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[Alltagsworte] Samstagsplausch 43/2022

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum
Samstagsplausch
Vergangenen Samstag haben wir uns mit unseren Geschwistern und einem guten Freund getroffen. Wir haben geplaudert und Karten gespielt. Es war eine mega gemütliche und schöne Runde. Sonntag hing ich dann allerdings ganz schön in den Seilen, denn es war doch recht spät (oder früh) geworden und ich kann das ja nicht gut ab. Aber egal… das war es auf jeden Fall wert.
Die Woche war recht ruhig. Ich habe mal wieder einige Folgen „911“ auf Disney+ geschaut und bin vor dem TV hängen geblieben. Ich bin ein bisschen süchtig nach dieser Serie. Ist auch gut, wenn ich alle Folgen endlich durchgeschaut habe. Aber 2 Staffeln habe ich noch vor mir.
Ab dem 02.11. mache ich einen Kurs und lerne die Tarotkarten deuten. Eigentlich wollte ich einen Lehrer suchen, um mit den Lenormandkarten weiter zu kommen, aber ich habe das Internet hoch und runter gegoogelt und ich habe niemanden gefunden, wo ich ein gutes Gefühl hatte. Die Tarotkarten interessieren mich zwar, aber ich hatte sie für mich nicht wirklich als Alternative im Blick.
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[Signierte Schätze] Aussicht auf Sternschnuppen von Katrin Koppold

Von Katrin Koppold / Katharina Herzog könnte ich euch mehrere signierte Bücher zeigen, aber ich habe mich für mein erstes signiertes Buch von ihr entschieden.Katrin Koppold ist unglaublich warmherzig und ich freue mich sehr, sie schon mehrmals auf der Buchmesse in Leipzig getroffen zu haben.
„Aussicht auf Sternschnuppen“ gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsbüchern und ich liebe das wunderschöne Cover. Die zum Buch gehörende Postkarte hängt nach all den Jahren noch immer an meinem Kühlschrank.

Mit einem Band der „Sternschnuppen-Reihe“ waren wir mit einem Auszug aus meiner Rezension gemeinsam auf der Startseite von Lovelybooks. Fanden wir beide sehr cool.
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[Rezension] New Year´s Kiss – Lee Matthews
AnzeigeTitel: New Year´s Kiss
Reihe: Einzelband
Autorin: Lee Matthews
Verlag: Carlsen
Erscheinungsjahr: 2022
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 256Meine Wertung: 4 Federn
Klappentext:
O du fröhliche? Von wegen! Die 16-jährige Tess muss die Tage nach Weihnachten im Hotel ihrer Großmutter verbringen. Und die will ihrer Enkelin genau vorschreiben, wie sie die Ferien verbringen soll. Doch Tess hat andere Pläne: endlich die Dinge zu tun, die sie schon immer machen wollte. Karaoke singen, Sushi essen, knutschen – insgesamt zehn Punkte bis zum Jahresende. Ermutigt wird sie dabei von Christopher, ihrer Urlaubsbekanntschaft mit den strahlend grünen Augen. Er führt Tess sachte aus der Komfortzone und verdreht ihr dabei zunehmend den Kopf. Bis ein Geheimnis das Happy End in der Silvesternacht zu verhindern droht …
Rezension:
Eigentlich handelt es sich hier gar nicht mehr so ganz um ein Weihnachtsbuch, denn die Geschichte spielt zwischen Weihnachten und Neujahr. Sie umfasst also nur wenige Tage, in denen aber unheimlich viel passiert.
Tess ist eine Protagonistin, die mir gut gefallen hat. Sie ist eigentlich eher zurückhaltend und der Typ, der alles durchplant. Spontanität ist nicht so ihr Ding, ausgefallene Sachen machen auch nicht. Ihr Leben ist gut durchstrukturiert. Nun entscheidet sie sich aber, endlich mal Dinge zu tun, die sie schon immer machen wollte. Sie schreibt eine Liste, was ja wiederum gut zu ihr passt, und los geht es. Einige Dinge sind verrückt, andere eher normal.
Zwischendurch hat Tess mich allerdings auch ein bisschen genervt, denn sie ist teilweise sehr egoistisch unterwegs. Ihre Bucket List ist plötzlich alles, was zählt. Es geht ihr nur nicht darum, diese fertig zu bekommen. Auch was Christophers Unfall angeht hätte sie mehr nachfragen müssen. Aus meiner Sicht hätte sie sich insgesamt etwas mehr auf Christopher einstellen dürfen. Hier macht sie leider keine allzu große Entwicklung durch.
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[Alltagsworte] Samstagsplausch 42/2022

Heute nehme ich etwas später bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum
Samstagsplausch
Die vergangene Woche haben Torben und ich im Harz verbracht. Es war ein wunderbarer Urlaub. Wir hatten eine Wohnung in Hüttenrode und sind von dort aus gewandert. Die Hintour war extrem stressig, da wir gut 1 1/2 Stunden gebraucht haben, bis wir durch den Elbtunnel waren. Danach war noch 14 km Stau vor Hannover, den wir aber über Landstraßen umfahren haben. Dadurch haben wir für eine Tour, die sonst rund 4 Stunden dauert, 6 Stunden gebraucht. Das war nicht so ein guter Start in den Urlaub.
Das Wetter hat alle Tage gut mitgespielt. Morgens war es noch ordentlich kalt, aber im Laufe des Tages klarte es immer auf. Regen hatten wir nur nachts. Was will man mehr, wenn man im Oktober in den Urlaub fährt?
Wir haben rund 110 km in 6 Tagen zu Fuß zurückgelegt. Auf unseren Touren haben wir erneut einige Wanderstempel in unser Heft stempeln können und auch wieder einige Geocaches gefunden. Es hat wieder großen Spaß gemacht.
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[Signierte Schätze] Hass im Herzen – Margret Steenfatt

Zu „Hass im Herzen“ habe ich meine allererste Autorenlesung besucht. Ich weiß, dass es auf dem Gymnasium war. Wir haben das Buch im Rahmen des Unterrichts gelesen.

Ich glaube, dass es im Elbeform Brunsbüttel war, aber das weiß ich nicht mehr genau. Da die Autorin das Datum dazu geschrieben hat, weiß ich aber noch, dass es am 24.03.1993 war. Da war ich in der 6. Klasse. “
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[Rezension] Sie mussten nach links gehen – Monica Hesse
AnzeigeTitel: Sie mussten nach links gehen
Reihe: Einzelband
Autorin: Monica Hesse
Verlag: cbj/ cbt
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover, Taschenbuch
Seitenanzahl: 448Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Frühjahr 1945: Das KZ Groß-Rosen ist befreit, und die Soldaten behaupten, der Krieg sei vorbei. Aber für die 18-jährige Zofia Lederman fühlt es sich nicht so an. Ihr ganzes Leben ist in Scherben zerfallen: Vor drei Jahren waren ihr Bruder Abek und sie die Einzigen aus ihrer Familie, die an der Rampe nach rechts geschickt wurden, weg von den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau. Alle anderen – ihre Eltern, ihre Großmutter, ihre Tante Maja – mussten nach links gehen. Das Einzige, was Zofia noch am Leben hält, ist die Suche nach ihrem Bruder. Aber wie soll sie ihn in dem Meer von Vermissten finden? Und was, wenn er nicht mehr lebt?
Rezension:
Meistens enden Bücher über den Holocaust mit der Befreiung aus dem Konzentrationslager. Nicht so dieses Buch. Hier geht die Geschichte dann erst richtig los.
Die Autorin setzt sich mit vielen Fragen auseinander: Wie ist es, wenn man auf der Suche nach den Angehörigen ist? Was macht es mit einem, dass man nicht weiß, ob die Lieben noch leben oder nicht. Wie soll man nach dieser Erfahrung weiterleben? In wie weit kann man den eigenen Erinnerungen vertrauen? Was verdrängen Gehirn und Psyche, damit man weiterleben kann?
Monica Hesse zeigt sehr gut, wie unterschiedlich Menschen ticken. Die einen nehmen ihr Leben wieder auf, verdrängen die Erfahrungen, die sie im KZ machen mussten. Sie schauen nach vorn und versuchen, wieder zu leben. Die anderen, wie auch unsere Protagonistin, Zofia, haben es schwerer, sich ins Leben zurück zu kämpfen. Zofia kann das Erlebte nur schwer verarbeiten. Sie kann nicht einfach nach vorne schauen, das Leben wieder aufnehmen, dass sie vor dem KZ gelebt hat. Ich konnte das sicher nur in Ansätzen nachvollziehen, da ich zum Glück nie derartige Erfahrungen machen musste. Monica Hesse hat es aber geschafft, mir Zofia sehr nahe zu bringen, so dass ich dennoch gut verstehen kann, dass sie eben nicht ihr Leben einfach wieder aufnehmen kann.