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[Rezension] Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung – Stefanie Hasse
AnzeigeTitel: Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung
Reihe: Band 1
Autorin: Stefanie Hasse
Verlag: Loewe
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 411Meine Wertung: 3 Federn
Klappentext:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen …
Rezension:
Die Geschichte startet eher unaufgeregt, sie gibt uns genug Zeit, die Protagonisten kennenzulernen, ohne dass es langweilig ist. Durch eingeschobene Gedanken eines mysteriösen Unbekannten, erfahren wir schon so einiges über das, was Kiera bevorsteht, lange bevor sie es selber ahnt. Relativ schnell hatte ich einen Verdacht, wer der mysteriöse Unbekannte ist, habe mich aber getäuscht. Außer dieser Sache ist die Geschichte allerdings relativ vorhersehbar, wenn man schon einige Bücher aus dem Genre gelesen hat. Selbstverständlich gibt es eine Liebesgeschichte mit dem gutaussehenden Neuen und selbstverständlich hat man das Gefühl, dass der beste Freund der Protagonistin eigentlich mehr für sie sein will, als er es ist und sie bemerkt es nicht.
Ja… und ein normales Teenager muss die Welt retten. Das muss alles nicht schlecht sein, ist es auch nicht, denn die Idee von Stefanie Hasse mit der Münze, die ihrem Träger die Macht gibt, das Schicksal anderer Menschen zu beeinflussen ist super. Leider wurde diese Idee für meinen Geschmack nicht ganz ausreichend ausgearbeitet, um den Leser wirklich bis ins letzte Detail verstehen zu lassen, wie das Prinzip funktioniert. Fortuna, Götter, Atlantis, die Spaltung… so halbwegs habe ich begriffen, wie alles passiert ist, aber ganz durchblickt habe ich es nicht, und auch nicht, was Fortuna nun eigentlich damit bezweckt hat. Kiera ist da auch keine große Hilfe, da sie die Macht der Münze nicht wirklich ausprobiert und sehr lange nicht die richtigen Fragen stellt.
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[Rezension] Silberschwingen: Erbin des Lichts – Emily Bold
AnzeigeTitel: Erbin des Lichts
Reihe: Silberschwingen; Band 1
Autorin: Emily Bold
Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 400Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Thorn kann kaum atmen, ihr Körper schmerzt, ihr Rücken glüht – etwas Unerklärliches geht mit ihr vor. Und schon bald erfährt sie: Sie ist halb Mensch, halb Silberschwinge und schwebt plötzlich in höchster Gefahr. Denn als Halbwesen hätte sie bereits nach ihrer Geburt getötet werden sollen. Als Lucien, der Sohn des mächtigen Clanoberhaupts der Silberschwingen, von ihrer Existenz erfährt, macht er Jagd auf sie. Thorn ist fasziniert von Lucien, denn er ist das schönste Wesen, dem Thorn jemals begegnet ist – und zugleich ihr schlimmster Feind.
Rezension:
Der Prolog ist schon gleich sehr fesselnd. Emily Bold schafft es sofort mit ihrer Art zu erzählen eine Stimmung voller Magie heraufzubeschwören. Schnell schlägt diese magisch Stimmung aber um. Wir lernen hier bereits Thorn kennen und wissen nach dem Prolog, dass irgendetwas in ihrem Leben ganz und gar nicht stimmt. Man wird neugierig darauf, ihre Geschichte zu erfahren.
Recht schnell finden wir, gemeinsam mit Thorn, heraus, dass es die Silberschwingen gibt. Wir erfahren, dass es zwei Gruppen gibt. Die Rebellen beobachten Thorn bereits seit längerem und haben es sich zur Aufgabe gemacht, sie zu beschützen. Die andere Gruppierung, die „echten“ Silberschwingen versammeln sich um ihren Anführer Kane und dessen Sohn Lucien, der als sein Nachfolger auserkoren ist. Neben den reinen Silberschwingen gibt es die Halbwesen, die aus Sicht der reinen Silberschwingen ganz besonders gefährlich sind.
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[Rezension] Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe – Suzanne Collins
AnzeigeTitel: Gefährliche Liebe
Reihe: Die Tribute von Panem; 2. Band
Autorin: Suzanne Collins
Sprecherin: Maria Koschny
Verlag: Oetinger Audio
Erscheinungsjahr: 2013
6 CDs; 396 MinutenMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als tragisches Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symbol des Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt – und das kann das Kapitol nicht dulden. Verzweifelt versucht Katniss, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen. Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta. Da geschieht das Unfassbare: Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena. Und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben …
Rezension:
Band 2 zieht sich zu Beginn ziemlich lange einfach so dahin. Katniss und Peta sind zurück in Distrikt 12 und in das Dorf der Sieger eingezogen. Suzanne Collins nimmt sich recht viel Zeit, um auch die Leser, die Band 1 nicht gelesen haben, auf den Stand der Dinge zu bringen, indem sie immer wieder Rückblenden bzw. Erläuterungen einfügt.
Bei der Tour der Sieger merkt man wieder, dass Katniss doch teilweise sehr naiv in ihrem Verhalten ist. Sie durchblickt nicht, was sie den Menschen in den anderen Distrikten mit ihrem Mitgefühl antut. Ganz besonders deutlich wird dies bei einem Vorfall in Rues Heimatdistrikt. Sie lässt sich erneut nur sehr schwer lenken und setzt ihren Kopf durch. Die Autorin schafft es aber auch, dem Leser nahe zu bringen, was die Zeit in der Arena mit Katniss gemacht hat. Sie leidet unter Alpträumen und schafft es nur schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Peeta hingegen ist sehr viel erwachsener in seinem Verhalten. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mit Peeta trotzdem nicht warm werde, er ist mir einfach unsympathisch. Zu keiner Zeit war ich mir sicher, was für Ziele er genau verfolgt. Ich traue ihm einfach nicht über den Weg.
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[Rezension] Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer – Michael Ende
AnzeigeTitel: Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer
Autor: Michael Ende
Sprecher: Christoph Maria Herbst
Verlag: Silberfisch (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2018
6 CDs; 435 Minuten
ungekürzte LesungMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Lukas der Lokomotivführer lebt mit seiner Lokomotive Emma auf der Insel Lummerland. Eines Tages bringt das Postschiff ein rätselhaftes Paket: ein Baby! Als Jim Knopf, der kleine Junge aus dem Paket, größer wird, ist bald nicht mehr genug Platz für alle Bewohner auf der kleinen Insel. So verlassen Jim, Lukas und Emma ihre Heimat und gehen auf große Abenteuerfahrt. Eine unglaubliche Geschichte über Freundschaft und Mut, mit fantastischen Gestalten und voller Überraschungen …
Rezension:
Christoph Maria Herbst liest einfach großartig. Alle Figuren haben ihre einzigartige, unverwechselbare Stimme, so dass man gut verfolgen kann, wer gerade redet. Er liest mit einer wundervollen Betonung, die die Geschichte noch aufregender macht. Ja, ich muss sagen, dass ich mich mit seiner Stimme und seiner Art zu lesen wirklich wohlgefühlt habe.
Der Schreibstil von Michael Ende ist wirklich toll. So ausführlich, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann, sei es Lummerland mit seinen Bewohnern Emma, Lukas, der Lokomotivführer, Jim Knopf, Herrn Ärmel, Frau Waas und nicht zuletzt ihrem König, Alfons der Viertel-vor-Zwölfte. Wörter, die Kinder wahrscheinlich nicht kennen, wie z. B. kalfatern oder Tender werden sofort erklärt und so habe ich auch noch ein bisschen was dazu gelernt, denn auch ich kannte das Wort „kalfatern“ bisher nicht. Mir ist das früher gar nicht so aufgefallen, aber neben einer spannenden Geschichte lernen Kinder hier auch wirklich viele Dinge kennen. So erklärt Lukas uns, was eine Fata Morgana ist und wie sie entsteht oder wir steigen in einen Vulkankrater hinab.
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[Rezension] Barfuß im Regen – Hannah Siebern
AnzeigeTitel: Barfuß im Regen
Reihe: Barfuß-Reihe; Band 1
Autorin: Hanna Siebern
Erscheinungsjahr: 2014
Einband: ebook
Seitenanzahl: 430Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Janna trifft an der Uni auf Josh, den süßen Jungen aus ihrer alten Nachbarschaft, mit dem sie schon als Kind barfuß im Regen gespielt hat. Doch ihre Wiedersehensfreude hält sich in Grenzen. Jannas letzte Beziehung endete in einer Katastrophe und hinterließ bei ihr tiefe Wunden. Um Männer macht sie seitdem einen großen Bogen und konzentriert sich lieber auf ihr Studium. Daher kann sie es gar nicht brauchen, dass Josh sie mit seiner sorglosen Art und seinen sturmgrauen Augen immer wieder aus der Reserve locken will. Als die Umstände sie dazu bringen, mit Josh in eine WG zu ziehen, ist das Chaos perfekt. Vor allem, weil die Vergangenheit jeden Augenblick an die Tür klopfen könnte …
Rezension:
Hanna Siebern hat mit dem ersten Band der Barfuß-Reihe einen Auftakt hingelegt, die Lust auf weitere Bücher macht. Auf mehreren Zeitebenen erfahren wir sowohl Jannas und Joshs Geschichte in der Gegenwart, als auch viele Details über Jannas Vergangenheit. Nach und nach entwickelt sich so ein rundes Bild, durch das man gut nachvollziehen kann, warum Janna heute so handelt, wie sie es tut.
Josh hat mir unheimlich gut gefallen. Auch wenn er unter Wahrnehmungsstörungen leidet und gerade als Kind und Jugendlicher sich selbst nur schwer kontrollieren konnte, so hat er sich zu einem sehr sensiblen Erwachsenen entwickelt. Er arbeitet daran, seine Empfindungen besser wahrnehmen und benennen zu können. Es gelingt ihm nicht immer, so dass es zu einigen interessanten Situationen kommt. Alles in allem geht er aber vor allem mit Janna sehr einfühlsam um.
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[Rezension] Das Gold der Maori – Sarah Lark
AnzeigeTitel: Das Gold der Maori
Reihe: Kauri-Trilogie; Band 1
Autorin: Sarah Lark
Sprecherin: Dana Geissler
Verlag: Lübbe Audio
Erscheinungsjahr: 2010
6 CDs; 472 MinutenMeine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Irland, 1845: Mary Kathleens Trauer kennt keine Grenzen, als ihr Verlobter Michael als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt wird. Als ihr Vater erfährt, dass sie ein Kind erwartet, verheiratet er sie gegen ihren Willen mit einem Viehhändler, der nach Neuseeland auswandern möchte. In der Strafkolonie angekommen, setzt Michael alles auf eine Karte: Er versucht auszubrechen, um nach Irland zu Kathleen zurückzukehren – nicht ahnend, dass sie in seiner Nähe lebt, verheiratet mit einem anderen …
Rezension:
Die Geschichte wird in zwei Hauptsträngen erzählt. Einmal begleiten wir Mary Kathleen und einmal begleiten wir Elizabeth, genannt Lizzie. Michael kommt eher als Figur im einen oder anderen Handungsstrang vor, als selbst eine wirkliche Hauptrolle zu spielen. Starten die beiden Erzählstränge recht weit voneinander entfernt mit Mary Kathleen in Irland und dann mit ihrem Ehemann Ian auf dem Weg nach Neuseeland und Michael und Lizzie auf dem Weg nach Australien, so laufen sie immer mehr zusammen, bis sie sich in einem imposant erzählten Finale treffen.