• 5 Federn,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] Leuchtturm voller Gedanken – Jando

    Rezension, Jando, KoRos Nord,

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    Titel: Leuchtturm voller Gedanken
    Reihe: Einzelband
    Autor: Jando
    Illustratorin: 
    Antje Arning
    Verlag: KoRos Nord
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 64

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    “Der wertvollste Samen, der in die Erde eingesetzt wird, ist die Liebe. Sie wächst überall dort, wo sie gesät wird.”

    Mit den Botschaften seiner Bücher regt Bestsellerautor Jando weltweit Leser zum Nachdenken und Philosophieren an. Die beliebtesten Zitate aus seinen Büchern, begleitet von traumhaften Zeichnungen seiner Schwester Antje Arning (Antjeca) befinden sich in diesem Sammelwerk.
    Begleitet den kleinen Jando auf einer Reise um den Planeten Erde, seiner Natur, seinen Tieren, seinen Mitmenschen und lasst euch ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

    Rezension:

    Wieder ein ganz großartiges Buch aus der Feder von Jando und mit Illustrationen von Antje Arning. Die Geschichte „Der Fischer und seine Frau“ wird umrahmt von wunderschönen Zeichnungen mit inspirierenden Botschaften.

    Anschließend finden wir ein paar Dinge, die das Herz erfreuen können. DIY Anleitungen für z. B. Blumenkugeln, oder eine Handykette, ein Rezept für vegan Pancakes und ein bisschen Nachhilfe in Plattdeutsch. Außerdem gibt es ganz viel Platz um selbst Dinge einzutragen und Bilder von schönen Momenten einzukleben.

    Ganz besonders berührt hat mich „Vergesst nicht, Euer Leben im Hier und Jetzt zu genießen. Denn das Leben ist das Wunderbarste überhaupt. Probiert vieles aus und verzieht euch Eure Fehler. Sie gehören dazu.“ Es handelt sich hier um ein Zitat aus dem Buch „Im Himmel gibt es einen Bahnhof„, das ich euch an dieser Stelle auch ans Herz legen möchte.

    Ich vergebe gerne 5 Federn. Ein schönes Buch, um es selbst zu lesen oder zu verschenken.

    Weitere Bücher von Jando, zu denen ich Rezensionen geschrieben habe:
    Jando – Sternenreiter
    Jando – Die Chroniken der Windträume
    Jando – Im Himmel gibt es einen Bahnhof
    Jando – Die Weisheit des Regenbogens

  • Gelesen 2022,  5 Federn,  Rezensionen

    [Rezension] Raus aus dem Finanzdschungel – Nicole Bergmann

    Nicole Bergmann, Finanzdschungel, Rezension

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    Titel: Raus aus dem Finanzdschungel
    Autorin: Nicole Bergmann
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 231

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Finanzen verstehen, Vorsorge treffen, Vermögen schaffen – aber wie? Beim Thema Geld erscheint manches kompliziert. Da fällt es oft schwer, den Durchblick zu gewinnen.

    Mit diesem Reiseführer in Sachen Geld begleitet dich Nicole Bergmann durch den Dschungel der Finanzen. Leicht verständlich und praxisnah zeigt sie in diesem besonderen Ratgeber, wie du diesen Dschungel durchdringen und dabei so manchen Schatz entdecken kannst.

    Wie Schulden abbauen und Geld klug investieren, welche Versicherungen oder Rentenmodelle auswählen, was bei Geld und Partnerschaft beachten? – diese und viele weitere Themen erklärt die Autorin anhand von zahlreichen Übungen und Beispielen.

    Ein Kompass zur Orientierung für alle, die lernen wollen, mit Geld entspannt und sicher umzugehen.

    Rezension:

    Das Buch ist wirklich wie ein Reiseführer aufgemacht und wir begeben uns mit Nicole Bergmann in den Dschungel und durch ihre Erläuterungen eben auch wieder hinaus. Diese Art von Ratgeber kannte ich bisher nicht und ich muss sagen, dass ich total begeistert bin, wie toll man einen Ratgeber gestalten kann.

    Nicole Bergmann legt mit „Raus aus dem Finanzdschungel“ einen Ratgeber für Anfänger im Bereich der Finanzen vor. Sie geht auf die wichtigsten Themen, wie z. B. das vorhandene Nettovermögen, die Geldanlage, Altersvorsorge, Steuererklärung und  Immobilien ein. Obwohl sie das Buch voll mit sehr gutem Input geplackt hat, verliert sie dabei nie den lockeren Ton. So macht es wirklich Spaß, sich mit seinen Finanzen auseinander zu setzen.

  • 5 Federn,  Gelesen 2021,  Rezensionen

    [Rezension] Meine Morgenseiten: Das Tagebuch – Johanna Kramer

    Rezension, Johanna Kramer, Morgenseiten, EMF Verlag

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    Titel: Meine Morgenseiten – Das gestaltete Tagebuch zum eintragen
    Autorin: Johanna Kramer
    Verlag: EMF
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 192

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Finde deine Morgenroutine! Wunderschön gestaltetes Tagebuch, das Dir dabei hilft in 5 Minuten mit dem Stift auf Papier in den Tag zu starten!  

    Ein guter Start in den Tag wäre so einfach … wäre da nicht der ganz normale Alltagswahnsinn. Dieses Tagebuchunterstützt Dich dabei, den Morgen zu strukturieren und deine Gedanken zu ordnen.

    • Von der Theorie zur Praxis: großer Theorieteil zur positiven Psychologie des Schreibens, der alle Hintergründe und Fakten erläutert
    • Dein Start in den Tag: wunderschön gestaltetes Tagebuch, das immer auf deinem Nachtisch bereit liegen kann
    • Hochwertige Ausstattung mit Struktureinband und Lesebändchen, damit der aktuelle Morgen immer direkt parat ist

    Ob Sinnsucher, Chaosqueens oder Bullet-Journal-Freunde: Das Konzept der Morgenseiten hilft garantiert jedem dabei, die Gedanken nach dem Aufwachen zu sammeln und zu Papier zu bringen. So ist der entspannte Start in den Tag garantiert und alles ist geordnet. Die Routine, die dabei entsteht jeden Morgen 5 Minuten etwas in das Tagebuch zu schreiben, steigert die Fähigkeit, intuitiv zu schreiben und strukturiert gleichzeitig den anstehenden Tag. Start your own routine!

    Rezension:

    Bisher habe ich abends Tagebuch geschrieben (tue ich auch immer noch), trotzdem interessierte mich das Konzept, sein Tagebuch bereits morgens zu füllen.

    Das Buch ist wirklich hochwertig aufgemacht. Ich finde, dass es sich gut anfühlt und schön aussieht. Das war so der erste Eindruck, dass ich das Buch wirklich gerne zur Hand nehmen werde.

    Aufgebaut ist es dergestalt, dass zunächst das Konzept der Morgenseiten erläutert wird. Dabei folgt die Autorin einem roten Faden und das Konzept erschien mir wirklich sofort schlüssig. Es ist irgendwie interessant, dass es wirklich „nur“ darum geht, zu schreiben. Es geht nicht darum, was man schreibt, es geht nicht darum, dass es sinnvoll ist, es geht nicht um Zusammenhänge. Zur Not schreibt man halt 3 Seiten lang, dass einem nichts einfällt, was man schreiben kann. Fakt ist, das kann man machen, aber wenn man das Morgenseiten schreiben erstmal gewohnt ist, dann braucht man das nicht mehr.

  • 5 Federn,  Gelesen 2021,  Rezensionen

    [Rezension] Wolle & Walli (1): … und die Holomaschine

    Rezension, Angie B. Durzok, Tredition Verlag, Cover

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    Titel: Wolle & Walli … und die Holomaschine
    Reihe: Wolle & Walli – Die Waschbärenbrüder; Band 1
    Autorin: Angie B. Durzok
    Illustrationen: Angie B. Durzok
    Verlag: tredition
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Hardcover, Paperback, ebook
    Seitenanzahl: 36 (Hardcover)

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Wolle und Walli sind Brüder – erfinderisch und vorwitzig. Als Wolle die Holomaschine fertigstellt und Walli seine Neugier nicht bremsen kann, erwacht das Kinderzimmer zum Leben und bringt ihnen ein ungeahntes Abenteuer mit bösen Folgen. Können sich die beiden Waschbärenbrüder noch retten?

    Rezension:

    Ein ganz süßes Kinderbuch legt Angie B. Durzok hier vor. Wolle und Walli sind zwei kleine Waschbären. In diesem ersten Band baut Wolle eine Holomaschine, die die beiden Brüder in eine Märchenwelt zieht. leider geht es dort nicht gerade friedlich zu, so dass die Brüder ein kleines Abenteuer erleben. Die Geschichte ist interessant erzählt, aber nicht zu spannend. Auch kleinere Kinder dürften mit der Geschichte aus diesem Grund gut zurecht kommen.

    Die Zeichnungen, die Angie B. Durzok ebenfalls selbst zeichnet, sind kindgerecht, nicht zu aufregend und unglaublich schön. Ich mag lebensechte Illustrationen sehr gerne und genau das finden wir in diesem Buch. Auf jeder Seite begleiten uns großformatige Bilder auf denen Kinder viel entdecken können.

    Mit 19,99 Euro ist das Hardcover nicht ganz günstig. Aber es lohnt sich aus meiner Sicht, das Geld zu investieren. Ich denke, dass Kinder sehr viel Freude an Wolle und Walli haben werden. Die beiden Waschbärenbrüder sind wirklich sehr knuffig.

    Ich vergebe gerne 5 Federn. Schaut euch Wolle und Walli auf jeden Fall mal an. Vielleicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für dein Kind?

    Weiter Rezensionen habe ich noch nicht gefunden. Hast du eine geschrieben? Dann lass mir gerne den Link da.

  • 5 Federn,  Gelesen 2021,  Rezensionen

    [Rezension] Die Klänge der Freiheit – Tara Haigh

    Tinte & Feder, Rezension, Tara Haigh

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    Titel: Die Klänge der Freiheit
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Tara Haigh
    Verlag: Tinte & Feder
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 525

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Nürnberg, 1943: Die junge Inge spielt leidenschaftlich gern Geige und träumt von der weiten Welt. Gegen den Willen des Vaters lässt sie sich zur Rotkreuzschwester ausbilden und wird gleich bei ihrem ersten Einsatz an die Ostfront geschickt. Die Arbeit im Lazarett konfrontiert sie mit der grausamen Realität des Krieges, während die Rote Armee immer näher rückt.

    Als der deutsche Offizier Preuss ihr anbietet, ihn nach Italien zur Abtei Montecassino zu begleiten, ergreift sie die rettende Chance. Aber kann sie Preuss wirklich trauen? Er ist kultiviert, ein feinsinniger Kunstkenner, aber auch Nationalsozialist. Noch ahnt Inge nicht, dass sich in Italien ihr Schicksal offenbaren wird und sie schwere Entscheidungen treffen muss: zwischen Liebe und Verrat, Zukunft und Vergangenheit …

    Rezension:

    Protagonistin ist Inge, ausgebildete DRK-Schwesster, die sich freiwillig in den Dienst an der Front meldet. Eigentlich wollte sie nach Afrika, findet sich dann aber per Einberufungsbefehl an der Ostfront wieder. Ich fand Inge ziemlich stark. Sie tut, was zu tun ist und sie nimmt Dinge in die Hand. Sie ist bereit, für ihre Überzeugung einzustehen, weiß aber auch immer, wie weit sie gehen kann, ohne sich selbst an den Pranger zu liefern. Dabei scheut sie sich aber auch nicht, Preuss in gewissen Umfang Paroli zu bieten.

    Inges Gegenspieler und auch Mitspieler ist Preuss, ein Oberstleutnant der Wehrmacht, den sie an der Ostfront kennenlernt und der sie mit nach Italien nimmt. Preuss war fast die interessantere Figur. Inge kann man recht schnell gut einschätzen, Preuss zeigt immer wieder seine zwei Gesichter. Mal der harte Wehrmachtssoldat, der Befehle befolgt und nicht darüber nachdenkt, dann aber kommt auch seine weiche Seite zum Vorschein. Ich meine mich zu erinnern, dass Inge ih zwischendurch mal als Wolf bezeichnet hat und das passt sehr gut. Man muss vor ihm immer auf der Hut sein.

  • 5 Federn,  Gelesen 2021,  Rezensionen

    [Rezension] The Loop 2: The Block – Ben Oliver

    Carlsen Verlag, Ben Oliver, Rezension

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    Titel: The Block
    Reihe: The Loop; Band 2
    Autor: Ben Oliver
    Verlag: Carlsen
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Softcover, ebook
    Seitenanzahl: 365

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Luka ist wieder im Gefängnis und diesmal ist es schlimmer als jemals zuvor. Im Block kann er die manipulierten Bilder in seinem Kopf nicht länger von der Realität unterscheiden. Dennoch gelingt ein riskanter Ausbruch und führt ihn und seine Freunde wieder zusammen. Versteckt im Herzen der zerstörten Stadt wird Luka allmählich das Ausmaß ihrer Mission klar: Um den Krieg zu gewinnen, müssen sie Happy besiegen, das alles beherrschende System. Und so ziehen die Jugendlichen mit ihrer stärksten und einzigen Waffe in den Kampf gegen die künstliche Intelligenz: ihrer Freundschaft.

    Rezension:

    Ben Oliver lässt dem Leser erneut keine Zeit zum Atem holen. Geht es noch brutaler, als im Loop? Ja, es geht. Ich muss aber sagen, dass das Buch insgesamt, bis auf eine Szene, die ich dann doch übersprungen habe, sehr gut zu ertragen war. Ich bin ja ein bisschen zart besaitet, was Gewalt angeht. Dennoch bleibe ich weiterhin dabei, dass das Buch wirklich nicht von jüngeren Lesern, als die Altersempfehlung sagt, gelesen werden sollte. Es ist und bleibt ein recht brutaler Thriller.

    Luka macht weiterhin enorme Entwicklungsschritte. Zunächst wieder der wenig selbstsichere Jugendliche, begreift er nach und nach, dass er und seine Freunde wichtig sind, um die Welt zu retten. Es sind nicht mehr allzu viele übrig, denen das gelingen könnte. Leider müssen wir auch in diesem Band lieb gewonnene Figuren gehen lassen. Dabei erweisen sich aber auch in diesem Band wieder einige, als unglaublich stark. Ich muss gestehen, dass ich es sehr bewundere, wie die Protagonisten erneut für die gute Sache kämpfen, auch wenn die Schlacht aussichtslos erscheint.

    Wir erfahren in diesem Band mehr über Happy und wie sie sich selbst zur Herrscherin der Welt hoch levelt. Noch nicht ganz klar ist mir, wozu Happy eigentlich ursprünglich mal programmiert wurde. Fakt ist aber, dass sie heute auf einem Level ist, das vor hat, die Menschheit wie einen Virus im Computersystem auszurotten und umzuprogrammieren. Ganz schön erschreckende Vorstellung, oder?

    Die Geschichte hat mir insgesamt noch besser gefallen, als der erste Band. Wir erfahren mehr darüber, wie es zu dieser ganzen Grausamkeit kommen konnte. Ben Oliver spielt sehr gekonnt mit seinen Figuren und dem Leser. Was ist wahr, was ist nur in den Köpfen der Figuren? Wie hängt alles zusammen? Nach und nach greifen die losen Enden der Geschichte ineinander und machen das ganze Grauen sichtbar.

    Der Schreibstil von Ben Oliver lebt gewohnt geradlinig. Nicht zu bildhaft, aber bildhaft genug, um sich alles vorstellen zu können. Keine Schnörkel, keine Zeit zum Atem holen. Der rote Faden geht sich durch die Geschichte, wobei ich mir an der einen oder anderen Stelle erneut ein paar mehr Hintergrundinformationen, z. B. zum Hotel Fegefeuer erhofft hätte. Ich gehe stark davon aus, dass das Hotel und seine Bewohner im dritten band nochmal eine Rolle spielen werden.

    Zu denken gab mir persönlich folgendes Zitat auf S. 257:
    „Mir sagt es vor allem, dass Menschen alles glauben, sofern sie nur genug Angst haben.“
    Passend…

    Auch der zweite Band endet mit einem Cliffhanger, der mich unglaublich neugierig auf Band 3 macht. Ben Oliver schafft den Übergang von The Loop, zu The Block und nun als nächstes in The Arc sehr geschickt, indem er Luka immer genau dort enden lässt, wo es als nächstes weiter geht. Finde ich wirklich gut.

    Ein bisschen müssen wir noch warten, aber im Frühjahr geht es dann mit „The Arc“ weiter.

    Ich vergebe gerne 5 Federn.

    Lest hier meine Rezension zum ersten Band:
    The Loop

    Weitere Rezensionen zu „The Block“ findet ihr bei:
    Zeit für neue Genres – 4 Sterne
    Ostseebücherjunkie – kritische Rezension