• 4 Sterne,  Dystopien,  Gehört 2014,  Rezensionen

    [Rezension] Eleria-Trilogie (2): Die Verschworenen – Ursula Poznanski

    Eleria-Trilogie, Ursula Poznanski, der Hörverlag, Loewe Verlag, Rezension, Cover

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    Titel: Die Verschworenen
    Reihe: Eleria-Trilogie; Band 2
    Autorin: Ursula Poznanski
    Sprecherin: Julia Nachtmann
    Verlag:
    der Hörverlag
    gedruckte Ausgabe: Loewe Verlag
    Erscheinungsjahr: 2013
    Format: Download
    Länge: 644 Minuten

    Meine Wertung: 4 Federn

     Klappentext:

    In der Stadt unter der Stadt finden Ria und ihre Freunde Zuflucht, doch bald zeigt sich, dass auch hier ein Überleben nicht garantiert ist. Während Aureljo seine Rückkehr in die Sphären vorbereitet, sucht Ria nach Jordans Chronik und findet Fragmente, die sie nicht zur Gänze deuten kann. Als buchstäblicher Lichtblick erweist sich in dieser Zeit ihre Freundschaft zu Sandor, mit dem sie immer wieder kurze Ausflüge an die Oberfläche unternimmt. Doch dann wird Sandor Clanfürst und mit einem Schlag ist alles anders. Ria sieht sich gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, die sie ihr Leben kosten könnte.

    Rezension:

    Vom ersten Band „Die Verratenen“ war ich total begeistert. Mit „Die Verschworenen“ legt Ursula Poznanski solide nach, wenn auch in meinen Augen nicht ganz so stark, wie im ersten Band.

    Die Geschichte außerhalb der Sphäre war wieder mega spannend. Auch wie Ria nach und nach Jordans Chronik findet und ein Puzzleteil zum anderen fügt las sich wirklich gut. Die Geschichte innerhalb der Sphäre fand ich allerdings etwas zäh. Hier entwickelte sie sich nicht so richtig gut vorwärts. Positiv ist aber, dass man doch einiges mehr vom Leben in den Sphären erfährt. Davon, wie die Sphären aufgebaut sind und wie sie überhaupt entstanden sind. Es werden einige Fragen, die im ersten Band aufgeworfen wurden beantwortet.

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2013,  Rezensionen

    [Rezension] Vollendet (2): Der Aufstand – Neal Shusterman

    Fischer Sauerländer, Neal Shusterman, Rezension, Vollendet, Cover

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    Titel: Der Aufstand
    Reihe: Vollendet; Band 2
    Autor: Neal Shusterman
    Verlag: Fischer Sauerländer
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Hardcover (abgebildetes Cover), Paperback, Taschenbuch, ebook (die anderen drei haben ein abweichendes Cover)
    Seitenanzahl: 544

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Du hast geglaubt, es ist vorbei?

    Die Siegesfreude ist von kurzer Dauer:
    Connor muss sich als neuer Anführer der Flüchtlinge beweisen.
    Risa fürchtet, ihm keine große Hilfe zu sein.
    Lev versucht, ein neues Leben zu beginnen.
    Einer von ihnen wird verraten werden. Einer von ihnen wird fliehen. Einer von ihnen wird auf Cam treffen, einen Jungen, den es nicht geben darf.

    Rezension:

    Vollendet geht spannend weiter. Neal Shusterman hat hier eine Reihe geschaffen die mich wirklich in ihren Bann zieht.

    Connor, Risa und Lev ist die Flucht aus dem „Happy-Jack-Ernte-Camp“ gelungen. Connor und Risa sind zunächst zusammen auf dem Friedhof angekommen und haben dessen Leitung übernommen. Lev hingegen schlägt sich zunächst ohne die Freunde, dafür mit seinem Bruder und einem neuen Freund, einem Pastor, durchs Leben, bis er auf eine Gruppe Umwandlungsgegner und Miracolina trifft. Lev hat eine ungeheure Entwicklung durchgemacht, vom absolut umwandlungsgläubigen Zehntofper, hin zu einem wahren Kämpfer mit dem Herz auf dem rechten Fleck. Auch Risa gefällt mir in diesem Band außerordentlich gut. Was für eine beeindruckende junge Frau!

    Neu eingeführt wird auch Cam. Cam ist anders und einzigartig. Cam konnte ich manches Mal nur schwer durchschauen, aber ich denke, dass er in Band 3 erneut vorkommen wird und die Entwicklung, die er in diesem Band begonnen hat, weiter fortsetzen kann. An Cam wird auch das System der Umwandlung sehr gut verdeutlicht. Mehr will ich hier nicht verraten, denn das würde die Spannung nehmen.

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2013,  Rezensionen

    [Rezension] Sternenstaub – Kim Winter

    Rezension, Kim Winter, Planet!

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    Titel: Sternenstaub
    Reihe: Sternen-Trilogie; Band 3
    Autorin: Kim Winter
    Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 582

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Gibt es eine größere Macht als die Liebe? Er ist da! Der Tag, an dem Iason und Mia ihre Verbindung mit der loduunischen Zeremonie öffentlich bekannt geben wollen. Doch das Fest wird zum Ziel eines hinterhältigen Angriffs, für den nur Lokondra verantwortlich sein kann. Und er wird nicht eher ruhen, bis Mia sich ihm ausliefert. Aber was verbindet Iasons große Liebe mit dem Tyrannen, der sein Volk vernichten will? Um sich Lokondra ein für alle Mal zu stellen, fliegt Iason nach Loduun und steht plötzlich vor einer Aufgabe, die ihm gerade als Wächter unmöglich erscheint: Er darf Mia nicht beschützen …

    Rezension:

    Eigentlich dachte ich ja, dass es nicht mehr besser werden kann, aber es kann doch. Mit Sternenstaub legt Kim Winter nochmal ordentlich einen drauf und für mich ist dieser Band der stärkste Band der Trilogie. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seiten mitgefiebert, mich gefreut, gelitten, geweint und manchmal vor Spannung oder auch vor Rührung den Atem angehalten. Ich bin normalerweise nicht so der Fan von Reihen, aber hier fiel es mir so schwer Iason, Finn, Mia, Tony und sogar Skyto loszulassen, dass ich doch vielleicht ein kleines bisschen wünschte, es wäre eine Reihe. Aber, nun gut… alles Gute hat auch mal ein Ende, so auch die Sternentrilogie mit diesem Band.

    Mia hat sich zu einer echten Persönlichkeit entwickelt. Sie ist einerseits immer noch unsere tollpatschige, emotionsgeladene Mia, die nie tut, was man ihr sagt, sondern immer ihren eigenen Kopf durchsetzt. Aber, sie beweist in diesem Band sehr viel Mut, Stärke und Kraft, auch wenn es ihr mal als einmal sehr schwer fällt.

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2013,  Rezensionen

    [Rezension] Amor (2): Pandemonium – Lauren Oliver

    Rezension, Lauren Oliver, Carlsen Verlag

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    Titel: Pandemonium
    Reihe: Amor-Trilogie; Band 2
    Autorin: Lauren Oliver
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 350

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Das Mädchen, das glaubte, was man ihm sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

    Rezension:

    Um Längen besser als der erste Band! Ich fand schon den ersten Band wirklich gut, aber Pandemonium schlägt Delirium wirklich bei weitem. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und sehr spannend. Das Buch ist in zwei Zeiten eingeteilt, in denen immer abwechselnd weiter erzählt wird „heute“ und „damals“. Beide Handlungsstränge sind so spannend, dass man immer nur weiterlesen kann und ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden durchgelesen. So sehr hat mich lange kein Buch mehr gefesselt. Obwohl ich den ersten Band bereits vor längerer Zeit gelesen habe, hatte ich keine Probleme, mich wieder in die Geschichte hinein zu versetzen.

    Lena ist eine überaus sympathische Protagonistin. Sie handelt logisch nachvollziehbar und sie passt sich nach anfänglichen großen Schwierigkeiten ihrem neuen Leben an. Lena selbst wird einfach erwachsen, sie muss mutiger werden, sie muss über sich selbst hinaus wachsen, sonst überlebt sie in der Wildnis nicht. Dies gelingt ihr nicht von Anfang an, aber es gelingt ihr. Mit Raven, Hunter und den anderen findet sie gute Freunde, die bereit sind für sie einzustehen.

  • 4 Sterne,  Dystopien,  Gehört 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Eleria-Trilogie (1): Die Verratenen – Ursula Poznanski

    Eleria-Trilogie, Ursula Poznanski, der Hörverlag, Loewe Verlag, Cover, Rezension

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    Titel: Die Verratenen
    Reihe: Eleria-Trilogie; Band 1
    Autorin: Ursula Poznanski
    Sprecherin: Julia Nachtmann
    Verlag: der Hörverlag
    gedruckte Ausgabe: Loewe Verlag
    Erscheinungsjahr: 2012
    Format: Hörbuch-Download
    Länge: 351 Minuten

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    Sie ist beliebt, privilegiert und talentiert. Sie ist Teil eines Systems, das sie schützt und versorgt. Und sie hat eine glänzende Zukunft vor sich – Rias Leben könnte nicht besser sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Mit einem Mal sieht sich Ria einer ihr feindlich gesinnten Welt gegenüber und muss ums Überleben kämpfen. Es beginnt ein Versteckspiel und eine atemlose Flucht durch eine karge, verwaiste Landschaft. Verzweifelt sucht Ria nach einer Erklärung, warum ihre Existenz plötzlich in Trümmern liegt. Aber sie kann niemandem mehr vertrauen, sie ist ganz auf sich allein gestellt.

    Rezension:

    Zunächst zur Sprecherin Julia Nachtmann. Julia Nachtmann hat eine sehr angenehme Stimme und liest die Geschichte mit viel Gefühl und guter Betonung. Dadurch schafft sie es den Hörer zu fesseln. Und ich muss gestehen, dass ich auf der ersten CD diese „Fesselung“ brauchte.

    Die Geschichte beginnt etwas langatmig, wie ich fand. Ursula Poznanski wirft den Leser in eine Welt, die er nicht versteht, die ihm aber auch nicht ausreichend erklärt wird. Ich hatte viele Fragen im Kopf, die nicht beantwortet wurden, wie z. B. Wo sind die Eltern der Jugendlichen die an der Akademie ausgebildet werden? Oder gibt es keine Eltern und sie sind alle künstlich erzeugt und vom System aufgezogen? Wie sieht das Gesellschafts- und Schulsystem aus? Was genau sind die „Salvatoren“?

  • 4 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Vollendet (1): Die Flucht – Neal Shusterman

    Neal Shusterman, Rezension, Sauerländer Verlag

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    Titel: Die Flucht
    Reihe: Vollendet; Band 1
    Autor: Neal Shusterman
    Verlag: Fischer Sauerländer
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Hardcover (abgebildetes Cover), Paperback, Taschenbuch, ebook (die anderen drei haben ein abweichendes Cover)
    Seitenanzahl: 432

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    Der 16-jährige Connor hat ständig Ärger. Risa lebt in einem überfüllten Waisenhaus. Lev ist das wohlbehütete Kind strenggläubiger Eltern. So unterschiedlich die drei auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie sind auf der Flucht. Vor einem Staat, in dem Eltern ihre Kinder im Alter von 13 bis 18 Jahren „umwandeln“ lassen können.

    Die Umwandlung ist schmerzfrei. Jeder Teil des Körpers lebt als Organspende in einem anderen Organismus weiter. Aber … wenn jeder Teil von dir am Leben ist, nur eben in jemand anderem … lebst du dann, oder bist du tot?

    Rezension:

    Das Buch ließ sich trotz des sehr schweren Themas sehr flüssig lesen. Die Vorstellung hatte jedoch immer abwechselnd etwas Ekelerregendes und etwas Grausames. Jugendliche, die ihren Eltern nicht mehr genehm sind, die Ärger machen, die keine Eltern haben, werden zur „Umwandlung“ freigegeben und müssen sich auf den Weg ins Ernte-Camp machen. Jugendliche, die im Sorgerechtsstreit zwischen die Fronten geraten werden lieber zur Umwandlung geschickt, als dass einer der beiden Elternteile nachgibt.

    Zitat:
    „Als sich seine Eltern scheiden ließen, entbrannte ein brutaler Kampf um das Sorgerecht für ihn. Zwei Jahre und sechs Gerichtstermine später war er immer noch nicht entschieden. Am Ende konnten sich sein Vater und seine Mutter nur darauf einigen, dass sie Hayden lieber umwandeln lassen wollten, als dem anderen das Sorgerecht zuzubilligen.“ ( S.133)

    Im Ernte-Camp wird 99,4 % ihres Körpers in seine Einzelteile zerlegt und für andere Menschen weiterverwendet. Allein schon dieser Ausdruck „Ernte-Camp“, wie ein Ferienlager, als Name für ein Lager in dem Jugendliche ermordet werden. Furchtbar!