• 5 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Einmal Himmel und zurück zu mir – Celine Stüker

    Rezension, Celine Stüker, KLHE Verlag,

    Anzeige

    Titel: Einmal Himmel und zurück zu mir
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Celine Stüker
    Verlag: KLHE
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Softcover
    Seitenanzahl: 287

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Wollten Sie auch schon einmal alles hinter sich lassen und auf Neustart drücken?

    Einfach los. Abenteuerlustig und von dem Wunsch beseelt, alte Muster über Bord zu werfen, wagt Celine den Sprung ins Ungewisse. Nur mit einem Rucksack reist sie um die Welt; tanzt auf den Straßen von Buenos Aires, steigt auf einen brodelnden Vulkan und übernachtet im australischen Outback. Jeden Kontinent will sie riechen, schmecken und erfahren.

    Doch dann fällt sie bei einem Fallschirmsprung in Australien vom Himmel und ihr Leben steht plötzlich Kopf… Rückenversteifung und Schmerztherapie statt surfen auf Bali.

    Einfühlsam und humorvoll lädt die Autorin auf eine ganz besondere Reise ein, die neue Leichtigkeit schenkt. „Mein Buch entstand durch den Zu-Fall des Lebens. Ich möchte Mut machen, neue Perspektiven zu entdecken, und die Freude wecken an der Vielfalt des Lebens, die auf jeden von uns täglich wartet.

    Rezension:

    Die Autorin ist ungefähr in meinem Alter, als sie in Deutschland alles hinter sich lässt und zu einer Weltreise aufbricht. Vielleicht machte es mir das noch ein bisschen leichter, mich in sie hinein zu versetzen und ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.

    Der Hauptteil des Buches dreht sich um den Südamerikanischen Kontinent. Celine Stüker schreibt so bildhaft, dass ich fast das Gefühl hatte, mit ihr dort zu sein. Mich hat beim Lesen stark beeindruckt, dass Celine so offen und mutig ist. Ich hatte den Eindruck, dass sie vor der Weltreise ein eher behütetes, angepasstes Leben geführt hat, in dem es nicht viele spontane Entscheidungen zu treffen gab. Sie war eher der Typ, der Listen führt, alles plant und nichts dem Zufall überlässt. Auf ihrer Reise durch Südamerika lernt sie, immer mehr Spontanität zulassen. Diese Entwicklung fand ich extrem spannend. Mit ihrem Erfahrungsbericht zeigt uns die Autorin auch, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt. Irgendwie findet es sich immer, sei es, dass das gebuchte Zimmer nicht bereit steht, oder dass eine eigentlich gewünschte Fahrt nicht stattfinden soll. Durch glückliche Fügungen oder eigene Initiative findet die Autorin immer eine Lösung und kommt vorwärts.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Ein Schiff aus Mut – Paula Schwanitz

    Paula Schwanitz, Biehl Verlag, Cover, Rezension, Kinderbuch,

    Anzeige

    Titel: Ein Schiff aus Mut
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Paula Schwanitz
    Illustratorin: Caroline Bertl
    Verlag: Biehl Verlag
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 48

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Die Segel auf Mut setzen!

    Meerschweinchen Marlenchen ist traurig. Da sie nur ein Auge hat, haben die anderen sie verstoßen. Ihr bleibt deshalb nichts anderes übrig, als sich allein in den Wald zurückzuziehen. Doch die Tiere des Waldes haben Mitleid mit ihr. Gemeinsam machen sie sich auf zu einem fantastischen Piratenabenteuer, bei dem Marlenchen entdeckt, dass Mut alle bösen Geister vertreibt und jeder einen besonderen Schatz in sich trägt.

    Rezension:

    Und noch ein wundervolles Kinderbuch aus der Feder von Paula Schwanitz.

    Marlenchen ist ein sehr niedliches Meerschweinchen, dass aber traurig ist, weil es nicht ist, wie andere Tiere. Marlenchen hat nur ein Auge und wurde deswegen verstoßen. Sie hat aber Glück, dass sie auf andere Tiere trifft, die es gr nicht schlimm finden, dass Marlchenchen anders ist. Wir treffen in diesem Band auch Moses wieder. Über Moses habe ich euch hier ja schon berichtet. Moses rät Marlenchen, aus ihrem Spiegelbild ein Abenteuer zu machen.

    Gemeinsam ersinnen sich die Tiere ein spannendes Abenteuer, in dem Marlenchen ein Pirat ist. Mutig gehen Marlenchen und ihre neuen freunde auf große Reise und erleben ein richtiges Piratenabenteuer. Gegenseitig unterstützen sich die Tiere und so kann ihnen auch ein Geisterschiff nichts anhaben.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Vavedi – Eine kurze Geschichte über das Ende des Homo Capitalis – M. C. Poets

    Cover, M. C. Poets, Vavedi, Rezension, BoD

    Anzeige

    Titel: Vavedi – Eine kurze Geschichte über das Ende des Homo Capitalis
    Reihe: Einzelband
    Autorin: M. C. Poets
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 232

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Nie war der Weltuntergang schöner.

    Die Menschheit stirbt aus.

    Punkt.

    Die Erde samt ihren Bewohnern wird seit Jahrtausenden von Außerirdischen beobachtet. Weil der Mensch zu einer Bedrohung für den gesamten Planeten und das Universum geworden ist, wird ein Virus ausgesetzt, das die Menschheit binnen weniger Jahrzehnte ausrottet.

    Aber wäre das wirklich so schlimm?
    Wie lebst du dein Leben, wenn du weißt, dass nach dir niemand mehr kommt?
    Hatten wir je die Chance, es anders zu machen?

    Ein Gedankenexperiment, das nachdenklich stimmt.

    Rezension:

    Der Klappentext sagt „Ein Gedankenexperiment, das nachdenklich stimmt.“ und eigentlich fasst dieser eine Satz das Buch sehr gut zusammen. M. C. Ports schlägt keine großen Töne an. Wir finden in diesem Buch keine Gewalt, keine dystopische Welt, in der die Menschen sich voreinander schützen müssen. Die Geschichte ist nicht reißerisch. Im Gegenteil. Ganz sacht lässt die Autorin die Menschen einfach aussterben. Man hat fast das Gefühl, dass das sehr friedvoll von statten geht.

    Wir begleiten in diesem Buch Malou, Kira, Talbert und Xarix. Mir persönlich war Talbert am nächsten, aber Malou am sympathischsten. Alle drei erstgenannten Protagonisten gehen sehr unterschiedlich mit dem bevorstehenden Ende der Menschheit um.

  • Gehört 2023,  5 Sterne,  Rezensionen

    [Rezension] Die Kinderärztin (1): Kinderklinik Weißensee – Zeit der Wunder – Antonia Blum

    Rezension, Antonia Blum, Hörbuch Hamburg, Die Kinderärztin, Kinderklinik Weißensee, Cover

    Anzeige

    Titel: Kinderklinik Weißensee – Zeit der Wunder
    Reihe: Die Kinderärztin; Band 1
    Autorin: Antonia Blum
    Sprecherin:
    Karoline Mask von Oppen
    Verlag: Hörbuch Hamburg
    Erscheinungsjahr: 2021
    Format: Streaming über Storytel
    Länge: 843 Minuten

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Berlin 1911: Die Schwestern Marlene und Emma Lindow können ihr Glück kaum fassen: Sie dürfen als Lernschwestern in der Kinderklinik Weißensee anfangen. Die forsche Marlene lernt schnell, die schüchterne Emma fühlt sich hingegen bald von ihrer Schwester zurückgesetzt. Denn Marlene hat sich gleich doppelt verliebt: in den vornehmen Assistenzarzt Doktor Maximilian von Weilert und in das noch junge Fachgebiet Kinderheilkunde. Sie ist fest entschlossen, selbst Kinderärztin zu werden. Doch der Weg nach oben ist steinig, der in Maximilians Familie erst recht. Emma geht in ihrer Rolle als Kinderkrankenschwester auf und entfernt sich immer mehr von ihr. Erst als das Leben des kleinen Fritz Schmittke am seidenen Faden hängt, erkennen Emma und Marlene, dass sie zusammenstehen müssen, um ihre wichtigste Aufgabe zu erfüllen: den Kindern zu helfen.

    Rezension:

    Diese Trilogie wurde mir von einer Freundin empfohlen und ich bin total dankbar, dass sie mich auf diese wundervolle Geschichte aufmerksam gemacht hat.

    Protagonistinnen der Kinderklinik Weißensee sind die Schwestern Marlene und Emma. Marlene ist die Ältere der beiden Schwestern und fühlt sich, aufgrund des frühen Todes der Mutter, stark für ihre kleine Schwester verantwortlich. Die Geschichte beginnt im Waisenhaus, in dem die beiden groß geworden sind, schwenkt dann aber sehr schnell über in die Kinderklinik, in der beide Schwestern gleichzeitig die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester beginnen. Beide Schwestern fand ich auf ihre Art sympathisch. Sie gehen mit den ihnen gestellten Aufgaben und Situationen völlig unterschiedlich um. Emma war mir ein ganz kleines bisschen sympathischer, als Marlene.

    Bei Marlene merkt der Leser recht schnell, dass ihr Herz eigentlich nicht an der Pflege, sondern an den ärztlichen Tätigkeiten hängt. Sie liest sich in die Heilung von Kinderkrankheiten ein und würde sehr gerne selbst Ärztin werde. Im Wege steht ihr allerdings die Kosten für das Studium, die sie als Waise nicht einfach so aufbringen kann. Mir hat sehr imponiert, dass Marlene aber breit ist, hart zu arbeiten und jeden Pfennig zu sparen, um ihren Traum zu verwirklichen. Ihre Beziehung zu Maximilian von Weiltert muss zunächst geheim bleiben. Zum Einen ist er Arzt an der Klinik und sie noch Lernschwester, zum anderen kommt er aus einem völlig anderen Umfeld. Eine Beziehung zwischen den Beiden ist aufgrund der herrschenden Konventionen wenig denkbar. Ob sich Maximilian dennoch für Marlene entscheidet? Das müsst ihr selbst lesen!

  • 5 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Moses, das Mondschweinchen – Paula Schwanitz

    Paula Schwanitz, Biehl Verlag, Moses, Mondschweinchen, Rezension

    Anzeige

    Titel: Moses, das Mondschweinchen
    Autorin: Paula Schwanitz
    Illustrationen: Carline Bertl
    Verlag: Biehl Verlag
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 44

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Als Meerschweinchen Moses zur Welt kommt, erhellt ein prachtvoller Vollmond die Nacht. Moses verliebt sich augenblicklich in dessen wundersames Licht und weiß noch nicht, dass es nicht von Dauer ist. Als er bemerkt, dass der Schein des vollen Mondes sich von Tag zu Tag verringert, macht er sich auf, um ihm zu folgen. Damit begibt er sich auf eine emotionale und lehrreiche Reise.

    Rezension:

    Paula Schwanitz legt uns hier ein ganz süßes Kinderbuch vor. Der Untertitel ist „…über ein Meerschweinchen und seine Sehnsucht nach dem Mond“ und ja, dieser Untertitel trifft es genau. Moses liebt den Mond und ist ganz traurig, als dieser immer kleiner und kleiner wird. Was Moses nämlich noch nicht weiß, weil er während des Vollmonds das Licht der Welt erblickt hat, ist, dass der Mond immer wieder ab- und zunimmt. Als der Mond schließlich ganz klein wird, macht sich Moses auf den Weg, den Mond zu suchen. Vielleicht ist er ja woanders hin gereist? Es dauert ein bisschen, bis Moses auf eine weise Eule trifft. Die Eule erklärt Moses und den Kindern, die dieses Buch lesen bzw. vorgelesen bekommen, wieso der Mond mal kleiner und mal größer am Himmel erstrahlt. Schön finde ich auch, dass Moses am Ende zu seiner Familie zurück kehrt.

    Die Illustrationen sind unglaublich bezaubernd. Ich mag ja diesen weichen, runden Zeichenstil sehr gerne. Auf den Bildern gibt es so einiges mehr zu entdecken, als nur Moses, das kleine Mondschweinchen. Dabei sind die Bilder aber nicht überladen. Das finde ich immer sehr wichtig, weil es sonst bei kleinen Kindern auch zu viel werden kann.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Die Achenthal-Saga (2): Helden der Stille – Izabelle Jardin

    Helden der Stille, Achenthal-Saga, Tinte & Feder, Izabelle Jardin, Cover, Rezension

    Anzeige

    Titel: Helden der Stille
    Reihe: Die Achenthal-Saga; Band 2
    Autorin: Izabelle Jardin
    Verlag: Tinte & Feder
    Erscheinungsjahr: 2023
    Einband: Taschenbuch, eBook
    Seitenanzahl: 350

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Um ihre Familie zu retten, folgt Elise von Achenthal ihrer Pflicht und heiratet den Londoner Fabrikantensohn Fletcher Cunningham. Die Hochzeitsreise führt sie über den Atlantik zu Plantagen im Süden der USA, wo Elise die Schrecken der Sklaverei aus erster Hand miterlebt. Doch Fletcher sieht in der Ausbeutung von Sklaven und Arbeitern nur seinen Vorteil.

    Und damit nicht genug: Um die schwangere Elise zu »schonen«, kauft er sich eine junge Sklavin und nimmt sie zu seinem Vergnügen mit nach England. Um seine Frau kümmert er sich kaum noch. Eine unerträgliche Situation für die gradlinige Elise, die sich umso mehr nach ihrer großen Liebe Konrad von Radenau und ihrer Heimat Schlesien sehnt …

    Rezension:

    Band 2 hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Elise ist einem ja nun in Band 1 so ans Herz gewachsen und ich habe von der ersten Seite an mit ihr gelitten. Es zerreißt einem das Herz, was Elise für das Schicksal der Weber auf sich nimmt.Unerwartet taucht der Patriarch des Achenthalschen Anwesens, Theodor von Achenthal wieder auf. Da bleibt einem zunächst erstmal das Herz stehen, denn aus Band 1 kennen wir ihn kaum, und wenn dann nur als herzlosen alten Mann, dem das Leben seiner Weber Herzich egal ist.

    Schnell stellt sich heraus, dass wir uns in Theodor getäuscht haben. Er brauchte zwar ein bisschen länger Zeit, um zu begreifen, dass für die Weber etwas getan werden muss, aber dann ist er mit vollem Herzen dabei. Wenn man sich Elises Eltern und ihren Großvater anschaut, dann geht einem wirklich das Herz auf. Zumindest darum muss sich Elise keine Sorgen machen, als sie Fletcher nach England folgt.