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[Rezension] Die Tribute von Panem: Das Lied von Vogel und Schlange – Suzanne Collins

Titel: Das Lied von Vogel und Schlange
Reihe: Die Tribute von Panem; Band 4 – Vorgeschichte zu den Bänden 1-3
Autorin: Suzanne Collins
Verlag: Oetinger Verlag
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 608Meine Wertung:
3 von 5 Fahrkarten
Klappentext:
Ehrgeiz treibt ihn an.
Rivalität beflügelt ihn.
Aber Macht hat ihren Preis.
Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden.
Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis.
Rezension:
Ich bin wirklich zwiegespalten, was „Das Lied von Vogel und Schlange“ angeht. Ich hatte Angst, dass es sich nur um Geldmacherei handelt, dass man eine erfolgreiche Trilogie wieder aufleben lässt und ich muss sagen, dass diese Angst aus meiner Sicht nicht ganz unbegründet war. Versteht mich nicht falsch. Das Buch ist nicht schlecht, aber es kommt bei Weitem nicht an die ersten beiden Bände der Panem-Trilogie heran. Es fehlt die Tiefe, die gerade den ersten Band für mich einzigartig gemacht hat.
Die Geschichte spielt weit vor den ersten drei Bänden. Wir erleben die 10. Hungerspiele und damit das Abschlussjahr des späteren Präsidenten von Panem, Coriolanus Snow. Wir befinden uns genau 64 Jahre vor dem ersten Band.
Das Potential, sich mit dem späteren Präsidenten Snow auseinander zu setzen, uns zu zeigen, warum er wurde, wie er in der späteren Trilogie ist, wurde aus meiner Sicht verschenkt. Für mich hat sich Snow über weite Strecken als eher indifferente Person dargestellt, die selbst nicht so ganz genau weiß, wer sie eigentlich ist. Erst zum Ende hin kristallisiert sich seine wahre Persönlichkeit heraus. Mir fehlt aber die Auseinandersetzung damit, warum er sich so entwickelt.
Coriolanus Snows Zuneigung zu Lucy Gray war für mich schwer nachvollziehbar. Liebt er wirklich? Ist er zu Liebe fähig. Ich bin mir nicht sicher, ob das Wissen, was man über den deutlich älteren Snow hat, den Blick trübt, oder ob auch in diesem Band schon durchschimmert, dass er zu Liebe eigentlich nicht fähig ist. Sein Wille, die Hungerspiele zu gewinnen, war mir schon eher deutlich. Das Streben nach Macht, vor allem für einen jungen Mann, der alles verloren hat, ist ein starker Motivator. Ja, ein Machtmensch ist Snow auch in jungen Jahren bereits. Er schreckt vor nichts zurück, um sich selbst ins rechte Licht zu rücken.
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[Rezension] Eve of Man: Die letzte Frau – Giovanna und Tom Fletcher
AnzeigeTitel: Die letzte Frau
Reihe: Eve of Man; Band 1
Autoren: Giovanna und Tom Fletcher
Verlag: dtv Hanser
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Hardcover, ebook
Seitenanzahl: 448Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Sie ist die letzte Frau. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen: EVESie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren – Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?
Rezension:
Dieses Buch habe ich mir gleich beim Erscheinen gekauft, aber wie es dann manchmal so ist, sprach es mich plötzlich als es zuhause lag, doch nicht so richtig an. Nun habe ich es zur Hand genommen und kann nicht verstehen, dass ich so lange gewartet habe. Die Geschichte ist so packend, dass ich sie innerhalb von nur 2 Tagen gelesen habe.
Zuerst habe ich das Buch eher als spannende Dystopie gelesen, aber nach und nach taucht man immer tiefer ins Eves Geschichte ein und fängt an, nachzudenken. Was ist, wenn das Überleben der gesamten Menschheit von nur einem einzigen Menschen abhängt? Muss das eigene Glück, der eigene Wille dann hinter dem Gesamtplan zurückstehen? Hat man dann plötzlich das Recht auf einen eigenen Willen verwirkt? Ganz schwierige Frage für Menschen, die es gewohnt sind, dass sie alle Freiheiten haben, ihr Leben selbstbestimmt zu leben. Hört das Selbstbestimmungsrecht da auf, wo es um das Überleben der Rasse geht? Ich bin so in meiner Haltung geschwankt. Einerseits… es hängt alles von Eve ab. Sie muss Mädchen gebären, wenn die Menschheit nicht in wenigen Jahren ausgestorben sein soll. Andererseits. Sie ist ein Individuum und hat ein Recht darauf, über sich, über ihren Körper zu bestimmen. Oder vielleicht doch nicht?
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[Rezension] Cat & Cole (1): Die letzte Generation – Emily Suvada
AnzeigeTitel: Die letzte Generation
Reihe: Cat & Cole; Band 1
Autorin: Emily Suvada
Verlag: Planet! (Thienemann_Esslinger)
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 480Meine Wertung: 3 Federn
Klappentext:
1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.
Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta.
Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!Rezension:
Ich habe mich so unendlich schwergetan mit diesem Buch. Die Geschichte an sich ist eigentlich spannend und gut aufgebaut, aber die vielen technischen Begriffe haben mich irgendwie überfordert. Ich muss gestehen, dass ich bis zum Ende nicht so richtig durchgestiegen bin, wie die Welt, in der Cat & Cole leben, funktioniert, wie die Panels wirklich funktionieren, warum es die Menschen mit Hypergenese gibt und wie Cartaxus entstanden ist und was für eine Rolle sie insgesamt auf der Welt spielen.
Wie geht es der Welt insgesamt überhaupt? Es scheint, als würde es nur noch rund 100.000 Menschen geben oder so. Die rund 80.000 im Bunker und die paar außerhalb des Bunkers. Ich fand die Geschichte dadurch, dass ich die technischen und medizinischen Zusammenhänge manchmal nicht begriffen habe, relativ zäh. Ich hatte irgendwie immer das Gefühl, dass ich schon unendlich viele Seiten gelesen habe und dann war ich wieder nur 3 oder 4 Seiten vorwärtsgekommen. Nachdem ich die Hälfte geschafft hatte, nahm die Geschichte zumindest etwas an Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich nicht, aber schreiten zügig voran. Die letzten rund 60 Seiten sind wirklich ziemlich genial. Eine sehr unerwartete Wendung und einige Erklärungen, die die Geschichte rund machen.
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[Rezension] Warrior Lover: Verox – Inka Loreen Minden
AnzeigeTitel: Verox
Reihe: Warrior Lover; Band 12
Autorin: Inka Loreen Minden
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 360
Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Die Siedlerin Skye hat seit Jahren denselben Traum: Als junge Frau rettet sie dem Warrior »Nummer drei« das Leben, als sie ihn halb verdurstet und schwer verletzt in der Wüste findet. Obwohl sie ihn für einen feindlichen Krieger aus Royal City hält und ihn am liebsten töten möchte, pflegt sie ihn gesund.
Erst Jahre später wird Skye bewusst, dass ihr Traum real war: Aus »Drei« ist Verox geworden, der Anführer einer Bande von Plünderern. Als sich ihre Wege erneut kreuzen, entführt er Skye und hält sie in seinem Versteck gefangen. Nun weiß sie, warum sie den Warrior damals retten musste und die Erinnerung daran so verschwommen ist: Der gefährliche Mann besitzt eine besondere Gabe, mit der er sich jeden untertan machen kann. Wird er Skye erneut seinen Willen aufzwingen?
Rezension:
Mit Verox legt Inka Loreen Minden den letzten Band ihrer Warrior Lover Reihe vor. Ja, ich habe sie alle gelesen und ich bin begeistert. Eine erotische Dystopie, die mit einer spannenden Handlung daher kommt und, wie man es von dieser Autorin gewohnt ist, mit sehr niveauvollen erotischen Szenen, die die Handlung perfekt ergänzen. Das ist das, was ich an Inka am allerliebsten mag, dass sie nie den Pfad des Niveauvollen verlässt. Nimmt man ein Buch von ihr zu Hand, dann kann man sich darauf immer verlassen.
Verox ist ein Bruder von Flame und früher als „Drei“ bekannt gewesen. Auch er hat aufgrund seiner Erlebnisse Probleme damit, wieder Vertrauen in andere Menschen aufzubauen. Von daher ähneln sich die Geschichten von Flame und Verox ein bisschen und sind doch so verschieden. Auch Verox hat PSI-Kräfte, die er allerdings jetzt, nachdem er aus der Forschungseinrichtung entkommen ist, zumindest halbwegs zum Guten einsetzt. Ganz wunderbar fand ich die Szene, in der Flame Verox erlaubt, in seinen Kopf zu schauen. Auch wenn das, solange man es nicht selbst gelesen hat, schwer nachvollziehbar ist. Diese unschuldige Intimität zwischen den beiden Männern war sehr berührend. Ich denke, dass dieser Moment der Anfang einer großartigen Freundschaft war.
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[Rezension] Warrior Lover: Flame – Inka Loreen Minden
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Titel: Flame
Reihe: Warrior Lover; Band 11
Autorin: Inka Loreen Minden
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 280
Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
June ist eine Sklavin und nichts als Abschaum für die Menschen in der Kuppelstadt. Deshalb wird die junge Rebellin zum Spielball einer perversen Übung: Angehende Soldaten dürfen an lebenden Objekten den Ernstfall proben.
June schafft es jedoch, dank eines ganz besonderen Kriegers, der Hölle zu entkommen. Vom ersten Augenblick an sprühen zwischen den beiden die Funken. Und obwohl sie ein unbarmherziges Schicksal auseinanderreißt, kann June den Warrior, der sich selbst Flame nennt, nicht vergessen.
Als sie ihn nach vielen Jahren wiedersieht, ist er ein gebrochener Mann und scheint sich nicht mehr für June zu interessieren. Doch sie gibt nicht auf, seine verletzte Seele heilen zu wollen.
Da kommt ein Auftrag aus White City gerade recht!
Rezension:
Flame und June sind beide sehr liebenswerte Protagonisten und die Geschichte ist spannend erzählt, so dass ich den 11. Band der Warrior Lover schnell verschlungen hatte. Außerdem treffen wir in diesem Band einige liebgewonnene Warrior aus den ersten Bänden wieder, wie Jax und Storm. Auch Dr. Mark Lamont spielt in diesem Band wieder eine große Rolle.
June ist das Oberhaupt der Siedlung Oasis, die außerhalb der Kuppeln liegt. Ich empfand sie nicht gerade als die geborene Anführerin, ehrlich gesagt bekommt von davon, dass sie Oberhaupt dieser Gemeinde ist, auch eher wenig mit. Es geht in diesem Band vor allem um ihre Vergangenheit und ihre Liebe zu Flame.
Flame ist ein ganz besonderer Warrior. Die Warrior sind ja eigentlich alle besonders, aber Flame hat besondere PSI-Fähigkeiten und wurde in sehr grausamen Experimenten zu dem herangezüchtet, was er jetzt ist. Besonders zu Ärzten, aber auch zu allen Kuppelbewohnern, hat er keinerlei Vertrauen mehr. Erst sehr langsam baut er nach und nach Vertrauen auf und vor allem June hilft ihm dabei sehr. Man muss aber auch sagen, dass Flame sehr mutig ist. Um mit June zusammen zu sein versucht er immer wieder über seinen eigenen Schatten zu bringen und zu vertrauen. Ein guter Freund hat ihm „trust“ in die Haut tätowiert und genau das ist, worum es in dieser Geschichte geht. Vertrauen wieder neu zu lernen, nachdem einem schreckliches widerfahren ist.
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[Rezension] Scythe: Der Zorn der Gerechten – Neal Shusterman
AnzeigeTitel: Der Zorn der Gerechten
Reihe: Scythe; Band 2
Autor: Neal Shusterman
Sprecher: Torsten Michaelis
Verlag Hörbuch: Argon Verlag
Verlag Buch: Sauerländer (Fischer Verlage)
Erscheinungsjahr: 2018
Hörbuch-Download; 13 Stunden 20 Minuten
Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Citra und Rowan leben in einer perfekten Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Die Entscheidung über Leben und Tod treffen nicht mehr Schicksal oder Zufall, sondern die Scythe, die diejenigen auswählen, die zum Wohle aller geopfert werden müssen.
Gemeinsam haben Citra und Rowan die Ausbildung zum Scythe überstanden, doch nur Citra wurde auserwählt, die Robe, den Ring und die fast übermenschliche Verantwortung zu tragen. Bei ihrer ersten Aufgabe jedoch, Rowan zu töten, versagt Citra. Stattdessen verhilft sie ihrer heimlichen großen Liebe zur Flucht.
Und so kämpft Rowan jetzt aus dem Untergrund gegen die einzige Gefahr, auf die die perfekte Welt nicht vorbereitet ist: korrupte und gewissenlose Mörder in den Reihen der Scythe
Rezension:
Uff… eine Rezension, die mir schwer fällt. Es passiert so unglaublich viel in diesen 13 Stunden, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen und enden soll. Als Erstes kann ich sagen, dass ich auch den zweiten Band wieder sehr genossen habe.
Der Sprecher ist Torsten Michaelis, der seine Sache unglaublich gut macht. Er hat eine Art zu erzählen, die mich von der ersten Minute an in den Bann der Geschichte gezogen hat. Und, ich muss gestehen, dass seine Art zu lesen es war, die mich an der Geschichte gehalten hat. Der Anfang ist, meiner Ansicht nach, nämlich ein bisschen langatmig. Die Geschichte braucht einen guten Teil, bis sie wieder Fahrt aufnimmt. Beim Buch wäre es mir schwerer gefallen, dran zu bleiben. Torsten Michaelis hat mich einfach mitgezogen.