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[Rezension] Warrior Lover: Crome – Inka Loreen Minden
AnzeigeTitel: Crome
Reihe: Warrior Lover; Band 2
Autorin: Inka Loreen Minden
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 280Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
Eine misshandelte Sklavin und ein Warrior mit Wünschen, für die er sich schämt …
Miraja sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Sie kann Blaires Folter nicht länger ertragen und will sich umbringen. Doch Warrior Crome vereitelt ihr Vorhaben. Da er sowohl mit Blaire als auch mit dem Regime noch eine Rechnung offen hat, bittet er Miraja, ihm bei seinem Rachefeldzug zu helfen. Sie willigt ein, weil sie nichts mehr zu verlieren hat, und schmiedet ihrerseits Pläne. Dass sie dabei mit Cromes Gefühlen spielt, ist ihr vorerst egal. Nie wieder möchte sie einen Mann in ihr Herz lassen. Aber der zärtliche Krieger gibt die Hoffnung nicht auf, sie zu erobern.
Rezension:
Es geht spannend weiter. Wir sind zurück unter der Kuppel. Die Geschichte beginnt parallel zu Jax und Sams Geschichte, entwickelt sich dann aber weiter, so dass wir auch Sam und Jax außerhalb der Kuppel wieder begegnen. Auch die Spannung in Form von Action kommt mit einem Überfall auf eine Außenstation der Kuppel nicht zu kurz. Hier müssen Outsider und ehemalige Warrior beweisen, ob sie zusammenhalten, oder sich doch auch weiter gegenseitig als Feinde betrachten.
Sowohl Crome, als auch Miraja sind wunderbare Protagonisten. Crome, der starke Krieger, der selbst kaum glauben kann, wie die Liebe zu Miraja ihn verwandelt. Er ist stark und schwach zugleich. Ab und an ging er mir aber auch auf die Nerven, vor allem im Zusammenspiel mit anderen Männern. Das typische Alphamännchen eben… Für mich ist das aber kein Negativpunkt, sondern machte die Geschichte noch zusätzlich spannend.
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[Rezension] Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe – Suzanne Collins
AnzeigeTitel: Gefährliche Liebe
Reihe: Die Tribute von Panem; 2. Band
Autorin: Suzanne Collins
Sprecherin: Maria Koschny
Verlag: Oetinger Audio
Erscheinungsjahr: 2013
6 CDs; 396 MinutenMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Während Katniss und Peeta noch in ganz Panem als tragisches Liebespaar gefeiert werden, droht den beiden bereits neue Gefahr. Denn Katniss ist mittlerweile zu einem Symbol des Widerstands geworden, der sich in einzelnen Distrikten erhebt – und das kann das Kapitol nicht dulden. Verzweifelt versucht Katniss, ihre Familie und vor allem Gale vor der Gewalt der Regierung zu schützen. Doch da sind auch noch ihre verwirrenden Gefühle für Peeta. Da geschieht das Unfassbare: Katniss und Peeta müssen zurück in die Arena. Und diesmal wird es nur einen Überlebenden geben …
Rezension:
Band 2 zieht sich zu Beginn ziemlich lange einfach so dahin. Katniss und Peta sind zurück in Distrikt 12 und in das Dorf der Sieger eingezogen. Suzanne Collins nimmt sich recht viel Zeit, um auch die Leser, die Band 1 nicht gelesen haben, auf den Stand der Dinge zu bringen, indem sie immer wieder Rückblenden bzw. Erläuterungen einfügt.
Bei der Tour der Sieger merkt man wieder, dass Katniss doch teilweise sehr naiv in ihrem Verhalten ist. Sie durchblickt nicht, was sie den Menschen in den anderen Distrikten mit ihrem Mitgefühl antut. Ganz besonders deutlich wird dies bei einem Vorfall in Rues Heimatdistrikt. Sie lässt sich erneut nur sehr schwer lenken und setzt ihren Kopf durch. Die Autorin schafft es aber auch, dem Leser nahe zu bringen, was die Zeit in der Arena mit Katniss gemacht hat. Sie leidet unter Alpträumen und schafft es nur schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Peeta hingegen ist sehr viel erwachsener in seinem Verhalten. Ich muss allerdings gestehen, dass ich mit Peeta trotzdem nicht warm werde, er ist mir einfach unsympathisch. Zu keiner Zeit war ich mir sicher, was für Ziele er genau verfolgt. Ich traue ihm einfach nicht über den Weg.
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[Rezension] Scythe: Die Hüter des Todes – Neal Shusterman
AnzeigeTitel: Die Hüter des Todes
Reihe: Scythe; Band 1
Autor: Neal Shusterman
Sprecher:
Verlag: Argon Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
2 mp3 CDs; 9 Stunden und 6 MinutenMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Umgebung müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe – eine Dienstleistung, für die sie hoch geachtet und gleichzeitig gefürchtet sind. Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch was sie nicht ahnen: Am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und seine erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten…
Rezension:
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht so genau, was ich schreiben soll. Das Buch habe ich schon im September gehört und schreibe jetzt endlich die Rezension, weil ich euch das Buch so gerne ans Herz legen möchte. Scythe ist großartig mit einer wirklich tiefgründigen Botschaft dahinter, auf die man sich einlassen kann, aber nicht muss.
Für mich gibt es zwei Wege dieses Hörbuch zu hören. Als spannende Dystopie, die den Hörer sehr gut unterhält oder als spannende Dystopie, die den Hörer sehr gut unterhält und gleichzeitig als Werk, das den Hörer zum Nachdenken anregt. Mich hat es sehr zum Nachdenken angeregt, denn auch heute schon werden wir immer älter. Was wäre, wenn wir wirklich irgendwann nicht mehr sterben müssten, oder vielleicht erst mit 150 oder 200 Jahren? Überbevölkerung macht das Leben auf unserer Erde nicht einfacher. Hätten wir dann auch so etwas, wie die Scythe, die entscheiden, wer weiterleben darf und wer sterben muss? Nachlesen nennt sich diese Art des Tötens. Hört sich gleich etwas netter an, oder?
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[Rezension] Water & Air – Laura Kneidl
AnzeigeTitel: Water & Air
Reihe: Einzelband
Autorin: Laura Kneidl
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 480Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Seit dem Anstieg der Meeresspiegel leben die Menschen in Kuppeln unter Wasser oder in der Luft. Mit ihren achtzehn Jahren hat Kenzie noch nie die Sonne gesehen und ihr Leben in der Wasserkolonie unterliegt strengen Normen. Schließlich hält sie es nicht mehr aus und flieht in eine Luftkolonie, um dort einen Neuanfang zu wagen. Doch dann wird sie zur Hauptverdächtigen in einer mysteriösen Mordserie und nur Callum mit dem geheimnisvollen Lächeln hält zu ihr. Aber nicht nur den beiden droht Gefahr, auch das Schicksal der gesamten Kolonie steht auf dem Spiel.
Rezension:
In Water & Air geht es in erster Linie um Kenzie, eine Wassergeborene. Kenzie ist eine unheimlich starke Protagonistin, die sich nicht davor scheut, für ihre Träume einzustehen. Ich fand sie von Anfang an unheimlich sympathisch und so hat ihre Geschichte mich schnell in das Buch hineingezogen.
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[Hörbuch-Rezension] Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele – Suzanne Collins
AnzeigeTitel: Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele
Reihe: Band 1
Autorin: Suzanne Collins
Sprecherin: Maria Koschny
Verlag: Oetinger Audio
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Hörbuch
6 CDs; 381 MinutenMeine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Als Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester für die Spiele von Panem ausgelost worden ist, meldet sie sich freiwillig – wohl wissend, dass sie damit ihr Todesurteil unterschreibt. Denn es darf nur einer überleben bei diesem grausamen Ritual in der fernen Zukunft Nordamerikas. Noch weiß sie nicht, dass sie Peeta, einem Jungen aus ihrem Distrikt, gegenüber stehen wird. Wird einer den anderen töten, um selbst zu überleben? Da geschieht das Wunder: Peeta scheint ihr Leben retten zu wollen …
Rezension:
Ich habe vor einigen Jahren die Bücher gelesen, alle Filme im Kino gesehen und mache mich nun an die Hörbücher. Obwohl ich die Geschichte sehr gut kenne, habe ich auch das Hörbuch mit Spannung verfolgt.
Sehr angenehm ist, dass Maria Koschny sowohl im Film die Synchronstimme von Jennifer Lawrence, die Katniss spielt, ist, als auch das Hörbuch spricht. Dadurch hatte ich sofort die Filmszenen vor Auge. Da ich finde, dass die Filme zu Die Tribute von Panem großartig umgesetzt sind, machte es mir das hören der Bücher noch leichter.
Zur Geschichte braucht man wahrscheinlich kaum etwas sagen, denn wer kennt diese Trilogie noch nicht? Wahrscheinlich die wenigsten Leser. Solltest du allerdings zu denen gehören, die die Bücher noch nicht kennen: Greif zu! Die Geschichte ist einerseits sehr spannend geschrieben, regt andererseits aber auch stark zum Nachdenken an. Das Kapitol schickt jedes Jahr zwei Kinder aus jedem Distrikt in die so genannten Hungerspiele, um sich gegenseitig bis zum Tod zu bekämpfen. Moderne Gladiatorenkämpfe, bei denen die Spielmacher auch noch eingreifen, wenn nicht genug Aktion in der Arena entsteht. Die Bewohner der Distrikte, die arm sind, und in vielen Distrikten Hunger leiden, werden gezwungen zuzuschauen. Die Bewohner des Kapitols, die Reichen, denen es gut geht, schauen sich das Spektakel zum Spaß an. Erinnert an die Gladiatorenkämpfe, oder? Genau… aber, gerade vor dem Hintergrund der heutigen TV Shows, bei denen es auch darum geht, Menschen vorzuführen, um den Ekelfaktor, um immer heftigere „Spiele“ um den Zuschauer zu unterhalten, müssen wir da Angst haben, dass wir irgendwann so weit kommen und wieder Menschen gegeneinander in die Arena schicken? Zur Unterhaltung? Wahrscheinlich nicht mehr zu unseren Lebzeiten, aber wenn es so weitergeht, wie es derzeit ist, vielleicht in 100, 200 oder 500 Jahren? Ich weiß es nicht. Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt. Ich schließe es aber auch nicht gänzlich aus. Mich zumindest bringt dieses Buch dazu, darüber nachzudenken, was die Reality-TV-Shows mit uns machen.
Katniss, die Protagonistin des Buches, ist ein junges Mädchen, das sich stellvertretend für ihre Schwester, die für die Hungerspiele ausgelost wurde, in die Arena begibt. Dadurch, dass ihr Vater früh verstorben ist, und sie bereits als Kind die Ernährerin der Familie war, ist Katniss etwas besser vorbereitet, als andere junge Menschen, die in die Arena müssen. Katniss besticht durch eine Mischung aus Naivität, Eigensinn und Schläue. Sie versucht, ihren eigenen Kopf zu bewahren, sich dem Kapitol nicht geschlagen zu geben. Sie erkennt aber auch, wann es an der Zeit ist, das Spiel mit zuspielen. Manchmal recht spät, manchmal nur mit einem großen Schubs ihres Mentors Hamitch, aber man merkt, dass sie Köpfchen hat.
Peeta, der männliche Protagonist, ist da deutlich schlechter auf die Arena vorbereitet, was Kampfkunst und Überlebenstraining angeht. Aber, er hat eine natürliche Art, die Menschen im Kapitol für sich zu begeistern und die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu sagen und zu tun.
Auch die Nebenfiguren, Gale, Hamitch, Cinna und andere Menschen aus dem Kapitol, sind wunderbar ausgearbeitet. Man hat sie alle regelrecht vor dem inneren Auge. Dabei wundert man sich immer wieder über die Naivität, die die Menschen des Kapitols prägt. Unglaublich, wie sich erwachsene Menschen so stark darauf freuen können, dass sich Kinder in einer Arena gegenseitig umbringen. Erschreckend! Einzig Cinna, Katniss´ Stylist, scheint einen gesunden Menschenverstand zu haben und schafft es, sie durch die Art und Weise, wie er Katniss einkleidet, ein Stück weit zu unterstützen.
Die Geschichte entwickelt sich stetig vorwärts. Die Spannung wird die gesamte Zeit über aufrecht erhalten. Einmal angefangen kann man sich der Geschichte nicht entziehen.
Von mir gibt es für eine spannende, zum Nachdenken anregende, sehr runde Geschichte 5 Federn und eine Lese- oder Hörempfehlung.
Eine weitere Rezension zum Hörbuch findet ihr bei:
Buntes Tintenfässchen -
[Rezension] Elias & Laia: Die Herrschaft der Masken – Sabaa Tahir
AnzeigeTitel: Die Herrschaft der Masken
Reihe: Elias & Laia; Band 1
Autorin: Sabaa Tahir
Verlag: one (Bastei Lübbe)
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 507Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste …Rezension:
Ein paar Wochen bin ich um dieses Buch herumgeschlichen, aber als ich ein Buch als Geburtstagsgeschenk kaufen musste, kam ich einfach nicht mehr an Elias und Laia vorbei. Das Buch wanderte in meinen Korb und dann habe ich es auch sehr schnell angefangen und leider auch genauso schnell beendet. Nein, nicht, was ihr denkt. Nicht schnell beendet im Sinne von abgebrochen… Schnell beendet im Sinne von, ich habe bis halb die Nacht durch gelesen, obwohl ich am nächsten Tag arbeiten musste, weil die Geschichte so spannend war.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Elias und von Laia erzählt, so dass wir einen guten Einblick in das Seelenleben beider Figuren bekommen. Die Wege der beiden Protagonisten kreuzen sich zu Beginn nur sporadisch, aber dann mehr und mehr, wobei sie relativ wenig miteinander interagieren. Wie sollten sie auch? Elias ist in der Ausbildung, eine Maske zu werden. Laia steht genau auf der anderen Seite des Systems. Sie gehört zu der unterdrückten Bevölkerungsgruppe. Sie stehen auf völlig unterschiedlichen Seiten des Regimes. Glauben sie zumindest voneinander…