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[Rezension] New Earth Project – David Moitet

Titel: New Earth Project – Tödliche Hoffnung
Reihe: Einzelband
Autor: David Moitet
Verlag: Edel Kids Books
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 296
Meine Wertung: 4 SterneKlappentext:
Im Jahr 2125 haben sich die Reichen in überdachte Stadtzentren zurückgezogen, wo sie vor Umweltverschmutzung geschützt sind. Die Armen drängen sich in der überfluteten Water-Zone. Von dort stammt Isis. Sie hat es geschafft, einen Platz in der gemischten Schule zu bekommen, in die auch die Kinder der privilegierten Familien gehen – unter anderem Orion, der Sohn des Erfinders des New Earth Projects. Dieses ermöglicht es wöchentlich 1 Million Menschen aus der ganzen Welt, in einem gigantischen Weltraumschiff die Reise zur Neuen Erde anzutreten, wo fruchtbare Felder darauf warten, von den Neuankömmlingen bewirtschaftet zu werden. Trotz der sozialen Unterschiede freunden sich Isis und Orion an. Doch als Isis’ Familie ein Ticket nach Neue Erde gewinnt, entdeckt Orion, dass Neue Erde nicht das ist, was es zu sein vorgibt …
Rezension:
New Earth Project hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, das Erzähltempo flott und man kommt gut durch das Buch. Auch Isis, Orion und Flynn waren mir sympathisch und ich habe sie gern auf ihrem Weg begleitet.
Trotzdem hätte die Geschichte für meinen Geschmack stellenweise etwas mehr Tiefgang vertragen können. Sowohl die Charaktere als auch die Welt, in der die Handlung spielt, bleiben eher oberflächlich. Die Figuren sind nicht besonders tief ausgearbeitet, aber die spannende Handlung macht das ein Stück weit wett. Da ich alle Figuren schnell ins Herz geschlossen hatte, wollte ich dann aber dich dran bleiben. Ich habe das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen. Nun muss man allerdings auch zugeben, dass die Schrift sehr groß ist. Da sind gerade mal 296 Seiten dann auch nicht viel. Da es sich aber um ein Buch für Jugendliche handelt, finde ich es auch ganz gut, wenn es sich durch recht große Schrift einfach lesen lässt.
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[Rezension] Die Goldene (1): Gefangen im System – Jella Benks

Titel: Gefangen im System
Reihe: Die Goldene; Band 1
Autorin: Jella Benks
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2021
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 307
Meine Wertung: 3 SterneKlappentext:
Das System kennt deinen Platz. Doch was, wenn du dich an der Seite des falschen Mannes wiederfindest?
Anziehung ist gefährlich, Liebe nur Illusion und einzig das System weiß, wer zusammengehört. Darauf vertraut auch Liah, bis sie ausgerechnet Arjan – dem zukünftigen Präsidenten – als Partnerin zugeteilt wird, einem Mann, den sie verachtet.
Während sie sich in ihre vorbestimmte Rolle zwingt, zieht sie der geheimnisvolle Zayne in seinen Bann und bringt ihre Loyalität ins Schwanken. Gefangen in einem Strudel aus Rache, Verrat und düsteren Geheimnissen, muss Liah herausfinden, wer sich irrt.
Das unfehlbare System oder ihr Herz?
Rezension:
„Die Goldene – Gefangen im System“ ist der erste Band der vierteiligen Reihe von Jella Benks. Im Mittelpunkt stehen Liah, eine Goldene, und Arjan, der Sohn des Präsidenten, natürlich ebenfalls ein Goldener.
Arjan war mir von Anfang an unglaublich unsympathisch. Er ist machtbesessen und egoistisch und betrachtet Liah – genau wie alle Goldenen Frauen – eigentlich nur als Anhängsel. Sie sollen still sein, gut aussehen und ihrem zukünftigen Partner gefallen. Und genau dazu wurde auch Liah von ihren Eltern erzogen. Ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen spielen überhaupt keine Rolle. Sie wurde im Grunde nur geboren, um dem Sohn des Präsidenten eine gute Gefährtin zu sein. Auch ihre Eltern waren mir deshalb von der ersten bis zur letzten Seite ausgesprochen unsympathisch.
Dann taucht natürlich noch der geheimnisvolle und gutaussehende Fremde Zayne auf. Lange bleibt die Frage offen, wer oder was er eigentlich ist. Dennoch bringt er das gewisse Etwas in die Geschichte, denn er sieht Liah als das, was sie ist … ein Mensch mit Gefühlen und Bedürfnissen. Die beiden verbindet schnell eine gute Freundschaft und sicher auch ein bisschen mehr. Trotzdem spielt auch er nicht mit offenen Karten.
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[Rezension] Arena´89 (3): Der einzige Zeuge – Stephan Steinthal

Titel: Der einzige Zeuge
Reihe: Arena´89; Band 3
Autor: Stephan Steinthal
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2026
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl:
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Reva ist der Arena entkommen, doch das Spiel geht weiter. Zwischen Verrat, Familiengeheimnissen und der letzten Maske des Kaisers entscheidet sich, ob aus ihrem Symbol echte Freiheit wird, oder ob selbst die Rebellion nur eine weitere Show ist.
Reva hat die Bühne verlassen. Die Liga jagt ihre wertvollste Auctora quer durch die Stadt. Im Untergrund trifft sie auf den Mann, den sie für immer verloren glaubte: ihren Vater Taven. Und mit ihm eine Wahrheit, die das ganze System ins Wanken bringt. Gemeinsam schmieden sie einen Plan: den Kaiser stürzen, das Arena-System für immer beenden. Doch die Arena verschlingt alles, sogar den Widerstand. Wer Wahrheit verkündet, wird selbst zur Quote. Wenn die Herrschenden fallen sollen, müssen Reva und ihre Verbündeten dorthin zurück, wo alles begann: in die Arena. Als Show, die keiner mehr kontrollieren kann. Wahrheit braucht Quote.
Rezension:
Zuerst mal zum Cover. Seitdem ich Band 1 gelesen habe, wurden die Cover überarbeitet und das neue Cover ist so stimmig und ausdrucksstark. Ganz großartig geworden. Aus meiner Sicht haben die Bücher dadurch nochmal gewonnen, denn das Cover ist nun einmal der erste Eindruck, auch wenn der Inhalt wichtiger sein sollte. Und, da kommen wir auch gleich zu dem, was zählt… dem Inhalt.
Auch Band 3 hat mich von der ersten Seite an gefesselt und er bringt diese Trilogie zu einem gelungenen runden Abschluss. Stimmig von der ersten bis zur letzten Seite. Sowas hat man selten, da oft bei Trilogien ja die mittleren Bände ein bisschen schwächeln. Das ist hier definiiv nicht der Fall.
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[Rezension] ZONE – Zu jung, um zu sterben – Jan Valetov

Titel: ZONE – Zu jung, um zu sterben
Reihe: Einzelband
Autor: Jan Valetov
Verlag: Piper
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 526
Meine Wertung: 4 SterneKlappentext:
Aus einem Militärlabor ist ein Virus entkommen. Jeder Infizierte über 18 Jahren beginnt innerhalb weniger Wochen zu altern und stirbt – die Welt der Erwachsenen ist ausgelöscht. Die unerfahrenen Kinder und Jugendlichen kämpfen einen aussichtslosen Kampf ums kurze Überleben. Zusammengerottet in Banden, versuchen sie, ihren jeweiligen Ruinensektor der untergegangenen Welt zu schützen. Seit Tim von seinem Stamm verstoßen wurde, ist er auf der Flucht. Er schließt sich der gnadenlosen Einzelkämpferin Belka an. Von verfeindeten Banden gejagt begeben sie sich auf eine gefährliche Reise durch das verstrahlte Land – denn Tim hat Bruchstücke von Wissen zusammengetragen und ist einem Antivirus auf der Spur …
Rezension:
Protagonisten dieses Romans sind Tim/Nerd und Belka (im Handlungsstrang zur aktuellen Zeit), außerdem ist es Hanna (im Handlungsstrang in der Vergangenheit). Was mir gut gefallen hat ist, dass der Autor nicht zwischen den Zeiten springt, wie man es aus anderen Romanen kennt. Zunächst begleiten wir Tim und Belka auf knapp 200 Seiten und lernen die aktuelle Welt kennen. Dann geht es auf rund 150 Seiten in die Vergangenheit und wir sehen durch Hannas Augen, wie alles angefangen hat, wann und warum die Welt aus dem Ruder geraten ist. Am Ende geht es dann wieder an der Seite von Tim und Belka im Hier und Jetzt weiter. Diese Aufteilung hat mir gut gefallen.
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[Rezension] Arena ´89 (2): Die Pitborn-Prinzessin

Titel: Die Pitborn-Prinzessin
Reihe: Arena ´89; Band 2
Autor: Stephan Steinthal
Verlag: Selfpublishing
Erscheinungsjahr: 2025
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 494
Meine Wertung: 5 SterneKlappentext:
Nach dem brutalen Verlust ihrer Familie hat Reva nur ein Ziel: Rache an Cassian Varus, dem Mann, der ihren Bruder vor ihren Augen hinrichten ließ. Als die ehrgeizige Domina Selira Astra ihr die Hand reicht und sie zur Auctora von Haus Astra macht, scheint Revas Weg vorgezeichnet.
Doch was als inszenierte Rolle beginnt, wird zur Waffe gegen das System selbst. In den luxuriösen Hallen von Haus Astra wird aus der Performerin der Grube die Pitborn-Prinzessin: ein Symbol der Hoffnung für die Unterdrückten und eine Geldmaschine für die Herrschenden. Während die Megametropole ihren Aufstieg feiert, plant Reva ihren Kampf. Zwischen medienwirksamen Arenakämpfen und politischen Intrigen entdeckt sie Hinweise auf eine Wahrheit, die alles übersteigt: Das System, das sie bekämpft, beruht auf einer viel größeren Lüge, als sie je ahnte. Wer ist der rätselhafte Kaiser wirklich? Warum darf niemand die Grenzen der Stadt überschreiten? Und wie weit muss Reva gehen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen? In den neuen Teamkämpfen muss Reva nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Freunde schützen.
Die seltene Chance, den mysteriösen Kaiser zu treffen (die gottgleiche Instanz, die über allem thront) könnte ihr endlich die Antworten liefern, nach denen sie sucht. Doch in einer Welt, in der jedes Gefühl zur Quote wird und jeder Schmerz inszeniert ist, muss Reva erkennen: Manchmal ist der gefährlichste Gegner nicht der, den man bekämpft, sondern der, dem man vertraut. Was als Unterhaltung beginnt, wird zur Revolution.
Rezension:
Wow, was für eine spannende Fortsetzung. Ich bin wieder total geflasht und kann wirklich sagen, dass Stephan Steinthal sich nicht hinter den „großen“ Verlagsautoren von Dystopien verstecken muss. Ganz und gar nicht. Arena ´89 gehört in einen Verlag und es gehört verfilmt, das ist meine Meinung.
Schon auf den ersten Seiten war ich wieder mitten in dieser rohen, brutalen Welt gefangen – und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, hat mich die Geschichte emotional stark berührt. Zwischen all der Härte schimmert etwas unglaublich Kraftvolles hervor: ein Zusammenhalt, der selbst im dunkelsten Moment nicht bricht, eine Loyalität, die greifbar ist, und ein unbeugsamer Wille, der sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht. Reva findet Verbündete, die zu Freunden werden.
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[Rezension] Project Jane (2): Die Macht der Gedanken – Lynette Noni

Titel: Die Macht der Gedanken
Reihe: Project Jane; Band 2
Autorin: Lynette Noni
Verlag: Oetinger
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 352
Meine Wertung: 4 SterneKlappentext:
Verlier nie den Glauben an das Wort Alyssa aka Jane kann aus Lengard fliehen und versteckt sich bei den Rebellen. Gemeinsam entdecken sie einen Unbekannten, der ebenfalls das Sprecher-Gen trägt und ihr zuruft: »Lyss, du musst dich erinnern!« Auf der Flucht vor Vanik und mithilfe von Smith dringt Alyssa in ihre Erinnerungen vor – und zum wahren Kern ihrer Gabe.
Rezension:
Den zweiten Band fand ich ein bisschen schwächer, als Band 1, aber immer noch sehr lesenswert und er rundet die Geschichte schön ab. Es blieben für mich keine Fragen offen. An der einen oder anderen Stelle hätte die Geschichte aber durchaus ein bisschen gestrafft werden können.
Jane bzw. Alyssa lernt langsam, mit ihrer Gabe umzugehen, dabei ist jedoch auch im zweiten Band nicht immer klar, wer ihr wirklich Gutes will und wem nicht zu trauen ist. Sie ist weiterhin eine sehr starke Protagonistin, die aber nicht überheblich ist, oder zu viel will. Ihre Entwicklung macht langsam Fortschritte und sie wirkt sehr authentisch in ihrem Verhalten.