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[Rezension] Immer wieder für immer – Justin A. Reynolds

Geposted am 11. Januar 2020 um 10:05

Cover, Rezension, Justin A. Reynolds, Carlsen Verlag

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Titel: Immer wieder für immer
Reihe: Einzelband
Autor: Justin A. Reynolds
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Softcover
Seitenanzahl: 416

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Als Jack auf einer Party Kate trifft, ist er hin und weg. Schließlich kann man nicht mit jedem Mädchen eine Nacht lang auf der Treppe sitzen und über Cap’n Crunch und das Leben reden. Es ist der perfekte Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte … bis Kate stirbt und alles endet. Oder nicht? Denn plötzlich sitzt Jack wieder auf der Treppe und Kate taucht auf, gesund und munter! Jack kann es nicht glauben, aber egal. Dies ist seine Chance, Kates Tod zu verhindern. Das Problem: Bei Zeitreisen hat jede Veränderung ungeahnte Folgen.

Rezension:

Für dieses Buch habe ich ehrlich gesagt recht lange gebraucht; über Wochen habe ich an dem Buch gelesen. Letztes Wochenende hatte ich es mir nun endlich vorgenommen und die letzten 200 Seiten in einem Rutsch durchgelesen. Für mich war das tatsächlich ein zäher Kampf.

Der Klappentext las sich total gut, aber irgendwie empfand ich die Umsetzung als ein bisschen zäh. Bis es zur ersten Zeitreise kommt dauert es ziemlich lange. Danach hatte ich irgendwie das Gefühl, dass die Geschichte sich im Kreis dreht. Nun gut, das tut sie ja auch in gewisser Weise, aber irgendwie hatte ich mir die Umsetzung spannender vorgestellt. Über weite Strecken plätschert die Geschichte einfach nur vor sich hin. Mich konnten die Gefühle Kate und Jacks füreinander nicht wirklich erreichen.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Jack erzählt. Von ihm und seinen beiden Freunden Jillian und Franny erfahren wir dadurch ziemlich viel. Der Autor hat es gut geschafft, mir Jack nahe zu bringen. Jack verhält sich wie ein typischer Teenager. Nicht immer setzt er seine Prioritäten richtig, wie ich finde, aber dennoch konnte ich sein Handeln nachvollziehen.

Kate, die zweite Hauptperson der Geschichte bleibt seltsam blass und unnahbar. Dadurch, dass Jack und Kate sich emotional nicht wirklich nahe kommen, erfahren wir relativ wenig von Kate.

Ich gehe davon aus, dass es in dieser Geschichte um Freundschaft und Zusammenhalt geht. Man kann durchaus den einen oder anderen Ansatz finden, um sich Gedanken zu machen, was man bereit ist, für Freunde und Partner zu tun. Aus meiner Sicht wurden diese Ansätze  aber nicht wirklich ausgearbeitet. Mir fehlt irgendwie ein rundes Thema, vielleicht ein Fazit, was sich für Jack und seine Freunde aus dieser Geschichte an Erfahrungen ergeben hat.

Mir fällt es ehrlich gesagt schwer, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, weil ich nicht so richtig greifen kann, was mich gestört hat. Vermutlich ist es eine Mischung aus Vielem. Ich empfand die Geschichte einfach als extrem zäh und wenig emotional.

Leider kann ich euch “Immer wieder für immer” nicht empfehlen. Ich vergebe nur 2 Federn.

Eine weitere Rezension findet ihr bei
Zwischen Prinzen und Bad Boys – 4 Sterne

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