Gelesen 2017

Hier findet ihr die Rezensionen zu Büchern, die ich im Jahr 2017 gelesen habe.

  • Rezensionen,  5 Federn,  Gelesen 2017

    [Rezension] No Return: Versteckte Liebe – Jennifer Wolf

    Rezension, Jennifer Wolf, Carlsen Impress

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    Titel: Versteckte Liebe
    Reihe: No Return; Band 2
    Autorin: Jennifer Wolf
    Verlag: impress
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 206

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Nach einer anstrengenden Europa-Tournee mit seiner Boyband WrongTurn kann sich Tony endlich für eine Weile zurückziehen und eine Ruhepause einlegen. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn seine Gedanken kreisen unaufhörlich um seinen besten Freund Drew. So sehr er sich auch bemüht, er kann ihn einfach nicht vergessen. Aber seine Entscheidung steht fest … oder?​

    Rezension:

    Kennt ihr das? Ihr lest und lest und lest und könnt das Buch nicht aus der Hand legen. Die Uhr schreitet weiter vorwärts und ihr wisst genau: Morgen früh rächt es sich! Nein? Ihr Glücklichen! Mir ist es mit diesem Buch mal wieder so ergangen. Als ich das Buch beendete waren es noch 5 Stunden zu schlafen (für mich viel zu wenig), aber das war es mir wert. Jede Seite, jedes Wort im zweiten Band um Tony, Drew und ihre Bandkollegen hat mich verzaubert. Jennifer Wolf hat hier eine wunderbare Geschichte hingelegt, in der man die Protagonisten einfach lieben muss.

  • Rezensionen,  5 Federn,  Gelesen 2017

    [Rezension] Medical Food – Anthony William

    Random House Verlage, arkana Verlag, Anthony Williams, Rezension

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    Titel: Medical Food – Warum Obst und Gemüse als Heilmittel potenter sind als jedes Medikament
    Autor: Anthony William
    Verlag: arkana
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 397

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Anthony William hat mit seinen medialen medizinischen Fähigkeiten Tausenden Menschen geholfen ihre fehl-diagnostizierten oder falsch behandelten Krankheiten zu heilen. In seinem zweiten Buch entschlüsselt er die verborgenen Heilkräfte unserer Nahrungsmittel. Im Zentrum stehen die »heiligen Vier«: Obst, Gemüse, Kräuter/Gewürze und wild wachsende essbare Pflanzen. William beschreibt präzise und ausführlich, welche heilsamen Qualitäten jedes einzelne Nahrungsmittel uns schenkt und bei welchen Beschwerden und Krankheiten es wirksam ist. Außerdem offenbart er spannendes Hintergrundwissen zu Themen wie Heißhunger, Stress oder die Schlüsselrolle, die Obst bei der Fruchtbarkeit spielt.

    Demgegenüber entlarvt er die »ungünstigen Vier«: jene Faktoren, die uns schaden und dafür sorgen, dass wir krank werden.

    Rezension:

    Ich fand dieses Buch sehr spannend und werde es auf jeden Fall als Nachschlagewerk nutzen, um mehr gute Nahrungsmittel in meinen Speiseplan einzubauen. Neben dem allgemeinem Teil beinhaltet das Buch viele Erkäuterungen zu den einzelnen Obst- und Gemüsesorten sowie einfache Rezepte.

    Der Beginn ist schon sehr esoterisch, da Anthony William seine Erkenntnisse medial, wie er es selbst nennt, vom Geist, erhält. Da ich wusste, worauf ich mich einlasse, kann ich nicht sagen, dass es mich gestört hat. An der einen oder anderen Stelle ist mir der Autor zu selbstbewusst, wenn er z. B. sagt: „Was ich hier mitteile, ist nicht eine weitere Meinung in einer an Meinungen nicht gerade armen Welt. Es ist die Wahrheit.“ (S. 15) So viel Selbstbewusstsein muss man erstmal haben und ich muss gestehen, dass mich das ein bisschen abgeschreckt hat und mir den Autor eher unsympathisch gemacht hat.

  • Rezensionen,  5 Federn,  Gelesen 2017

    [Rezension] Amrita: Am Ende beginnt der Anfang – Aditi Khorana

    Dressler Verlag, Rezension

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    Titel: Em Ende beginnt der Anfang
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Aditi Khorana
    Verlag: Dressler
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 320

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Dein Schicksal ist ein Buch, das du selbst schreibst! Das Leben von Amrita, 16-jährige Prinzessin des Königreichs Shalingar, ändert sich auf einen Schlag, als der Despot Sikander Shalingar erobert. Gemeinsam mit der Sklavin und Seherin Thala gelingt Amrita die Flucht und beide machen sich auf den Weg, die »Bibliothek aller Dinge« zu finden, um das Schicksal der Welt zu ändern und schließlich zurück in die Vergangenheit zu reisen: an den Punkt, wo das Unheil begann. Doch was, wenn der einzige Weg, ihren Vater und ihr Land zu retten, bedeutet, dass Amrita sich selbst und ihre große Liebe opfern muss?

    Rezension:

    Das Buch beginnt schon gleich sehr stark. Sowohl bei Amrita, als auch bei ihrem Vater spürt man die Liebe füreinander und für ihr Land. Amrita ist allerdings auch teilweise frech und ungerecht ihm gegenüber. Ich fand das nicht so dramatisch, denn Prinzessin hin oder her, sie ist eben auch ein 16jähriger Teenager. Ich hätte mir von ihrem Vater allerdings ein bisschen mehr Stärke gewünscht. Amrita selbst ist definitv als mutig zu bezeichnen. Sie tut, was sie eben tun muss und jammert dabei nicht herum.

  • Rezensionen,  3 Federn,  Gelesen 2017

    [Rezension] Kein Coming out für Cowboys – Tara Lain

    Dreamspinner Press, Tara Lain, Rezension

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    Titel: Kein Coming out für Cowboys
    Reihe: Cowboys tun das nicht; Band 1
    Autorin: Tara Lain
    Verlag: Dreamspinner Press
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 184

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Rand McIntyre  begnügt sich mit ausreichender Zufriedenheit. Er liebt seine kleine Ranch in Kalifornien, seine Pferdezucht und den Reitunterricht mit den Kindern, die er vergöttert – für eigene Kinder und einen geliebten Menschen in seinem Leben müsste er sich outen und damit alles, was er sich erarbeitet hat, aufs Spiel setzen. Dann begleitet er trotz seiner Flugangst seine Eltern zu einem Urlaub nach Hana in Hawaii, wo er den dunkelhaarigen, geheimnisvollen Kai Kealoha kennenlernt, einen echten hawaiianischen Cowboy. Rand mag Kais junge Geschwister und lechzt nach Kai, doch der Mann ist stachliger als eine Krötenechse und undurchschaubarer als seine exotische Heimat.

    Kai hat sich ein zurückgezogenes Leben aufgebaut, in dem er „seine“ Kinder beschützen kann, und sollte sich zu seinem und ihrem Wohl von dem großen, gut aussehenden Cowboy fernhalten. Nur wie viel Schaden kann ein Haole bei einem kurzen Urlaub schon anrichten? Als jedoch Kais schlimmste Befürchtungen und Rands dunkelste Albträume Wirklichkeit werden, gibt es nicht viel Hoffnung für zwei Cowboys, die sich nicht outen können – oder wollen.

    Rezension:

    Das Buch habe ich mir ausgesucht, um das August-Thema „Urlaub“ für die DreamReaders Reading Challenge zu bearbeiten. Der Klappentext klang gut und das Cover fand ich auch ansprechend. Ich kann euch berichten, dass sich die Geschichte wirklich sehr schnell liest und keine Längen ausweist, aber dass mich die Protagonisten nicht ganz überzeugen konnte.

  • Rezensionen,  3 Federn,  Gelesen 2017

    [Rezension] Chosen – Das Erwachen – Rena Fischer

    Rena Fischer, Planet!, Thienemann-Esslinger Verlag, Rezension

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    Titel: Das Erwachen
    Reihe: Chosen; Band 2
    Autorin: Rena Fischer
    Verlag: Planet!
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 491

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Emmas Vater Jacob ist tot – ermordet von ihrer großen Liebe Aidan. Glaubt Emma. Doch das stimmt nicht. Emmas Erinnerungen wurden nämlich von Farran, dem Schulleiter des Elite-Internats, manipuliert. Jacob ist nicht tot, im Gegenteil, er will Emma aus Farrans Fängen befreien. Wird es ihm gelingen? Kann er Emma, die in die Emotionen anderer eintauchen kann, dazu bringen, die dunklen Machenschaften ihres vermeintlichen Mentors zu durchschauen?

    Rezension:

    Der zweite Band knüpft nahtlos an den ersten Band (Die Bestimmte) an und es geht sofort spannend weiter. Rena Fischer hält sich nicht lange mit Wiederholungen auf. Einerseits mag ich das, andererseits fiel es mir zunächst etwas schwer, mich wieder in die Geschichte einzufinden. Ich musste erst nochmal kurz rekonstruieren, was zum Ende von Band 1 passiert war.

    Emma hat mir ehrlich gesagt nicht so sehr gefallen. Aus meiner Sicht macht sie über die zwei Bände fast gar keine Entwicklung durch. Sie stellt fest, dass sie durchaus stärker ist, als Farran, sie zeigt durchaus, dass sie etwas im Köpfchen hat, aber sie benutzt dieses Köpfchen einfach nicht. Sie lässt sich extrem leicht manipulieren, was sie einerseits authentisch macht, da sie eben eine leicht zu beeinflussende Jugendliche ist, aber andererseits erwarte ich von der Protagonistin eines Jugendbuch ein bisschen mehr. Ihr Verhalten hat mich schier wahnsinnig gemacht. Ich wollte sie am liebsten schütteln. Erst zum Ende hin macht sie dann doch plötzlich eine Wandlung durch, die ich ihr aber nicht so richtig abgekauft habe, da sie ihre wirklich wundervollen Einsichten gleich wieder durch eine extrem unbedachte Handlung zunichte macht.

  • Rezensionen,  3 Federn,  Gelesen 2017

    [Rezension] Zwei Ehemänner sind keiner zu viel – Jessica Martin

    Cursed Verlag, Jessica Martin, Rezension

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    Titel: Zwei Ehemänner sind keiner zu viel
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Jessica Martin
    Verlag: Cursed Verlag
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: ebook
    Seitenanzahl: 318

    Meine Wertung: 3 Federn

    Klappentext:

    Klempner Ben schwärmt schon lange für Nick, einen entfernten Bekannten, den er für seinen Geschmack viel zu selten sieht. Als sich die beiden während eines Urlaubs mit Freunden ein Zimmer teilen, nimmt Ben all seinen Mut zusammen, um Nick endlich näherzukommen – und bekommt den Schock seines Lebens: Nick ist verheiratet! Doch was eigentlich ein Ausschlusskriterium sein sollte, entwickelt sich für Ben zu einem erotischen und emotionalen Abenteuer, denn Nick und Jack sind offen für eine Beziehung zu dritt. Und auch Jack weckt unerwartete Sehnsüchte in ihm…

    Rezension:

    Eines vorweg. Der Schreibstil von Jessica Martin ist wunderschön. Bildhaft und sehr einfühlsam und romantisch. Für den Schreibstil hätte sie 5 Federn verdient gehabt. Warum also 3 Federn? Schuld daran ist Ben. Ben ist ein unheimlich sympathischer Charakter, aber leider hat mich seine Rolle/ sein Verhalten in dieser Geschichte ziemlich gestört.

    Die Geschichte an sich, ein Ehepaar und ein weiterer Mann, der hinzu kommt ist extrem reizvoll. Das war es auch, was mich zu dem Buch hat greifen lassen. Ein extrem spannendes Thema. Unweigerlich macht man sich viele Gedanken darüber, ob man selbst eine solche Beziehung leben könnte. Ich kann euch sagen, dass ich es nicht könnte. Dennoch konnte ich den Reiz, den die Beziehung zu dritt auf die Männer ausübt durchaus nachvollziehen. In vielen Szenen habe ich gedacht, dass sie wirklich gut zusammen passen und das Leben zu dritt wunderbar meistern. Eifersucht ist so gut wie kein Thema. Bewundernswert.