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[Alltagsworte] Samstagsplausch 10/2017

Geposted am 11. März 2017 um 7:00

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Die letzte Woche startete mit einem wunderbaren Treffen mit Freunden. Irgendwann Mitte letzten Jahres entstand der Wunsch, die alte Clique aus Schulzeiten mal wieder zusammen zu bringen. Also, kein Klassentreffen, sondern tatsächlich ein Treffen mit den Leuten, die die wir damals als unsere besten Freunde bezeichnet haben. weiterlesen

[Rezension] Brandstifter – Martin Krist

Geposted am 8. März 2017 um 14:29

Rezension, Martin Krist, Edel Elements Verlag, ebook

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Titel: Brandstifter
Reihe: 3. Band (David Gross Reihe)
Autor: Martin Krist
Verlag: Edel Elements
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: ebook
Seitenanzahl: 400

Meine Wertung:  4 Federn

Klappentext:

Sie haben deinen Ehemann brutal ermordet – jetzt bedrohen sie deine Kinder! Wie weit würdest du gehen, um ihr Leben zu beschützen?

Problemlöser David Gross soll den Feuertod einer jungen Frau aufklären und gerät dabei selbst in lebensgefährliche Ermittlungen. Doch die Sorge um seine eigene Familie lenkt ihn bald mehr ab, als ihm lieb ist…

Rezension:

Als Martin Krist mir seinen neuen Roman als Rezensionsexemplar anbot, konnte ich nicht “Nein” sagen, denn bisher war er ein Garant für spannende Thriller. Und, so ist es auch beim 3. Band der David Gross Reihe. Wahnsinnig schnell war ich in der Geschichte gefangen und die ersten 100 Seiten flogen nur so an mir vorbei.

Wie bei Martin Krist üblich, verfolgen wir mehrere Erzählstränge, die zunächst vermeintlich nichts miteinander zu tun haben. Nach und nach verflechten sich die Stränge immer weiter miteinander, bis eine runde Geschichte entsteht. Wobei ich gestehen muss, dass ich zum Ende hin irgendwo ein bisschen den Überblick verloren habe. So ganz hat sich mir nicht erschlossen, wie nun alles zusammen hing, und was mit Sven Schrader passiert ist. Das zeigt, dass man Thriller von Martin Krist wirklich mit voller Aufmerksamkeit lesen muss. Zu leicht passiert es, dass man ein Detail übersieht. Ich mag diese Art sehr gerne, denn das Gehirn wird definitiv gefordert.

Insgesamt ist der Schreibstil gewohnt spannend und schnell. Zu keiner Zeit kamen Längen auf. Immer will man unbedingt wissen, wie es weitergeht. In diesem Band spart der Autor wahrlich nicht mit Leichen. Die eine oder andere wird euch beim Lesen des Thrillers begegnen.

David Gross, den wir bereits aus anderen Büchern (Drecksspiel – Band 1 und Engelsgleich – Band 2) kennen ist inzwischen “Problemlöser”. Immer wieder schwankt er zwischen seinem Auftrag, der Sorge um seinen Sohn und der Suche nach seiner verschwundenen Frau hin und her. Man merkt richtig, wie zerrissen David Gross heute ist. Sein Leben ist völlig aus den Fugen geraten. Ich bin gespannt, wie David sich über die nächsten Bände (die es hoffentlich geben wird) weiterentwickelt. Da ist definitiv noch viel Potential in dieser Figur und in seiner Geschichte vorhanden.

Alle Nebenfiguren, wie z. B. Amy, eine Freundin Valentinas, sind gut ausgearbeitet, so dass man sie sich gut vorstellen kann. Einige Figuren kann man zunächst nicht so recht einordnen. Auf welcher Seite stehen sie wirklich? Wie passen sie in die Geschichte. Nach und nach wird aber die Geschichte jeder einzelnen Person aufgelöst, so dass sich alles zu einem runden Ganzen fügt.

Valentina ist eine unheimlich starke Protagonistin. Ihr Leben liegt von einer Minute auf die andere in Scherben. Sie zerbricht fast daran, aber nur fast. Schnell wird klar, dass sie überleben muss, um ihrer Kinder willen und auch wenn sie immer wieder Rückschläge verkraften muss und alles absolut undurchsichtig für sie ist, verliert sie nie ihren Kampfgeist. Ich denke, dass so etwas nur eine Mutter für ihre Kinder schaffen kann.

Von mir gibt es diesmal 4 Federn für einen sehr spannenden Thriller aus der Feder von Martin Krist, der mich allerdings am Ende etwas überfordert hat. Insgesamt spreche ich aber gerne wieder eine Leseempfehlung aus.

Mann kann diesen Band übrigens auch sehr gut lesen, ohne Band 1 und 2 gelesen zu haben.

Nachtrag: Mit ein bisschen Hilfe vom Autor weiß nun auch ich, was mit Sven passiert ist. Einfach so lesen, wie es im Buch steht und nicht versuchen irgendwas hinein zu interpretieren 😉

[Gemeinsam lesen] 10/2017

Geposted am 7. März 2017 um 6:13

gemeinsam lesen

Gemeinsam lesen

ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer am Dienstag stattfindet. Man stellt sein aktuelles Buch vor, beantwortet immer die gleichen ersten drei Fragen und eine vierte Frage zu unterschiedlichen Themen.
Hier geht es zum heutigen Sammelbeitrag.

gemeinsam lesen, blanvalet Verlag, Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese “Mein Herz und deine Krone” von Heather Cocks und Jessica Morgan aus dem blanvalet Verlag und bin auf S. 36.

Klappentext:
Eigentlich wollte Rebecca Porter, genannt Bex, sich in Oxford ganz auf die Uni konzentrieren. Doch als sie in das gleiche exklusive Wohnheim wie Prinz Nicholas, zukünftiger König von England, einquartiert wird, kommt alles anders. Trotz seiner allgegenwärtigen Bodyguards und überbesorgter Freunde kommen Bex und Nicholas sich näher – und Bex wird in eine Welt geworfen, die ihr völlig fremd ist, sowohl die guten Seiten (tolle Urlaube, Dinner im Palast) als auch die schlechten (Klatschpresse, nervige Familie). Und am Abend vor der Hochzeit des Jahrhunderts muss Bex sich fragen, ob sie für ihre große Liebe Nicholas wirklich ihr ganzes Leben aufgeben kann …

Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich bin eine Minute älter als meine Schwester und diesen biologischen Zufall scheint Lacey als eine Herausforderung zu verstehen.

Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin gerade erst angefangen, von daher kann ich noch nicht viel sagen. Aber einer meiner Lieblingsfilme ist ja “First Daughter – Date mit Hindernissen”. Ist nicht ganz zu 100% dasselbe Thema, aber geht in eine ähnliche Richtung. Von daher hoffe ich, dass mir das Buch gefallen wird.

Hat sich dein Lieblings Buch in den letzten Jahren verändert?

Nein. Es ist und bleibt “Eine Frau erlebt die Polarnacht” von Christiane Ritter.

Was liest du gerade? Kennst du diesen neuen Roman aus dem Hause blanvalet schon?

[Alltagsworte] Samstagsplausch 9/2017

Geposted am 4. März 2017 um 7:44

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Heute ist der große Tag. Wir treffen uns um 11 Uhr mit den Freunden aus der Schulzeit bei Michi und ich freue mich total darauf. Ich bin sooo gespannt, alle wieder zu sehen. Zum Teil nach fast 18 Jahren das erste Mal. Ich werde euch berichten, wie es war.

Die Woche war super. Ich war total gut drauf, keine Kopfschmerzen und mit der Ernährungsumstellung klappt es bisher ganz gut. Immer Schritt für Schritt, aber es funktioniert. Montag war ich auf einem Seminar, das Spaß gemacht hat, die Arbeit ging mir recht leicht von der Hand. Was will man mehr?

Dienstag war wieder Aufstellungsgruppe bei Kim. Es war ein sehr emotionaler Abend. Wir hatten zwei Aufstellungen, eine davon durfte ich machen. Ich bin, glaube ich, bei einem meiner Themen wirklich weiter gekommen. Ich fand meine Aufstellung wieder sehr spannend und erhellend. Ach ja… definitiv gut, dass ich das mache.

Ansonsten war es eine ruhige Woche. Viel mit den Katern auf dem Sofa kuscheln, TV schauen, Nichtstun. Lesen!

Ach ja, ich habe Post bekommen. Von Gustaf dem Hausgeist. Gustaf ist ein schwedischer Geist, den es ins deutsche Rotthoven im Rheinland verschlagen hat. Er mischt das Leben der Familie Baumann, die eine Traumvilla zum Schnäppchenpreis (warum war die wohl so günstig? *lach*) ergattert hat, ordentlich auf. Er hat mir ein wundervolles Päckchen mit allerlei Dingen für einen schwedischen Abend geschickt. Vor allem die Tasse gefällt mir sehr und ich freue mich mega darüber. Ich stehe ja auf die Dala-Pferde. “Gustaf alter Schwede” von Claus Vaske ist im Harper Collins Germany Verlag erschienen.

So, nun wünsche ich euch ein wunderbares Wochenende! Erholt euch gut!

Wenn ich besonders wäre oder gerade weil ich es bin

Geposted am 2. März 2017 um 14:34
Alltagsworte, Kreativ

(c) Orangefox (Pixabay)

Ich möchte euch heute vorstellen, was Jessy (Tintenliebe) aus meinem Motto “Jeder von uns wurde in diese Zeit, an diesen Ort geboren, um die Zukunft der Menschheit mitbestimmen zu können. Glaubst Du wirklich, Du bist für weniger geboren worden? (von: Chief Arvol Looking Horse, Hüter der heiligen weissen Büffelpfeife der 19. Generation)” gemacht hat.

Jeder von uns hat seine Schattierungen. Manchmal sind sie ganz fein in Silber eingearbeitet und schimmern im regentanzenden Morgengrauen. Ihre Oberfläche glänzt und bricht sich leicht mit dem traumlosen Leben.

Manchmal sind sie ganz fein in Schwarz gearbeitet,wie ein Netz spinnen sie sich um unsere Gedanken und kreieren neue Wirklichkeiten. Einzigartig. Sie verzieren die gedachte Welt. Erschaffen neue sich immer weiter spinnende Schattierungen.

Und du tauchst den Pinsel in sanftes Wasser und malst und malst, Strich für Strich, nimmst Platz für dich ein, Bilder entstehen,Teile von dir, du malst und malst und setzt den Pinsel ab und wieder nieder.

Und da sind sie wieder die Schattierungen, sie verlaufen wie kleine schillernde Tränen auf der Leinwand, zeichnen dich und mich und zeichnen den Weg nach, der uns bestimmt ist.

Du bist die Linie. Und ich bin das Chaos, das deine kreuzt – Wohin sie auch führt.

Somit führen wir gemeinsam und vermischen und verschmieren die zierlichen Dinge und geben ihnen ein Stück Geborgenheit. Wir machen sie zueigen. Wir eignen sie uns zu, setzen Stück für Stück ein Ziel.

Und ich singe und lache und schreie und zeichne wie wild, halte fest, lasse los, halte fest, lasse los. Bis ich die Grenze mit dem Pinsel ziehe.

Glaubst du wirklich, du bist für weniger geboren worden?

(c) Eukalyptus (Pixabay)

Und? Was sagt ihr? Wunderschön, oder? Ich bin total gerührt und sage ganz lieben Dank an Jessy. Ich freue mich total über diesen Text, den sie extra für mich geschrieben hat.

[Rezension] Der natürliche Lauf der Dinge – Charlotte Wood

Geposted am 1. März 2017 um 8:10

Arctis Verlag, Rezension, 2 Federn, Charlotte Wood

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Titel: Der natürliche Lauf der Dinge
Autorin:
Charlotte Wood
Verlag: Arctis
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
Seitenanzahl: 301

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Verla und Yolanda finden sich inmitten in der australischen Halbwüste wieder, gemeinsam mit acht jungen und attraktiven Frauen. Gefangen und beaufsichtigt in einer Baracke. Eine Flucht scheint aussichtlos, das Gelände ist von einem hohen Zaun umgeben. Ihnen werden die Köpfe kahlrasiert und sie müssen kratzige Leinenkittel tragen. Schon bald wird klar, dass sie alle etwas verbindet, doch was? Für welches ‚Verbrechen‘ hält man sie an diesem trostlosen Ort gefangen? Und wer ist dafür verantwortlich? Nach und nach begreifen die zehn Frauen, warum sie verschleppt wurden. Dass sie Teil eines perfiden Plans sind …

Rezension:

Puh… ganz schwierig.

Trotz der schlimmen Dinge, die den Frauen passieren, bleibt der Leser merkwürdig weit auf Distanz. Ich konnte mich nicht wirklich in die Frauen hinein fühlen, fühlte mich eher wie ein unbeteiligter Beobachter. Verla und Yolanda lernen wir etwas näher kennen, da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der einen und der anderen Frau erzählt wird. Aber der Rest der Frauen blieb mir irgendwie fern. Wir erfahren eher wenig über sie, wenig über ihre Gefühle und wie es ihnen in der Gefangenschaft ergeht. Ich habe leider zu keiner von ihnen eine Beziehung aufbauen können. Der Schreibstil von Charlotte Wood ist für meinen Geschmack zu distanziert. es wirkt auf mich, als würde sie selber nicht so recht in das Innenleben ihrer Protagonisten eintauchen wollen, um sich dem Leid nicht zu nähern.

Erschreckend fand ich, obwohl ich es auf jeden Fall authentisch finde, wie schnell sich die Frauen mit ihrer neuen Situation abgefunden hatten. Sie ergeben sich völlig kampflos in ihr Schicksal. Ich würde aber meinen, dass sie im Laufe der Zeit, spätestens zu dem Zeitpunkt, als Opfer und Bewacher sich in derselben Situation befinden, doch noch mehr versuchen würden um zu entkommen. Irgendwann muss man doch anfangen, sich mit seiner Situation auseinander zu setzen, versuchen, Lösungen zu finden, um aus ihr auszubrechen, oder nicht? Akzeptiert der Menschen wirklich so schnell und versucht einfach das Beste aus dem Schlimmen zu machen? Das tun sie definitiv, indem sie alle ihre Aufgaben suchen und finden.

Tja… ich weiß irgendwie gar nicht, wie ich diese Rezension schreiben soll. “Der natürliche Lauf der Dinge” stand auf der Shortlist des Miles Franklin Litarary Award. Der Miles Franklin Award ist einer der bedeutendsten Auszeichnungen Australiens. Mit diesem Award werden Bücher ausgezeichnet, die das australische Leben porträtieren. Da es wohl nicht an der Tagesordnung ist, dass Menschen, Frauen, in Australien eingesperrt und gequält werden, vermute ich, dass das Buch wegen der in der Geschichte durchscheinenden Gesellschaftskritik auf die Shortlist gekommen ist. Tja… nun weiß ich nicht, ob es im Original eventuell mehr durchkommt, aber selbst wenn ich mir das Buch unter diesem Gesichtspunkt betrachte, dann fand ich die kritischen Ansätze doch sehr verhalten. In der Geschichte wird sich nicht wirklich mit der Vergangenheit der jungen Frauen auseinander gesetzt, der Leser erfährt nicht, wie sie in diese Situation hinein geraten sind, was genau dahinter steckt, wer die Frauen aus welchem Grund entführt hat. Auf mich wirkt das komplette Buch einfach unrund, als würde ein Teil fehlen. Ich liebe ja Bücher, die mich zum Nachdenken anregen, die mir Futter für das Gehirn bieten. Charlotte Wood hat dies mit “Der natürliche Lauf der Dinge” leider nicht geschafft. Ich weiß nicht, was die zentrale Botschaft dieses Buches sein soll. Es hat sich mir einfach nicht erschlossen.

Nun war ich zunächst am überlegen, ob ich keine Federn vergebe, weil zumindest ich den Fehler immer zuerst bei mir suche. Bin ich einfach nicht in der Lage, dieses Buch zu verstehen? Das mag durchaus sein, aber dennoch habe ich mich entschieden, Federn zu vergeben, denn das ist es, was ich hier tue. Mich haben weder der Schreibstil gefallen, noch hat mich die Botschaft des Buches erreichen können.

Es tut mir sehr leid, aber ich kann diesem Buch nur 2 Federn geben und würde, ehrlich gesagt, keine Leseempfehlung aussprechen.

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