• 4 Sterne,  Gelesen 2020,  Kinderbücher,  Rezensionen

    [Rezension] Das Rätsel von Ainsley Castle – Holly-Jane Rahlens

    Rezension, Holly-Jane Rahlens, Rowohlt Verlag, Cover

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    Titel: Das Rätsel von Ainsley Castle
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Holly-Jane Rahlens
    Verlag: rororo Rotfuchs (Rowohlt Verlag)
    Erscheinungsjahr: 2020
    Einband: Hardcover, ebook
    Seitenanzahl: 320

    Meine Wertung: 4 Federn

    Klappentext:

    Lizzy wohnt seit Neuestem mit ihrem Vater und dessen neuer Frau an der schottischen Küste im Hotel Ainsley Castle. Die neue Situation behagt Lizzy ganz und gar nicht, denn ihre Stiefmutter ist ein echter Drachen. Außerdem hat Lizzy immer öfter das Gefühl, als hätte sie Erinnerungslücken oder seltsame Schwindelanfälle. Dann erhält sie auf einmal unheimliche E-Mails: Jemand scheint ganz genau zu wissen, wie es Lizzy geht, was sie tut und – was sie denkt! Wer ist diese Person? Als dann noch plötzlich ein Mädchen namens Betty auftaucht, die Lizzy bis aufs Haar gleicht, ist klar, dass irgendetwas ganz und gar nicht normal ist. Gemeinsam mit ihrem neuen Freund Mack versuchen die Mädchen, hinter das Rätsel von Ainsley Castle zu kommen.

    Rezension:

    Mit „Das Rätsel von Ainsley Castle“ legt Holly-Jane Rahlens erneut ein Buch für ältere Kinder vor. Das Buch wird ab 11 Jahren empfohlen und ich denke, dass dies passend ist. Empfehlen kann ich das Buch aber auch für Jugendliche, denn die Story muss man schon durchschauen, um sie zu verstehen, was für jüngere Kinder nicht ganz einfach sein dürfte.

    Hauptfiguren sind Elizabeth (Lizzy) und Mack, wobei die Geschichte in der Ich-Perspektive von Lizzy erzählt wird. Lizzy lernt Mack kennen, als sie sich hilfesuchend an ihn wendet, da sie unheimliche eMails bekommt, die sie sich nicht erklären kann. Schnell stellen die beiden Kinder fest, dass sie sich sympathisch sind und beginnen gemeinsam das Rätsel zu lösen. Zum Rätsel kann ich euch hier nicht mehr erzählen, ohne zu spoilern, aber ich fand die Idee wirklich sehr gut. Lernt  E. L. Northlander kennen und bildet euch selbst ein Urteil.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2019,  Kinderbücher,  Rezensionen,  Weihnachtsbücher

    [Rezension] Himmeldonnerglöckchen: Hopsis Abenteuer in der Weihnachtswerkstatt – Jasmin Zipperling

    Rezension, Himmeldonnerglöckchen, Jasmin Zipperling, Cover

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    Titel: Himmeldonnerglöckchen
    Reihe: Hopsis Abenteuer in der Weihnachtswerkstatt; Band 1
    Autorin: Jasmin Zipperling
    Illustrationen: Esther Wagner
    Verlag: ohne
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 75

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext zu „Himmeldonnerglöckchen“:

    Als angehende Osterhäsin soll Hopsi stillsitzen, die Löffel spitzen und aufpassen. Aber Hopsi schmatzt, wenn sie aufgeregt ist und schlägt viel lieber Purzelbäume.

    Aus Versehen landet sie mit dem frechen Wichtel Michi in der Weihnachtswerkstatt. Das ist ein zauberhafter Ort, an dem man den Christbaumschmuck in der Luft fangen muss, Nüsse auf einer Wippe hackt und wo man jede Menge Spaß haben kann.

    Schnell fragt sich Hopsi: Himmeldonnerglöckchen! Was spricht dagegen, keine Oster- sondern eine Weihnachtshäsin zu sein?

    Rezension:

    Hopsi ist eine ganz bezaubernde Häsin, die man von der ersten Seite an ins Herz schließen muss. Ich konnte mir die vor Aufregung schmatzende Hopsi total gut vorstellen. Wir begleiten Hopsi durch die Weihnachtwerkstatt und erfahren so, was in der Werkstatt vor Weihnachten noch alles vorbereitet werden muss. Aber nicht nur Positives trägt sich in der Weihnachtswerkstatt zu, denn es gibt einen bösen Keksdieb, den es zu überführen gilt. Und auch hier „versteckt“ Jasmin Zipperling eine wundervolle Botschaft, als der Keksdieb letzten Endes überführt wird.

    Aber auch Michi, den Weihnachtswichtel mit dem frechen Mundwerk hatte ich schnell ins Herz geschlossen. Im Gegensatz zu Hopsis Schulkameraden hat Michi das Herz am rechten Fleck. Er nimmt Hopsi mit in die Weihnachtswerkstatt und zeigt ihr, dass das Leben nicht nur ernst, sondern sehr lustig ist. Die Weihnachtswichtel und Engel haben mir total gut gefallen. Alle sind sehr sympathisch und geben Hopsi, das Gefühl, genau richtig zu sein, wie sie ist. Allen voran Angelina in der Keksbäckerei. Aber auch in der Schreinerei und der Glasbläserei wird Hopsi herzlich aufgenommen.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2019,  Kinderbücher,  Rezensionen,  Weihnachtsbücher

    [Rezension] Häschenschule (5): Winter in der Häschenschule

    Cover, Häschenschule, Rezension, Thienemann-Esslinger Verlag, Albert Sixtus, Julia Walther

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    Titel: Winter in der Häschenschule
    Reihe: Häschenschule; Band 5
    Verse: Albert Sixtus
    Bilder: Julia Walther
    Verlag: Esslinger
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Gebunden mit Halbleinen
    Seitenanzahl: 40

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Der Hasenlehrer läutet die lang ersehnten Winterferien ein. So heißt es jetzt endlich für die Hasenkinder „Ranzen ab!“ und die Skier angeschnallt. Auch die Vorbereitungen für Weihnachten stehen an, es gibt noch viel zu tun für Hasenhans und Hasengretchen …

    Rezension:

    Als ich hörte, dass der Esslinger Verlag einen neuen Band der Häschenschule herausbringt, konnte ich natürlich nicht widerstehen. Die Häschenschule gehört seit meiner Kindheit zu den Büchern, die mein Regal niemals wieder verlassen werden. Was habe ich dieses Buch geliebt!

    Der Text zu „Winter in der Häschenschule“ wurde 1999 im Sixtus-Archiv entdeckt und nun endlich hat der Thienemann-Esslinger Verlag eine Illustratorin gefunden, die vom Stil her zu diesem Kinderbuch passt. Ich finde, dass der Verlag mit Julia Walther wirklich einen Glücksgriff getan hat. Die Häschen kommen zwar ein bisschen moderner, der Zeit angepasst, daher, dennoch schafft sie es, den Charme der Häschenschule zu bewahren.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2019,  Kinderbücher,  Rezensionen

    [Rezension] Lizenz zum Zaubern – Kaye Umansky

    Rezension, Cover, Kaye Umansky, Elsa Hexenlehrling, arsEdition

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    Titel: Lizenz zum Zaubern
    Reihe: Elsa, Hexenlehrling; Band 2
    Autorin: Kaye Umansky
    Illustrator: Ashley King
    Verlag: arsEdition
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 199

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Wo Hexe Magenta auftaucht, herrscht Chaos. Nun steckt sie in ernsthaften Schwierigkeiten: Sie hat es nicht geschafft, alle Bestellungen ihres Zaubereiversands zu bearbeiten. Die Beschwerden häufen sich, und ihre Lizenz zum Zaubern ist in Gefahr. Logisch, dass Elsa ihrer Hexenfreundin hilft. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg zum Zauberer-Bazar, um die fehlenden Zutaten für die Zaubertränke zu kaufen. Allerdings weicht ihnen ein ungebetener Begleiter nicht von der Seite: Ein schlechtgelaunter Dschinn, der jeden beleidigt, der ihm über den Weg läuft. Und damit fängt das Abenteuer erst richtig an!

    Rezension:

    Band 1 um Elsa (Rezension: Eine Woche voller Magie) hat mir ja schon sehr zugesagt, so habe ich mich auf den zweiten Band dieser Kinderbuchreihe sehr gefreut. Auch der zweite Band um Elsa konnte mich wieder verzaubern. Der kleine Hexenlehrling, Elsa, kehrt zu der etwas mißmutigen Magenta Zack zurück und erlebt dort wieder spannende Abenteuer.

    Elsa ist es in ihrem Zuhause fast schon ein bisschen langweilig geworden, nun da sie in die Welt der Magie hinein geschnuppert hat. Da kommt ihr der Hilferuf von Magenta Zack gerade zur richtigen Zeit. Im Turm  angekommen trifft sie zunächst gute alte Freunde, wie Corbett den Raben, Sylphine die gerne eine Waldelfe wäre und Jakob, den Briefträger.  Natürlich darf auch Nervensäge, der Hund, nicht fehlen.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2019,  Kinderbücher,  Rezensionen

    [Rezension] Cool in 10 Tagen – Katja Reider

    Rezension, rowohlt rotfuchs, Katja Reider,

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    Titel: Cool in 10 Tagen
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Katja Reider
    Illustratorin: Anke Kuhl
    Verlag: rowohlt rotfuchs
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 172

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Eigentlich könnte sich die schüchterne Juli wirklich Besseres vorstellen, als sich um den neu zugezogenen Nachbarsjungen August zu kümmern. Aber Julis Mutter verdonnert sie einfach dazu – als Coach und Unternehmensberaterin weiß sie schließlich, wo es langgeht! Herausforderungen angehen, die eigenen Grenzen ausloten und so was. Tja – genau die Dinge, die Juli und August schwerfallen. Aber vielleicht lässt sich das ja ändern? Mit Hilfe von Mamas Job-Broschüren basteln sich die zwei einen straffen Erfolgsplan: Cool werden in 10 Tagen! So schwer kann das ja nicht sein – oder doch?

    Rezension:

    Der Schreibstil ist einfach gehalten, eines Kinderbuches ab 10 Jahren total angemessen. Die Kiddies, Juli und Gus sind eigentlich schon von Anfang an sehr cool und ihre Sprache ist ansprechend und mitreißend. Ich denke, dass Kinder die beiden Figuren sofort ins Herz schließen werden.

    Juli ist echt ein tolles Mädchen. Sie stellt sich den Aufgaben, die sie und Gus sich abwechseln auferlegen. Dabei beweist sie jede Menge Mut, aber auch zeigt auch, dass nicht jede Aktion so endet, wie sie es zunächst geplant hatte. Für mich machte die Autorin aber auch deutlich, dass dies gar nicht schlimm ist. Manchmal erwächst zwar aus einer Aktion nicht das, was man sich erhofft hatte, aber es geschehen andere tolle Dinge. Man muss sich eben „nur“ trauen. Da kann Juli anderen Kindern definitiv ein Vorbild sein.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2019,  Kinderbücher,  Rezensionen

    [Rezension] Kinder mit Stern – Martine Letterie

    Rezension, Carlsen Verlag, Martine Letterie

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    Titel: Kinder mit Stern
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Martine Letterie
    Illustratorin: Julie Völk
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 126

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Rosa liebt den Zoo. Die Giraffen mit ihrem weichen Fell und den schönen Augen mag sie besonders gern. Und Jules will eigentlich bloß mit der Straßenbahn zu seinem besten Freund fahren, so wie immer.
    Doch auf einmal dürfen sie das nicht mehr. Denn es ist 1940 und nach dem Überfall der Deutschen auf die Niederlande wird das Leben jüdischer Kinder und ihrer Familien von Tag zu Tag schwieriger. Aber Rosa und Jules, Klaartje, Leo, Ruth und Bennie, von denen in diesem Buch erzählt wird, erleben nicht nur Schrecken und Leid, sondern trotz allem auch Momente voller Glück und Zusammenhalt.

    Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen.

    Rezension:

    Dieses Buch wurde von der Autorin Martine Letterie in Zusammenarbeit mit dem Erinnerungszentrum Westerbork in den Niederlanden geschrieben. Im Nachwort berichtet die Autorin, dass im Lager Westerbrok auch sehr kleine Kinder lebten und genau deren Geschichte erzählt sie hier. Alles, was man in diesem Buch liest beruht auf wahren Geschichten und  genau das macht das Buch noch berührender.

    Sehr gefallen hat mir, dass Martine Letterie hier ein Werk für jüngere Kinder geschaffen hat. Sie beschört die Welt und das Leben der Kinder zu Beginn und während des zweiten Weltkrieges herauf, ohne in die brutalen Details zu gehen. Wir begleiten Bennie, Klaartje, Rosa, Jules und Leo auf ihrem Weg aus dem alltäglichen Leben in ihrem jeweiligen Zuhause in das Lager Westerbork und auch von dort wieder zurück in den Frieden. Das Buch ist in diese drei Teile aufgeteilt, „So fing es an“, „Im Lager“ und „Frieden“.