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[Rezension] Wovon du träumst – Kira Gembri
AnzeigeTitel: Wovon du träumst
Reihe: Einzelband
Autorin: Kira Gembri
Sprecher: Ilena Gwisdalla und Max Felder
Verlag: Audio Media Verlag
gedruckte Ausgabe: Arena Verlag
Erscheinungsjahr: 2018
Format: 4 CDs
Dauer: 279 MinutenMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Emilia führt eine Liste mit besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Alles große Herausforderungen, denn Emilia ist nahezu taub. Dass der Zufall sie ausgerechnet auf Nick treffen lässt, erscheint ihr wie ein schlechter Scherz. Schließlich zeigt der Junge mehr Interesse an Partys als an Musik. Doch vielleicht sind Nicks laute und Emilias stille Welt gar nicht so weit voneinander entfernt …
Rezension:
Von Kira Gembri habe ich bereits „Ein Teil von uns“ und „Wir beide in Schwarz-Weiß“ gehört und rezensiert. Beide Bücher haben mir ausgesprochen gut gefallen, so dass ich mich nun an „Wovon du träumst“ gemacht habe, denn der Klappentext sprach mich sofort an. Meine Rezensionen habe ich euch verlinkt.
Wir erleben die Geschichte aus beiden Perspektiven, Emilias und auch Nicks und die beiden Parts werden von verschiedenen Sprechern gesprochen, so dass man immer sofort weiß, wenn man gerade begleitet. Mir hat das sehr gut gefallen, denn beide Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und auf diese Weise lässt Kira Gembri uns einen Blick in den Kopf jeder Figur werfen. Beide Sprecher machen ihre Sache extrem gut. Beide haben eine super Betonung und angenehme Stimmlage, so dass man ihnen zum einen gerne zuhört und zum anderen sofort in die Geschichte gezogen wird.
Für mich persönlich hat das Buch eine extrem starke Botschaft: „Geh deinen Weg, verwirkliche deine Träume.“, aber auch, dass man seine Träume von Zeit zu Zeit überprüfen muss. Sind es wirklich die eigenen Träume, oder ist das, was man tut, das, was andere von einem erwarten?
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[Rezension] Glamour Girl (1): Wer liebt, verliert – Evelyn Uebach
AnzeigeTitel: Wer liebt, verliert
Reihe: Glamour Girl; Band 1
Autorin: Evelyn Uebach
Verlag: Oetinger Verlag
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 300Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
So hat Vicky ihre beste Freundin noch nie gesehen: Als Blanche einen Drohbrief erhält, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg. Der Absender ist niemand geringeres als Robin Dorville, Regent einer der mächtigsten Glamourgesellschaften des Landes. Ein machthungriger Typ, so arrogant wie gutaussehend. Wie soll sie bloß an ihn rankommen? Seine Gesellschaft, die sogenannte Saya Nord, befindet sich derzeit im Ausnahmezustand, denn Robin sucht seine künftige Regentin – Erstharmonie genannt. Sie wird als Frau an seiner Seite zukünftig die Glamourgesellschaft anführen und damit zu einer der mächtigsten Frauen im Land avancieren.
Verzweifelt wie Vicky ist, bewirbt sie sich unter einem Decknamen als Robins Erstharmonie. Sie wird tatsächlich angenommen und befindet sich bald in einer düsteren wie glanzvollen Welt voller rauschender Feste, Eifersucht und Intrigen zwischen den Kandidatinnen und aufregender Dates mit Robin. Bis sie von einem mysteriösen Mordfall in der Vergangenheit erfährt. Und ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt wird.
Rezension:
Wow, was für eine rasante Geschichte mit Suchtfaktor! Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen, obwohl ich eigentlich nur mal kurz reinlesen wollte. Dran war eigentlich ein anderes Buch. Aber, es spricht für Evelyn Uebach und ihre Geschichte, dass ich nicht wieder aufhören konnte.
Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus Vickys und Robins Sicht. Aber auch Clea bekommt ihre Parts, in denen wir die Handlung aus ihrer Sicht wahrnehmen. Die Geschichte entwickelt sich stetig vorwärts und wir lernen mit Vicky zusammen das Leben in dieser Gemeinschaft kennen. Der Schreibstil von Evelyn Uebach ist bildhaft und zieht den Leser vorwärts. Dabei haben vor allem Vickys Äußerungen Robin gegenüber mehrmals zum schmunzeln gebracht. Mut hat das Mädel, das muss man ihr lassen. Aus meiner Sicht ist die Geschichte gut aufgebaut und verfolgt einen roten Faden. Die dreizehnte Stunde wurde gut erklärt, so dass ich keine Probleme hatte, mich im Alltag der Protagonisten zurecht zu finden.
Nachtrag: Ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin, dass die Geschichte aus Robins Sicht erzählt wird. Wird sie nicht… Anscheinend hat mir die Autorin Robin aber durch Vickys Augen so nahe gebracht, dass ich das glaubte. Das ist mir noch nie passiert, aber ich hätte geschworen, dass die Geschichte auch aus seiner Sicht erzählt wird…
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[Rezension] Du wolltest es doch – Louise O´Neill
AnzeigeTitel: Du wolltest es doch
Reihe: Einzelband
Autorin: Louise O´Neill
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: ebook
Seitenanzahl: 368
Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Nein, richtig sympathisch ist Emma nicht. Sie steht gern im Mittelpunkt, die Jungs reißen sich um sie und Emma genießt es. Bis sie nach einer Party zerschlagen und mit zerrissenem Kleid vor ihrem Haus aufwacht. Klar, sie ist auf der Party mit Paul ins Schlafzimmer gegangen. Hat Pillen eingeworfen. Die anderen Jungs kamen hinterher. Aber dann? Sie erinnert sich nicht, aber die gesamte Schule weiß es. Sie haben die Fotos gesehen. Ist Emma wirklich selber schuld? Was hat sie erwartet – Emma, die Schlampe in dem ultrakurzen Kleid?
Rezension:
SPOILERALARM
Eine sehr schwierige Rezension zu einem schwierigen Buch. Ich muss warnen, denn ich denke nicht, dass ich hier ohne SPOILER ausgekommen bin. Wenn ihr das Buch noch lesen wollt und euch sehr leicht gespoilert fühlt, dann lest hier nicht weiter.
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[Rezension] Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen – Katie McGarry
AnzeigeTitel: Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen
Reihe: (Liebe kennt keine Grenzen; Band 1)
Autorin: Katie McGarry
Verlag: Oetinger
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 415Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Dramatische Liebe, schicksalhafte Wendung: Eine Nacht, ein mysteriöser Unfall, und die einst beliebte Echo Emerson ist plötzlich die Außenseiterin, über die der Schulhof tuschelt. Ein Schicksal, das Noah schon lange kennt: Der typische Troublemaker wandert von einer Pflegefamilie zur nächsten, seit er seine Eltern verlor. Um seinen jüngeren Brüdern diese »Karriere« zu ersparen, muss er jedoch an seine Therapie-Akten kommen, genau wie Echo. Schon bald verbindet die beiden Außenseiter mehr als ihr Schicksal, viel mehr.
Rezension:
Ich finde, dass der Klappentext diesem Buch nicht so richtig gerecht wird. Es geht um viel mehr, als um einen Troublemaker und eine dramatische Liebe. Es geht darum, für sich selbst im Leben einzustehen, sich gegenseitig zu vertrauen und zu unterstützen, es geht um Freundschaft, um Familie und um das Wissen, wo man im Leben steht und wo man hin möchte. Diese Geschichte bietet so viel mehr Tiefgang, als es der Klappentext vermuten lässt.
Noah, der Troublemaker, ist in meinen Augen eigentlich gar keiner. Klar, er ist ein rebellierender Jugendlicher, hat einige Dinge auf dem Kerbholz, aber letzten Endes setzt er sich einfach nur für das ein was ihm wichtig ist: seine Brüder. Ich fand ihn und seine Art, vor allem auch im Umgang mit Echo total stark und einfühlsam. Man muss aber auch gestehen, dass er, bedingt dadurch, dass er dem System nicht mehr traut und sich wirklich in seine Mission verbissen hat, falsche Entscheidungen trifft. Nachvollziehbare Entscheidungen, aber dennoch falsch…
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[Rezension] Die vertauschten Welten der Victoria King – Dagmar Bach
AnzeigeTitel: Die vertauschten Welten der Victoria King
Reihe: Zimt & weg; Band 1
Autorin: Dagmar Bach
Verlag: Fischer KJB
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 320Meine Wertung: 3 Federn
Klappentext:
Eines Tages findet Victoria sich an einem ihr vollkommen fremden Ort wieder. Zum Glück dauert das nur ein paar Sekunden, und dann ist sie wieder zurück in ihrem normalen Leben. Aber dann passiert es immer häufiger – und dauert immer länger! Was ist da los? Ihre Freundin Pauline ist überzeugt, dass Vicky in Parallelwelten springt, aber kann das wirklich sein? Und was hat es mit dem intensiven Duft nach Zimt auf sich, der diese seltsamen Sprünge ankündigt? Wer, verflixt nochmal, nimmt ihren Platz ein, solange sie selbst weg ist, und bringt dort alles durcheinander? Und schnell weiß keiner mehr, wer eigentlich wo in wen verliebt ist.
Rezension:
Die Autorin schleudert den Leser direkt mitten rein in die Geschichte. Als wir Vicky kennenlernen reist sie schon länger durch die Dimensionen, findet das also zwar irgendwie total nervig, aber nicht mehr so unheimlich. Wir erfahren auch relativ wenig davon, wie Vicky am Anfang mit dieser merkwürdigen Sache umgegangen ist. Auf mich wirkte sie recht abgebrüht, was das Thema angeht. Ist halt so, lässt sich nicht ändern, muss ich irgendwie durch. Das war mein Eindruck von Vicky. Fand ich aber eigentlich ganz gut, denn sie ist nicht die zaudernde, zögerliche, ängstliche Protagonistin, die man aus anderen Jugendbüchern so kennt.
Ihre beste Freundin Pauline ist die Forscherin der beiden Freundinnen. Sie möchte genauer wissen, was hinter den Reisen steckt, woher das Ganze kommt und vor allem wohin Vicky geht, wenn sie reist.
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[Rezension] Wir beide in Schwarz-Weiß – Kira Gembri
AnzeigeTitel: Wir beide in schwarz-weiß
Reihe: Einzelband
Autorin: Kira Gembri
Sprecher: Laura Maire und Tim Schwarzmaier
Verlag:Audio Media Verlag
Buchausgabe: Arena
Erscheinungsjahr: 2016
Format: 4 CDs
Länge: 271 Minuten
Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Als Alex auf die quirlige Kunststudentin Kris trifft, glaubt er, seine Seelenverwandte gefunden zu haben, denn auch Kris liebt die Herausforderung und den Nervenkitzel. Besonders die Performancekunst hat es ihr angetan. Mit Kunst hat Alex zwar überhaupt nichts am Hut, aber für Kris würde er so ziemlich alles riskieren – selbst wenn er sich damit in große Gefahr bringt.
Rezension:
Dieses Hörbuch ist wahrlich keine leichte Kost, aber es hebt sich dadurch auch erfrischend von anderen New Adult Romanen ab.
Die Sprecher, Laura Marie und Tim Schwarzmaier machen ihre Sache super. Laura Marie mag ich ja sowieso total gerne, da sie den Figuren immer ihre ganz eigene Note verleiht. So auch bei Kris, der sie mit ihrer Art zu sprechen eine Seele schenkt. Tim Schwarmaier kannte ich bislang nicht, aber auch ihn fand ich sehr gut. Eine angenehme Stimme, eine schöne Art zu erzählen. Auch Alex konnte ich mir so gut vorstellen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Kris und aus der Sicht von Alex erzählt, so dass wir beiden Protagonisten sehr nahe kommen. Dabei hatte ich das Gefühl, dass Kris uns ein bisschen näher an sich heran lässt und Alex etwas distanzierter ist. Ich hatte aber auch bei ihm nicht das Gefühl, dass er den Leser so sehr auf Distanz hält, dass man sich ausgeschlossen oder vor den Kopf gestoßen fühlt. Es war okay und passte zu ihm. Insgesamt war die Geschichte spannend und flüssig zu lesen, aber es hat das gewisse Etwas gefehlt. Ich finde es sehr mutig, dass Kira Gembri das Thema „psychische Krankheiten“ aufgegriffen hat. Überwiegend hat sie diese auch sehr gut dargestellt, aber an manchen Stellen fehlte mir ein bisschen mehr tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Thema. Ich denke, dass es einfach schwierig ist, den Spagat zwischen leichtem Jugendroman und dem Auseinandersetzen mit zwei psychisch angeschlagenen Menschen zu finden. Überwiegend ist ihr das sehr gut gelungen.