• 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Amrita: Am Ende beginnt der Anfang – Aditi Khorana

    Dressler Verlag, Rezension

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    Titel: Em Ende beginnt der Anfang
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Aditi Khorana
    Verlag: Dressler
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 320

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss?

    Rezension:

    Das Buch beginnt schon gleich sehr stark. Sowohl bei Amrita, als auch bei ihrem Vater spürt man die Liebe füreinander und für ihr Land. Amrita ist allerdings auch teilweise frech und ungerecht ihm gegenüber. Ich fand das nicht so dramatisch, denn Prinzessin hin oder her, sie ist eben auch ein 16jähriger Teenager. Ich hätte mir von ihrem Vater allerdings ein bisschen mehr Stärke gewünscht. Amrita selbst ist definitv als mutig zu bezeichnen. Sie tut, was sie eben tun muss und jammert dabei nicht herum.

  • 3 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Chosen – Das Erwachen – Rena Fischer

    Rena Fischer, Planet!, Thienemann-Esslinger Verlag, Rezension

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    Titel: Das Erwachen
    Reihe: Chosen; Band 2
    Autorin: Rena Fischer
    Verlag: Planet!
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 491

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen?

    Rezension:

    Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten Band (Die Bestimmte) an und es geht sofort spannend weiter. Rena Fischer hält sich nicht lange mit Wiederholungen auf. Einerseits mag ich das, andererseits fiel es mir zunächst etwas schwer, mich wieder in die Geschichte einzufinden. Ich musste erst nochmal kurz rekonstruieren, was zum Ende von Band 1 passiert war.

    Emma hat mir ehrlich gesagt nicht so sehr gefallen. Aus meiner Sicht macht sie über die zwei Bände fast gar keine Entwicklung durch. Sie stellt fest, dass sie durchaus stärker ist, als Farran, sie zeigt durchaus, dass sie etwas im Köpfchen hat, aber sie benutzt dieses Köpfchen einfach nicht. Sie lässt sich extrem leicht manipulieren, was sie einerseits authentisch macht, da sie eben eine leicht zu beeinflussende Jugendliche ist, aber andererseits erwarte ich von der Protagonistin eines Jugendbuch ein bisschen mehr. Ihr Verhalten hat mich schier wahnsinnig gemacht. Ich wollte sie am liebsten schütteln. Erst zum Ende hin macht sie dann doch plötzlich eine Wandlung durch, die ich ihr aber nicht so richtig abgekauft habe, da sie ihre wirklich wundervollen Einsichten gleich wieder durch eine extrem unbedachte Handlung zunichte macht.

  • 3 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Chosen – Die Bestimmte – Rena Fischer

    rena Fischer, Rezension, Planet! Verlag, Thienemann-Esslinger

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    Titel: Die Bestimmte
    Reihe: Chosen; Band 1
    Autorin: Rena Fischer
    Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 464

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Zwei verfeindete Clans, die sie auf ihre Seite ziehen wollen.
    Ein Internat für Schüler mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, das ihr vorkommt wie ein Gefängnis.
    Und ein Junge, den sie mehr liebt, als es gut für sie ist.
    Zwischen Liebe und Verrat, Lüge und Verschwörung muss Emma die Wahrheit finden.
    So schnell wie möglich, sonst werden sie sie kriegen. Und töten.

    Rezension:

    Chosen – Die Bestimmte habe ich ab dem 25.4. in einer Leserunde mit Begleitung der Autorin gelesen. Durch die Erklärungen von Rena Fischer wurden einige Ungereimtheiten etwas klarer für mich. Ein Buch muss aber natürlich auch ohne Erklärung der Autorin funktionieren. Das tut es überwiegend auch, aber für mich leider nur überwiegend, nicht an jeder Stelle.

  • 4 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2017,  Rezensionen

    [Rezension] Götterfunke – Liebe mich nicht – Marah Woolf

    Rezension, Götterfunke, Marah Woolf, Dressler Verlag

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    Titel: Götterfunke – Liebe mich nicht
    Reihe:
    Band 1
    Autor:
    Marah Woolf
    Verlag: Dressler
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover mit Schutzumschlag
    Seitenanzahl: 464

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    „Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. „Liebe mich nicht.“

    Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?

    Rezension:

    Ich bin jetzt schon total gespannt auf Band 2 und bin froh, dass wir nur bis September warten müssen. Die Geschichte liest sich sehr schnell und einfach. Marah Woolf, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte, hat einen angenehmen Schreibstil, der mich sofort in die Geschichte hinein gezogen hat.

    Jess hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie ist eigentlich ein sehr normales Mädchen. Jess kommt aus einem zerrütteten Elternhaus, die Mutter trinkt und sie muss sich um die jüngere Schwester kümmern. Dies tut sie sehr liebevoll, was Jess noch ein Stück mehr sympathisch macht. Sehr schön dargestellt fand ich ihren inneren Zwiespalt. Eigentlich weiß sie genau, dass sie sich nicht in Cayden verlieben sollte, denn er ist definitiv nicht gut für die. Aber, sie kann nicht gegen ihre Gefühle an. Sie sind einfach zu übermächtig. Richtig gut gefallen hat mir, dass Jess keine Angst vor den Göttern und Titanen hat. Sie, die sonst vor normalen Dingen, wie z. B. Nebel, Angst hat, stellt sich diesem Thema ganz selbstverständlich und bietet sogar Zeus die Stirn. Sie weiß allerdings auch, wenn sie es übertreibt und lieber die Klappe halten sollte. Jess ist einfach ein rundrum angenehmes Mädchen.

    Cayden, tja… für mich nicht so der Traummann schlechthin. Ich konnte, aufgrund des wunderbaren Schreibstils von Marah Woolf schon nachvollziehen, warum sich die Mädchen alle in ihn verlieben. Aber für meinen Geschmack ist er ein bisschen zu sehr von sich überzeugt. Er ist der typische „ich sehe gut aus und weiß es auch“-Typ.

    Robyn… ja… zu Jess angeblich bester Freundin bin ich sehr zwiegespalten. Sie hat mir als Mensch überhaupt nicht gefallen. Sie ist verwöhnt, zickig, rechthaberisch und leider konnte ich die komplette Geschichte über nicht eine sympathische und positive Eigenschaft finden. Ich konnte allerdings noch nicht herausfinden, warum sie so agiert, wie sie es tut. Ist sie wirklich nur das reiche, verwöhnte Mädchen, das nun zum ersten Mal im Leben von ihrer Freundin Konkurrenz bekommt und dann so reagiert? Oder steckt vielleicht noch mehr dahinter und wir erfahren es in den beiden nächsten Bänden? Ich bin sehr gespannt, denn ich fand Robyn wirklich extrem fies und unsympathisch. Auf eine solche Freundin kann Jess getrost verzichten.

    Aber auch die Nebenfiguren, wie Leah,  Josh, Apoll, Athene, Zeus und Hera haben mir gut gefallen. Sie alle sind liebevoll ausgearbeitet und haben ihre eigenen Stärken und Schwächen. Leah hat mir ganz besonders gut gefallen, denn sie nimmt kein Blatt vor den Mund und ist Jess ein weiser und guter Ratgeber. Aber auch in Apoll habe ich mich ein kleines bisschen verliebt. In diesem Buch ist für mich nicht der Protagonist, Cayden, der Traumtyp schlechthin, sondern es sind Apoll und Josh. Josh allerdings eher als bester Freund, den als Mann zum verlieben.

    Die Geschichte ist spannend und rund. Ich kenne mich mit griechischer Mythologie ehrlich gesagt nur sehr rudimentär aus, aber Marah Woolf scheint da gut recherchiert zu haben. Wir erfahren sehr viel über die Götter und ihre Eigenschaften, den Kampf zwischen Titanen und Göttern und der Geschichte. Dabei nimmt Marah Woolf sich aber auch die künstlerische Freiheit heraus, sich passend zu ihrer Geschichte, die Götter ein klein wenig umzuschreiben. So hadert Hera z. B. damit, dass sie in den Geschichten immer als böse und zickig dargestellt wird, obwohl sie eigentlich eine ganz Liebe ist. Ich finde diese Herangehensweise sehr erfrischend und die Geschichte bekommt dadurch noch einen Hauch mehr Wohlfühlfaktor.

    Ein bisschen schade fand ich, dass das eigentliche Thema, die Vereinbarung zwischen Zeus und Prometheus etwas zu kurz kam. Eigentlich wurde es fast nur dadurch aufgegriffen, dass Hermes es in seiner Chronik erwähnt und seinen Senf dazu gegeben hat. Hier hätte ich mir deutlich mehr gewünscht und deswegen vergebe ich „nur“ 4 Federn.

    Weitere Rezensionen findet ihr bei:
    Kathrineverdeen

  • 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2016,  Rezensionen

    [Rezension] Elias & Laia – Eine Fackel im Dunkel der Nacht – Sabaa Tahir

    Rezension, one, Bastei Lübbe, Sabaa Tahir

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    Titel: Eine Fackel im Dunkel der Nacht
    Reihe: Elias & Laia; Band 2
    Autorin: Sabaa Tahir
    Verlag: one
    Erscheinungsjahr: 2016
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 511

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Das Schicksal hat Elias und Laia zueinander geführt und im Kampf gegen das Imperium geeint. Laia hat Elias vor der Hinrichtung bewahrt, und als Gegenleistung hilft Elias ihr, durch die Tunnel unterhalb von Schwarzkliff zu fliehen. Der Plan: Sie wollen die Stadt verlassen und den weiten Weg durch die Wüste bis nach Kauf einschlagen. Dort sitzt Laias Bruder im Gefängnis. Um ihn zu befreien, braucht Laia Elias‘ Hilfe. Auf ihrer Flucht bleibt kaum Zeit für die Frage, was sie außer dem gemeinsamen Feind noch miteinander teilen. Doch noch immer ist da dieses Gefühl, das sie vom ersten Moment zueinander hingezogen hat …

    Rezension:

    Ich hatte zunächst etwas Probleme wieder in die Geschichte hinein zu finden, habe dann aber nochmal die letzten 20 Seiten von Band 1 gelesen und dann ging es. Sehr schnell war ich wieder in den Bann der Geschichte gezogen.

    Wir begleiten zunächst Laia und Elias bei ihrer Flucht aus Schwarzkliff. Es geht sofort wieder spannend los. Es wird geflohen, getötet, wie wir es auch aus Band 1 gewohnt sind. Auch Band 2 führt sich somit sofort derart ein, dass ich nur sagen kann: Nichts für schwache Nerven!

    Elias und Laia machen sich auf nach Kauf um Laias Bruder Darin zu befreien. Er ist derjenige, der die Kundigen möglicherweise in die Freiheit führen kann.

    Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Sicht von Elias, Laia und Helena erzählt. Helena, der Blutgreif, sorgt dafür, dass der Leser auch in der Welt der Masken immer auf dem Laufenden bleibt. Wir sind so immer in der Nähe von Markus, dem Imperator und der Kommandantin Keris. Es gibt in dieser Geschichte Personen, von denen weiß man bis zum Ende nicht, ob sie Freund oder Feind sind. Feldherr Harper gehört ebenso dazu, wie Helena selbst. Sie ist eine unheimlich gut geschriebene Figur, sie ist in sich selbst sehr zerrissen und genauso wenig, wie sie weiß, was eigentlich ihr Weg, ihre Bestimmung ist, weiß es der Leser.

  • 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2016

    [Rezension] Rabenblut (2): Rabentod – Nikola Hotel

    Rezension, Nikola Hotel

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    Titel: Rabentod
    Reihe: Rabenblut-Saga; Band 2
    Autorin: Nikola Hotel
    Verlag: ohne
    Erscheinungsjahr: 2016
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 416

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Isa und Alexej sind dem Jäger entkommen, aber ihr Glück währt nur kurz: Auf einem ihrer Streifzüge durch den Wald findet Isa einen Raben, dem das Herz herausgeschnitten wurde.

    Ihre dunkle Vorahnung wird zur Gewissheit, als sie erfährt, dass der tote Vogel tatsächlich ein Rabe aus Alexejs Schwarm ist. Dann wird Alexej entführt, und jeder Tag, der vergeht, hält für ihn neue Qualen bereit. Um ihn zu retten, muss sich Isa ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihr am meisten Angst einjagt: Sergius. Zusammen schmieden sie einen verzweifelten Plan, bei dem jeder von ihnen einen hohen Preis zahlen muss. Doch ihnen bleibt keine andere Wahl, denn der Tod kommt mit schnellen Schwingen …

    Rezension:

    Nach fast 4 Jahren legt Nikola Hotel den zweiten Band ihrer Trilogie um Alexej und Isa vor. Meine Rezension zum ersten Band findet ihr hier. Lange hat es gedauert, aber das Warten hat sich gelohnt. Schnell war ich wieder in der Geschichte um den Rabenschwarm und ihre Freundin Isa angekommen.

    Ich empfand diesen Band weniger berührend, als den ersten Band, was aber vor allem daran liegt, dass es in diesem Band auch weit weniger um die Gefühle zwischen Isa und Alexej geht, als um eine spannende Geschichte. Genau wie im ersten Band begleiten wir immer abwechselnd Isa und Alexej, so dass wir in beide Stränge der Geschichte einen guten Einblick erhalten. Der Rabenschwarm ist, durch viele furchtbare Ereignisse sehr zusammengeschrumpft, aber die, die es noch gibt halten zusammen. Und das müssen sie auch, denn jemand trachtet ihnen nach dem Leben.

    Der Handlungsstrang um Alexej lässt atemlose Spannung aufkommen und zog mich in die Geschichte hinein. Der Handlungsstrang um Isa hat mich manchmal ein bisschen verwirrt, weil ich sie nicht immer ganz verstehen konnte. Etwas undurchsichtig war für mich vor allem die Beziehung zwischen Isa und Sergius. Ich fand Isas Gefühle für ihn nur sehr schwer nachzuvollziehen.