• 4 Sterne,  Gehört 2016,  Kinderbücher,  Rezensionen

    [Rezension] Die Alsterdetektive (1): Giftige Lieferung – Katrin Wiegand und Kai Schwind

    Rezension, Alsterdetektive, Hamburgische Bürgerschaft

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    Titel: Giftige Lieferung
    Reihe: Die Alsterdetektive; Band 1
    Autoren: Katrin Wiegand und Kai Schwind
    Sprecher: Jochen Schröder, Shirin Westerfelder, Jodie Blank, Sebastian Kluckert, Daniel Claus, Tanja Fornaro, Oliver Rohrbeck, Andreas Fröhlich, Jens Wawrczeck
    Herausgeber: Hamburgische Bürgerschaft
    Erscheinungsjahr: 2009
    Format: 1 CD
    Länge: 75 Minuten

    Meine Wertung: Federn

    Klappentext:

    »Hast Du ein Problem?« »Ich nicht… aber ihr vielleicht. Ich hab’ hier so ein lustiges kleines Filmchen auf meinem Handy… wollt ihr es sehen?« »Hast du dich beim Nasebohren gefilmt? Danke, kein Bedarf.«

    Was ist auf Thorstens Film zu sehen? Lukas und seine Freunde müssen sich schnell etwas einfallen lassen. Denn das Restaurant von Johannas Eltern hat riesigen Ärger, seit Gästen speiübel geworden ist. Die Spur führt ins Hamburger Rathaus. Doch was haben Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft mit vergifteten Lebensmitteln zu tun? Von der Zentrale auf Opa Josts Hausboot aus starten die Alster-Detektive mit ihren Ermittlungen – denn irgendwas ist faul…

    Rezension:

    „Giftige Lieferung“ ist der erste Fall der Alster-Detektive. Neben einem spannenden Fall wird quasi spielerisch Wissen über die Arbeit und die Funktionsweise der Hamburgischen Bürgerschaft vermittelt.

    Die Sprecher machen ihre Sache alle großartig. Es macht sehr viel Spaß ihnen zuzuhören. Sie leben die Figuren förmlich. Am besten gefallen hat mir von den Erwachsenen Opa Jost, der gleichzeitig auch der allwissende Erzähler der Geschichte ist. Ein bisschen komisch ist es für mich immer, wenn „Die drei ???“ plötzlich Erwachsene sprechen. Sie sind natürlich Erwachsen, aber irgendwie hat man doch immer ein bisschen Justus, Peter und Bob vor Augen. Dies verging aber schnell und ich habe allen Dreien ihre Rollen abgekauft. Besonders hat mir hier die Figur des Jörg Strasser gefallen.
    Die Alster-Detektive habe mir alle sehr gut gefallen. Hier könnte ich keinen besonders hervorheben.

  • 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2015,  Rezensionen

    [Rezension] Renegade – J. A. Souders

    Rezension, Piper Verlag,

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    Titel: Renegade – Tiefenrausch
    Reihe: Mehrteiler (die weiteren Bände wurden bislang nicht übersetzt)
    Autorin: J. A. Souders
    Verlag: Piper
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 368

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System, doch als der Oberflächenbewohner Gavin in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr: Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind? Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt.

    Rezension:

    Nachdem es lange auf meiner Wunschliste stand, habe ich das Buch bei einem Gewinnspiel von Favolas Lesestoff gewonnen. Ich frage mich jetzt, warum es eigentlich so lange auf meiner Wunschliste stand… Ich bin begeistert von dieser tollen Geschichte.

    J. A. Souders hat mit Elysium eine Welt geschaffen, die natürlich anders ist, als die unsere, aber die wohl durchdacht ist. Mir sind keine logischen Ungereimtheiten aufgefallen. Dafür zolle ich schon einmal meinen Respekt. Was wir nach und nach über die Vollstreckerinnen erfahren ist schon extrem gruselig. Da muss man erst einmal drauf kommen.

    Evie hat mich von Beginn der Geschichte an in ihren Bann gezogen. Sie ist die Tochter Elysiums und glaubt zunächst alles, was ihr als Wahrheit präsentiert wird. Die ihr eingepflanzten Leitsätze sind in einer anderen Schriftart geschrieben, so dass man sie gut erkennen kann. Ich glaube aber, dass man diese auch ohne andere Schrift erkannt hätte. Nach und nach merkt Evie immer öfter, dass sie manipuliert wird und fängt an, sich dagegen zu wehren, und kommt so immer mehr zu ihren eigentlichen Gedanken und Gefühlen. Diese Entwicklung geht aber relativ langsam von statten, so dass es glaubwürdig wirkt.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2015,  Liebesromane,  Rezensionen

    [Rezension] Mondscheinblues – Katrin Koppold

    Mondscheinblues, Katrin Koppold, Rezension

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    Titel: Mondscheinblues
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Katrin Koppold
    Verlag: ohne
    Erscheinungsjahr: 2015
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 392

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Nina ist ehrgeizig und perfektionistisch, und sie hasst es, die Kontrolle zu verlieren. Tom lebt in den Tag hinein und vertreibt sich die Zeit mit ausschweifenden Partys und Alkohol. Als die pflichtbewusste Redakteurin und der ehemalige Rockstar für eine Reportage gemeinsam nach Cornwall fliegen, sind Spannungen vorprogrammiert: Weil Tom angeblich seinen Führerschein abgeben musste, ist Nina gezwungen, sich dem britischen Linksfahrgebot zu stellen, Hotelbesitzer freuen sich über das vermeintlich erste Flitterwochenpaar der Saison, und es ist äußerst ungünstig, sich auf die Navigations-App des Handys zu verlassen, wenn Cornwall ein einziges Funklock ist. Doch je länger die Reise dauert, desto mehr bemerken Nina und Tom, dass sie so verschieden nicht sind, wie sie anfangs geglaubt haben. Das sorgt für Herzklopfen – und Mondscheinblues, denn Tom hat etwas zu verbergen.

    Rezension:

    Mit Mondscheinblues hat Katrin Koppold mich wieder einmal so richtig überzeugen können. Die Geschichte ist so spannend, dass ich sie innerhalb weniger Stunden förmlich verschlungen habe. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Geschichte in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht von Nina und Tom erzählt wird. So war ich an beiden Figuren sehr nah dran und konnte mich sehr gut in ihre Gedanken- und Gefühlswelt hineinversetzen.

    Beide Protagonisten, sowohl Nina, als auch Tom haben mir am Anfang nicht besonders zugesagt. Nina wirkt sehr verklemmt, fast ein bischen hochnäsig und arrogant. Tom hingegen wirkt wie der totale Looser. Er nimmt Drogen, was etwas ist, was ich absolut gar nicht ab kann. Zu Beginn hatte ich also echt ein bisschen Angst, was das werden soll und ob mir die Geschichte gefallen wird. Relativ schnell zieht der tolle Schreibstil einen aber einfach in seinen Bann und man verdrängt so ein bisschen, dass man die Figuren nicht mag. Und dann… ganz vorsichtig und in genau den richtigen Portionen, enthüllt Katrin Koppold deren Geschichte und sie werden mit jeder Zeile sympathischer.

    Die Beschreibung der Landschaft und der Wege, die die beiden befahren war sehr bildhaft und so hatte ich wirklich ein kleines Kopfkino vor Augen. Ich könnte mir diesen Roman sehr gut verfilmt vorstellen. Allein die beiden alten Damen in der Pension, in der Tom und Nina übernachtet haben waren so süß, die würde ich gerne mal in echt sehen.

    Katrin Koppold hat mit Mondscheinblues einen Roman hingelegt, bei dem ich gelacht und geweint habe und der mich sehr berührt hat. Auch wenn es sich natürlich um einen Frauenroman und damit wohl eher seichte Literatur handelt (wie mancher sagen würde), ist die Botschaft dahinter doch eindeutig. Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen, und manchmal macht es Sinn, hinter die Fassade eines Menschen zu schauen, um ihm wirklich kennenzulernen.

    5 verdiente Federn und eine Leseempfehlung.

  • 5 Sterne,  Ratgeber,  Rezensionen

    [Rezension] Reiki die schönsten Techniken – Walter Lübeck und Frank Arjava Petter

    Rezension, Walter Lübeck, Frank Arjava Petter, Windpferd Verlag, Reiki

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    Titel: Reiki die schönsten Techniken
    Autoren: Walter Lübeck und Frank Arjava Petter
    Verlag: Windpferd
    Erscheinungsjahr: 2010
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 218

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Reiki fließt natürlich, immer, auch ohne unser Zutun. Aber es fließt gezielter mit guten Anleitungen. Und dabei unterstützen spezielle Techniken. Sie sind äußerst hilfreich, um mit Reiki effektiv arbeiten zu können. Vieles in diesem Buch ist zum ersten Mal veröffentlicht oder in allen Einzelheiten dargestellt. Die weltweit anerkannten Reiki-Meister Walter Lübeck und Frank Arjava Petter stellen westliche Reikitechniken vor und geben jedem Reiki-Praktizierenden ein wertvolles Werkzeug in die Hand, Reiki gezielt und effektiv zum Schutz und zur Heilung anzuwenden.

    Es gibt Techniken für den ersten, den zweiten und den dritten Grad: Mit dem ersten Reiki-Grad wachen wir auf und übernehmen Verantwortung für uns selbst, hier stehen der Körper und die Reiki-Selbstbehandlung im Vordergrund. Der zweite Reiki-Grad vermittelt die Techniken der Fernheilung, Karma- und Affirmationsarbeit weisen die Richtung. Mit dem dritten, dem Meister-Grad, geht es darum, sich als Teil des großen Ganzen zu erfahren und kosmisches Bewusstsein zu entfalten.

    Rezension:

    „Reiki die schönsten Techniken“ gehört zu meinen Lieblingsbüchern, seit ich 2003 in den ersten Grad nach Usui eingeweiht wurde. Natürlich fließt Reiki auch ohne, dass man bestimmte Techniken oder Griffe dabei anwendet, aber durch dieses Buch und die sehr gut beschriebenen Übungen, die leicht nachzumachen sind, habe ich mich deutlich mehr mit der Energie auseinandergesetzt.

    Da Walter Lübeck auf dem traditionellen Usui Reiki aufbauend das Rainbow Reiki entwickelt hat, ist dies natürlich auch die Grundlage des Buches. Alle Übungen sind aber auch mit dem ursprünglichen Usui Reiki anwendbar.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2015,  Liebesromane,  Rezensionen

    [Rezension] Spiel ins Herz – Poppy J. Anderson

    Rezension, Poppy J. Anderson

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    Titel: Spiel ins Herz
    Reihe: New York Titans; Band 12
    Autorin: Poppy J. Anderson
    Verlag: ohne
    Erscheinungsjahr: 2015
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 305

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Mit der Liebe ist es wie mit einer Trainingspause im Football: Man kann sie nicht erwarten, genießt sie in vollen Zügen und hat am Ende einige Kilos mehr auf den Rippen. Eddie Goldberg, Strong Safety der New York Titans, kann ein Lied davon singen, jedenfalls was die Gewichtszunahme betrifft. Liebestechnisch sieht es bei ihm dagegen eher mager aus – bis er Ava trifft, die nicht nur eine begnadete Konzertpianistin ist, sondern ebenfalls eine ziemlich große Schwäche für Kuchen hat.
    Eddie ist bezaubert, kann jedoch nicht verstehen, weshalb die hübsche Frau mit den großen Augen auf seine Annäherungsversuche zurückhaltend reagiert. Während er denkt, dass ihre Zurückhaltung mit ihm zu tun hat, und sich deshalb nur mit Mühe und Not von einem Frustessen abhalten kann, hat Ava jedoch ganz andere Gründe, um auf Abstand zu gehen, obwohl auch sie Eddie einfach zum Anbeißen findet.

    Rezension:

    Wieder ein echter Poppy J. Anderson, zum wohlfühlen und einfach dahinschmelzen.

    Ich muss gestehen, dass ich Eddie bislang gar nicht so richtig auf der Pfanne hatte. Als ich las, dass das neue Buch von ihm handelt, musste ich erstmal tief in meinem Gedächtnis kramen, was ich eigentlich über ihn weiß. Viel war es nicht und so war ich ein bisschen skeptisch, ob mir diese Geschichte gefallen würde. Schnell war ich davon überzeugt, dass sie mir gefällt.

  • 2 Sterne,  Gelesen 2015,  Jugendbücher,  Rezensionen

    [Rezension] Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem – Nina LaCour

    Nina LaCour, Carlsen Verlag, Rezension, Cover

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    Titel: Eine Woche, ein Ende und der Anfang von allem
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Nina LaCour
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2015
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 272

    Meine Wertung: 2 Federn

    Klappentext:

    Auf nach Europa! Die Schule ist geschafft, jetzt werden Colby und Bev reisen, ein Jahr lang. Das bedeutet Abenteuer, Freiheit – und vielleicht Liebe? Darauf hofft zumindest Colby, der schon ewig in seine beste Freundin verknallt ist. Doch bevor die zwei losfliegen, geht es noch für eine Woche mit Bevs Girlband auf Tour durch Kalifornien, im alten VW-Bus von Colbys Onkel.
    Was als cooler Roadtrip beginnt, wird zum Desaster, als Bev die Bombe platzen lässt: Sie will nicht mit nach Paris, sondern stattdessen studieren. Colby ist fassungslos. Wann hat Bev ihre Pläne geändert? Warum wusste er nichts davon? Und was zum Teufel soll er jetzt bloß anfangen – ohne sie?

    Rezension:

    Ich bin von diesem Buch nicht überzeugt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus Sicht von Colby geschrieben, was ich wirklich gut fand. Colby wirkt auf den ersten Blick gleich sympathisch und man kann sich in diesen Ich-Erzähler gut einfühlen. Leider ist Colby keine besonders farbige Persönlichkeit. Für mich ist er ziemlich blass geblieben. Ich weiß, dass er eine Leidenschaft für Kunst hat und für Bev schwärmt. Aber, was ihn sonst so bewegt bleibt ein bisschen im Nebel.

    Bev ist vom Charakter her für mich irgendwie zwischen zickig, egoistisch und armes Mädchen hängen geblieben. Einerseits mochte ich sie überhaupt nicht, anderseits tat sie mir auch ein bisschen leid. Trotzdem konnte sie mich nicht von sich überzeugen.