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[Rezension] Es wird keine Helden geben – Anna Seidl

Geposted am 18. Januar 2014 um 12:42

Anna Seidl, Rezension, Oetinger Verlag

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Titel: Es wird keine Helden geben
Reihe:  Einzelband
Autorin: Anna Seidl
Verlag: Oetinger
Erscheinungsjahr: 2014
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 252

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt – aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?

Rezension:

Ich bin ein bisschen hin und her gerissen von diesem Buch.

Einerseits war ich in der ersten Hälfte des Buches beeindruckt, mit welcher Intensität eine so junge Autorin ein solches Ereignis und die Gefühle und Gedanken ihrer Protagonistin Miriam beschreibt. Andererseits, und das mag auch dem Alter der Autorin geschuldet sein, handeln die Erwachsenen in diesem Buch nicht wirklich logisch für mich.

Welche Eltern würden ihr Kind tagelang in ihrem Zimmer lassen, wenn dieses sich weigert zu essen? Ich hätte meine Tochter nicht tagelang dort machen lassen, was sie will, sondern in ein Krankenhaus eingewiesen, wenn sie sich so verhalten hätte. Miriam erhält meiner Ansicht nach viel zu wenig Unterstützung durch ihre Eltern. Gut, einerseits verweigert sie sich natürlich auch jeglichen Versuchen, auf sie einzugehen, andererseits halte ich das für normal nach einem solchen Erlebnis und denke, dass die Erwachsenen hier die Aufgabe haben hartnäckiger und durchsetzungsfähiger zu sein.

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[Rezension] Sterne über Tauranga – Anne Laureen

Geposted am 6. Januar 2014 um 15:08

Anne Laureen, Rezension, Bastei Lübbe Verlag

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Titel: Sterne über Tauranga
Reihe: Einzelband
Autorin: Anne Laureen
Verlag: Bstei Lübbe
Erscheinungsjahr: 2010
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 414

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Zum Missfallen ihrer Eltern bemüht die junge Ricarda Bensdorf sich um eine Anstellung als Ärztin  in der Berliner Charité. Aber im Jahr 1893 sind Medizinerinnen in Preußen noch unvorstellbar. Als die Eltern sie zu einer Ehe drängen, beschließt Ricarda, nach Neuseeland auszuwandern, da Frauen dort mehr Rechte besitzen. Heimlich tritt sie die gefährliche Reise an, nicht ahnend, dass sie auch am anderen Ende der Welt auf große Widerstände stoßen wird. Ohne die Hilfe eines mutigen Farmers und die Künste einer Maori-Heilerin wäre sie rettungslos verloren …

Rezension:

Im ersten Teil wird die Geschichte erzählt, wie Ricarda aus Zürich als promovierte Ärztin zurück ins Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts kommt. Ihr Vater, der sie dabei unterstützt hat, zu studieren, ist plötzlich wie verwandelt und verbietet ihr, sich als Ärztin zu bewerben. Er will sie verheiraten, so wie es sich für eine Tochter aus gutem Hause gehört.

Ricardas Vater, Heinrich Bensdorf, konnte ich am wenigsten verstehen. Zuerst scheint er sehr viel aufgeschlossener als Männer seiner Generation und lässt Ricarda studieren. Als sie ihr Wissen aber nutzen will, da zeigt er nicht mal mehr das kleinste Fünkchen Verständnis. Für mich war dieser krasse Wandel nicht nachvollziehbar.

Ricarda ist eine starke junge Frau. Sie setzt sich für das ein, was ihr Lebenstraum ist, obwohl das für Töchter aus ihren Kreisen durchaus nicht das ist, was die Gesellschaft für die vorgesehen hat. Sie hat den Mut, auszusprechen, was ihr durch den Kopf geht, bleibt dabei aber authentisch, wenn sie z. B. leicht hysterisch wird, als sie einem jungen Arzt vor den Kopf knallt, dass sie mehr kann, als Hausfrau und Mutter sein. So stellt man sich eine junge Frau des 19. Jahrhunderts vor, dass es ihr eben doch nicht so leicht fällt gegen den herrschenden Gesellschaftsstil aufzubegehren und dabei ruhig und gelassen zu bleiben. Ihren Schritt, nach Neuseeland zu gehen, fand ich wahnsinnig mutig.

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[Rezension] Plötzlich verliebt – Petra Röder

Geposted am 30. November 2013 um 20:24

Rezension, Petra Röder

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Titel: Plötzlich verliebt
Reihe: Megan Backerville; Band 1
Autorin: Petra Röder
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 266

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Megan Bakerville ist 29 und lebt in New York. Eigentlich hat sie alles, was man braucht: einen Job, eine Beziehung und Molly, ihre beste Freundin. Doch ihre heile Welt bricht zusammen, als sie herausfindet, dass ihr Freund fremd geht. Höchste Zeit für einen Neuanfang. Da kommt das Job-Angebot aus London gerade recht. Sie nimmt es an, trifft dort Sebastian und ihr ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt.

Rezension:

Wieder ein kleines Meisterwerk aus der Feder von Petra Röder. “Plötzlich verliebt” liest sich absolut flüssig und die Hauptpersonen, Megan, Molly und auch Sebastian wachsen einem schnell ans Herz. Natürlich gibt es auch den fiesen Ex-Freund, Ryan, den ich wirklich gehasst habe und die gemeine Kollegin Anabell, die auch nicht wirklich zum lieb haben war.

Der Schreibstil hat mich sofort wieder in die Welt von Megan entführt und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Ein ums andere Mal musste ich laut lachen. Molly war aber auch herrlich, als sie versucht hat Megan zu schützen und sich beim ungebetenen Besucher auf dem Rücken festgeklammert hat. Oder ziemlich zu Beginn. Das Bewerbungsschreiben, das Megan für die Stelle in London abgeschickt hat. Herrlich!!

Die Liebesgeschichte geht ans Herz und ich muss jetzt wissen, wie es mit Megan in “Plötzlich verlobt” weitergeht. Deswegen kann ich an dieser Stelle auch gar nicht mehr sagen, als 5 Federn von mir und ich bin dann mal weg, nämlich bei Megan in London um zu sehen, wie es weitergeht 😉

Weitere Rezensionen findet ihr bei:
Meine kleine Welt
Schlüsselreiz – 4 Sterne

[Rezension] Die Träumerin – Samantha Shannon

Geposted am 27. November 2013 um 19:29

Rezension, Hörbuch Hamburg Verlag, Samantha Shannon

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Titel: Die Träumerin
Reihe: The Bone Season; Band 1
Autorin: Samantha Shannon
Sprecherin: Laura Marie
Verlag: Osterwold Audio (Hörbuch Hamburg)
Erscheinungsjahr: 2013
Format: 8 Cds
Länge: 583 Minuten

Meine Wertung: 4 Federn

Klappentext:

Sie ist stark, sie ist schnell und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet wird und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Warden trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen …

Rezension:

Ich war extrem positiv überrascht, dass hier mal etwas wirklich Neues geschaffen wurde. Die Geschichte ist spannend, sie hat mich gefesselt und sie ist viel weniger Liebesgeschichte, als der Klappentext mich hat vermuten lassen. Die Geschichte ist meiner Ansicht nach eher Abenteuerroman, als Liebesgeschichte, einfach gut durchdachte Fantasy mit ausreichend Action um wirklich spannend zu sein, aber auch genug Momenten, um wieder zur Ruhe zu kommen.

Die Sprecherin, Laura Maire, liest einfach wunderbar. Sie gibt den verschiedenen Figuren verschiedene Stimmlagen, so dass man immer sofort weiß, wer gerade redet. Sie schafft es, mit ihrer Stimme an den richtigen Stellen Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Ich bin wirklich begeistert.

Paige ist eine Kämpfernatur. Sie hat Biss, sie lässt sich nicht unterkriegen und sie setzt sich für andere ein. Am Meisten hat mir imponiert, dass sie sich vorbehaltslos für die Schwächeren eingesetzt hat, egal ob ihr dies geschadet hat oder sie sogar Schmerzen deswegen erleiden musste. Aber auch ihre flotten Sprüche gegenüber ihrem Wächter Arcturus haben mich wirklich zum lachen gebracht. Sie nimmt einfach kein Blatt vor den Mund, egal, ob ihr der Blutsgefährte der Herrscherin gegenüber steht.

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[Rezension] Stella Menzel und der goldene Faden – Holly-Jane Rahlens

Geposted am 2. Oktober 2013 um 19:04

Holly-Jane Rahlens, Rezension, Rotfuchs, Rowohlt Verlag

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Titel: Stella Menzel und der goldene Faden
Reihe: Einzelband
Autorin: Holly-Jane Rahlens
Verlag: Rowohlt Rotfuchs
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 155

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Stella liebt ihre Decke aus blauem Seidensatin, die sie von ihrer Ururgroßmutter geerbt hat – eine Decke, übersät mit Sternen und Schneeflocken aus Silberbrokat und mit einem goldenen Faden eingefasst. Auf jeden, der ihn besitzt, übt dieser Stoff eine magische Wirkung aus – denn seine Falten bergen die Kraft, die Geschichten seiner Besitzerinnen einzufangen: wundersame Geschichten vom alten Russland, vom Berlin der 20er Jahre, von der Flucht der jüdischen Familie nach New York und einem Neuanfang in Berlin. Dieses Erbstück begleitet Stella von der Wiege bis zum ersten Kuss. Und während der Stoff sich im Laufe der Zeit verwandelt und immer kleiner wird, wird auch Stella schließlich ein Teil seiner Geschichte.

Rezension:

Ihr wisst ja, ich sage nicht oft etwas über das Cover oder das Buch an sich, aber hier bin ich geradezu gezwungen das zu tun. Das Buch ist wunderschön. Das Cover ist stimmig und das Hardcover mit dem Leinenbuchrücken und dem goldenen Lesebändchen unterstreichen ganz toll die Stimmung des Buches. Es passt einfach rundherum alles zusammen.

So, nun zum Inhalt. Ich bin verliebt in Josephine. Eine tolle Großmutter, die trotz der Widerstände von Stellas Mama Isabel “Aus Nichts kann man nichts machen!” immer wieder das Erbstück aus blauem Seidensatin zu anderen Formen näht, damit es weiter Verwendung finden kann. Und Josephine erzählt eine Geschichte. Die Geschichte dieses Erbstücks, welches seit Beginn an mit der Familie verbunden ist. Isabel hat mich dann am Ende extrem überrascht und ich muss gestehen, dass die Tränchen nicht weit weg waren. Was für eine Sinneswandlung. Wie schön *schmelz*

Und ich bin neidisch. Neidisch auf Stella, die ein solch tolles Erbstück ihr Eigen nennen darf. Wer hätte so etwas nicht gerne? Ein Stück, welches durch die Familie weitergereicht wird, und welches man später vielleicht auch den eigenen Kindern vermachen kann. Ich hätte so etwas auf jeden Fall auch gerne.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich locker lesen, aber auch vorlesen. Ich habe zwar keine Kinder, denke aber schon, dass das Buch kindgerecht geschrieben ist. Erwachsene verzaubert die Geschichte auf jeden Fall.

Die Zeichnungen sind wundervoll. Stella ist traumhaft schön und der junge Musiker auf S. 116, an wen erinnert er euch? Also mich an Bill Kaulitz von Tokio Hotel. 😉

Ein wunderbares Buch mit einer berührenden Geschichte über ein Mädchen, ein Erbstück und eine Familie. Das Buch bekommt bei mir im Regal einen Ehrenplatz und 5 Federn.

[Rezension] Sternenstaub – Kim Winter

Geposted am 5. September 2013 um 18:18

Rezension, Kim Winter, Planet!

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Titel: Sternenstaub
Reihe: Sternen-Trilogie; Band 3
Autorin: Kim Winter
Verlag: Planet! (Thienemann-Esslinger)
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 582

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Gibt es eine größere Macht als die Liebe? Er ist da! Der Tag, an dem Iason und Mia ihre Verbindung mit der loduunischen Zeremonie öffentlich bekannt geben wollen. Doch das Fest wird zum Ziel eines hinterhältigen Angriffs, für den nur Lokondra verantwortlich sein kann. Und er wird nicht eher ruhen, bis Mia sich ihm ausliefert. Aber was verbindet Iasons große Liebe mit dem Tyrannen, der sein Volk vernichten will? Um sich Lokondra ein für alle Mal zu stellen, fliegt Iason nach Loduun und steht plötzlich vor einer Aufgabe, die ihm gerade als Wächter unmöglich erscheint: Er darf Mia nicht beschützen …

Rezension:

Eigentlich dachte ich ja, dass es nicht mehr besser werden kann, aber es kann doch. Mit Sternenstaub legt Kim Winter nochmal ordentlich einen drauf und für mich ist dieser Band der stärkste Band der Trilogie. Ich habe von der ersten bis zur letzten Seiten mitgefiebert, mich gefreut, gelitten, geweint und manchmal vor Spannung oder auch vor Rührung den Atem angehalten. Ich bin normalerweise nicht so der Fan von Reihen, aber hier fiel es mir so schwer Iason, Finn, Mia, Tony und sogar Skyto loszulassen, dass ich doch vielleicht ein kleines bisschen wünschte, es wäre eine Reihe. Aber, nun gut… alles Gute hat auch mal ein Ende, so auch die Sternentrilogie mit diesem Band.

Mia hat sich zu einer echten Persönlichkeit entwickelt. Sie ist einerseits immer noch unsere tollpatschige, emotionsgeladene Mia, die nie tut, was man ihr sagt, sondern immer ihren eigenen Kopf durchsetzt. Aber, sie beweist in diesem Band sehr viel Mut, Stärke und Kraft, auch wenn es ihr mal als einmal sehr schwer fällt.

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