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[Rezension] Kiss the Duke – Crème brûlée zu Weihnachten – B. E. Pfeiffer

Titel: Kiss the Duke – Crème brûlée zu Weihnachten
Reihe: Einzelband
Autorin: B. E. Pfeiffer
Sprecher: Simone Scheuer, Till Beck
Verlag: Miss Motte Audio
Erscheinungsjahr: 2022
Einband: Streaming über Storytel
Länge: 527 Minuten
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Manchmal muss man einen Neuanfang wagen. Das denkt auch Fine, als sie kurz vor Weihnachten ihre Heimat und ihren sicheren Job als Anwältin hinter sich lässt. Der Plan: in London ihren Traum von einer eigenen Konditorei leben und sich nur darauf konzentrieren. Doch schon am ersten Abend begegnet sie einem Mann, der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Fine ist verwirrt über die Anziehung, die er auf sie ausübt, und schon bald scheint sie mit ihm ein echtes Weihnachtswunder zu erleben. Allerdings ist Henry nicht irgendein Mann. Er ist der zukünftige Duke von Westminster und bekannter Herzensbrecher…
Rezension:
Was für eine schöne Geschichte und sie hat viel zu lange auf meinem SuB gelegen. Das Buch habe ich mir schon im März auf der Buchmesse gekauft, aber irgendwie war da nicht so richtig die Zeit für ein Buch, dass zur Weihnachtszeit spielt. Nun bin ich bei Storytel über das Hörbuch gestolpert und bin begeistert. Zwei richtig tolle Sprecher machen die wundervolle Geschichte noch besser.
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[Rezension] Lüttes Glück (1): Ein Traum am Nordseestrand – Marie Schönbeck

Titel: Ein Traum am Nordseestrand
Reihe: Lüttes Glück; Band 1
Autorin: Marie Schönbeck
Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2024
Einband: Taacshenbuch
Seitenanzahl: 480
Meine Wertung: 4 SterneKlappentext:
Als die Großstädterin Anja die Pension Lüttes Glück auf ihrer Trauminsel Föhr kauft, hofft sie auf einen Neuanfang im wildromantischen nordfriesischen Wattenmeer. Aber die Pension ist heruntergewirtschaftet und die ehemalige Besitzerin Hilde Hinrichs weigert sich auszuziehen. Dann lernt Anja Hildes Neffen kennen, den attraktiven Joris Graf. Sofort hat sie Schmetterlinge im Bauch und verspürt den Wunsch, um ihr neues Leben auf Föhr zu kämpfen. Doch dann fordert der traditionsverbundene Joris die Pension von ihr zurück, damit seine Tante dort wohnen bleiben kann. Wird Anja trotz aller Widerstände ihr Glück hinterm Deich finden?
Rezension:
„Ein Traum am Nordseestrand“ von Marie Schönbeck ist der erste Band der „Lüttes Glück“-Reihe und spielt auf der wunderschönen Insel Föhr, die zu den nordfriesischen Inseln gehört. Da Föhr meine Lieblingsinsel ist, war das Buch für mich besonders interessant.
Die Hauptfigur Anja ist sehr sympathisch und man fiebert schnell mit ihr mit. Allerdings fand ich es etwas unrealistisch, wie naiv sie an die Sache mit der Pension herangeht, vor allem weil sie zuvor ein nicht gerade kleines Unternehmen geführt hat. Das passte nicht ganz zu ihrem Charakter.
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[Rezension] Winterzauber-Reihe (8): Winterzauber in London – Mandy Baggot

Titel: Winterzauber in London
Reihe: Winterzauber-Reihe; Band 8
Autorin: Mandy Baggot
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2023
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 480
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Die alleinerziehende Londonerin Anna hat nach ihrer Scheidung den Glauben an die Liebe verloren. Ablenkung findet sie in den Weihnachtsvorbereitungen, denn sie möchte ihrer Tochter Ruthie ein unvergessliches Fest schenken. Dann begegnet sie dem charmanten Footballstar Sam, der nach einer bestürzenden Nachricht nach London geflohen ist. Kurz entschlossen nehmen Anna und Ruthie Sam bei sich auf. Und während die Stadt im Glanz der Lichter erstrahlt und funkelnde Schneeflocken auf Straßen und Plätze herabtanzen, kommen Anna und Sam sich näher, und Anna fühlt: Dieses Weihnachten könnte doch das Fest der Liebe werden …
Rezension:
Was mit am besten an diesem Roman gefallen hat ist, dass er ohne allzu großes Drama auskommt. Natürlich gibt es einige unschöne Wendungen in der Geschichte, die die Figuren zu bewältigen haben, sonst wäre es ja keine Geschichte. Aber alles in allem gehen die Figuren sehr erwachsen damit um. Das fand ich großartig.
Protagonisten sind Anna und Sam. Daneben spielen vor allem Annas Tochter Ruthie und Annas Freundinnen eine große Rolle. Die Geschichte spielt im winterlichen London, allerdings nicht in der Innenstadt, sondern im beschaulichen Richmond.
Sam ist der Traumtyp schlechthin. Ich fand ihn wirklich unglaublich lieb in seinen Verhaltensweisen. Man merkt, dass der Superstar mit den Millionen auf dem Konto aus einer ganz normalen Familie kommt. Die Diagnose, die er bekommt, versetzt ihm verständlicherweise einen Schock. Ich fand seinen Umgang damit gut nachvollziehbar. Er ist sehr darum bemüht, Anna nicht zu verletzen, auch wenn meint, eine Entscheidung treffen zu müssen, die sie beide sehr unglücklich macht.
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[Rezension] Wir schreiben uns nur – Heiko Thiess
AnzeigeTitel: Wir schreiben uns nur
Reihe: Einzelband
Autor: Heiko Thiess
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2023
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 463Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Beim Online-Dating gibt es nur die „Liebe auf den ersten Blick“ – und deshalb für die allermeisten eine miese Erfolgsquote. Innere Werte sind zunächst egal. Merle lässt sich nach ihrer Trennung beim therapeutischen Trinken von ihrer besten Freundin Ines dazu überreden, zur Ablenkung FriendsFirst auszuprobieren. Das Besondere an dieser neuen Dating-App: Es gibt keine Profilfotos. Was zählt, sind gemeinsame Interessen und die Sympathie beim Schreiben. So will FriendFirst der Liebe auf den zweiten Blick auch online eine Chance geben. Frühestens ab der 100. Nachricht kann im Chat ein Bild hochgeladen werden. Tom ist Merles erstes Match. Doch wie kommen sie beim Texten über den Small-Talk hinaus, um sich besser kennenzulernen? Und wie können sie sicherstellen, nicht mit einem Fake-Account zu flirten? Merle und Tom finden dafür eine originelle Lösung – und verbinden die digitale mit der realen Welt. Doch die entscheidende Frage ist: Verlieben sie sich dabei in ein Ideal, mit dem kein Foto standhalten kann – oder würden sie sich auch auf den ersten Blick ineinander verlieben?
Rezension:
Der Roman ist ein bisschen im Stil von „Gut gegen Nordwind“ geschrieben, aber doch ganz anders. Heiko Thiess geht die Beziehung Minus zwischen Merle und Tom langsam an. Die beiden lernen sich auf einer Dating-Plattform kennen, bei der man erst nach 100 Nachrichten ein Foto austauschen kann. Das Prinzip fand ich super und sowohl Merle, als auch Tom sind mir von Anfang an sympathisch gewesen. Sie schreiben sich irgendwie von Anfang an mit einem Augenzwinkern, mit sehr viel Humor, aber eben auch so, dass der andere geradezu auf die nächste Nachricht hin fiebert. Man merkt schnell, dass zwischen diesen beiden Figuren Sympathie da ist. Die Chats zwischen den beiden Protagonisten sind die gesamte Zeit über meistens eher lustig und nicht so sehr tiefgründig. Ich habe sie sehr gerne verfolgt. Dementsprechend ist auch der Schreibstil von Heiko Thies humorvoll und konnte mich gut an der Geschichte dran halten.
Die Geschichte folgt einem roten Faden und natürlich kommt es irgendwann bei aller Sympathie auch zu Missverständnissen, sonst wäre es ja auch langweilig. Mehrere Male lässt der Autor die Protagonisten am selben Ort zur selben Zeit sein. Ob sie sich treffen oder nicht, ist dabei offen und macht den Leser selbstverständlich sehr neugierig. Ich selbst habe immer geschwankt. Möchte ich, dass sie sich endlich auch im realen Leben kennenlernen? Irgendwie ja, denn man merkt schnell, dass es da gewaltig knistert. Andererseits ist dann das Spannende, nämlich das Schreiben, ohne sich zu kennen, auch verloren. Also vielleicht doch lieber noch kein Treffen?
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[Rezension] 21 Dates mit dir – Svenja Lassen
AnzeigeTitel: 21 Dates mit dir
Reihe: Einzelband
Autorin: Svenja Lassen
Sprecherin: Dagmar Bittner
Verlag: Miss Motte Audio
Erscheinungsjahr: 2022
Format: Streaming über Bookbeat
Länge: 6 Stunden 33 MinutenMeine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Frederike Willert kann weder den Herbst noch den Winter leiden, und passend zum Beginn dieser Jahreszeit endet ein Date von ihr mal wieder in einer Katastrophe. Ihre Freundinnen sind der Meinung, Frederike würde schlichtweg immer mit den falschen Männern ausgehen. Daraufhin lässt sie sich auf eine Wette ein, bei der ihre Freundinnen einen Mann für sie aussuchen, mit dem sie auf 21 Dates gehen muss.
Die Wahl fällt auf ihren Nachbarn Mats, einen Handwerker mit verdreckten Arbeitsstiefeln, der in seiner Wohnung ständig rumlärmt und mit seinem Lieferwagen den Gehweg versperrt!
Auch Mats wirkt nicht unbedingt begeistert, als Frederike ihn auf einen Kaffee einlädt. Doch nach und nach beginnt sie, Mats mit anderen Augen zu sehen, und er zeigt ihr die schönen Seiten der kalten Jahreszeit. Aber noch vor Ablauf der 21 Dates fängt ein neuer Anwalt in der Kanzlei an, in der Frederike arbeitet. Schnell ist sie sich sicher, das ist der richtige Mann für sie. Und die Treffen mit Mats sind schließlich lediglich Teil einer Wette, oder?
Rezension:
Für mich war es das erste Buch von Svenja Lassen, aber sicher nicht das letzte Buch.
Protagonistin ist Rike, die in einer etwas elitären Familie groß geworden ist. Mutter Ärztin, Vater Anwalt und beide halten sich für etwas besseres, als der Rest der Welt. Kein Wunder, dass Rike eher auf Typen steht, die auch diesem Kreis zuzuordnen sind. Leider ist sie damit aber immer wieder auf die Nase gefallen.
Ich habe mich allerdings dann doch mehrmals gefragt, warum Rike so widerspenstig ist. Sie muss doch fühlen, dass sie mehr für Matts empfindet. Warum tut sie sich so schwer, sich das einzugestehen? Hier fiel es mir teilweise schwer, nachzuvollziehen, was in Rike vor sich geht. Ich vermute, dass vor allem auch ihre Prägung und Erziehung durch die Familie damit zu tun haben. Da kann man ja dann doch schwer aus seiner Haut raus.
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[Rezension] Fördeliebe (4): Fischbrötchen und Schokoküsse – Jane Hell
AnzeigeTitel: Fischbrötchen und Schokoküsse
Reihe: Fördeliebe; Band 4
Autorin: Jane Hell
Verlag: Kampenwand Verlag
Erscheinungsjahr: 2022
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 263Meine Wertung: 3 Federn
Klappentext:
Marina lebt mit Mitte zwanzig behütet bei ihren Eltern in München. Als die sie bitten, endlich auszuziehen, und sie unerwartet ihren Job verliert, gerät ihr geregeltes Leben aus den Fugen. Um irgendein Einkommen zu haben, muss sie ein Stellenangebot auf einem Gutshof an der Ostsee annehmen, obwohl sie normalerweise strikt allen lebensverändernden Entscheidungen aus dem Weg geht.
Marinas neuer Arbeitsplatz, der malerische Hof von Frau Larssen, liegt weit abseits direkt am Strand der Eckernförder Bucht. Ein traumhafter Ort, wäre die Verwaltungsarbeit nicht so ein Chaos. Zusätzlich ist Marina ohne Führerschein auf Tim-Ove angewiesen, den Großneffen ihrer neuen Chefin. Und der verhält sich Marina gegenüber unerklärlich sprunghaft. Zu gern würde sie wissen, was dahintersteckt. Erzählt er ihr immer die ganze Wahrheit über das Anwesen? Und was bedeutet dieses Flattern in Marinas Bauch, wenn er ihr mal wieder auf den Geist geht?
Rezension:
Auch wenn es sich um Band 4 handelt, ist das Buch in sich abgeschlossen, so dass man es auch für sich lesen kann.
Protagonistin der Geschichte ist Marina, genannt Mari, die mit 25 Jahren bisher noch sehr behütet bei ihren Eltern lebt. Als sie urplötzlich ihren Job verliert und ihre Eltern ihr eröffnen, dass es Zeit ist, auszuziehen, da geht es für sie gleich ein Mal durch die gesamte Republik. Von München an die Ostsee, genauer gesagt in die Nähe von Eckernförde. An ihrem neuen Arbeitsort trifft sie auf den Neffen der Chefin, Tim-Ove. Es kommt, wie es kommen muss, sie verliebt sich unsterblich in ihn, obwohl er sie unmöglich behandelt.
Ich hätte mir für Mari ein bisschen mehr Tiefe, ein bisschen mehr Entwicklung gewünscht. Das Potential dazu hat sie, das ist immer wieder durchgeblitzt. Leider nimmt die Autorin sich nicht die Zeit und damit Mari nicht an die Hand, um dem Leser zu zeigen, dass mehr in ihr steckt, als ein kleines Mädchen, das bisher von Mutti verwöhnt wurde und nicht auf eigenen Beinen stehen kann. Total schade!