• 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Outcasts – Monica Davis

    Rezension, Inka Loreen Minden, Monica Davis

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    Titel: Outcasts
    Reihe: Gesamtausgabe (Band 1 – 4)
    Autorin: Monica Davis
    Verlag: ohne
    Erscheinungsjahr: 2015 – 2016
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 741

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentexte:

    Teil 1: Lost Island
    Teil 2: Welltown
    Teil 3: Secret City
    Teil 4: Newtown

    Die Polkappen sind geschmolzen, Landfläche ist knapp. Daher gibt es auf den wenigen Inseln strenge Regeln, um das Überleben der letzten Menschen zu sichern. Kate ist zufrieden mit ihrer vorherbestimmten Karriere als Senatorin. Die junge Frau fühlt sich sicher in dem diktatorischen System und alles könnte perfekt sein, wäre da nicht Ingenieursanwärter Liam, der ihr den Kopf verdreht hat.
    Als der Staat ihn eines Verbrechens bezichtigt, wird er auf eine Insel voller Verbrecher deportiert. Kate, die beweisen muss, dass sie nicht auf der Seite der »Outcasts« steht, wird hinterhergeschickt, um Liam zu einer Aussage zu zwingen. Das ist für das Paar die einmalige Chance auf einen Neuanfang, aber auch für ihre Freunde Sarah, Finn, Prudence und Duncan. Wird es ihnen gelingen, das verhasste Regime zu stürzen?
    Am Ende wollen sie alle dasselbe: die schützen, die sie lieben. Deshalb riskieren sie alles.

    Rezension:

    ACHTUNG – REZENSION ZUR GESAMTAUSGABE SPOILERGEFAHR!
    Nachtrag 30.07.2017: Laut Autorin enthält meine Rezi keine Spoiler 🙂

    Eine Kleinigkeit hat mich gestört und das war, dass nicht so ganz klar wurde, wer oder was die Familia eigentlich ist. Wie sind sie nach der großen Flut an die Macht gekommen und wie funktioniert das System. Dem Lesegenuss hat das aber keinen Abbruch getan.

  • 4 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Die Bestimmung – Fours Geschichte – Veronica Roth

    cbt Verlag, Veronica Roth, Rezension

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    Titel: Fours Geschichte
    Reihe: Die Bestimmung; Kurzgeschichten
    Autorin: Veronica Roth
    Verlag: cbt
    Erscheinungsjahr: 2014
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 174

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    Four – das ist der attraktive Protagonist von Veronica Roth‘ Bestseller-Trilogie »Die Bestimmung«. Seine Geschichte unterscheidet sich von Tris‘ – und ist mindestens genauso interessant. In »Fours Geschichte « erfahren die Leser endlich mehr über ihren Lieblingshelden: Wie kam er zu den Ferox? Wie wurde er ein Anführer? Und wie lernte er Tris kennen? In fünf Kurzgeschichten erzählt er von seinem Leben. Ein Muss für alle Fans der »Bestimmung«.

    Rezension:

    Ich habe alle drei Bände geliebt und Four war natürlich mein ganz besonderer Liebling. Ein starker, aber zugleich auch schwacher junger Mann, der das Herz am rechten Fleck hat. Für alle Four-Fans ist dieser Sammelband von Kurzgeschichten auf jeden Fall lesenswert.

    Am spannendsten fand ich die Geschichte dazu, wie Four Tris kennenlernte und mit ihr seine Angstlandschaft durchlebte. Aus seiner Sicht ist diese Geschichte doch noch einmal eindringlicher, als wenn wir sie von Tris erzählt bekommen.

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Water & Air – Laura Kneidl

    Laura Kneidl, Rezension, Carlsen Verlag

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    Titel: Water & Air
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Laura Kneidl
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 480

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie unterliegt strengen Normen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und flieht in eine Luftkolonie, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch dann wird sie zur Hauptverdächtigen in einer mysteriösen Mordserie und nur Callum mit dem geheimnisvollen Lächeln hält zu ihr. Aber nicht nur den beiden droht Gefahr, auch das Schicksal der gesamten Kolonie steht auf dem Spiel.

    Rezension:

    In Water & Air geht es in erster Linie um Kenzie, eine Wassergeborene. Kenzie ist eine unheimlich starke Protagonistin, die sich nicht davor scheut, für ihre Träume einzustehen. Ich fand sie von Anfang an unheimlich sympathisch und so hat ihre Geschichte mich schnell in das Buch hineingezogen.

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gehört 2017,  Rezensionen

    [Hörbuch-Rezension] Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele – Suzanne Collins

    Rezension, Suzanne Collins, Mehrteiler, Panem

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    Titel: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
    Reihe: Band 1
    Autorin: Suzanne Collins
    Sprecherin: Maria Koschny
    Verlag: Oetinger Audio
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Hörbuch
    6 CDs; 381 Minuten

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester für die Spiele von Panem ausgelost worden ist, meldet sie sich freiwillig – wohl wissend, dass sie damit ihr Todesurteil unterschreibt. Denn es darf nur einer überleben bei diesem grausamen Ritual in der fernen Zukunft Nordamerikas. Noch weiß sie nicht, dass sie Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, gegenüber stehen wird. Wird einer den anderen töten, um selbst zu überleben? Da geschieht das Wunder: Peeta scheint ihr Leben retten zu wollen …

    Rezension:

    Ich habe vor einigen Jahren die Bücher gelesen, alle Filme im Kino gesehen und mache mich nun an die Hörbücher. Obwohl ich die Geschichte sehr gut kenne, habe ich auch das Hörbuch mit Spannung verfolgt.

    Sehr angenehm ist, dass Maria Koschny sowohl im Film die Synchronstimme von Jennifer Lawrence, die Katniss spielt, ist, als auch das Hörbuch spricht. Dadurch hatte ich sofort die Filmszenen vor Auge. Da ich finde, dass die Filme zu Die Tribute von Panem großartig umgesetzt sind, machte es mir das hören der Bücher noch leichter.

    Zur Geschichte braucht man wahrscheinlich kaum etwas sagen, denn wer kennt diese Trilogie noch nicht? Wahrscheinlich die wenigsten Leser. Solltest du allerdings zu denen gehören, die die Bücher noch nicht kennen: Greif zu! Die Geschichte ist einerseits sehr spannend geschrieben, regt andererseits aber auch stark zum Nachdenken an. Das Kapitol schickt jedes Jahr zwei Kinder aus jedem Distrikt in die so genannten Hungerspiele, um sich gegenseitig bis zum Tod zu bekämpfen. Moderne Gladiatorenkämpfe, bei denen die Spielmacher auch noch eingreifen, wenn nicht genug Aktion in der Arena entsteht. Die Bewohner der Distrikte, die arm sind, und in vielen Distrikten Hunger leiden, werden gezwungen zuzuschauen. Die Bewohner des Kapitols, die Reichen, denen es gut geht, schauen sich das Spektakel zum Spaß an. Erinnert an die Gladiatorenkämpfe, oder? Genau… aber, gerade vor dem Hintergrund der heutigen TV Shows, bei denen es auch darum geht, Menschen vorzuführen, um den Ekelfaktor, um immer heftigere „Spiele“ um den Zuschauer zu unterhalten, müssen wir da Angst haben, dass wir irgendwann so weit kommen und wieder Menschen gegeneinander in die Arena schicken? Zur Unterhaltung? Wahrscheinlich nicht mehr zu unseren Lebzeiten, aber wenn es so weitergeht, wie es derzeit ist, vielleicht in 100, 200 oder 500 Jahren? Ich weiß es nicht. Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Ich schließe es aber auch nicht gänzlich aus. Mich zumindest bringt dieses Buch dazu, darüber nachzudenken, was die Reality-TV-Shows mit uns machen.

    Katniss, die Protagonistin des Buches, ist ein junges Mädchen, das sich stellvertretend für ihre Schwester, die für die Hungerspiele ausgelost wurde, in die Arena begibt. Dadurch, dass ihr Vater früh verstorben ist, und sie bereits als Kind die Ernährerin der Familie war, ist Katniss etwas besser vorbereitet, als andere junge Menschen, die in die Arena müssen. Katniss besticht durch eine Mischung aus Naivität, Eigensinn und Schläue. Sie versucht, ihren eigenen Kopf zu bewahren, sich dem Kapitol nicht geschlagen zu geben. Sie erkennt aber auch, wann es an der Zeit ist, das Spiel mit zuspielen. Manchmal recht spät, manchmal nur mit einem großen Schubs ihres Mentors Hamitch, aber man merkt, dass sie Köpfchen hat.

    Peeta, der männliche Protagonist, ist da deutlich schlechter auf die Arena vorbereitet, was Kampfkunst und Überlebenstraining angeht. Aber, er hat eine natürliche Art, die Menschen im Kapitol für sich zu begeistern und die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu sagen und zu tun.

    Auch die Nebenfiguren, Gale, Hamitch, Cinna und andere Menschen aus dem Kapitol, sind wunderbar ausgearbeitet. Man hat sie alle regelrecht vor dem inneren Auge. Dabei wundert man sich immer wieder über die Naivität, die die Menschen des Kapitols prägt. Unglaublich, wie sich erwachsene Menschen so stark darauf freuen können, dass sich Kinder in einer Arena gegenseitig umbringen. Erschreckend! Einzig Cinna, Katniss´ Stylist, scheint einen gesunden Menschenverstand zu haben und schafft es, sie durch die Art und Weise, wie er Katniss einkleidet, ein Stück weit zu unterstützen.

    Die Geschichte entwickelt sich stetig vorwärts. Die Spannung wird die gesamte Zeit über aufrecht erhalten. Einmal angefangen kann man sich der Geschichte nicht entziehen.

    Von mir gibt es für eine spannende, zum Nachdenken anregende, sehr runde Geschichte 5 Federn und eine Lese- oder Hörempfehlung.

    Eine weitere Rezension zum Hörbuch findet ihr bei:
    Buntes Tintenfässchen

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Pala – Verlorene Welt – Marcel van Driel

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    Titel: Pala – Verlorene Welt
    Reihe: Band 3
    Autor: Marcel van Driel
    Verlag: Oetinger Taschenbuch
    Erscheinungsjahr: 2016
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 377

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Wenn ein Spiel Realität wird und die Welt bedroht. Iris darf die Insel Pala zum ersten Mal verlassen und wird von Mr Oz auf eine riskante Mission geschickt. Zusammen mit Alex soll sie Computersysteme hacken. Denn Mr Oz steht kurz vor dem Ziel – schon bald will er die Welt beherrschen. Wird es Iris mit Hilfe ihres Bruders Justus gelingen, ihn zu stoppen? Und auf wessen Seite steht Alex, der Sohn von Mr Oz und der Junge, in den Iris verliebt ist?

    Rezension:

    Wenn ihr diese Bücher lesen wollt, dann kommt ihr nicht drum herum, bei Band 1 anzufangen. Die Bücher bauen aufeinander auf. Wenn ihr die Vorbände nicht gelesen habt, dann lest hier nicht weiter. Es könnte sein, dass ihr gespoilert werdet.

    Mit „Verlorene Welt“ legt Marcel van Driel den dritten Band der Braingame-Trilogie vor. Für mich ist dieser Band bisher der stärkste Band der Reihe, denn die Figuren haben sich unheimlich weiterentwickelt. Den größten Sprung hat wohl Iris gemacht. Von der unsicheren 13jährigen zu einer 14jährigen Kampfmaschine, die vor kaum etwas zurückschreckt um ihr lieb gewordene Menschen zu schützen. Hier geht es vor allem im Yun Yun, zu der sich in Band 2 ein starkes Band entwickelt hat. Der „Unfall“ Yun Yuns im vorhergehenden Band ist es auch, der Iris die Augen dafür geöffnet hat, dass sie anfangen muss, Mr. Oz zu bekämpfen. Dabei schafft Iris es aber, sich trotz allem, was sie tun muss, um Yun Yun zu schützen, ihre Menschlichkeit zu bewahren.

    An Iris sieht man in diesem Band auch sehr schön die Zerrissenheit, in der sie steckt. Sie weiß nicht mehr, wem sie vertrauen kann. Wer will wirklich etwas Gutes für die Welt und wer verfolgt seine eigenen Ziele? Eben so wie Iris ist auch der Leser nicht immer ganz sicher, wem man trauen kann und wem nicht. Iris ist es auch, die wir die meiste Zeit begleiten. Dadurch ist sie dem Leser am nächsten. Aber Marcel van Driel schwenkt auch an den richtigen Stellen zu wichtigen Nebenfiguren, wie Fiber, Dilek oder Justin, damit der Leser jederzeit weiß, was an anderen Stellen der Welt oder auf Pala selbst vorgeht.

    In diesem Band lernen wir deutlich mehr über Mr. Oz, als es in den Vorgängerbänden der Fall war. Wir erfahren etwas über seinen Hintergrund, wie er war, bevor er zu Mr. Oz wurde, wie es überhaupt dazu kam, dass er Mr. Oz wurde und auch einiges darüber, was er plant.

    Die Geschichte liest sich erneut sehr flüssig. Durch den spannenden Schreibstil von Marcel van Driel wird man sofort wieder in die Welt von Pala hinein gezogen und fliegt nur so durch die Seiten. Zu keiner Zeit tauchen im Buch Längen auf, jederzeit entwickelt sich die Handlung vorwärts. Ich bin wirklich süchtig nach dieser Reihe, denn Marcel van Driel schafft es immer wieder, die Spannung noch ein Stück höher zu hängen und den Leser zu überraschen, ohne dass es unglaubwürdig wirkt.

    Das Ende ist schlüssig, aber auch wieder sehr überraschend. Ich bin froh, dass es noch einen vierten band geben wird, denn sonst wäre ich an dieser Stelle wirklich nicht zufrieden gewesen. Seid gespannt!

    Von mir gibt es für den bisher stärksten Band der Reihe 5 Federn.

    Weitere Rezensionen findet ihr bei:
    Bambinis Bücherzauber
    Lesezauber

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2016,  Rezensionen

    [Rezension] Pala (2): Das Geheimnis der Insel – Marcel van Driel

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    Titel: Das Geheimnis der Insel
    Reihe: Braingame-Trilogie; Band 2
    Autor: Marcel van Driel
    Verlag: Oetinger
    Erscheinungsjahr: 2016
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 266

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Seit Iris weiß, dass ihr verschollen geglaubter Bruder Justin auf Pala war und ihm als bisher Einzigem die Flucht gelungen ist, schöpft sie neue Hoffnung: Es scheint nicht mehr unmöglich, von der Insel zu entkommen. Justin nimmt unbemerkt Kontakt zu Iris auf. Gemeinsam wollen sie herausfinden, welche Pläne Mr Oz verfolgt und wie man ihn stoppen kann. Doch als Mr Oz erfährt, dass Iris heimlich Nachforschungen anstellt, wird es richtig gefährlich …

    Rezension:

    Noch spannender als der erste Band. Die Geschichte zieht einen von der ersten Seite an in ihren Bann und erst als ich die letzte Seite gelesen hatte, konnte ich das Buch wieder zuschlagen. Es ist übrigens das erste Mal, dass ich von einem Buch auf den Autor schließe, aber ich glaube, dass er Humor hat.

    Das Training der Kandidaten wird noch härter, Iris, YunYun und die anderen müssen an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen, um zu überleben. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so habe ich mit den Kandidaten mitgefiebert, aber auch mit gelitten. Mr. Oz hat sich wirklich fiese „Spiele“ ausgedacht, um die Kandidaten erneut auf die Probe zu stellen.