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[Rezension] Starfall: So nah wie die Unendlichkeit – Jennifer Wolf
AnzeigeTitel: Starfall: So nah wie die Unendlichkeit
Reihe: Einzelband
Autorin: Jennifer Wolf
Verlag: Carlsen Impress
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: ebook
Seitenanzahl: 325Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. und führt ein abgesichertes, geschütztes Leben, als das Undenkbare passiert: Ein UFO stürzt aus dem Himmel und legt mitten in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eine Bruchlandung hin. Während wie von Geisterhand alle Glasscheiben zu Bruch gehen, der Strom schlagartig ausfällt und in den Straßen das Chaos ausbricht, geht plötzlich alles rasend schnell. Melodys Bruder wird schwerverletzt wegtransportiert und ihre Mutter übernimmt als Ärztin des Militärkrankenhauses die Behandlung der außerirdischen Neuankömmlinge. Und dann soll auch noch ausgerechnet Melodys Familie am Projekt ›Ohana‹ teilnehmen und einen vollkommen traumatisierten Jungen aus dem All aufnehmen…
Rezension:
Jennifer Wolf schaffte es mit ihrem neuesten Werk meisterhaft mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Sie bringt mich immer wieder zum nachdenken. Letzten Endes hat sie aus meiner Sicht nichts anderes getan, als die derzeitige Situation Deutschlands (und anderer Länder) etwas zu abstrahieren. An vielen Stellen brachte sie mich zum innehalten und über unsere derzeitige Situation reflektieren. Sehr gut bringt sie das zum Ausdruck, was man im Leben immer wieder spürt. Der Mensch an sich (der eine mehr, der andere weniger) ist Neuem gegenüber erstmal skeptisch. Was wir nicht kennen macht uns Angst. Sie zeigt aber auch einen Weg auf, der besagt, dass man diese Ängste überwinden kann, wenn man sich dem Neuen öffnet und es erstmal kennenlernt, bevor man urteilt.
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[Rezension] Lichterzauber in Manhattan – Sarah Morgan
AnzeigeTitel: Lichterzauber in Manhattan
Reihe: Manhattan-Reihe; Band 3
Autorin: Sarah Morgan
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 384Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Eva ist eine hoffnungslose Romantikerin und sieht nur die guten Seiten des Lebens. Kein Wunder, dass sie Weihnachten in New York liebt wie kein anderes Fest im Jahr. Um ihr Konto aufzustocken, tritt die New Yorker Food-Bloggerin eine Stelle bei dem erfolgreichen Horror-Autor Lucas Bale an. Womit sie nicht gerechnet hat: Der grimmige Brite kann die Feiertage nicht ausstehen. Mit Tannenschmuck und Plätzchenduft will Eva ein kleines Weihnachtswunder an ihm wirken – mit mehr als frostigem Ergebnis. Warum nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten?
Rezension:
Auch mit diesem Buch beweist Sarah Morgan mal wieder, warum sie meine absolute Lieblingsautorin ist. Sie kann einfach gar keine schlechten Bücher schreiben. Ich hatte extrem hohe Erwartungen an den 3. Band der Manhattan-Serie, weil ich Eva schon in den ersten beiden Bänden spannend fand und sehr gespannt auf Lucas war. Sarah Morgan hat meine Erwartungen leider doch ein klein wenig enttäuscht. Das mag aber an mir liegen, da ich einfach etwas anderes erwartet habe.
Eva hat mir in ihrer eigenen Geschichte nicht mehr wirklich gefallen. Bisher habe ich sie als Romantikerin erlebt, die ihr Herz auf der Zunge trägt. Das ist sie definitiv auch in „Lichterzauber in Manhattan“, aber sie ist mir ein bisschen zu forsch. Sie redet ständig von Sex und Orgasmen gegenüber einem völlig fremden Mann. Teilweise wirkte sie regelrecht bockig auf mich und das passte nicht zu dem Bild, das ich mir bisher von Eva gemacht habe. ich war ein kleines bisschen enttäuscht, dass Eva sich als ein völlig anderer Charakter entpuppt, als ich sie bislang eingeschätzt hatte und ich muss zugeben, dass mir dieser Charakter nicht besonders gut gefiel.
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[Rezension] 1000 Brücken und ein Kuss – Lana Rotaru
AnzeigeTitel: 1000 Brücken und ein Kuss
Reihe: Einzelband
Autor: Lana Rotaru
Verlag: Carlsen Impress
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: ebook
Seitenanzahl: 326Meine Wertung: 3 Federn
Klappentext:
Emily kann ihr Auslandssemester in Venedig kaum noch erwarten und ihre Reise scheint auch perfekt zu beginnen. Die Sonne strahlt, in der Luft liegt Liebe und auf einer der schönsten Brücken Venedigs küsst sie ein wildfremder, aber verboten gut aussehender Italiener. Doch bei dem Fremden handelt es sich um den Sohn von Giuseppe Dandolo. Luca ist reich, berühmt und vor allem – verlobt. Emily hasst Klischees und dass sie wegen eines harmlosen Flirts selbst zu einem wird. Wütend und verwirrt zieht sie sich von Luca zurück, in dem Glauben ihn nie mehr wiederzusehen. Aber das Schicksal hat ganz andere Pläne für die beiden…
Rezension:
Insgesamt mochte ich die Geschichte, auch wenn sie mir teilweise etwas zu klischeehaft (Italien – Mafia) und auch nicht immer 100% logisch daher kam. „1000 Brücken und ein Kuss“ ist ein solider Jugendroman, der zum Ende hin ordentlich an Spannung zulegt. Der Schreibstil ist angenehm und man verbringt ein paar vergnügliche Stunden.
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[Rezension] Alles oder nichts – Simona Ahrnstedt
AnzeigeTitel: Alles oder nichts
Reihe: Die Erbin; Band 3
Autorin: Simona Ahrnstedt
Sprecherin: Vera Teltz
Verlag: Audible GmbH
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hörbuch-Download; 21 Std. 37 MinutenMeine Wertung: 3 Federn
Klappentext:
Ambra ist eine erfolgreiche Journalistin auf der Suche nach einer heißen Story. Tom ein ehemaliger Elitesoldat, dem Schreckliches zugestoßen ist. Ambra muss an den Ort zurückkehren, an dem sie niemals wieder sein wollte. Tom versucht hier, sich ins Leben zurück zu kämpfen.
In Kiruna, im Norden Schwedens, wo klirrende Kälte und ewige Dunkelheit herrschen, begegnen sich zwei Menschen, die auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit sind. Zwei Menschen, die tiefe Wunden tragen. Und niemandem vertrauen. Zwei Menschen, die von der Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, überwältigt werden. Es kommt ihnen falsch vor. Und doch so beängstigend richtig. Aber können sie einander wirklich heilen? Oder wird ihre Liebe sie ein für alle Mal zerstören?
Rezension:
Meiner Ansicht nach hat Band 3 nur noch ganz am Rande mit der Trilogie zu tun und ich verstehe nicht so recht, warum die Autorin diese Trilogie so aufgebaut hat. Die drei Geschwister (Natalia, Alexander und Peter De La Grip) wurden in Band 1 und 2 abgehandelt und Hauptperson ist dieses Mal der beste Freund von David Hammar (Ehemann von Natalia), der Elitesoldat Tom, der auch im zweiten Band eine Rolle spielte. Die Geschwister De La Grip bekommen kurze Gastauftritte, wohl um den Bezug zur Trilogie herzustellen.
Die Sprecherin, Vera Teltz, macht ihre Sache gewohnt gut. Sie hat eine angenehme Art zu lesen und haucht den Figuren Leben ein.
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[Rezension] Ein Jahr zum Leben – Emilia Fuchs
AnzeigeTitel: Ein Jahr zum Leben
Reihe: Die Jahr-Reihe; Band 1
Autorin: Emilia Fuchs
Verlag: Carlsen Impress
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: ebook
Seitenanzahl: 300Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Das neue Jahr beginnt für Eve mit einer Liste von Vorsätzen. Sie sollen ihr nach einem furchtbaren Verlust wieder ins Leben zurückverhelfen – das war zumindest der Plan. Aber auch sechs Monate später hat sie noch immer keinen Punkt der Liste in die Tat umgesetzt, bis sie dem unverschämten Ben begegnet. Stets einen lockeren Spruch auf den Lippen, gelingt es ihm, Eve aus der Reserve zu locken und zu einem Deal zu überreden: Gemeinsam machen sie sich auf nach Frankreich, vorbei an alten Schlössern und blühenden Lavendelfeldern. Doch Eve weiß nicht, dass Ben mit dieser Reise vor etwas davonläuft…
Rezension:
Eva fand ich von Beginn an wirklich süß. Sie hat einen großen Verlust erlitten und nun Probleme, ins Leben zurück zu finden. Eine Wette bringt sie dazu, aus ihrem Schneckenhaus heraus zu kommen und wieder anzufangen zu leben. Sie ist einerseits zurückhaltend, aber offen für Neues und neugierig auf das Leben und auch auf die Liebe.
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[Rezension] PS: Ich mag dich – Kasie West
AnzeigeTitel: PS: Ich mag dich
Reihe: Einzelband
Autorin: Kasie West
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 368Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Im Chemieunterricht kritzelt Lily eine Zeile aus ihrem Lieblingslied auf den Tisch – und erlebt eine Überraschung: Am nächsten Tag hat jemand geantwortet, der den Song auch kennt! Schnell entwickelt sich zwischen ihr und dem namenlosen Schreiber eine Brieffreundschaft. Sie tauschen Musiktipps und lustige Geschichten aus, aber auch geheime Wünsche und Sorgen. Mit jedem Zettel verliert Lily ihr Herz ein bisschen mehr an den Unbekannten. Doch als sie herausfindet, wer ihr da schreibt, wird alles plötzlich ziemlich turbulent.
Rezension:
Lily war mir sofort sympathisch. Sie hat ein unheimliches Talent, Songtexte, oder zumindest einzelne Zeilen für Songs, zu schreiben, kritzelt diese auch immer in ihr Notizbuch, aber traut sich nicht einmal, sie ihrer besten Freundin zu zeigen. Definitiv ist sie kein Draufgänger. Sie redet zu viel und zu wirr, wenn sie aufgeregt ist, aber das macht sie nicht komisch, sondern total liebenswert. Sehr schnell finden wir den Einstieg in ihren Austausch mit dem oder der Unbekannten, der Lily selbst wohl am meisten überrascht.
Die Geschichte schreitet ohne große Längen vorwärts und trotzdem habe ich mich zu Beginn ein bisschen schwer mit dem Buch getan. Ohne große Längen bedeutete in diesem Fall auch ein bisschen vorhersehbar und ein bisschen langweilig, eben typische Schultage. Irgendwo rund um Seite 100 änderte sich das dann für mich. Ich konnte mich plötzlich mit den beiden Protagonisten identifizieren. Mehr und mehr schrieben sich beide mit ihren Briefen in mein Herz. Ich fand es wunderschön, wie sich die beiden, vor allem der Gegenpart (auch wenn es eigentlich recht vorhersehbar ist, wer es ist, spoilere ich hier nicht) zu Lily öffnet, sich ihr extrem stark und seine Geschichte weiß zu berühren.