• 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Historische Romane,  Rezensionen

    [Rezension] Tanzmädchen-Saga (3): Unter fernem Himmel – Waghalsige Träume – Jana Beck

    Rezension, Tanzmädchen-Saga,Jana Beck, Cover, Waghalsige Träume

    Titel: Unter fernem Himmel – Waghalsige Träume
    Reihe: Tanzmädchen-Saga; Band 3
    Autorin: Jana Beck
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 338
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    British Columbia, 1868: Louisa versucht unentwegt ihrem Dasein als Tanzmädchen zu entfliehen. Zudem steht sie vor einer schicksalhaften Entscheidung. Soll sie für ihre große Liebe Finn kämpfen oder zu ihrer kleinen Schwester nach Hessen zurückkehren? Mrs Hart, ihre skrupellose Arbeitgeberin, so wie Finns rachsüchtiger Todfeind unternehmen alles, um sie und Finn zu trennen – und bedrohen sogar ihr Leben. Louisas Kampf um die Freiheit ist gefährlicher denn je …

    Rezension:

    Mit „Waghalsige Träume“ legt Jana Beck den dritten und letzten Band der Tanzmädchen-Saga vor. Wir begleiten Louisa erneut, die noch immer versucht, ihrem Dasein als Hurdy-Gurdy-Girl der Harts zu entfliehen. Louisa macht in diesem Band eine schöne Entwicklung durch, die sie, trotz dessen, dass sie nach wie vor ein junges Mädchen ist, reifer werden lässt. Jana Beck mag es wirklich tun und schubst Louisa von einem Problem in das nächste. Aber Louisa wäre nicht sie, wenn sie nicht immer eine Lösung finden würde. Entweder allein, oder mithilfe der guten Freunde, die sie inzwischen in Bakersville gefunden hat.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Historische Romane,  Rezensionen

    [Rezension] Tanzmädchen-Saga (2): Unter fernem Himmel – Gebrochene Versprechen – Jana Beck

    Jana Beck, Tanzmädchen-Saga, Cover, Hurdy-Gurdy-Girls, Rezension

    Titel: Unter fernem Himmel – Gebrochene Versprechen
    Reihe: Tanzmädchen-Saga; Band 2
    Autorin: Jana Beck
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 229
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    Eine junge Frau, die um ihre Freiheit kämpft
    Ein friedfertiger Mann, der tödliche Rache schwört
    Geheimnisse, die nie ans Licht kommen dürfen

    British Columbia, 1868: Louisa kämpft als Tanzmädchen mit immer neuen Widrigkeiten. Zum Glück findet sie in dem spitzbübischen jungen Goldgräber Finn Halt und die beiden verlieben sich ineinander. Aber Mrs Hart, an die der Seelenhändler Louisa verkauft hat, setzt alles daran, dass sie sich nicht näher kommen. Zudem scheint Finn ein Geheimnis zu verbergen …

    Rezension:

    Endlich geht es weiter mit der Tanzmädchen-Saga von Jana Beck. Ich habe, nachdem ich Band 1 geliebt habe, wirklich darauf hingefiebert. Auch Band 2 hatte ich innerhalb von Stunden verschlungen, da die Geschichte um Louisa und Finn spannend weiter geht.

    Louisa spart nach wie vor jeden Penny, den sie verdient, um sich aus der Herrschaft der Harts freizukaufen. Sie genießt die Zeit mit Finn, auch wenn Treffen nur heimlich stattfinden können. Insgesamt ist Louise so liebenswert, wie wir sie in Band 1 kennengelernt haben. Positiv oder negativ, so genau weiß ich das gar nicht, ist anzumerken, dass Louisa unglaublich vertrauensselig ist. Sie erzählt an der einen oder anderen Stelle leider den falschen Menschen zu viel. Das macht ihr Leben nicht immer leichter. Der Leser merkt schnell, dass sie zum Spielball des Doktors wird. Bedauerlicherweise merkt Louisa dies nicht. Ich persönlich glaube, dass sie noch etwas nicht merkt, will hier aber erstens nicht spoilern, zweitens wurde mein Verdacht auch nicht aufgelöst, so dass ich es nicht mit Sicherheit behaupten kann. Aber, es könnte im dritten Band da noch eine Überraschung geben.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Historische Romane,  Rezensionen

    [Rezension] Tanzmädchen-Saga (1): Unter fernem Himmel – Rebellisches Tanzmädchen – Jana Beck

    Jana Beck, Selfpublishing, Rezension, Cover

    Titel: Unter fernem Himmel – Rebellisches Tanzmädchen
    Reihe: Tanzmädchen-Saga; Band 1
    Autorin: Jana Beck
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 340
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Eine junge Frau, die um ihre Freiheit kämpft. Ein friedfertiger Mann, der tödliche Rache schwört. Geheimnisse, die nie ans Licht kommen dürfen. 1868: Gerade noch träumt Louisa vom ersten Kuss, als sie den Seelenhändler trifft, der Tanzmädchen nach Amerika verschachert. War er bei ihnen auf dem Hof gewesen? Das Geld zu Hause war knapp. Hatte der Vater sie etwa an den Seelenhändler verkauft? Keines der Mädchen, die er bisher mitgenommen hat, ist je zurückgekehrt …

    Das Schicksal der Hurdy-Gurdy-Girls – ein unbekanntes Stück deutscher Geschichte, spannend und mitreißend erzählt.

    Rezension:

    Die Geschichte um Luisa hat mich wirklich begeistert und mitgerissen und ich kann es gar nicht erwarten, bis Band 2 und 3 erscheinen, weil ich unbedingt wissen will, wie es mit Luisa weiter geht.

    Luisa ist die Protagonistin der Geschichte. Anhand ihrer Figur erfahren wir, wie sie in Deutschland verkauft wird und dann die mühsame Überfahrt nach Amerika meistern muss. Als Passagiere zweiter (man hatte eher das Gefühl dritter oder vierter) Klasse, werden die Mädchen unter Deck mit vielen anderen Passagieren zusammengepfercht, nur wenige Stunden am Tag dürfen sie die Luft an Deck genießen. Die Passage hinüber empfand ich als sehr bedrückend, weil der Leser, genauso wenig wie Luisa, weiß, was auf die Mädchen genau zukommt. In Amerika angekommen, werden die Mädchen schnell weiterverkauft. Luisa muss zu der sehr strengen Ms. Hart. Auf Mitleid kann sie von dieser Frau sicher nicht hoffen. Sie wurde den Harts als Hurdy-Gurdy-Girl verkauft und nun heißt es, diesen „Job“ ausführen. Komme, was wolle.

  • 4 Sterne,  Gelesen 2024,  Historische Romane,  Rezensionen

    [Rezension] Sturmmädchen: Freundinnen in dunkler Zeit – Lilly Bernstein

    Sturmmädchen, Cover, Lilly Bernstein, Ullstein Buchverlage, Rezension

    Titel: Sturmmädchen – Freundinnen in dunkler Zeit
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Lilly Bernstein
    Verlag: Ullstein
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 410
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext

    Die drei Freundinnen Elli, Margot und Käthe kennen sich seit ihren Kindertagen in der malerischen Eifel. Aber die Zeitläufte stellen ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Als die Nationalsozialisten die Macht übernehmen, fühlt Käthe sich von der neuen Ideologie angezogen, während die Jüdin Margot bald um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten muss. Die gehbehinderte Elli, für die Leute im Dorf nur das »Hinkemädchen«, wird hineingerissen in einen Strudel der Gefühle: Angst und Trauer um ihre Freundinnen, Sorge um ihre überarbeitete Mutter, die einzige Hebamme im Tal. Und sie fühlt eine Liebe in sich aufkeimen, die es gar nicht geben dürfte. Doch sie weiß, dass sie nur eine Wahl hat: Margot zu helfen, um jeden Preis. Auch wenn sie sich dabei selbst in Gefahr bringt und droht, alles zu verlieren, was sie liebt.

    Rezension

    Ich habe mich zwischendurch mit dem Buch ein bisschen schwergetan, da mich die Geschichte zwischendurch nicht so ganz mitreißen konnte.

    Die Geschichte dreht sich um drei junge Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus. Elli, Käthe und Margot. Alle drei sind mit unterschiedlichen familiären Hintergründen ausgestattet und alle drei gehen mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten verschieden um, entweder, weil ihnen keine andere Wahl bleibt (Margot) oder weil sie sich eben so entscheiden, wie sie es tun (Käthe und Elli).

    Protagonistin dieses Romans ist Elli, die aufgrund einer überstandenen Kinderlähmung unter einem verkrüppelten Fuß und einem verkürzten Bein leidet. Ihr Leben ist wahrlich nicht einfach, sie lebt mit ihrer Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Elli und ihre Mutter versuchen, sich vom Nationalsozialismus weitgehend fernzuhalten, wobei Ellis Mutter sie die meiste Zeit über eher klein hält. Man hat oft das Gefühl, dass Elli gar nicht so richtig um die Zusammenhänge und Gefahren weiß, ohne dass man ihr deswegen einen Vorwurf machen könnte. Die Geschichte wird komplett aus Ellis Sicht erzählt, was es mir, als Leser, ein bisschen schwer gemacht hat, da Elli selbst teilweise so wenig weiß.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Historische Romane,  Rezensionen

    [Rezension] Leben auf Scherben – Regine Claaßen

    Regine Claaßen, Rezension, 4 Sterne, Selfpublishing

    Titel: Leben auf Scherben
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Regine Claaßen
    Verlag: Selfpublisher
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 287
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Frankreich, Juli 1944. Eric ist jung, gebildet und ein begnadeter Pianist. Zugleich gilt er nach einer steilen Karriere in der Waffen-SS als Himmlers Vorzeigesoldat. Doch nach Jahren an der Front ist sein Glaube an den Nationalsozialismus zerbrochen. Unfähig, die Fassade aufrecht zu erhalten, desertiert er. Auf der Flucht wird er verletzt und findet in einem Lazarett Unterschlupf. Schon bald sucht die SS dort nach ihm. Von der Küste rücken die Alliierten näher. Und zwischen Eric und der Krankenschwester Greta entflammt eine Liebe ohne Zukunft.

    Nach dem Krieg wird Eric unter falscher Identität ein erfolgreicher Pianist. Er glaubt, seine Vergangenheit hinter sich gelassen zu haben, bis nach Jahren erneut Greta in sein Leben tritt. Von ihr erfährt er, dass er als Kriegsverbrecher gesucht wird. Eric erkennt, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss. Mit allen Konsequenzen.

    Rezension

    Leben auf Scherben erzählt die Geschichte von Eric, einem jungen SS-Obersturmbannführer. Wie es zu seinem schnellen Aufstieg innerhalb der SS kam, erfahren wir nicht, aber mit Beginn der Geschichte steht Eric in der Gunst Himmlers weit oben. Er gilt als Aushängeschild der Waffen-SS. Machen wir uns nichts vor. „Aushängeschild der Waffen-SS“ wird man nicht, weil man im Krieg Blümchen gepflückt hat, sondern weil man die Ideologie, die sich dahinter verbirgt, mit trägt und vor allem auch voranträgt. Was Eric genau erlebt hat, lässt die Autorin aber zunächst weitestgehend offen.

    Wir steigen ein, als Eric, nach einem Aufenthalt in der Heimat an die Front zurückkehrt. Nach einem Vorfall in einem kleinen französischen Dorf fängt Eric an zu zweifeln, ob das, was er tut, wirklich das Richtige ist. Nach einem weiteren Vorfall, der später als „Massaker von Arraille“ bekannt wird, ist es endgültig vorbei. Eric ist am Ende seiner seelischen Kräfte und desertiert.

  • 3 Sterne,  Gehört 2023,  Historische Romane,  Rezensionen

    [Rezension] Die Kinderärztin (3): Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts – Antonia Blum

    Rezension, Kinderklinik Weißensee, Antonia Blum, Hörbuch Hamburg, Karoline Mask von Oppeln, Hörbuch

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    Titel: Kinderklinik Weißensee – Tage des Lichts
    Reihe: Die Kinderärztin; Band 3
    Autorin: Antonia Blum
    Sprecherin: Karoline mask von Oppen
    Verlag: Hörbuch Hamburg
    Erscheinungsjahr: 2022
    Format: Strewaming über Storytel
    Länge: 808 Minuten

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Berlin 1929: Marlene von Weilert genießt ihren Erfolg als Ärztin an der Kinderklinik Weißensee, privat aber leidet sie, weil ihre Ehe mit Maximilian bisher kinderlos geblieben ist. Marlene entscheidet sich schließlich, für die Familienplanung beruflich kürzer zu treten. Doch dann wird das Antibiotikum Penicillin entdeckt, und Marlene brennt darauf, das Wundermittel zu erforschen. Es könnte Tausenden Kindern das Leben retten. Marlene ist hin- und hergerissen zwischen beruflicher Pflicht und persönlichem Glück. Ihre Schwester Emma, inzwischen Oberschwester der Kinderklinik, hat Sorgen ganz anderer Art: Ihr Sohn Theodor verbringt immer mehr Zeit mit Freunden, die sich politisch radikalisieren. Theodor droht ihr zu entgleiten, doch Emma ist fest entschlossen, um ihren Sohn und gegen die neuen politischen Kräfte zu kämpfen.

    Rezension:

    Band 3 war für mich bisher der schwächste Band der Reihe. Mir persönlich war es einfach zu viel Liebesdrama. Sowohl Marlene, als auch Emma haben Eheprobleme, die extrem ausgeschmückt werden. Beide Problemstellungen fand ich zumindest im Verlauf ein bisschen an den Haaren herbei gezogen.

    Ich habe Maximilian und Marlene überhaupt nicht verstanden. Dass Marlene kürzer tritt, weil sie einfach total überarbeitet ist, konnte ich ja nachvollziehen. Der Kinderwunsch von Maximilian und Marlene erfüllt sich aber trotzdem nicht. Solange Marlene also nicht schwanger ist, warum sollte sie zuhause sitzen und sich langweilen? Ich fand Maximilian in diesem Band einfach nur unmöglich. Er, „der Herr im Haus“, den er auch raushängen lässt. Das war mir so unglaublich zuwider.

    Emma machte es mir in diesem Band auch nicht so ganz einfach. Klar hat sie wirklich große Probleme und ich konnte auch nachvollziehen, warum sie so eifersüchtig ist und sich Sorgen macht. Aber Kurt, der ihr bisher nie einen Anlass gegeben hat, an seiner Liebe zu zweifeln, nicht einmal anzuhören? Das fand ich schon sehr hart. Neben ihrer Eheprobleme schlägt sie sich auch noch mit Problemen mit ihrem ältesten Sohn herum, der immer mehr in die Fänge der Nationalsozialisten abgleitet.