• Blog-Stöberrunde,  Aktionen

    [Blog-Stöberrunde] 1/2017

    Immer am vorletzten Freitag im Monat findet die von Weltenwanderer ins Leben gerufene Blog-Stöberrunde statt. Gerne nehme ich daran teil und zeige euch die Beiträge, die mich im letzten Monat bewegt haben. Es sind diesmal doch recht viele zusammengekommen. Es war ein spannender Monat!

    Blog-Stöberrunde

    Am 29.11.2016 ist Joe Dever verstorben. Tobi von Lesestunden stellt ihn und seine Abenteuerspielbücher den Lesern vor. Ein sehr spannender Artikel, den ich euch wirklich empfehlen möchte.

    Hier findet ihr einen sehr spannenden, ehrlichen und gut geschriebenen Beitrag. Die Bücherkrähe teilt ihre Gedanken zum Thema: „Harry Potter Fandom„. Lesenswert. Sicher polarisiert sie damit auch, aber ich finde den Beitrag nicht verletzend. Nun ist das für mich auch einfach zu sagen, denn ich kann mit Harry Potter nicht viel anfangen. Wie dem auch sei: Schaut mal vorbei!

    Bella von Bellas´s Wonderworld hat eine wunderschöne Rezension geschrieben. Nach dem Lesen dieser Rezension bekommt bestimmt fast jeder Lust auf „Salz für die See„. Mir hat sie das Buch auf jeden Fall ans Herz gelegt und ich werde es in diesem Jahr lesen.

    Nisnis Bücherliebe hat sich diesen Monat mit der Diagnostik für bibliophile Emotionalitäten und Lesegewohnheiten beschäftigt. Sehr lustig zu lesen.

    Anna von Ink of Books hat einen interessanten Artikel über die gängigsten Vorurteile über Blogger geschrieben. Ein Blick dorthin lohnt sich.

    Saskia von „Who is Kafka?“ sagt: „Wir müssen unseren Garten pflegen. Und ob ich nun Jugendbuch-Blumen, einen Kafka-Busch oder einen Fantasy-Baum pflanzen will, ist ganz und gar mir allein überlassen, denn es ist mein verdammter Garten!“ Was für ein schönes Plädoyer zum lesen und lesen lassen.

    Kennt ihr schon die Kategorie „Poesiealbum“ auf dem Blog Kunterbunte Flaschenpost? Maike stellt immer mal wieder Seiten aus ihrem Poesiealbum vor. Ich liebe diese Kategorie, weil sie so wunderschön ist und Maike sich auch immer so viel Mühe mit den Beiträgen gibt. Mich hat es dazu gebracht, selbst mal wieder in meinem Poesiealbum zu blättern und mich zu erinnern.

    Sarah von Studierenichtdeinleben macht sich in ihrem Lesesessel Gedanken über die Maßlosigkeit, was den Konsum von Büchern angeht. Ich kann ich ihrer Meinung zwar nicht anschließen, da ich einen großen SuB und das Verschlingen von Büchern nicht maßlos, sondern lebenswichtig finde (und auch schon als Kind fand, es hat also nicht etwas damit zu tun, dass ich einen Buchblog habe), aber ich finde den Beitrag dennoch sehr lesenswert und super geschrieben.

    Habt ihr auch im vergangenen Monat schöne Beiträge gefunden? Schreibt mir den Link gerne in den Kommentaren.

  • Rezensionen,  5 Sterne,  Gelesen 2017

    [Rezension] Jahrhundertzeugen – Tim Pröse

    Jahrhundertzeugen, Tim Pröse, Heyne Verlag, Rezension

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    Titel: Jahrhundertzeugen – Die Botschaft der letzten Helden gegen Hitler
    Reihe:
    Einzelband
    Autor:
    Tim Pröse
    Verlag: Heyne
    Erscheinungsjahr: 2016
    Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
    Seitenanzahl: 320

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Der Leser wird mitgenommen auf einen bewegenden Besuch bei Ewald-Heinrich von Kleist, der Hitler töten sollte, er lernt Wilm Hosenfeld, den Held aus „Der Pianist“, und seinen Sohn kennen und erlebt die Letzte, die auf Schindlers Liste stand. Es gibt außerdem ein interessantes Interview mit Anne Franks Cousin Buddy Elias und man kann nachlesen, wie sich Hans Rosenthal vor dem Holocaust in einem Schrebergarten versteckte. Allesamt sind dies wichtige Jahrhundertzeugen, die von ihren Schicksalen erzählen und gegen das Vergessen kämpfen. Es sind Menschen, die zu Helden wurden und uns an ein Stück Zeitgeschichte erinnern, das sich um keinen Preis wiederholen darf. Diese Menschen sollten auch in den heutigen unsicheren Zeiten als Vorbild dienen. Man kann staunen über ergreifende und wahre Berichte und über beeindruckende Lebenswege. Das macht Mut für Themen wie Flucht und Vertreibung, die aktueller sind denn je.

    Rezension:

    Jahrhundertzeugen ist ein Buch, das ich nicht einfach so mal schnell runterlesen konnte. Man muss die 18 Geschichten langsam lesen, sie auf sich wirken lassen. Das verflixte dabei ist, dass sie dann noch mehr ihr Grauen entfalten. Ich muss gestehen, dass ich an einigen Geschichten schwer zu knabbern hatte. Dennoch: Dieses Buch muss von vielen Menschen gelesen werden!

    Tim Pröse schreibt unheimlich sensibel über die Geschichten von Anne Frank, Kurt K. Keller, Hand Rosenthal, Sophie Scholl und vielen anderen.

    Ich habe den größten Respekt vor den Menschen, die in diesem Buch zu Wort kommen. Einige sind inzwischen verstorben. Sie waren wirkliche Helden, aber das interessante ist, dass sie alle, sich selbst nicht als Helden sehen und auch nicht so bezeichnet werden wollen. Berthold Beitz sagte z. B. „Die Leute wollen mich zum Helden machen. Aber ich war keiner. Ich bin ein Mensch gewesen.“ (S. 45). Also, ganz ehrlich. Wer sich mutig an den Bahnsteig stellt und der SS die jüdischen Menschen quasi entreißt, um diese bei sich in der Fabrik zu beschäftigen und ggfls. zu verstecken. Der darf durchaus als Held bezeichnet werden. Nicht viele hatten und hätten den Mut dazu. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich diesen Mut nicht aufbringen würde. Was aber auch immer wieder durchdringt ist, dass einige von ihnen Angst hatten. Angst zu versagen, Angst vor Repressalien, Angst vor dem Tod. Und genau das macht sie in meinen Augen noch mutiger. Denn, die Angst um das eigene Leben für das Leben von Tausenden zu überwinden… wenn das nicht Mut ist, dann weiß ich auch nicht.

    Tim Pröse schafft es immer wieder, den Bogen von einem zum nächsten Interview zu schlagen. Es kommen die Widerstandskämpfer und die Holocoust-Überlebenden selbst zu Wort, oft berichten aber auch Freunde oder Verwandte, der bereits verstorbenen Widerstandskämpfer. Sei es die Schwester von Sophie Scholl oder der Sohn und die Enkelin von Wilm Hosenfeld. Ich muss gestehen, dass mir viele der Namen bis zu diesem Buch nichts sagten, aber, jede der hier interviewten oder porträtierten Personen hat seine ganz eigene, sehr spannende Geschichte.

    Ich kann gar nicht so viel über dieses Buch sagen, außer, dass ihr es unbedingt lesen müsst. Hier geht es wirklich um Menschen, die sich mutig für andere Menschen eingesetzt haben, die in Zeiten absoluter Unmenschlichkeit ihre eigene Menschlichkeit nicht nur nicht vergessen, sondern ausgelebt haben. Dabei fand ich sehr spannend, dass bei Weitem nicht alle von Anfang an Widerstandskämpfer waren, sondern teilweise sogar jubelnd mit in den Krieg gezogen sind. Ihnen allen ist aber wieder gemeinsam, dass ihnen nach und nach die Augen geöffnet wurden und sie den Drehpunkt gefunden haben.

    Ewald-Heinricht von Kleist sagte gegenüber Tim Pröse: „Man muss immer das Richtige tun. Mehr kann man ja nicht.“ (S.142) Ich denke, dass wir alle genau wissen, wie schwierig es ist, immer das Richtige zu tun. Diesen Satz sollten wir alle uns also ganz groß einrahmen. So einfach gesagt, so schwer umzusetzen und doch so essentiell wichtig.

    Mich persönlich hat am meisten die Geschichte von Georg Elser beeindruckt. Ein einfacher Handwerker, der den Mut aufgebracht hat, eine Bombe zu bauen und diese in Bürgerbräukeller zu platzieren. Er zeigt, dass auch der Einzelne, der kleine Mann, den Mut aufbringen kann, die Welt zu verändern. Auch, wenn es ihm knapp nicht gelungen ist, so verdient er größten Respekt.

    Ich war erstaunt darüber, wie oft versucht wurde Hitler zu töten und wie oft es nur um wenige Augenblicke nicht geklappt hat und muss gestehen, dass mir das bisher gar nicht so bewusst war.

    Ich kann euch dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Gerade in der heutigen Zeit wird es wieder enorm wichtig genau diese Geschichte nicht vergessen zu lassen. Wir steuern im Moment auf Zeiten zu, die mich besorgt machen, die mir Angst machen und ich denke, dass es extrem wichtig ist, dass wir uns alle vor Augen führen, dass so etwas nie wieder passieren darf. Wir alle müssen uns ein Beispiel an diesen Menschen nehmen. Nicht wegschauen, den Mund aufmachen, dafür sorgen, dass wir auch weiter in einem demokratischen Land leben dürfen. Eine schwere Aufgabe!

    Von mir gibt es verdiente 5 Federn für ein Zeitdokument, das sehr einfühlsam, aber mit genügend professionellem Abstand von Tim Pröse verfasst wurde.

  • Aktionen,  Gemeinsam lesen

    [Aktion] Gemeinsam lesen 3/2017

    gemeinsam lesen

    Gemeinsam lesen

    ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer am Dienstag stattfindet. In diesem Jahr werde ich versuchen regelmäßig daran teilzunehmen. Hier geht es zum heutigen Sammelbeitrag.

    Welches Buch liest du und auf welcher Seite bist du?

    Kiss me in New York von Catherine Rider aus dem cbt Verlag (Random House). Ich bin auf S. 104.

    Klappentext:
    Heiligabend, JFK-Flughafen, New York. Charlotte ist gerade wieder solo. Nach einem Auslandsjahr wurde sie von ihrem amerikanischen Boyfriend abserviert und will nun nichts mehr, als in den Schoß der Familie nach London zurückzukehren. Dann wird ihr Flug verschoben und Charlotte ein Hotel-Gutschein in die Hand gedrückt. Geht es noch schlimmer? Ja, geht es: Anthony will seine Freundin vom Flughafen abholen, doch die macht dort kurzerhand vor aller Augen mit ihm Schluss. Da hat Hardcore-Optimistin Charlotte eine Idee: Wieso verbringen sie und Anthony nicht gemeinsam mit ihrem neuen Ratgeber: Wie man in zehn Schritten über seinen Ex hinwegkommt den Heiligabend? Doch aus unbeschwertem Spiel wird bald romantischer Ernst.

    Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seiten?

    „Charlotte reicht mir Mistake herüber und sagt, dass sie gleich wieder da ist.“

    Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

    Kiss me in New York ist natürlich das totale Kontrastprogramm zu meinem Buch der letzten zwei Wochen. Ich weiß! Aber, nachdem mich Jahrhundertzeugen von Tim Pröse sehr bewegt hat, musste ich zwischendurch immer wieder zu einem seichten Liebesroman greifen. Anders hätte ich das Buch nicht ausgehalten. Kiss me in New York ist genau das. Ein seichter Liebesroman, der sich bisher sehr gut lesen lässt. Die Protagonisten sind beide sehr jung und sehr süß. Genau das Richtige, um einfach mal abzuschalten und sich zu berieseln.

    Belastet dich ein hoher SuB oder freut er dich sogar? (Giselas Bücher:)

    Der SuB scheint derzeit ja ein sehr zentrales Thema in der Bloggerwelt zu sein. Es wird sich Gedanken darüber gemacht, diskutiert, wie hoch er sein sollte, sinniert, ob man bei einem hohen SuB die Bücher eigentlich richtig zu schätzen weiß. Ich habe mich zuerst eher aus diesen Diskussionen herausgehalten, inzwischen bin ich an der einen oder anderen Stelle doch eingestiegen. Alles in allem ist meine Meinung dazu aber: Jeder, wie er mag!

    Ich selbst habe einen extrem hohen SuB. Schon als Kind/ Jugendliche haben meine Eltern dafür gesorgt, dass uns die Bücher nie ausgingen. Ein Flohmarktbesuch ging nie unter 5 Büchern ab, eher 15 – 20. Ich kenne es also gar nicht, ohne SuB (auch wenn ich ihn damals natürlich nicht so genannt habe). Heute umfasst mein SuB unzählige Bücher, ich würde schätzen, um die 200 Stück. Zum Teil stehen die schon seit 10 oder 15 Jahren ungelesen dort, aber sind noch keiner Ausräumaktion zum Opfer gefallen, weil sie mich noch immer interessieren. Ich sortiere regelmäßig aus und verschenke Bücher, gelesen und auch ungelesen oder verkaufe sie auf dem Flohmarkt wieder. Mir macht es einfach Spaß, vor allem auf Flohmärkten Bücher zu shoppen und ich genieße es, dass ich in meine eigene kleine Bibliothek gehen kann und dort immer neuen Lesestoff zur Auswahl finde. Also, mich selbst belastet der SuB überhaupt nicht. Wäre er nicht mehr da, dann wäre das okay, aber nicht besonders schön. Von daher: Ich pflege und liebe meinen SuB. Ich glaub nicht, dass mir in diesem Leben die ungelesenen Bücher mal ausgehen, zumindest nicht, solange ich ein großes Haus und damit kein Platzproblem habe. Als Belastung habe ich meine Bücher in meinem 36jährigen Leben noch nie empfunden.

    Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen großen SuB, einen kleinen oder vielleicht gar keinen? Belastet es euch, wenn ihr viele ungelesene Bücher zuhause habt oder erfreut es euch? 

    PS: Dank meinen wunderbaren Designern könnt ihr jetzt auch euren Link per html-Einbindung in meinen Kommentaren hinterlassen. Macht das also gerne!

  • Nostalgie - Interviews

    [Nostalgie] Gabi vom Laberladen erinnert sich…

    NostalgieWie bereits angekündigt, möchte ich meine Serie „Nostalgie“ ab diesem Jahr auch auf Bloggerinnen und Blogger ausweiten. Den Anfang macht Gabi vom Laberladen. Zum Laberladen zieht es mich vor allem auch wegen der interessanten Rezensionen zu Gay Romance Romanen immer wieder. Ihr findet bei Gabi aber auch spannende Beiträge zu vielen anderen Büchern, Lesungsberichten, Kinofilmen, die sie gesehen hat oder sehen will und Vieles mehr. Schaut gerne mal beim Laberladen vorbei!

    Aber, nun geht es zunächst einmal zum Interview:

    Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

    Mit Abstand ist das „Die Schwarzen Brüder“ von Lisa Tetzner.

    Worum ging es in diesem Buch?

    „Die Schwarzen Brüder“ erzählt vom Schicksal des armen Tessiner Bergbauernbub Giorgio, dessen Familie ihn aus Geldnot weggeben muss, damit er in Mailand als Kaminkehrerjunge arbeitet. Die Arbeit ist hart und gefährlich und die Jungs werden von ihren Meistern in der Regel nicht gut behandelt. Sie haben sich zu einer Bande zusammengeschlossen, die eine Art Straßenkrieg gegen die Mailänder Jungs, die „Wölfe“, führt.

    Warum hast du es geliebt?

    Ich kann gar nicht mehr sagen, was genau mich an diesem Buch angesprochen hat. Es hat eine abenteuerliche Komponente, ist aber auch sehr traurig – und hat natürlich für Giorgio ein Happy End. Ich habe es als Jugendliche eigentlich immer griffbereit gehalten und immer wieder darin gelesen.

    Hast du es noch in deinem Regal stehen? / Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

    Leider kann ich nicht mehr sagen, was aus meinen Kinder- und Jugendbüchern geworden ist. Als ich aus meinem Elternhaus ausgezogen bin, gab es jüngere Schwestern, die meine Bücher übernommen haben, dann meine Nichten, soweit die Bücher noch da waren. Und dann verliert sich die Spur. Ich habe als Erwachsene auch viele Jahre nicht mehr an das Buch gedacht, aber als vor Jahren irgendwo die Diskussion über Lieblingsbücher aus der Kindheit und Jugend aufkam, ist mir natürlich sofort „Die Schwarzen Brüder“ in den Sinn gekommen. Inzwischen habe ich mir eine aktuelle Ausgabe davon gekauft – aber nicht wirklich gewagt, wieder darin zu lesen. Vielleicht kommt mir als Erwachsene die Geschichte plötzlich dumm und kindisch vor und ich finde sie langweilig? Obwohl ich das nicht glaube, weil hinter der vielschichtigen Story (leider) ein Kern Wahrheit steckt, denn diese Kaminkehrerjungs mit dem lebensgefährlichen Job und dem harten Leben hat es tatsächlich gegeben. Ich meine, dass die Geschichte von Kindern, die keine Kinder sein dürfen und stattdessen Geld verdienen oder sich alleine durchschlagen müssen, zeitlos und immer aktuell ist. Außerdem ist die Geschichte – soweit ich mich noch erinnere – spannend und mitreissend erzählt und deshalb bin ich überzeugt, dass sie auch heute noch bei jugendlichen Lesern gut ankommen würde.

    Das ist die Ausgabe, die ich besitze:

    Die Ausgabe ist aus dem Sauerländer Verlag. Hier geht es zum Titel beim Verlag.
    496 Seiten, gebunden
    FISCHER Sauerländer
    ISBN 978-3-7373-6272-6
    ab 12 Jahren

     

     

     

    Beim Stöbern habe ich gerade entdeckt, dass es auch eine Graphic Novel Version davon gibt. Die muss ich mir gleich zulegen, die schenke ich mir nachträglich selbst zu Weihnachten 🙂
    Auch die Graphic Novel ist bei den Fischer Verlagen erschienen. Hier geht es zum Buch.
    144 Seiten,
    FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
    ISBN 978-3-7335-0227-0
    ab 10 Jahren

     

     

    Ich sage Danke an Gabi vom Laberladen für das spannende Interview. Schön, dass du durch das Auseinandersetzen mit dem Buch dazu gekommen bist, dir aktuell auch noch die Graphic Novel zuzulegen und wünsche dir viel Spaß beim Lesen.

    Ich selbst habe von Lisa Tetzner „Die Kinder aus Haus Nr. 67“ gelesen und fand die Reihe als Jugendliche sehr beeindruckend.

    Lisa Tetzner hat von 1894 bis 1963 gelebt. Geboren in Deutschland, musste sie  1933 zusammen mit ihrem Mann Kurt Kläber das Land wegen Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlassen. Sie wurde 1938 ausgebürgert und erwarb 1948 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Bis zu ihrem Tod lebte sie im Tessin. Lisa Tetzner hat eine große Zahl wunderbare Kinder- und Jugendbücher geschrieben.

    Kennt ihr „Die schwarzen Brüder“ oder andere Bücher von Lisa Tetzner?

  • Samstagsplausch

    [Alltagsworte] Samstagsplausch 2/2017

    Samstagsplausch

    Wieder ist eine Woche vergangen und es ist Zeit bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Tisch Platz zu nehmen. Es geht zum

    Samstagsplausch

    Am Montag habe ich nur bis Mittag gearbeitet, dann die Stadtwerke Neumünster haben mein neues Internet installiert. Ich surfe nun mit nicht ganz 50 MBit/s durch das Internet. Ganz schön schnell! Das Umstellen hat super geklappt, und Dank meines Vaters konnte ich den Router auch oben bei mir ins Wohnzimmer stellen. Die Stadtwerke installieren den Router natürlich nur in der Nähe des Übergabepunktes und von da reicht das WLAN aber nicht bis zu meinem Wohnzimmer. Der Techniker hat uns davon abgeraten, das CAT 5 Kabel selbst auflegen zu wollen. Er meinte, dass man das als Laie nicht hinbekommt und das ggfls. Stunden dauert. Wir haben 20 Minuten gebraucht. Mein Vater ist halt der Beste!

    Ansonsten war die Woche eigentlich recht ruhig. Das Wetter war ja eher schlecht, so dass ich mich drinnen aufgehalten habe. Viel gelesen, ein bisschen am Blog gebastelt. Pünktlich zum Wochenende, am Freitag den 13. (also doch kein Unglückstag 😉 ) kam mein Presseausweis für die Leipziger Buchmesse. Ich freue mich schon total darauf. Egal ob mit oder ohne Presseausweis, die LBM ist einfach immer wieder ein tolles Erlebnis. Ich fiebere dem Lesungsverzeichnis entgegen, damit ich den Plan aufstellen kann, welche Lesungen und Signierstunden wir auf jeden Fall besuchen wollen. Mal schauen, ob auch noch Einladungen zu Bloggertreffen kommen. Bisher war ich die Jahre beim Chicken House bzw. Carlsen-Bloggertreffen dabei und es hat mir immer sehr gefallen. In diesem Jahr fahre ich übrigens mit meiner Ma und meiner Schwester nach Leipzig. Das wird spannend.

    Da ich gerade ein Buch lese, bei dem ich bis Sonntagabend jemandem ein Feedback versprochen habe, wird dieses Wochenende nochmal ein Lesewochenende. Auch die Jahrhundertzeugen werde ich dieses Wochenende sehr wahrscheinlich beenden. Da ich immer schon beim Lesen meine Rezension geschrieben habe, wird diese dann wahrscheinlich auch zeitnah online gehen.

    Wenn ihr Lust auf den ersten Beitrag zu meiner Serie „Nostalgie“ von einer Bloggerin habt, dann haltet ein Auge offen. Morgen geht das erste Interview online. Ich bin gespannt, wie es bei euch ankommt. Wer sich meinen Fragen gestellt hat, wird noch nicht verraten.

    Nun wünsche ich euch allen ein wunderbares Wochenende! Genießt die Zeit und erholt euch gut!

  • Rezensionen,  4 Sterne,  Gelesen 2017

    [Rezension] Weihnachtsglitzern – Mary Kay Andrews

    Rezension, Mary Kay Andrews, Fischer Verlage

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    Titel: Weihnachtsglitzern
    Reihe:
    Band 3 der Southern-Reihe (Band 1 und 2 scheint es nur auf Englisch zu geben)
    Autorin:
    Mary Kay Andrews
    Verlag: Fischer Verlage
    Erscheinungsjahr: 2013
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 240

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    Eloise Foley liebt Weihnachten. Für sie ist es eine Zeit der Wunder und Träume, die schönsten Tage des Jahres. Sie freut sich auf gemütliche Abende im Kreise der Familie und mit ihrem Freund Daniel. Der sieht Weihnachten allerdings in einem ganz andern Licht, denn Daniel besitzt ein Restaurant und hat im Dezember kaum Zeit für Eloise. Nun bleibt ihr umso mehr Zeit bleibt, sich um ihr kleines Antiquitätengeschäft zu kümmern.

    Ganz besonders freut sich Eloise auf den alljährlichen Wettbewerb um die schönste Weihnachtsdekoration in den Läden von Savannah, und sie dekoriert liebevoll ihr Antiquitätengeschäft. In einer alten Kiste findet sie eine blaue, glitzernde Brosche in Form eines Weihnachtsbaums. Davon inspiriert erschafft sie die Weihnachtswunderwelt »Blue Christmas«, passend zum berühmten Elvis-Presley-Song. Doch an einem chaotischen Verkaufstag verschwindet die Brosche – und eine geheimnisvolle Fremde hinterlässt Eloise Geschenke an den seltsamsten Orten. Purer Zufall oder wahre Weihnachtsmagie?

    Rezension:

    Diesen Roman habe ich von Levenya von Levenyas Bücherzeit (leider gibt es den Blog nicht mehr) im Rahmen des Blogger-Weihnachtswichtelns bekomme und natürlich musste das Buch noch gelesen werden.

    Die Geschichte ist wunderbar weihnachtlich. Eloise, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird, ist ein richtiger Weihnachtsfan. Und Mary Kay Andrews schafft es, durch ihren bildhaften Schreibstil diese Weihnachtsatmosphäre auch zum Leser zu transportieren. Mich hatte sie zumindest sehr schnell eingefangen.

    Ein bisschen Schade fand ich, dass die Geschichte sehr schnell sehr vorhersehbar war. Wer die Unbekannte, die Eloise Annie tauft ist, konnte man sich sehr schnell denken. Dadurch ging die Spannung ein bisschen verloren. Außerdem war die Liebesgeschichte zwischen Eloise und Daniel sehr unterkühlt. Klar hat die Autorin versucht, dem Leser nahe zu bringen, warum Daniel jetzt, in der Weihnachtszeit, gerade so gereizt ist, aber trotzdem. Ein bisschen mehr Bauchkribbeln, ein bisschen mehr Liebe hätte zwischen den beiden schon prickeln dürfen. Gerade die Weihnachtszeit, als die Zeit der Liebe, ist da doch perfekt. So kam der Schluss dann ein bisschen wenig nachvollziehbar und überraschend daher.

    Eloise ist ein ganz großartiger Mensch. Sie ist mir über die Geschichte wirklich ans Herz gewachsen. Sie setzt sich für andere ein, geht aber auch ihren eigenen Weg und ist einfach ein immer gut gelaunter Wirbelwind.

    Alle Charaktere neben Eloise erfahren leider nicht sehr viel Tiefgang. Sie sind nett (BeBe) oder ständig gestresst (Daniel), oder auch einfach ätzend (Sondra und ihr Anhang), aber man erfährt nicht sehr viel über sie. Sie sind mehr oder weniger Statisten in dieser Geschichte.

    Von mir gibt es 4 Federn für einen Weihnachtsroman, der sich sehr gut lesen lässt und mit einer zauberhaften Weihnachtskulisse aufwartet, dem aber ein bisschen was fürs Herz und ein bisschen Tiefgang nicht geschadet hätte.

    Weitere Rezensionen findet ihr bei:
    Meine Welt der Bücher
    Meine kleine Welt