem Jahr: Die große Liebe. Jemand, den ich jetzt noch nicht kenne. Ich werde berichten 🙂 Ansonsten wird es ein ruhiges Jahr, sowohl auf der Arbeit, als auch finanziell. Keine großen Aufregungen. Damit kann ich gut leben. Meine Urlaubsreise wird super und ich komme heil wieder zuhause an. Auch sehr beruhigend.

Freitagabend habe ich endlich “E-Mail für dich” geschaut. Da hatte ich bislang definitiv eine Bildungslücke, die ich nun endlich geschlossen habe. Ein wunderbarer Film.

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Wochenende
und wünsche euch viel Spaß beim Samstagsplausch
oder was auch immer ihr dieses Wochenende Schönes vorhabt!

[Blog-Stöberrunde] 2/2017

Geposted am 17. Februar 2017 um 7:01

Immer am vorletzten Freitag im Monat findet die von Weltenwanderer ins Leben gerufene Blog-Stöberrunde statt. Gerne nehme ich daran teil und zeige euch die Beiträge, die mich im letzten Monat bewegt haben. Es sind diesmal doch recht viele zusammengekommen. Es war ein spannender Monat!

Blog-Stöberrunde

mind the book” schreibt einen Liebesbrief an die Drei ???. Sehr schön, denn auch ich liebe die Geschichten der drei Detektive Justus, Peter und Bob.

Bücherquatsch hat ihre Gedanken zu “Ich wollte nur, dass du noch weißt…” in Worte gefasst. Lesenswert.

Kerstin und Janna von KeJas Blogbuch haben sich Gedanken um das Thema “Schreiben eines Verriss” gemacht. Der Artikel “Rant – oder: Der Ton macht die Musik” ist wirklich lesenswert geworden.

Lydia Benecke hat auf dem Blog “ruhrbarone” einen Artikel zum Thema “Shades of Grey ist sexuelle Gewalt” geschrieben. Ich muss gestehen, dass ich das bisher nicht so gesehen habe, aber der Artikel ist wirklich gut geschrieben und öffnet über ein paar Dinge die Augen. Es geht nicht darum, einvernehmlich, in einer Beziehung auf Augenhöhe Dinge auszuleben, die andere vielleicht nicht ausleben. Jedem das Seine, solange es einvernehmlich passiert. Es geht darum, dass eben diese “Beziehung” zwischen Ana und Christian nicht auf Augenhöhe ist. Er zwingt sie, Dinge zu tun, die sie eigentlich nicht tun will. Sie hat kaum eine eigene Meinung. Deswegen fand ich die Bücher nicht weniger gut zu lesen, aber der Denkanstoß geht in dieselbe Richtung, warum ich seit “Begin again” angefangen habe, New Adult Romane zu meiden. Es vermittelt Menschen, vor allem jungen Frauen, ein falsches Bild. Und wenn wir darüber diskutieren, ob ein Buch “Mädchen grillen anders” heißen darf, weil es das Mädchen-/ Frauenbild veraltet darstellt, dann müssen wir ganz sicher auch darüber diskutieren, ob ein solches Frauenbild, wie es in einigen New Adult Romanen gezeichnet wird, oder eben in Fifty Shades of Grey, vermittelt werden sollte.

Fast ein bisschen passend zum vorhergehenden Thema: Die Bücherkrähe hat “Vergewaltigung – Aspekte eines Verbrechens” von Dr. Mithu Sanyal gelesen und dazu Stellung bezogen. “Vergewaltigung ist meiner Meinung nach nicht nur das wichtigste Buch, das dieses Jahr erschienen ist, es ist überhaupt eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre.” sagt sie.

Die Ink Rebels rufen auf: “Rezensiert uns!” Dem ist nichts hinzuzufügen.

Welche Beiträge haben euch im vergangenen Monat bewegt?
Lasst mir gerne den Link da.

[Nostalgie] Kerstin von KeJas-Blogbuch erinnert sich…

Geposted am 15. Februar 2017 um 14:55

Nostalgie

Weiter geht es in der Serie

Nostalgie

mit Kerstin [Kasin] von KeJas-Blogbuch. Ich war ganz erstaunt, als ich hörte, dass der Blog erst seit Mitte letzen Jahres besteht. Kerstin und ihre Mitbloggerin Janna, die auch einen Beitrag zur Serie geliefert hat und demnächst zu Wort kommt, machen mit ihrem tollen Blog wirklich den Eindruck, als würden sie schon ewig bloggen. Ich liebe ihren Blog und kann euch nur ans Herz legen, dort mal ein bisschen zu stöbern. Neben Rezensionen und anderen Infos zu Büchern findet ihr dort übrigens auch ab und an Rezepte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

So, nun lassen wir Kerstin aber zu Wort kommen.

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch

Das waren definitv alle Hanni und Nanni-Bücher von Enid Blyton. Damit habe ich so gegen Ende der Grundschulzeit mit angefangen und konnte es nie abwarten bis ich einen der nächsten Bände bekam.

Worum ging es in diesem Buch?

Um die Zwillinge Hanni und Nanni die in das Internat Lindehof als Neue kommen und dort neben vielen Freunden auch allerhand Abenteuer finden.

Warum hast du es geliebt?

Weil die zwei Mädchen immer zusammen hielten und gerade auch wegen der Abenteuer. Es war immer so spannend.

Hat du es noch in deinem Regal stehen?

Nostalgie, Enid Blyton

Vier der Bücher habe ich tatsächlich noch und sie stehen jetzt bei meiner Tochter im Regal, sie ist auch im Grundschulalter und ich hoffe immer das sie bald mit diesen Büchern anfängt, da sie auch sehr gerne liest.

Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

Das denke ich schon. Zwar weiß ich nicht ob in den neueren Ausgaben auch die aktuelle Zeit wiedergegeben wird – vor allem in Sachen Social Media, Handys und Co., da meine Bücher ja echt noch aus den 1970er & 1980er Jahren stammen. Aber auch in diesen Büchern gab es schon Mobbing und Gruppenzwang, wobei es aber eben ganz anders angesehen und angegangen wurde. Auch gibt es wenig bis gar keine Kontakte zu Jungs und das Thema Sexualität wurde fast gänzlich ausgeschlossen. ‘Altbacken’ würden wir vielleicht heute dazu sagen, aber die Abenteuer verlieren wohl nie ihren Reiz 😉

Ganz lieben Dank an Kerstin von KeJas-Blogbuch für das tolle Interview und den Blick in ihr Bücherregal.

Nostalgie, Enid BlytonAuch ich habe meine Ausgabe von Hanni und Nanni noch im Regal stehen. Ich hatte die Gesamtausgabe. Ich finde, genau wie Kerstin, dass die Bücher ihren Reiz nicht verloren haben. Klar mag der eine oder andere die Bücher als altbacken empfinden. Aber eigentlich sind es schöne Geschichten, die völlig zeitlos zu lesen sind. Ich weiß aber auch, dass gerade die Bücher von Enid Blyton heute heftig in der Kritik stehen, eben weil solche Dinge, wie Mobbing, passieren, ohne dass jemand von den Erwachsenen eingreift. Da bekommt schonmal jemand, der sich nicht in die Gemeinschaft einfügt die kalte Schulter gezeigt oder sogar eine Abreibung verpasst. Meiner Ansicht nach, ist dies aber zu vernachlässigen, den viel mehr geht es in diesen Büchern um spannende Abenteuer, Mitternachtspartys und den Zusammenhalt unter den Mädchen. Ich liebe meine Hanni und Nanni Bücher auch weiterhin und lese sie sogar von Zeit zu Zeit nochmal. Wer nun Lust auf die beiden quirligen Zwillinge bekommen hat, der kann die Bücher auch heute noch (ich meine in einer aktualisierten Fassung) im Egmont Schneiderbuch Verlag kaufen. Links seht ihr das aktuelle Cover.

[Aktion] Gemeinsam lesen 7/2017

Geposted am 14. Februar 2017 um 6:04

Gemeinsam lesen

ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer am Dienstag stattfindet. Man stellt sein aktuelles Buch vor, beantwortet immer die gleichen ersten drei Fragen und eine vierte Frage zu unterschiedlichen Themen.
Hier geht es zum heutigen Sammelbeitrag.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese Götterfunke – Liebe mich nicht von Marah Woolf und bin auf S. 28.

Klappentext:
„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?” Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. “Liebe mich nicht.”

Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

“Wenn sie in so einer Stimmung war, sagte ich lieber nichts.”

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich kann noch gar nichts sagen, da ich ja gestern erst angefangen bin. Aber, ich freue mich sehr auf die Geschichte.

4. Liest du heute zum Valentinstag eine besondere Liebesgeschichte?

Nein, ganz sicher nicht. Ich habe noch nie irgendetwas vom Valentinstag gehalten und jetzt, wo ich solo bin, fange ich auch nicht damit an 😉

[Rezension] Schlaflos in Manhattan – Sarah Morgan

Geposted am 13. Februar 2017 um 13:55

Sarah Morgan, Mira Taschenbuchverlag, Trilogie, Rezension

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Titel: Schlaflos in Manhattan
Reihe:
1. Band
Autorin:
Sarah Morgan
Verlag: Mira Taschenbuchverlag
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Nette Freunde, ein riesiges Apartment, ein toller Job. Die Liste der Dinge, die eine junge Frau in New York erreicht haben sollte, hat Paige in allen Punkten abgehakt. Bis sie plötzlich von der Karriereleiter stürzt. Auf einmal ist der Bruder ihrer besten Freundin der einzige, der ihr Leben wieder in Ordnung bringen kann. Schon früher hat sie vergeblich für den Draufgänger Jake geschwärmt – und je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto klarer wird ihr, was auf ihrer New-York-Liste noch fehlt: Die perfekte Liebesgeschichte …

Rezension:

Ich weiß, langsam wird es ein bisschen unglaubwürdig, aber ich kann auch bei dem neuen Buch von Sarah Morgan nicht anders, als schwärmen. Für mich steht der Name Sarah Morgan inzwischen für wundervoll geschriebene Liebesromane mit einer spannenden Geschichte, viel Herz und einer guten Prise Freundschaft.

Im Mittelpunkt steht wieder ein Freundinnen-Trio (Paige, Eva und Frankie) und wird aus Sicht von Paige erzählt, die die Hauptperson des Buches ist. Paige hat mir von Anfang an gut gefallen. Sie ist kreativ und ein totales Organisationstalent. Solche Menschen bewundere ich, denn das ist etwas, was mir völlig fehlt. Ab und an fand ich sie ein bisschen zu überzeugt von sich. ich glaube nicht, dass es beabsichtigt war, dieses Gefühl herauf zu beschwören, aber sie ist schon sehr bestimmend. Dabei ist sie aber immer für ihre Freundinnen da, macht sich Gedanken darum, dass es Frankie und Eva gut geht. Paige ist der Mensch, der am liebsten alles mit sich selbst ausmacht. Hilfe annehmen fällt ihr schwer. Hier macht Paige aber durchaus eine Entwicklung durch.

Frankie ist diejenige der drei Frauen, die sich geschworen hat, nie wieder einem Mann zu vertrauen. Warum, das erfährt man hier noch nicht so wirklich, es werden bisher eher nur Andeutungen gemacht. Diese Geschichte wird sicher in ihrem eigenen Band aufgelöst. Aber, man liest es schon hier heraus: Es bahnt sich etwas an. Sollte es im zweiten Band der Manhattan-Trilogie im Frankie gehen, dann weiß ich, wer der Auserwählte ist. Und genau das finde ich so schön. Man spürt schon etwas, Sarah Morgan macht Andeutungen, aber sie verrät es noch nicht. Frankie ist diejenige der Freundinnen mit dem grünen Daumen und diejenige, die sich für Technik begeistern kann. Sie versucht die romantische Eva immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück zu holen. Dies gelingt ihr zum Glück nicht. Dabei ist sie aber nie verletzend, oder böse. Sie ist ein wunderbarer Mensch, der einmal ziemlich verletzt worden sein muss.

Eva ist die romantische der Freundinnen. Sie sieht in jedem Menschen das Gute, sie spürt als Erste, was zwischen Paige und Jake vor sich geht. Eva hat feine Antennen für ihre Mitmenschen und ist, auch wenn sie die zurückhaltendste der Freundinnen zu sein scheint, immer für alle da und sorgt dafür, dass sich alle wohlfühlen.

Jake und Matt, die beiden männlichen Gegenparts zu den drei Freundinnen sind wunderbar gezeichnet. Dabei gefällt mir Matt allerdings besser, als Jake. Matt ist genau der Typ Mann, der mir in Romanen (und auch im richtigen Leben) gefällt. Der Taummann, der immer ein offenes Ohr hat, sensibel ist, sich um andere Menschen sorgt und nicht so der Typ Bad Boy, wie es Jake ab und an heraushängen lässt. Er ist erfolgreich, aber total auf dem Boden. Auch Jake ist mega erfolgreich, noch erfolgreicher als Matt und auf dem Boden geblieben. Auch er hat die sensible Seite an sich, spürt sehr genau, wie es Paige geht, aber er macht immer wieder einen auf “starken Mann”. Jake ist der Typ Mann, der Probleme damit hat, Gefühle zuzulassen. Jake ist wohl derjenige, der in diesem Buch die größte persönliche Entwicklung durchmacht.

Die Geschichte vermittelt eine tolle Botschaft. Nicht aufgeben! Verwirkliche deine Träume! Paige, Eva und Frankie setzen sich dafür ein, ihre Träume zu verwirklichen und treiben dies mit viel Mut voran. Ganz ohne die Hilfe von ihren Freunden und der Familie schaffen sie es dann allerdings doch nicht. Es geht also auch um Freundschaft, um Zusammenhalt und darum, Hilfe anzunehmen, wenn man sie braucht. Aber, es geht auch darum, auf sich selbst zu vertrauen und sich nicht von Menschen, die meinen, dass sie etwas Besseres sind, klein machen zu lassen. Sarah Morgan hat es hier wirklich geschafft, viele tolle Botschaften zu übermitteln, über die man noch länger nachdenken kann.

“Deine Sicherheit kommt aus dir selbst.” (S. 86)

Ich kann nicht anders, als auch diesem Buch von Sarah Morgan wieder 5 Federn zu geben. Wenn ihr Liebesromane mögt, dann kann ich euch die Bücher von Sarah Morgan nur ans Herz legen. Egal, ob es die Snow Crystal Reihe, die Puffin Island Reihe oder jetzt diese, ihre neue Reihe ist. Man fliegt nur so durch die Seiten. Ihre Bücher machen süchtig!

Weiter Rezensionen findet ihr hier:
Merlins Bücherkiste
Schnuffelchens Bücher und Co

Und hier eine Rezension zur englischen Ausgabe:
Harlequin Junkie

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