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[Nostalgie] Janna von KeJas-Blogbuch erinnert sich…

Geposted am 12. April 2017 um 14:05

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Nostalgie

mit Janna  von KeJas-Blogbuch.

Im Februar war bereits ihre Mitbloggerin  Kerstin bei mir zu Gast. Wie ich aus sicherer Quelle weiß, muss auch Kerstin bis zur Veröffentlichung dieses Beitrages warten, um zu erfahren, welches Buch Janna uns heute mitbringt.

Legen wir schnell los mit Jannas liebstem Kinderbuch. Oder… sagen wir besser mit ihren liebsten Büchern. Janna hat sich „ganz frech“ (Zitat) nicht auf ein Buch festgelegt. Lassen wir es ihr diesmal nochmal durchgehen 😉

• Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Da gibt es mehr als eines & somit nehme ich mir mal frech heraus, diese auch zu benennen:
~ Die Bücher von Otfried Preussler („Der kleine Wassermann“ | „Die kleine Hexe“ | „Das kleine Schlossgespenst
~ Die Wiplala-Reihe (2 Bücher) von Annie M. G. Schmidt
~ Die Geschichte „Prinzessin Kirschblüte“ von Ingrid Uebe aus dem Buch „Das große Leselöwen-Geschichtenbuch“

Worum ging es in diesem Buch?

Ich denke zum Wassermann & Co. muss ich nicht sehr viel schreiben, das sind ja wirklich Kinderbuch-Klassiker und fast jedem bekannt.
In der Wiplala-Reihe geht es um einen kleinen Mann, welcher sich bei einer Familie einnistet. Da er nicht gut tinkeln (zaubern) kann, darf er nicht mehr bei seinen Leuten sein & stellt ab sofort das Leben der Familie Blum auf den Kopf!
Die Prinzessin Kirschblüte soll sich für einen Ball hübsch machen & gibt sich mit nichts zufrieden. Das einzige Verbot als Accessoire sind die Kirschblüten aus dem Garten! Eine kleine Kurzgeschichte ohne ‚Happy End‘.

Warum hast du es geliebt?

„Prinzessin Kirschblüte“ hat meine Oma mir bei jedem Besuch vorgelesen, ob ich nur für kurze Zeit da war oder über Nacht! Somit erinnert mich diese Geschichte auch immer wieder an sie!
Wassermann & Hexe finde ich grundlegend einfach super schön ~ als Kind wollte ich auch unter Wasser leben oder hexen können, am liebsten beides zusammen 😉
Und die beiden Wiplala-Bücher sind einfach amüsant, einen kleinen Mann bei sich leben zu haben hat mich als Kind einfach begeistert.

Hast du es noch in deinem Regal stehen?

Jaaaa, alle!! Und einige sind auch schon sehr zerlesen! Einzig „Der kleine Wassermann“ musste ich nachkaufen, da meines aus Kindertagen irgendwann nicht mehr auffindbar war 🙁

Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

Hmmm, ich denke gewisse Kinderbücher wie diese von Preußler oder dem kleinen Prinzen sind zeitlos! Kinder können grundlegend für Bücher begeistert werden, aber eben nur wenn der Erw. sich mit dem Kind hinsetzt, sich mit dem Buch auseinandersetzt ~ dies fängt ja bereits bei einer Bilderbuchbetrachtung an!
Ob damalige Jugendbücher heute noch Anklang finden? Schwer zu sagen, da die Interessen sich ändern … das ein oder andere gehört vielleicht mit zu den Klassikern, aber wenn ich die Social Medias so verfolge oder die Blogs von Jüngeren betrachte finden sich dort eher keine Bücher aus der Jugend von vor 10, 20 Jahren … aber vielleicht irre ich mich auch einfach 😉

 

 

 

Janna hat noch eine Information angehängt, die ich euch natürlich auch nicht vorenthalten möchte:

Die Lieblingsbücher meiner Tochter als sie klein war stehen auch noch bei ihr im Regal & das trotz ihrer 14 Jahre 😉
Bei meiner Tochter waren es diese zwei Bücher:
~ „Der kleine Prinz“ von Antoine De Saint-Exupèry || Auch ich habe  das Buch geliebt, meine Tochter jedoch weitaus mehr, denn es zog mehrfach bei uns ein: deutsch, englisch, französisch, spanisch
~ „Der Elefant des Magiers“ von Kate DiCamillo || Dies haben wir damals gemeinsam als Gute-Nacht-Geschichte gelesen, sowie ich hier auch meine liebsten Bücher vorgelesen habe. Denn das gab es solange sie noch in dem Alter war: Jeden Abend im Bett vorlesen.

Welche der Bücher kennt und liebt ihr?

Ich muss gestehen, dass ich von den, von Jana und ihrer Tochter vorgestellten Büchern nur „Die kleine Hexe“ selbst gelesen habe, aber auch eher wenig Erinnerungen daran habe.  Die anderen Bücher von Preußler und „Der kleine Prinz“ sagen mir natürlich etwas, aber gelesen habe ich sie nie. Janna hat mir aber mit ihrem schönen Interview durchaus Lust auf das eine oder andere Buch gemacht.

Ich muss Janna Recht geben, auf Blogs findet man die Kinder- und Jugendbücher aus unserer Zeit kaum. Gerade habe ich aber über den Kommentiermarathon des #litnetzwerk herausgefunden, dass ein Buch von Lucy Maud Montgomery im Königskinder Verlag neu aufgelegt wird. Vielleicht ist das ja der Startschuss für die Neuauflage einiger unserer liebsten  Kinder- und Jugendbücher.

Ganz lieben Dank an Janna von KeJas-Blogbuch für das tolle Interview und den Blick in ihr Bücherregal.

[Nostalgie] Kerstin von KeJas-Blogbuch erinnert sich…

Geposted am 15. Februar 2017 um 14:55

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Nostalgie

mit Kerstin [Kasin] von KeJas-Blogbuch. Ich war ganz erstaunt, als ich hörte, dass der Blog erst seit Mitte letzen Jahres besteht. Kerstin und ihre Mitbloggerin Janna, die auch einen Beitrag zur Serie geliefert hat und demnächst zu Wort kommt, machen mit ihrem tollen Blog wirklich den Eindruck, als würden sie schon ewig bloggen. Ich liebe ihren Blog und kann euch nur ans Herz legen, dort mal ein bisschen zu stöbern. Neben Rezensionen und anderen Infos zu Büchern findet ihr dort übrigens auch ab und an Rezepte, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

So, nun lassen wir Kerstin aber zu Wort kommen.

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch

Das waren definitv alle Hanni und Nanni-Bücher von Enid Blyton. Damit habe ich so gegen Ende der Grundschulzeit mit angefangen und konnte es nie abwarten bis ich einen der nächsten Bände bekam.

Worum ging es in diesem Buch?

Um die Zwillinge Hanni und Nanni die in das Internat Lindehof als Neue kommen und dort neben vielen Freunden auch allerhand Abenteuer finden.

Warum hast du es geliebt?

Weil die zwei Mädchen immer zusammen hielten und gerade auch wegen der Abenteuer. Es war immer so spannend.

Hat du es noch in deinem Regal stehen?

Vier der Bücher habe ich tatsächlich noch und sie stehen jetzt bei meiner Tochter im Regal, sie ist auch im Grundschulalter und ich hoffe immer das sie bald mit diesen Büchern anfängt, da sie auch sehr gerne liest.

Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

Das denke ich schon. Zwar weiß ich nicht ob in den neueren Ausgaben auch die aktuelle Zeit wiedergegeben wird – vor allem in Sachen Social Media, Handys und Co., da meine Bücher ja echt noch aus den 1970er & 1980er Jahren stammen. Aber auch in diesen Büchern gab es schon Mobbing und Gruppenzwang, wobei es aber eben ganz anders angesehen und angegangen wurde. Auch gibt es wenig bis gar keine Kontakte zu Jungs und das Thema Sexualität wurde fast gänzlich ausgeschlossen. ‚Altbacken‘ würden wir vielleicht heute dazu sagen, aber die Abenteuer verlieren wohl nie ihren Reiz 😉

Ganz lieben Dank an Kerstin von KeJas-Blogbuch für das tolle Interview und den Blick in ihr Bücherregal.

Auch ich habe meine Ausgabe von Hanni und Nanni noch im Regal stehen. Ich hatte die Gesamtausgabe. Ich finde, genau wie Kerstin, dass die Bücher ihren Reiz nicht verloren haben. Klar mag der eine oder andere die Bücher als altbacken empfinden. Aber eigentlich sind es schöne Geschichten, die völlig zeitlos zu lesen sind. Ich weiß aber auch, dass gerade die Bücher von Enid Blyton heute heftig in der Kritik stehen, eben weil solche Dinge, wie Mobbing, passieren, ohne dass jemand von den Erwachsenen eingreift. Da bekommt schonmal jemand, der sich nicht in die Gemeinschaft einfügt die kalte Schulter gezeigt oder sogar eine Abreibung verpasst. Meiner Ansicht nach, ist dies aber zu vernachlässigen, den viel mehr geht es in diesen Büchern um spannende Abenteuer, Mitternachtspartys und den Zusammenhalt unter den Mädchen. Ich liebe meine Hanni und Nanni Bücher auch weiterhin und lese sie sogar von Zeit zu Zeit nochmal. Wer nun Lust auf die beiden quirligen Zwillinge bekommen hat, der kann die Bücher auch heute noch (ich meine in einer aktualisierten Fassung) im Egmont Schneiderbuch Verlag kaufen. Links seht ihr das aktuelle Cover.

[Nostalgie] Gabi vom Laberladen erinnert sich…

Geposted am 15. Januar 2017 um 13:54

NostalgieWie bereits angekündigt, möchte ich meine Serie „Nostalgie“ ab diesem Jahr auch auf Bloggerinnen und Blogger ausweiten. Den Anfang macht Gabi vom Laberladen. Zum Laberladen zieht es mich vor allem auch wegen der interessanten Rezensionen zu Gay Romance Romanen immer wieder. Ihr findet bei Gabi aber auch spannende Beiträge zu vielen anderen Büchern, Lesungsberichten, Kinofilmen, die sie gesehen hat oder sehen will und Vieles mehr. Schaut gerne mal beim Laberladen vorbei!

Aber, nun geht es zunächst einmal zum Interview:

Welches war dein liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Mit Abstand ist das „Die Schwarzen Brüder“ von Lisa Tetzner.

Worum ging es in diesem Buch?

„Die Schwarzen Brüder“ erzählt vom Schicksal des armen Tessiner Bergbauernbub Giorgio, dessen Familie ihn aus Geldnot weggeben muss, damit er in Mailand als Kaminkehrerjunge arbeitet. Die Arbeit ist hart und gefährlich und die Jungs werden von ihren Meistern in der Regel nicht gut behandelt. Sie haben sich zu einer Bande zusammengeschlossen, die eine Art Straßenkrieg gegen die Mailänder Jungs, die „Wölfe“, führt.

Warum hast du es geliebt?

Ich kann gar nicht mehr sagen, was genau mich an diesem Buch angesprochen hat. Es hat eine abenteuerliche Komponente, ist aber auch sehr traurig – und hat natürlich für Giorgio ein Happy End. Ich habe es als Jugendliche eigentlich immer griffbereit gehalten und immer wieder darin gelesen.

Hast du es noch in deinem Regal stehen? / Glaubst du, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

Leider kann ich nicht mehr sagen, was aus meinen Kinder- und Jugendbüchern geworden ist. Als ich aus meinem Elternhaus ausgezogen bin, gab es jüngere Schwestern, die meine Bücher übernommen haben, dann meine Nichten, soweit die Bücher noch da waren. Und dann verliert sich die Spur. Ich habe als Erwachsene auch viele Jahre nicht mehr an das Buch gedacht, aber als vor Jahren irgendwo die Diskussion über Lieblingsbücher aus der Kindheit und Jugend aufkam, ist mir natürlich sofort „Die Schwarzen Brüder“ in den Sinn gekommen. Inzwischen habe ich mir eine aktuelle Ausgabe davon gekauft – aber nicht wirklich gewagt, wieder darin zu lesen. Vielleicht kommt mir als Erwachsene die Geschichte plötzlich dumm und kindisch vor und ich finde sie langweilig? Obwohl ich das nicht glaube, weil hinter der vielschichtigen Story (leider) ein Kern Wahrheit steckt, denn diese Kaminkehrerjungs mit dem lebensgefährlichen Job und dem harten Leben hat es tatsächlich gegeben. Ich meine, dass die Geschichte von Kindern, die keine Kinder sein dürfen und stattdessen Geld verdienen oder sich alleine durchschlagen müssen, zeitlos und immer aktuell ist. Außerdem ist die Geschichte – soweit ich mich noch erinnere – spannend und mitreissend erzählt und deshalb bin ich überzeugt, dass sie auch heute noch bei jugendlichen Lesern gut ankommen würde.

Das ist die Ausgabe, die ich besitze:

Die Ausgabe ist aus dem Sauerländer Verlag. Hier geht es zum Titel beim Verlag.
496 Seiten, gebunden
FISCHER Sauerländer
ISBN 978-3-7373-6272-6
ab 12 Jahren

 

 

 

Beim Stöbern habe ich gerade entdeckt, dass es auch eine Graphic Novel Version davon gibt. Die muss ich mir gleich zulegen, die schenke ich mir nachträglich selbst zu Weihnachten 🙂
Auch die Graphic Novel ist bei den Fischer Verlagen erschienen. Hier geht es zum Buch.
144 Seiten,
FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch
ISBN 978-3-7335-0227-0
ab 10 Jahren

 

 

Ich sage Danke an Gabi vom Laberladen für das spannende Interview. Schön, dass du durch das Auseinandersetzen mit dem Buch dazu gekommen bist, dir aktuell auch noch die Graphic Novel zuzulegen und wünsche dir viel Spaß beim Lesen.

Ich selbst habe von Lisa Tetzner „Die Kinder aus Haus Nr. 67“ gelesen und fand die Reihe als Jugendliche sehr beeindruckend.

Lisa Tetzner hat von 1894 bis 1963 gelebt. Geboren in Deutschland, musste sie  1933 zusammen mit ihrem Mann Kurt Kläber das Land wegen Verfolgung durch die Nationalsozialisten verlassen. Sie wurde 1938 ausgebürgert und erwarb 1948 die Schweizer Staatsangehörigkeit. Bis zu ihrem Tod lebte sie im Tessin. Lisa Tetzner hat eine große Zahl wunderbare Kinder- und Jugendbücher geschrieben.

Kennt ihr „Die schwarzen Brüder“ oder andere Bücher von Lisa Tetzner?

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