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[Rezension] Chroniken der Unterwelt (1): City of Bones – Cassandra Clare

Rezension, Cover, City of Bones, Cassandra Clare, Arena Verlag, Goldmann Verlag

Titel: City of Bones
Reihe: Chroniken der Unterwelt; Band 1
Autorin: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Erscheinungsjahr: 2008
Neuauflage: Goldmann Verlag; 2017
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 512
Meine Wertung: 5 Sterne

Klappentext:

Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter Jocelyn in New York. Als diese unter höchst merkwürdigen Umständen entführt wird, offenbart sich Clary ein wohlgehütetes Familiengeheimnis: Ihre Mutter war einst eine Schattenjägerin, Mitglied einer Bruderschaft, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Als Clary selbst von düsteren Gestalten angegriffen wird, rettet der ebenso attraktive wie geheimnisvolle Jace ihr das Leben. Er nimmt sie mit ins New Yorker Institut der Gruppe, und nach und nach wird Clary immer tiefer in diese faszinierende Welt hineingezogen. Doch ein tödlicher Machtkampf zwischen Gut und Böse droht die Gemeinschaft der Dämonenjäger zu zerreißen. Werden Clary und Jace es schaffen, Jocelyn zu retten und die Welt der Schattenjäger vor dem Untergang zu bewahren?

Rezension:

City of Bones, der erste Band der Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare, ist bereits vor fast 20 Jahren erschienen. Trotzdem habe ich das Buch tatsächlich erst jetzt gelesen. Ich kann gar nicht genau sagen, warum ich nie früher dazu gegriffen habe, denn Fantasy lese ich eigentlich sehr gerne. Umso schöner ist es, wenn man auch nach so vielen Jahren noch eine Reihe entdeckt, die einen von der ersten Seite an fesselt.

Schon nach kurzer Zeit war ich völlig in der Geschichte angekommen. Die Handlung entwickelt sich in einem angenehmen Tempo und bleibt durchgehend spannend. Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse und Wendungen, die neugierig auf das machen, was als Nächstes passiert. Dabei verliert die Geschichte nie ihren roten Faden, sondern wirkt von Anfang bis Ende gut durchdacht.

Besonders gefallen haben mir die Charaktere. Clary ist eine sympathische Hauptfigur, die plötzlich in eine Welt gerät, von deren Existenz sie nichts geahnt hat. Ihre Unsicherheit, ihre Neugier und auch ihre Entwicklung konnte ich gut nachvollziehen. Jace wirkt zunächst selbstbewusst, schlagfertig und ein wenig unnahbar. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr zeigt sich, dass hinter seiner Fassade deutlich mehr steckt. Gerade diese Vielschichtigkeit macht ihn für mich zu einer interessanten Figur.

Fast noch ein bisschen mehr ans Herz gewachsen ist mir allerdings Simon. Er ist loyal, witzig und einfach ein guter Freund, der Clary nicht im Stich lässt. Seine lockeren Bemerkungen nehmen der Geschichte an den richtigen Stellen etwas die Schwere. Auch die anderen Nebenfiguren haben Persönlichkeit und wirken nicht wie bloße Lückenfüller. Ich bin gespannt, wie sie sich in den nächsten Bänden weiterentwickeln werden.

Besonders gut gefallen hat mir außerdem, wie Cassandra Clare ihre Welt aufbaut. Als Leser entdeckt man sie gemeinsam mit Clary. Die Informationen werden nach und nach eingestreut, sodass man sich alles Stück für Stück erschließt. Das hat dafür gesorgt, dass ich immer tiefer in die Geschichte eingetaucht bin, ohne mich jemals von zu vielen Erklärungen ausgebremst zu fühlen.

Ich freue mich, dass ich diese Reihe nun endlich für mich entdeckt habe. Für mich war City of Bones ein rundum gelungener Auftakt, der große Lust auf den nächsten Band macht.

Von mir gibt es ganz klar 5 Sterne.

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