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[Rezension] Der kleine Brautladen am Strand – Jane Linfoot

Geposted am 24. Mai 2018 um 10:05

Jane Linfoot, Mira Taschenbuchverlag, Rezension

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Titel: Der kleine Brautladen am Strand
Reihe: Wedding Shop, Band 1
Autorin: Jane Linfoot
Verlag: Mira Taschenbuchverlag
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: ebook
Seitenanzahl: 416

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

»Brides by the Sea« ist der niedlichste Brautladen von ganz Cornwall. In dem kleinen Haus an der Strandpromenade werden die geheimsten Wünsche jeder Braut erfüllt: vom perfekten Kleid bis zur leckersten Hochzeitstorte. Und genau für die ist Poppy zuständig – eigentlich. Denn als plötzlich die Hochzeitsplanerin ihrer besten Freundin abspringt, muss Poppy sich um alles kümmern. Um doppelt gebuchte Veranstaltungsorte, die rustikale Location und nicht zuletzt um den sexy, aber etwas mürrischen Farmer Rafe. Ist Poppy diesem Chaos wirklich gewachsen?

Rezension:

Eine nette Geschichte mit einer sehr anstrengenden Protagonistin und jeder Menge Alkohol, mehr ist hier aber leider nicht zu erwarten.

Poppy ist wirklich alles andere, als einfach. Sie ist ein Snob, naiv, anstrengend. Leider verhält sie sich auch teilweise wenig nachvollziehbar. Einerseits findet sie das ganze Landleben total ätzend, sie mag weder die Natur, noch die Tiere. Schlamm und Matsch schonmal gar nicht. Landwirtschaft ist so gar nicht ihr Ding. Rafe und seine Art gefallen ihr auch nicht. Sie möchte lieber in der Großstadt in einem chicen Looft leben und nur die Trennung ihres Ex-Freundes von ihr hat sie aufs Land verschlagen. Einerseits hofft sie noch immer, dass sie in ihr tolles Leben zurückkehren kann, andererseits hat sie mega Schmetterlinge im Bauch, wenn sie Rafe begegnet. Schade nur, dass die Autorin es nicht schafft, zu transportieren, was Poppy an Rafe eigentlich so anziehend findet. Nachvollziehen konnte ich ihre Gefühle nicht.

Und auch sonst geht Poppy leider für mich als Protagonistin gar nicht. Sie reagiert überhaupt kein bisschen empathisch, als Rafe ihr von einem schlimmen Schicksalsschlag, den er erlitten hat, erzählen möchte, sondern lenkt schnell vom Thema ab, macht blöde Bemerkungen und eigentlich hat man das Gefühl, dass es sie auch nicht interessiert, was er durchgemacht hat. Poppy stößt ihn immer wieder von sich weg und schiebt ihm aber die Schuld dafür zu. Ich meine, nach rund 270 Seiten kommt es endlich zu der ersehnten heißen Nacht zwischen den beiden und was macht sie? Erzählt ihm, dass das einmalig bleiben muss. Als er das schweren Herzens akzeptiert ist sie beleidigt, dass er nicht mehr von ihr möchte, als diese eine Nacht. Okay… Als er ihr ein Kompliment macht, dass es auf dem Hof ist, als sei ein lauer Sommerwind hinein geweht, seit sie da ist erwidert sie: Ach so, du hälst also alles, was ich sage für heiße Luft. Ja, Frauen können kompliziert sein, aber sorry, Poppy ist einfach nur dämlich.

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[Rezension] Der Geschmack von Honigmuffins – Alice Camden

Geposted am 26. April 2018 um 11:55

Alice Camden, Rezension

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Titel: Der Geschmack von Honigmuffins
Reihe: Café Cinnamon; Band 2
Autorin: Alice Camden
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 385

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Nur für einen Moment bestaunt Julian den honigfarbenen Mond und ist sich sicher: Dort oben müssen alle schwulen Traumprinzen wohnen, warum sonst hat er noch keinen getroffen? Doch im nächsten Augenblick ändert sich sein Leben dramatisch. Denn ein Unbekannter hat ihn beim Sex mit einem anderen Mann gefilmt und verbreitet das Video im Internet. Plötzlich hat der angehende Grundschullehrer ganz andere Sorgen. Er sieht seine Zukunft in Gefahr und sucht Halt bei seiner Familie, doch dort findet er nur Misstrauen.

Ausgerechnet Rock, ein Kollege aus dem Café Cinnamon, mit dem Julian bisher kaum Kontakt hatte, hilft ihm schließlich. Der muskulöse Ex-Häftling mit den vielen Tattoos lässt ihn sogar in seiner Wohnung übernachten. Zögerlich nimmt Julian die Hilfe an und stellt fest, dass sich hinter dem wortkargen Rock ein liebenswerter und zärtlicher Mann verbirgt. Dankbar für den Beistand will er sich erkenntlich zeigen, doch Rock lehnt alles ab, was Julian ihm geben will. Täglich kommen sie sich näher und doch kann Julian die Mauer um Rocks Seele nicht durchbrechen. Verwirrt von seinen Gefühlen für den dreizehn Jahre älteren Mann muss Julian auch noch feststellen, dass er weiterhin von einem Unbekannten verfolgt wird.

Rezension:

Dieses Buch habe ich mir aufgrund der positiven Bewertungen gekauft und weil ich das Cover schön fand. Es startet auch ganz großartig und ich dachte eigentlich, dass es ein richtiger Pageturner werden wird. Leider sollte es für mich nicht so bleiben und spätestens ab der Hälfte des Buches war ich immer wieder am überlegen, ob ich abbreche und es zur Seite lege. Manchmal muss man einfach ehrlich sagen, dass weniger mehr wäre (von der Seitenzahl gesehen), denn die Geschichte drehte sich einfach nur noch im Kreis, ohne dass etwas Nennenswertes passiert wäre.

Die eigentliche Story, nämlich, dass von Julian ein sehr privates Video veröffentlicht wurde und er um seine Zukunft sorgt, diente leider nur als Einstieg in die Geschichte. Eine wirkliche Rolle spielt das Thema im Verlauf des Buches nicht mehr. Wir erfahren nicht, wie Julians Freunde, Verwandte oder Bekannte damit umgehen. Er schottet sich einfach von seinem vorherigen Leben ab und es scheint auch, bis auf eine ganz kurze Szene, keine Berührungspunkte für ihn mit seinen Leuten zu geben. Halte ich für sehr unwahrscheinlich, dass niemand versucht Kontakt zu ihm aufzunehmen. Hier wurde definitiv Potential verschenkt. Am Ende wird diese Geschichte selbstverständlich noch aufgelöst, aber auf mich wirkte sie doch ein bisschen konstruiert.

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[Rezension] Verliebt bis über beide Herzen – Sarah Morgan

Geposted am 5. März 2018 um 15:54

Sarah Morgan, Mira Taschenbuchverlag, Rezension

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Titel: Verliebt bis über beide Herzen
Reihe: Manhattan; Band 4
Autorin: Sarah Morgan
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 344

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Ganz New York verehrt Molly als Ratgeberin in Liebesfragen. Nur hält sie sich selbst nie an das, was sie anderen empfiehlt. Wozu auch? Ihre große Liebe hat sie bereits gefunden. Er ist treu, sportlich und seine dunklen Augen sind von betörender Schönheit: ihr Dalmatinerhund Valentine. Doch als sie im Central Park den zynischen Scheidungsanwalt Daniel trifft, bringt er ihre Expertise ganz schön durcheinander. Denn Daniel hat seine ganz eigenen, verführerischen Ansichten von der Liebe …

Rezension:

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Sarah Morgan gefreut, denn bisher haben mir alle ihre Bücher extrem gut gefallen. Mit Begeisterung habe ich mich also auf “Verliebt bis über beide Herzen” gestürzt. Die ersten Seiten haben mir gut gefallen. Der gewohnt flüssige Schreibstil zog mich schnell in den Bann der Geschichte und sowohl Daniel als auch Molly waren mir sympathisch. Leider sollte dies nicht so bleiben.

Molly entwickelte sich nicht wirklich weiter. Sie hat etwas sehr Blödes in ihrer Vergangenheit erlebt um das sie ein großes Geheimnis macht. Als es dann aufgedeckt wird dachte ich so: Aha… wow… das ist das schreckliche Geheimnis, warum sie sich nie wieder in eine Beziehung begeben will, weil sie ja ach so schlimm für die Männer ist? Ich war enttäuscht. Die Auflösung von Mollys bzw. Ruperts Geschichte ist somit in meinen Augen leider nicht besonders gelungen. Einerseits ist es nachvollziehbar, dass genau das der Hintergrund ist, aber mal ehrlich… Molly, als gestandene Frau und Psychologin hätte auf diese Erklärung selbst kommen müssen. Das war total unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen. Molly ist leider sehr begriffsstutzig. Trotzdem war sie mir sympathisch. Ganz besonders gut gefallen hat mir ihr Umgang mit ihrem Hund Valentine.

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[Rezension] Weihnachtsküsse schmecken himmlisch – Rike Stienen

Geposted am 28. Dezember 2017 um 14:22

Rike Stienen, Rezension

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Titel: Weihnachtsküsse schmecken himmlisch
Reihe: Einzelband
Autorin: Rike Stienen
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 188

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Leonies Weihnachtsfest steht unter keinem guten Stern. Es sieht danach aus, als müsste sie es ganz allein feiern. Da erscheint Merles Einladung, mit einigen jungen Leuten Weihnachten auf einer Hütte in den Tiroler Bergen zu verbringen, die Rettung. Hätte Leonie geahnt, dass Tom unter den Gästen weilt, wäre sie  lieber zu Hause geblieben. Für Leonie halten die Feiertage weitere Überraschungen bereit. Abenteuerliche Erlebnisse im Schnee, Beziehungskrisen unter den Freunden und Jan, dessen Charme sie sich nicht entziehen kann,   gestalten den Urlaub unvergesslich.

Rezension:

Leonie war mich gleich sympathisch. Sie ist in meinen Augen diejenige, die mit Verstand agiert; zumindest die meiste Zeit. Sie ist ein positiver und sympathischer Mensch, den man einfach gern haben muss.

Jan ist für mich leider, nachdem ich dachte, dass er der Traummann in dieser Geschichte ist, der Totalausfall. Er reagiert in der Szene mit Ralf und Leonie in der Hütte in keiner Weise nachvollziehbar, sondern völlig überzogen. weiterlesen

[Rezension] Zauber der Vergangenheit – Jana Goldbach

Geposted am 15. Oktober 2017 um 8:45

Jana Goldbach, Rezension, Carlsen Impress

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Titel: Zauber der Vergangenheit
Reihe: Einzelband
Autorin: Jana Goldbach
Verlag: Carlsen Impress
Erscheinungsjahr: 2014
Einband: ebook
Seitenanzahl: 282

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

Es kann eigentlich gar nicht mehr schlimmer kommen, als zu der kostümierten Jahrhundertfeier von Tante Batty eingeladen zu sein und einen bonbonfarbenen Albtraum von Kleid tragen zu müssen. Doch da hat sich die siebzehnjährige Violet Harrison gründlich getäuscht. Noch schlimmer ist es nämlich, von der besagten Party direkt ins 18. Jahrhundert katapultiert zu werden und aus dem Kleid nicht mehr herauszukommen. Das macht die Anwesenheit ihres süßen Kindheitsfreundes Drew auch nicht viel besser, schon gar nicht, als der junge Herzog von Colesbury auftaucht und Violets Gefühlshaushalt ordentlich durcheinanderbringt. Da bleibt einem nur eins: ganz schnell wieder in die Gegenwart zurückzugelangen. Aber wie stellt man das an?

Rezension:

Hm… ich gestehe, dass ich mich mit dieser Rezension ein bisschen schwer tue. Ich hatte die 282 Seiten total schnell verschlungen, aber irgendwie hat mich die Geschichte trotzdem unbefriedigt zurückgelassen.

Der Schreibstil ist einfach und sehr flüssig. Man hat keine Probleme, sich mit der Sprache und in der Geschichte zu recht zu finden. Jana Goldbach benutzt einfache Sätze und Wörter, so dass das Buch auf jeden Fall leicht zu lesen ist.

Mir fehlte, glaube ich, vor allem die Auseinandersetzung mit den Sitten und Gebräuchen des 18. Jahrhunderts. Violet und Drew werden in diese Zeit geworfen und sie haben so gut wie keine Probleme, sich zu recht zu finden. Zumindest Violet redet mit allen Personen, auf die sie trifft, genauso, als wäre sei weiterhin im 21. Jahrhundert. Theoretisch hätten die beiden auch einfach im 21. Jahrhundert in einem fremden Land ausgesetzt werden können, den Unterschied hätte man, denke ich, kaum bemerkt.

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[Rezension] Snow: Die Prophezeiung von Feuer und Eis – Danielle Paige

Geposted am 23. September 2017 um 10:57

Thienemann-Esslinger, Danielle Paige, Rezension

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Titel: Die Prophezeiung von Feuer und Eis
Reihe: Snow; Band 1
Autorin: Danielle Paige
Verlag: Thienemann
Erscheinungsjahr: 2017
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 400

Meine Wertung: 2 Federn

Klappentext:

„Die drei mächtigsten Hexen des Landes erhielten zu deiner Geburt eine Prophezeiung, Snow. Vergiss nicht, dass beide Elternteile dir Magie vererbt haben. Diese Magie lebt in dir, eine starke Magie, wahrscheinlich sogar die stärkste, die es in Algid jemals gegeben hat.“

Algid, ein Reich aus Eis und Schnee, ist Snows wahres Zuhause. Hier soll sie ihre eigentliche Bestimmung annehmen und das Land aus den frostigen Ketten König Lazars befreien. Snow, jahrelang in der Menschenwelt festgehalten, fällt es schwer, ihren Auftrag und ihre magischen Fähigkeiten zu akzeptieren. Durch Jagger und Kai, die sich beide um sie bemühen, erfährt sie die Geheimnisse von Algid und seinen Bewohnern. Doch Snows Herz gehört eigentlich schon Bale – dem sie ihre Flucht verdankt und den sie jetzt verzweifelt sucht …

Rezension:

Als ich anfing zu lesen dachte ich: wow, das wird ein “must read”, leider flachte die Geschichte dann aber ab und wurde immer abstruser.

Zunächst lernen wir Snow kennen, die in einer psychiatrischen Klinik eingesperrt ist. Der Auftakt war, wie gesagt, sehr spannend. Ich habe direkt mit Snow gelitten, die keinen Kontakt zur Außenwelt hat, immer unter Medikamenten steht und von Pflegern und Ärzten beobachtet wird. Wir wissen auch recht schnell, dass sie mit Bale mehr als nur eine gute Freundschaft verbindet. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht.

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