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[Rezension] Küss mich, du Vollidiot – Poppy J. Anderson

Geposted am 28. Februar 2015 um 7:18

Rezension, Poppy J. Anderson

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Titel: Küss mich, du Vollidiot!
Reihe: New York Titans; Band 10
Autorin: Poppy J. Anderson
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2014
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 305

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Blake O’Neill ist ein Rüpel, ein Macho, ein widerlicher Kerl … ein Footballspieler! Jedenfalls denkt das Madison, die er vor den Augen unzähliger Menschen zu Tode blamiert hat. Leider wird sie ihn einfach nicht mehr los und fährt schwere Geschütze auf, um ihm klarzumachen, dass sie kein Interesse an einem oberflächlichen, großkotzigen und selbstherrlichen Typen wie ihm hat – selbst wenn er ein sehr heißer oberflächlicher, großkotziger und selbstherrlicher Typ ist, dessen Lächeln ihr viel zu schnell und viel zu oft weiche Knie beschert. Je öfter sie ihn abblitzen lässt, desto besser lernt sie ihn kennen und bemerkt, dass Vollidioten ziemlich coole Typen sein können. Doch hinter Blakes Fassade steckt noch sehr viel mehr …

Rezension:

Ich war extrem zwiegespalten, was diesen Band um die New York Titans angeht. Blake hatte ich bis zu diesem Band für einen kompletten Vollidioten gehalten (passt ja auch zum Titel). Zuerst schien auch alles so, als sollte ich Recht behalten. Dann allerdings änderte sich nach und nach mein Blickwinkel. In Rückblenden erfuhr ich immer wieder kleine Ereignisse aus Blakes Kindheit. In der Gegenwart verfolgte ich begeistert den Kampf zwischen Madison und Blake. Es war einfach herrlich anzusehen, wie die beiden umeinander herum scharwenzelten und wie sie sich gegenseitig bekriegten.

Durch die Rückblenden verpasst Poppy J. Anderson Blake, der bisher einfach nur ein fürchterlicher Macho war, eine Hintergrundgeschichte, die mich mit ihm hat mitfühlen lassen. Sie macht ihn dadurch um einiges sympathischer und sie hat mich dazu gebracht knapp davor zu sein, ein paar Tränchen zu vergießen.

Der Schreibstil von Poppy J. Anderson ist gewohnt flüssig und wieder sehr unterhaltsam. Sie hat einfach das Talent die richtige Portion Wortwitz und Humor, aber auch Emotionen in die Geschichten um die Titans zu bringen. Ich habe wieder viele lieb gewonnene Bekannte getroffen, von Julian über Brian bis hin zu Dupree und ich habe Blake lieben gelernt. *schmelz*

Eines meiner Lieblingszitate aus diesem Buch:
“In den vergangenen vierzehn Tagen hatte er bemerkt, wie angenehm es war, mit jemandem frühstücken zu können, der bereits am Morgen über seine Witze lachte. Nicht zu vergessen natürlich das Gefühl, das man abends hatte, wenn man zufrieden ins Bett sank und jemand neben einem lag, den man mochte.”
*NOCHMAL SCHMELZ*

Was mir an der New York Titans Reihe übrigens sehr gefällt, und das ist mir bei diesem Band ganz besonders aufgefallen, ist, dass auch die Frauen oft keine schüchternen kleinen Mäuse sind, sondern selbst voll im Leben stehen. Sie wissen sich zu behaupten und machen es den Footballspielern nicht zu einfach.

Von mir gibt es 5 Federn für ein wundervolles Buch über einen Mann in dem viel mehr steckt als es zunächst den Anschein hat.

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