• 4 Sterne,  Fantasy,  Gehört 2016,  Rezensionen

    [Rezension] Die Denkerfürsten – Samantha Shannon

    Rezension, Samantha Shannon, Hörbuch Hamburg

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    Titel: Die Denkerfürsten
    Reihe: The Bone Season; Band 2
    Autorin: Samantha Shannon
    Sprecherin: Laura Marie
    Verlag: Hörbuch Hamburg
    Erscheinungsjahr: 2014
    Format: 3 mp3-CDs
    Länge: 1134 Minuten

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    Paige Mahoney lebt. Doch seit ihrer Flucht zurück nach London ist sie die meistgesuchte Person der Stadt. Sie muss sich wehren. Aber dafür braucht sie Verbündete. Wenn sie es schafft, die geheimen Gruppen der Denkerfürsten im Untergrund zu vereinen, könnte die Rebellion gelingen und das diktatorische System von Scion gestürzt werden. Doch diese Gruppen sind zutiefst verfeindet und denken überhaupt nicht an einen gemeinsamen Aufstand. Als plötzlich die Rephaim in London auftauchen, wird die Zeit knapp. Und wo ist eigentlich der Wächter? Seine Hilfe könnte Paige jetzt dringend gebrauchen. Denn die Jagd auf die Seherin hat begonnen …

    Rezension:

    ACHTUNG; KANN SPOILER ZU BAND 1 ENTHALTEN
    Es hat ewig gedauert, bis nach Band 1 nun auch endlich Band 2 der Reihe „The Bone Season“ als Hörbuch erschienen ist. Wider Erwarten hatte ich dennoch keine Probleme mich wieder in die Geschichte einzufinden. So verwirrend Band 1 zunächst auch war, ist doch erstaunlich viel hängen geblieben.

    Paige ist zurück in London und hier spielt dieser Band dann auch die komplette Zeit. Leider dauert es sehr lange, bis die Geschichte so richtig in Fahrt kommt. Erst nach über der Hälfte der Zeit kommt der Wächter wieder ins Spiel.

    In der ersten Hälfte der Geschichte lernen wir sehr viel über das Syndikat und wie die verschiedenen Gruppen um die Denkerfürsten und Denkerköniginnen arbeiten. Ich muss gestehen, dass mich dieses ausführliche darstellen der Verhältnisse in London ab und zu ein bisschen gelangweilt haben. Beim Hörbuch kann man ja nicht, wie im Buch, mal schnell ein bisschen querlesen. So habe ich das Hörbuch sogar kurz weggelegt und erst ein anderes Buch dazwischen geschoben. Dann war ich allerdings doch neugierig, wie es mit Paige weitergeht, so dass ich es wieder eingelegt habe. Spätestens ab der Ankündigung der Schlacht der Rosen kann man das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen bzw. das Hörbuch nicht mehr abschalten. Die Geschichte wird extrem spannend! Da die Begriffe, wie Rephaim, Traumwelt, etc. aus Band 1 aber bekannt waren, war es in diesem Band sehr viel einfacher, der Geschichte zu folgen.

  • 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2015,  Rezensionen

    [Rezension] Renegade – J. A. Souders

    Rezension, Piper Verlag,

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    Titel: Renegade – Tiefenrausch
    Reihe: Mehrteiler (die weiteren Bände wurden bislang nicht übersetzt)
    Autorin: J. A. Souders
    Verlag: Piper
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 368

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Elysium liegt am Grund des Meeres, abgeschirmt vom Rest der Welt. Dort hat Mutter ein Paradies für all jene Menschen geschaffen, die vor den Kriegen der Oberfläche fliehen konnten. Sie organisiert den Alltag der Bewohner, schützt sie vor Gefahren und regelt sogar die Geburten. Doch dieser Friede wird teuer erkauft – Gefühle sind in Elysium verboten, Berührungen unter Liebenden werden mit dem Tod bestraft. Evie vertraut in dieses System, doch als der Oberflächenbewohner Gavin in ihre Welt eindringt, weckt der junge Mann Zweifel in ihr: Warum plagen sie Erinnerungslücken? Weshalb besteht Mutter auf Evies tägliche Therapie-Sitzungen? Und wieso kann sie sich durch Gavin an Dinge erinnern, die absolut unmöglich sind? Evie erkennt, dass sie Teil eines gewaltigen Plans ist, aus dem es für sie ohne Gavin kein Entrinnen gibt.

    Rezension:

    Nachdem es lange auf meiner Wunschliste stand, habe ich das Buch bei einem Gewinnspiel von Favolas Lesestoff gewonnen. Ich frage mich jetzt, warum es eigentlich so lange auf meiner Wunschliste stand… Ich bin begeistert von dieser tollen Geschichte.

    J. A. Souders hat mit Elysium eine Welt geschaffen, die natürlich anders ist, als die unsere, aber die wohl durchdacht ist. Mir sind keine logischen Ungereimtheiten aufgefallen. Dafür zolle ich schon einmal meinen Respekt. Was wir nach und nach über die Vollstreckerinnen erfahren ist schon extrem gruselig. Da muss man erst einmal drauf kommen.

    Evie hat mich von Beginn der Geschichte an in ihren Bann gezogen. Sie ist die Tochter Elysiums und glaubt zunächst alles, was ihr als Wahrheit präsentiert wird. Die ihr eingepflanzten Leitsätze sind in einer anderen Schriftart geschrieben, so dass man sie gut erkennen kann. Ich glaube aber, dass man diese auch ohne andere Schrift erkannt hätte. Nach und nach merkt Evie immer öfter, dass sie manipuliert wird und fängt an, sich dagegen zu wehren, und kommt so immer mehr zu ihren eigentlichen Gedanken und Gefühlen. Diese Entwicklung geht aber relativ langsam von statten, so dass es glaubwürdig wirkt.

  • 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2015,  Rezensionen

    [Rezension] Elias & Laia: Die Herrschaft der Masken – Sabaa Tahir

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    Titel: Die Herrschaft der Masken
    Reihe: Elias & Laia; Band 1
    Autorin: Sabaa Tahir
    Verlag: one (Bastei Lübbe)
    Erscheinungsjahr: 2015
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 507

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
    Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste …

    Rezension:

    Ein paar Wochen bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, aber als ich ein Buch als Geburtstagsgeschenk kaufen musste, kam ich einfach nicht mehr an Elias und Laia vorbei. Das Buch wanderte in meinen Korb und dann habe ich es auch sehr schnell angefangen und leider auch genauso schnell beendet. Nein, nicht, was ihr denkt. Nicht schnell beendet im Sinne von abgebrochen… Schnell beendet im Sinne von, ich habe bis halb die Nacht durch gelesen, obwohl ich am nächsten Tag arbeiten musste, weil die Geschichte so spannend war.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Elias und von Laia erzählt, so dass wir einen guten Einblick in das Seelenleben beider Figuren bekommen. Die Wege der beiden Protagonisten kreuzen sich zu Beginn  nur sporadisch, aber dann mehr und mehr, wobei sie relativ wenig miteinander interagieren. Wie sollten sie auch? Elias ist in der Ausbildung, eine Maske zu werden. Laia steht genau auf der anderen Seite des Systems. Sie gehört zu der unterdrückten Bevölkerungsgruppe.  Sie stehen auf völlig unterschiedlichen Seiten des Regimes. Glauben sie zumindest voneinander…

  • 5 Sterne,  Fantasy,  Gelesen 2014,  Rezensionen

    [Rezension] Zirkusmagie – Hannah Siebern

    Carlsen Impress Verlag, Rezension, Hannah Siebern

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    Titel: Zirkusmagie (2017 neu erschienen als „Seiltanz zwischen den Welten)
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Hannah Siebern
    Verlag: Carlsen Impress
    Erscheinungsjahr: 2014
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 326

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Die siebzehnjährige Jekaterina führt ein Doppelleben. Während sie im Winter als ganz normale Schülerin bei ihrer Großmutter lebt, reist sie im Sommer mit ihren Eltern quer durch Europa, versorgt exotische Tiere und lässt sich mit Messern bewerfen. Denn Jekaterina ist ein Zirkuskind. Für sie ist das Ungewöhnliche völlig normal. Doch als sie in Dublin dem gutaussehenden, aber auffällig altmodischen Ewan begegnet, scheint ihre Welt plötzlich Kopf zu stehen. Irgendetwas stimmt mit diesem Jungen nicht und irgendwie scheint seine Lebensgeschichte mit der ihren eng verbunden zu sein…

    Rezension:

    Dieses Buch gehört zu den Büchern, die mich von der ersten Seite an gefangen nehmen konnten und bis zur letzten Seite nicht losgelassen haben. Es gab nicht eine Seite, bei der mir irgendwie langweilig war, bei der die Spannung abflaute oder mich irgendetwas störte. Diese Geschichte ist einfach magisch!

    Die meiste Zeit spielt das Buch nicht in Deutschland, sondern in Dublin beim Zirkus. Jekaterina ist ein ganz großartiger Mensch. Sie liebt ihren kleinen Bruder Danilo und ersetzt ihm die Mutter. Ihre eigene Mutter, Dora, scheint mir eher etwas lieblos. Jekatarina empfand ich, trotz ihrer Schwächen, als sehr stark. Ihre ersten Zusammentreffen mit Ewan waren einfach göttlich. Der Leser wusste natürlich sehr schnell worauf es hinauslaufen würde, aber Jekatarina tat sich mit dem Begreifen etwas schwerer. Nachdem sie aber wusste, wer oder was Ewan ist, fand ich, dass sie sich ziemlich schnell damit abgefunden hatte. Insgesamt muss ich gestehen, dass ich sie sehr bewundert habe. Sie erlebte ein Abenteuer nach dem anderen und sie lief nicht schreiend davon. Ich glaub, ich wäre an ihrer Stelle gestorben vor Angst.

    Ewan gefiel mir ebenso gut. Er schafft es relativ schnell, sich an die heutigen Gegebenheiten anzupassen. Neben seiner Bereitschaft, sich zu verändern, ist er vor allem ein treuer Beschützer und gibt alles, um Jekaterina und ihre Familie zu schützen.

    Dani ist ein äußerst aufgeweckter kleiner Junge, den ich schon auf den ersten Seiten total ins Herz geschlossen hatte.

    Dimitri war die Figur, die neben den beiden Hauptfiguren, Jekatarina und Ewan, die größte Rolle eingenommen hat. Auch Dimitri hatte ich nach wenigen Zeilen ins Herz geschlossen. Er ist einfach großartig. Hilfsbereit, liebenswert, ein toller junger Mann.

    Ganz extrem sympathische Nebencharaktere sind übrigens auch Scott und Rosa. Ein bisschen durchgeknallt, aber auch diese beiden äußerst lebenswert. Aber, lest selbst von den beiden.

    Das war insgesamt sowieso etwas, was mich an diesem Buch ganz besonders fasziniert hat. So richtig durch und durch böse Charaktere gab es nicht. An fast jedem fand man irgendwie eine liebenswerte Seite oder verstand zumindest, warum sie das taten, was sie eben getan haben. Ich habe mich in dieser Geschichte also sogar in die Bösen ein kleines bisschen verliebt.

    Für mich war „Zirkusmagie“ das erste Buch von Hannah Siebern und in meinen Augen ist der Schreibstil der Autorin ist einfach nur wunderschön. Ich hatte sofort das Gefühl mitten in der Geschichte zu stehen und diese gemeinsam mit den Figuren zu erleben. Sie schreibt sehr bildhaft, so dass ich mir die Atmosphäre im Zirkus und auch in der Geisterwelt gut vorstellen konnte. Ich hoffe, dass mich nie jemand so mit meinen Ängsten konfrontiert, wie es Jekatarina erleben musste. Horror!

    Die Geisterwelt an sich fand ich sehr gut ausgearbeitet. Hannah Siebern hat sich viele Gedanken darüber gemacht, was es bedeutet, einen Geist zu berühren, wann und warum er sichtbar wird und wie die Geister sich ihre Energie erhalten. Dies alles erschien mir gut durchdacht und nachvollziehbar.

    Alles in allem hat mich „Zirkusmagie“ wunderbar unterhalten, an die Geschichte gefesselt und war einfach eine magische Geschichte. Von mir gibt es verdiente 5 Federn.

    Weitere Rezensionen findet ihr bei:
    Libriovision – 4,5 Sterne

  • 4 Sterne,  Fantasy,  Gehört 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Die Träumerin – Samantha Shannon

    Rezension, Hörbuch Hamburg Verlag, Samantha Shannon

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    Titel: Die Träumerin
    Reihe: The Bone Season; Band 1
    Autorin: Samantha Shannon
    Sprecherin: Laura Marie
    Verlag: Osterwold Audio (Hörbuch Hamburg)
    Erscheinungsjahr: 2013
    Format: 8 Cds
    Länge: 583 Minuten

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    Sie ist stark, sie ist schnell und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet wird und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Warden trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen …

    Rezension:

    Ich war extrem positiv überrascht, dass hier mal etwas wirklich Neues geschaffen wurde. Die Geschichte ist spannend, sie hat mich gefesselt und sie ist viel weniger Liebesgeschichte, als der Klappentext mich hat vermuten lassen. Die Geschichte ist meiner Ansicht nach eher Abenteuerroman, als Liebesgeschichte, einfach gut durchdachte Fantasy mit ausreichend Action um wirklich spannend zu sein, aber auch genug Momenten, um wieder zur Ruhe zu kommen.

    Die Sprecherin, Laura Maire, liest einfach wunderbar. Sie gibt den verschiedenen Figuren verschiedene Stimmlagen, so dass man immer sofort weiß, wer gerade redet. Sie schafft es, mit ihrer Stimme an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Ich bin wirklich begeistert.

    Paige ist eine Kämpfernatur. Sie hat Biss, sie lässt sich nicht unterkriegen und sie setzt sich für andere ein. Am Meisten hat mir imponiert, dass sie sich vorbehaltslos für die Schwächeren eingesetzt hat, egal ob ihr dies geschadet hat oder sie sogar Schmerzen deswegen erleiden musste. Aber auch ihre flotten Sprüche gegenüber ihrem Wächter Arcturus haben mich wirklich zum lachen gebracht. Sie nimmt einfach kein Blatt vor den Mund, egal, ob ihr der Blutsgefährte der Herrscherin gegenüber steht.

  • 1 Stern,  Fantasy,  Gelesen 2012,  Rezensionen

    [Rezension] Aoife – Anja Ollmert

    Anja Ollmert, Rezension, AAVAA Verlag,

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    Titel: Aoife
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Anja Ollmert
    Verlag: AAVAA
    Erscheinungsjahr: 2012
    Einband: Taschenbuch
    Seiten: 207

    Meine Wertung: 1 Feder

    Klappentext:

    Aoife, eine junge Irin, steht als Mitbegründerin einer Werbeagentur mit beiden Beinen fest im Leben. Ihr Interesse gilt den Geschichten der Tuatha de Daanan und anderen Sagen und Mythen der alten Kelten. Ein von der Großmutter geerbtes Buch fesselt sie besonders. In der Samhainnacht wird sie bei der Lektüre auf unerklärliche Weise in die Geschehnisse des Buches gesogen. Sie trifft dort am Samhainfeuer auf Cúchulainn, den bewundernswerten Helden der keltischen Mythologie.

    Rezension:

    Auch wenn das Buch in Irland spielt und ich verstehen kann, dass man einen „Original“namen verwenden möchte bin ich leider über Aoife immer und immer wieder gestolpert. Die Autorin erklärt zwar gleich auf der zweiten Seite wie der Name ausgesprochen wird, aber ich konnte das geschriebene Wort mit dem wie es gesprochen wird nicht übereinander bringen. Im Kopf stolperte ich beim lesen immer wieder über den Namen und bin irgendwann dazu übergegangen ihn einfach so auszusprechen wie er geschrieben wird. Ab da ging es besser.

    Dann gab es Ungereimtheiten, die mich sehr gestört haben. Aoife wird durch ein Buch in die Zeit von Cúchulainn gezogen, also ins erste Jahrhundert vor Christi gezogen. Für Aoife nach einem klitzekleinen Schock gar kein Problem. Sie nimmt es sofort so hin. Das mag ja noch gerade angehen. Aber nachdem Cúchulainn ihr abends noch erzählt, dass sie entweder eine Hexe oder verrückt ist, führt er am nächsten Morgen, also geschätzt maximal 12 Stunden später, völlig nüchtern folgenden Dialog mit Aoife:
    „Glauben Sie an Wiedergeburt?“ kam es vorsichtig von Aoife.
    „Wieso fragt ihr?“
    „Ich kannte einen Mann, der Ihnen sehr ähnlich war, aber er ist jetzt tot!“
    Cúchulainn reagierte erstaunt:
    „Wenn Ihr sagt, dass Ihr den Mann in Eurer Zeit gekannt habt, könnte er doch von mir abstammen! […]“
    Ähm…. ja, schon klar… alles gar kein Problem mehr mit der Frau aus der Zukunft. Für mich völlig unglaubwürdig…