• 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Traumfänger – Petra Röder

    Rezension, Petra Röder, Edition Winterwork

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    Titel: Traumfänger
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Petra Röder
    Verlag: Edition Winterwork
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 290

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Seit ihre kleine Schwester Emma im Koma liegt, hört Kylie sie in ihren Träumen um Hilfe rufen. In genau einem solchen Traum trifft sie Matt Connor, der dort seit Monaten festsitzt. Bald wird klar, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen, doch hat ihre aufkeimende Liebe überhaupt eine Chance?

    Denn nur wenn es Kylie gelingt, Matt und Emma aus diesem Traum zu befreien, werden die beiden auch in der realen Welt überleben. Doch in der Traumwelt wimmelt es von bösartigen Kreaturen und Matt trägt ein dunkles Geheimnis mit sich, von dem Kylie erst erfährt, als es fast zu spät ist.

    Rezension:

    Eigentlich wollte ich das Buch im Urlaub lesen, aber aufgrund der fast schon euphorischen Rezension auf „Buchverliebt“ konnte ich nicht mehr warten und ich wurde nicht enttäuscht. Ich bin begeistert!!

    Petra Röder hat hier ein wahrlich fantastisches Buch geschrieben. Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich habe sie alle ins Herz geschlossen, Kylie, Matt, Needle, die Waldfee und auch die Feuerwölfe. Die sogar ganz besonders.

    Die Idee hinter der Geschichte hat mir super gefallen. Eine Traumwelt, die von einem bösen Machthaber übernommen wurde und in die nur noch wenige Menschen eindringen können. Kylie kann es in ihren Träumen und gemeinsam mit Matt macht sie sich auf ihre Schwester Emma zu retten und die Traumwelt zu befreien. Dabei findet sie auf der Reise viele neue Freunde, wie z. B. Ingrid die Waldfee.

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Sternensturm – Kim Winter

    Rezension, Kim Winter, Planet!

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    Titel: Sternensturm
    Reihe: Sternentrilogie; Band 2
    Autorin: Kim Winter
    Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 560

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia wirklich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst.

    Rezension:

    Noch solch ein wunderbares Buch, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Kim Winter hat es auch mit dem zweiten Band der Trilogie um Iason und Mia geschafft mich völlig in ihren Bann zu ziehen. In dieser Fortsetzung von Sternenschimmer fand ich Mia allerdings stellenweise etwas nervig. Sie benimmt sich nicht wie eine fast erwachsene Frau, sondern doch eher wie ein trotziges Kind. Mia hat Geheimnisse vor Iason, Finn und den anderen, obwohl das in der Situation in der sich die Freunde immer noch befinden nicht gerade förderlich ist. Sie bringt sich damit natürlich wieder selbst in Gefahr. Das Buch ist auch insgesamt düsterer als Sternenschimmer. Es wird mehr gekämpft und weniger geliebt. Die Geschichte weist ziemlich viele Kampf- und Actionszenen auf. Es ist natürlich immer noch nicht brutal oder so, aber es ist auch nicht ganz so schmusig, wie Sternenschimmer es war.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2012,  Jugendbücher,  Rezensionen

    [Rezension] Everlasting: Der Mann, der aus der Zeit fiel – Holly-Jane Rahlens

    Holly-Jane Rahlens, Wunderlich Verlag, Rezension

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    Titel: Everlasting – Der Mann, der aus der Zeit fiel
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Holly-Jane Rahlens
    Verlag: Wunderlich
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Taschenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 432

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Man schreibt das Jahr 2264.
    Gefühle sind unerwünscht, die Liebe ist ausgestorben. Die Geburtenrate ist gefährlich gesunken. Der junge Historiker und Sprachwissenschaftler Finn Nordstrom, Spezialist für die inzwischen tote Sprache Deutsch, erhält den Auftrag, die 250 Jahre alten Tagebücher eines jungen Mädchens aus dem Berlin des 21. Jahrhunderts zu übersetzen. Öde, findet er. Und albern. Doch dann ist er zunehmend fasziniert von dem Mädchen, das quasi vor seinen Augen erwachsen wird.

    Schließlich soll Finn in einem Virtual-Reality-Spiel in der Zeit zurückreisen, um das Mädchen zu treffen. Ohne es zu wissen, wird er damit zum Versuchskaninchen der Spieleentwickler. Warum schicken sie ausgerechnet ihn, den Fachmann für tote Sprachen, in die Zeit kurz vor Ausbruch der Großen Epidemie? Und was ist das für ein sonderbares Gefühl, das ihn überkommt, wenn er der jungen Frau begegnet?

    Bald muss Finn sich entscheiden – für die Liebe oder für die Zukunft …

    Zitat:

    „Just wanted to let you know, that the I of my heart says hello to the you of yours.“
    Seite 301

    Rezension:

    Auf dieses Buch bin ich durch die Lesung der Autorin auf der Leipziger Buchmesse aufmerksam geworden. Holly-Jane Rahlens hat so intensiv gelesen, dass ich unbedingt wissen wollte wie die Geschichte weitergeht.

    Zuerst hatte ich etwas Mühe mich in die Sprache hineinzufinden. Die Menschen in der Zukunft sprechen von sich in der 3. Person Singular. Finn sagte also z. B. „Dieser Historiker…“ und ich habe mich immer gefragt „wen meint der?“ bis ich wieder darauf kam, dass er von sich selber redet. In dieser Art des Redens hatte ich mich dann aber relativ schnell eingefunden und das Buch war einfach nur pures Lesevergnügen. Der Schreibstil, die Charaktere, einfach alles hat mich angezogen.

  • 4 Sterne,  Gelesen 2012,  Rezensionen,  Thriller

    [Rezension] Sera Muth (1): Kalte Haut – Marcel Feige

    Martin Krist, Marcel Feige, Rezension

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    Titel: Kalte Haut
    Reihe: Sera Muth; Band 1
    Autor: Marcel Feige/ Martin Krist
    Verlag: Goldmann (2012)/ Selfpublishing (2018)
    Erscheinungsjahr: 2012/ 2018
    Einband: Taschenbuch/ ebook
    Seitenanzahl: 

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext

    Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Vieles deutete auf einen Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampagnen des Innensenators hin. Kommissarin Sera Muth und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polizeipsychologen Dr. Babicz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor. In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutete. Ist der „Knochenmann“ nun zurück?

    Rezension

    Für einen Thriller geht es recht langsam los. Auf den ersten 100 Seiten nach dem Prolog werden in aller Ruhe die verschiedenen Figuren eingeführt. Man lernt Sera kenne, die türkische Polizistin, deren Onkel nicht mit ihrem Lebenswandel einverstanden ist. Sera ist eine mutige junge Frau, die ihren Weg in Deutschland auch gegen die Widerstände ihrer Familie geht und sich voll integriert hat. Außerdem lernt man Robert kennen, den Polizeipsychologen, der seinen Bruder Max wieder trifft, den er über vier Jahre nicht gesehen hatte.

    Robert scheint, obwohl Psychologe, selbst einiges mit sich herumzuschleppen. Was genau erfährt man nur häppchenweise, aber stetig bis zum überraschenden Ende. Man erfährt viel über die Familienverhältnisse von Sera. Eingeführt wird auch die Journalistin Tania, die sich von ihrem Ehemann getrennt hat, was dieser aber absolut nicht einsehen und akzeptieren will und die nach und nach immer mehr eine entscheidende Rolle in dem Buch spielen wird.

  • 5 Sterne,  Dystopien,  Gelesen 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Sternen-Trilogie (1): Sternenschimmer – Kim Winter

    Rezension, Kim Winter, Planet!, Thienemann-Esslinger, Sternenschimmer

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    Titel: Sternenschimmer
    Reihe: Sternen-Trilogie; Band 1
    Autorin: Kim Winter
    Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
    Erscheinungsjahr: 2011
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 576

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Ob die Sterne wussten, dass diese Nacht Mias Leben verändern würde? Sie erleuchteten den ganzen Himmel, als Iason auf der Erde landete. Jetzt steht er vor ihr. Eine dunkle Stille geht von ihm aus, doch seine graublauen Augen scheinen ins Innerste von Mia zu blicken. Augen mit der Anziehungskraft eines schwarzen Lochs. Augen, in die sie hinein fällt. Sie lassen Mia vergessen, dass es eigentlich nicht sein kann: eine überirdische Liebe, die Welten überbrücken muss. Und jeder Tag, der vergeht, bringt den endgültigen Abschied näher. Denn Iason ist nur Gast auf der Erde. Auf seinem Heimatplaneten Loduun herrscht Krieg und Iason ist vorbestimmt, sein Volk zu beschützen.

    Rezension:

    Zunächst einmal zum Cover, welches ich wunderschön finde. Die rosa Mädchenfarben und dagegen der grau-schwarze völlig übervölkerte Planet bilden einen guten Kontrast und machen neugierig auf den Inhalt des Buches.

    Die Geschichte spielt auf der Erde in einer Zukunft, in der die Menschen eng zusammenrücken mussten, da viele Bereiche der Erde nicht mehr bewohnbar sind. Die Stadt, in der Mia lebt, befindet sich unter einer Kuppel, die bei zu hohen Ozonwerten geschlossen wird. Das Leben spielt sich dadurch, dass dieser wenige Platz ausgenutzt werden muss auf mehreren Etagen ab und es gibt keine Autos mehr, sondern Flugschiffe.Die Themen sind sehr aktuell. Auf dem Planeten, von dem die Kinder evakuiert wurden herrscht Krieg. Auf der Erde ist die Natur zerstört, es gibt kaum noch Tiere und es herrscht Wasserknappheit vor. Also Themen, die uns durchaus bereits jetzt begleiten und in den kommenden Jahrzehnten zunehmend begleiten werden. Die alten Sprachen existieren nicht mehr, denn aufgrund der Enge auf der Welt wird nur noch eine gemeinsame Sprache gesprochen.

  • 2 Sterne,  Fantasy,  Gehört 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Die sieben Königreiche (2): Die Flammende – Kristin Cashore

    Kristin Cashore, Rezension, Silberfisch Verlag, Die Flammende

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    Titel: Die Flammende
    Reihe: Die sieben Königreiche; Band 2
    Autorin: Kristin Cashore
    Sprecherin: Ulrike Grote
    Verlag: Silberfisch
    Erscheinungsjahr: 2011
    Länge: 7 Stunden 57 Minuten

    Meine Wertung: 2 Federn

    Klappentext:

    Es herrschen unruhige Zeiten in den Dells. Der junge König Nash versucht seinen Thron zu verteidigen, während sich Rebellen bereit machen: Der Krieg steht bevor. Abseits von all dem, in einer verlassenen Ecke der Welt, lebt die rothaarige Fire und versteckt sich vor ihrer eigenen Gabe. Sie kann Gedanken kontrollieren, denn ihre atemberaubende Schönheit lässt die Menschen um sie herum alles für sie tun. Für sie würden sie jede Verantwortung vergessen und ihre Macht missbrauchen. Fire fürchtet ihre Kraft. Bis ihr König sie ruft  – und sie sich nicht nur ihren Feinden, sondern auch ihrer Gabe stellen muss.

    Rezension:

    Zunächst zur Sprecherin, Ulrike Grote: Frau Grote hat eine wunderbare Hörbuchstimme und ich habe ihre Lesung sehr genossen. Sie haucht mit ihrer Stimme den Figuren, vor allem Fire, Leben ein.

    Ansonsten bin ich aber ehrlich gesagt zwiegespalten, was diese Geschichte angeht. Die Geschichte ist im Großen und Ganzen packend, auch wenn gar nicht so viel Aufregendes passiert. Aber das Buch bietet ein paar zu viele Ungereimtheiten um mir wirklich zu gefallen.

    Fire ist ein Menschenmonster, das letzte ihrer Art, um genau zu sein. Neben Fire gibt es noch Tiermonster in Hülle und Fülle. Eigentlich jedes bekannte Tier taucht auch irgendwann als Monsterversion auf. Was es damit aber genau auf sich hat, außer, dass sie Menschen und andere Monster fressen, das bleibt leider etwas im Dunkeln.