• 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Die gute Tochter – Karin Slaughter

    Karin Slaughter, Rezension, Harper Collins, Cover, Die gute Tochter

    Titel: Die gute Tochter
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Karin Slaughter
    Verlag: Harper Collins
    Erscheinungsjahr: 2017
    Einband: Hardcover, ebook
    Seitenanzahl: 608
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    „Lauf!“, fleht ihre große Schwester Samantha. Mit vorgehaltener Waffe treiben zwei maskierte Männer Charlotte und sie an den Waldrand. „Lauf weg!“ Und Charlie läuft. An diesem Tag. Und danach ihr ganzes Leben. Sie ist getrieben von den Erinnerungen an jene grauenvolle Attacke in ihrer Kindheit. Die blutigen Knochen ihrer erschossenen Mutter. Die Todesangst ihrer Schwester. Das Keuchen ihres Verfolgers.
    Als Töchter eines berüchtigten Anwalts waren sie stets die Verstoßenen, die Gehetzten. 28 Jahre später ist Charlie selbst erfolgreiche Anwältin. Als sie Zeugin einer weiteren brutalen Bluttat wird, holt ihre Geschichte sie ganz ungeahnt ein.

    Rezension:

    Als junge Erwachsene habe ich die Sara Linton und die Will Trent Reihen von Karin Slaughter verschlungen. Irgendwann bin ich von ihren Büchern ein bisschen ab gekommen. Jetzt ist mir nach langer Zeit mal wieder ein Thriller in die Hand gefallen und ich war sofort wieder gefesselt. Karin Slaughter macht ihrem Namen einfach alle Ehre. Für mich ist sie eine der besten Thriller-Autorinnen weltweit. „Die gute Tochter“ ist tatsächlich schon fast 10 Jahre alt, aber ein Thriller wird ja nicht schlechter, nur weil er etwas älter ist.

  • Gelesen 2026

    [Rezension] Sofia Bauman (1): Die Sekte: Es gibt kein Entkommen – Mariette Lindstein

    Rezension, Mariette Lindstein, Cover, blanvalet Verlag

    Titel: Die Sekte – Es gibt kein Entkommen
    Reihe: Sofia Bauman; Band 1
    Autorin: Mariette Lindstein
    Verlag: blanvalet
    Erscheinungsjahr: 2019
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 608
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Auf einer nebeligen, sturmgepeitschten Insel vor der Westküste Schwedens hat sich der charismatische Franz Oswald, Anführer der Bewegung Via Terra, mit seinen Anhängern in einem herrschaftlichen Anwesen niedergelassen. Sofia Bauman ist fasziniert von dem Mann und dem geheimnisumwitterten Ort. Als er ihr einen Job anbietet, fällt es ihr leicht alles hinter sich zu lassen. Doch Oswald entpuppt sich als sadistischer Psychopath, der Sofia zu seinem Spielzeug machen will. Sie muss fliehen, aber sie ist längst in einem dunklen Netz aus Abhängigkeit, Liebe und Gewalt gefangen …

    Rezension:

    Dieses Buch lag schon lange auf meinem SuB und nachdem ich gerade „Das strömende Grab“ von Robert Galbraith verschlungen habe, in dem es auch um eine Sekte ging, habe ich mich an diese Reihe erinnert und sie endlich angefangen.

    „Die Sekte – Es gibt kein Entkommen“ ist ein Thriller, der etwas Zeit gebraucht hat, um richtig in Gang zu kommen. Der Einstieg ist eher ruhig, fast nüchtern, und die Spannung entwickelt sich zunächst nur langsam, wobei der Prolog durchaus einen Ausblick darauf gibt, dass es dramatisch werden wird.

    Die Protagonistin Sofia Baumann habe ich zu Beginn als sehr naiv und gutgläubig empfunden. Ihr Wunsch nach Zugehörigkeit macht sie anfällig für die Versprechungen der Gemeinschaft. Sie weiß nach ihrem Studium nicht, wo sie im Leben steht und was sie beruflich machen will, was sich als gutes Einfallstor für Franz Oswald herausstellen wird.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2025,  Rezensionen

    [Rezension] Wahrheit oder Pflicht: Du hast die Wahl – Sophie Edenberg

    Wahrheit oder Pflicht, Selfpublishing, Sophie Edenberg, Cover,

    Titel: Wahrheit oder Pflicht – Du hast die Wahl
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Sophie Edenberg
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2025
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 424
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Ein Eliteinternat. Eine eingeschworene Clique. Ein tödliches Spiel. Das Stipendium am renommierten Eliteinternat Santa Clara scheint für die 17-jährige Verena die Chance ihres Lebens zu sein. Doch der Traum verwandelt sich bald in einen Albtraum, denn hinter der perfekten Fassade lauern Machtspiele und perfide Intrigen. Ihre neuen Freunde haben ein dunkles Geheimnis, und ehe Verena begreift, was geschieht, ist sie Teil eines Spiels, das keine Regeln kennt. Zwanzig Jahre später folgt Leonie den Spuren von Verenas Vergangenheit. Als Kindermädchen bei einer einflussreichen Wiener Familie kennt sie nur ein Ziel: die Wahrheit ans Licht zu bringen. Denn die Schatten von damals reichen bis in die Gegenwart – und das gefährliche Spiel, das damals begann, geht in die nächste Runde …

    Rezension:

    Die Geschichte wird von Sophie Edenberg auf zwei Zeitebenen erzählt. Wir begleiten zum einen Vanessa während ihrer Zeit im Internet Santa Clara und zum anderen Leonie 20 Jahre später, die versucht, die Geheimnisse der Vergangenheit aufzudecken.

    Beide Zeitstränge sind unglaublich spannend erzählt, so dass ich jederzeit an der Geschichte dran bleiben wollte. Das ist bei mir tatsächlich nicht oft der Fall. Meistens gefällt mir ein Zeitstrang besser und ich fiebere diesem entgegen. Hier bedingen sich die beiden Zeitstränge aber. Einerseits deckt Leonie nach und nach die Geschehnisse aus der Vergangenheit auf, andererseits lässt uns die Autorin mit Vanessa direkt teilhaben. Kapitel für Kapitel werden die Geheimnisse von Verena und Leonie aufgedeckt und es entsteht ein wahrlich mitreißender Psychothriller, den du nicht wirst aus der Hand legen können.

  • 5 Sterne,  Gehört 2024,  Rezensionen,  Thriller

    [Rezension] Going Back: Wo fing das Böse an? – Gillian McAllister

    Rezension, Vera Teltz, Cover, Gillian McAllister, Osterwoldaudio, Hörbuch Hamburg Verlag,

    Titel: Going back – Wo fing das Böse an?
    Reihe: Einzelband
    Autorin: Gillian McAllister
    Sprecherin: Vera Teltz
    Verlag: Osterwoldaudio
    gedruckte Ausgabe: Piper
    Erscheinungsjahr: 2023
    Format: Streaming über Storytel
    Länge: 630 Minuten
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Es ist nach Mitternacht, du wartest auf deinen Sohn. Du siehst ihn kommen, doch er ist nicht allein. Du kannst kaum begreifen, was du beobachtest – dein lebensfroher jugendlicher Sohn ermordet einen Fremden.
    Du weißt nicht, wen. Du weißt nicht, warum. Du weißt nur, dass seine Zukunft verloren ist. Deine Welt zerbricht.
    In dieser Nacht schläfst du verzweifelt ein. Als du aufwachst, bist du im Gestern, dann im Vorgestern. Jeden Morgen wachst du einen weiteren Tag vor dem Mord auf. Und du begreifst: Irgendwo in der Vergangenheit liegt eine Antwort, der Auslöser für dieses Verbrechen. Der Moment, in dem das Böse seinen Ursprung fand. Und deine einzige Chance, die Zukunft deines Sohnes zu retten …

    Rezension:

    Die erste halbe Stunde hatte ich ein bisschen Probleme, in das Buch hineinzufinden, aber dann wurde es immer spannender und spannender. Die Geschichte wird zunächst aus einer Perspektive erzählt, der von Jen, der Mutter von Todd. Jen geht im Laufe der Geschichte immer weiter in der Zeit zurück. Jen fragt sich im Laufe der Geschichte sehr oft, an welchen Stellen in Todds Leben sie etwas falsch gemacht hat, als Mutter, dass es zu dem Mord kommt. Sehr menschlich, aber auch sehr traurig.

  • 3 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen,  Thriller

    [Rezension] Ein Escape-Room-Thriller (2): Stadt des Zorns – Marc Meller

    Marc Meller, Ullstein Buchverlage, Rezension, Thriller, Cover

    Titel: Stadt des Zorns
    Reihe: Ein Escape-Room-Thriller; Band 2
    Autorin: Marc Meller
    Verlag: Ullstein
    Erscheinungsjahr: 2021
    Einband: Tachenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 407
    Meine Wertung: 3 Sterne

    Klappentext:

    Spiel um dein Leben – im größten Escape-Room der Welt

    Er nennt sich Janus und hat alles perfekt geplant: Blockierte Straßen und Schienen, eine Stadt im Chaos, Menschen in Todesangst. Aber was aussieht wie ein Anschlag, ist in Wirklichkeit ein Spiel. Und du hast nur eine Chance zu überleben: Du musst besser sein als er, seinen Fallstricken ausweichen und alle Rätsel lösen, um von einem Raum in den nächsten gelangen. Denn Janus hat ein Meisterwerk geschaffen: eine ganze Stadt als Todesfalle. Hannah weiß, was das bedeutet, sie hat als Einzige Janus‘ letztes Exit-Game überlebt. Hauptkommissar Kappler versucht, Hannah zu retten und den Killer zu stoppen. Doch das Spiel, das in den Katakomben der Stadt beginnt, übersteigt ihre schlimmsten Alpträume …

    Rezension:

    Hier handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, was mir beim Kauf nicht bewusst war. Ich kann nach der Lektüre aber auch sagen, dass man das Vorwissen aus Band 1 scheinbar nicht benötigt. Ich hatte zumindest keine Probleme, der Geschichte zu folgen.

    Protagonistin ist Hannah, die bereits in Band 1 von Janus in den Escape-Room geschickt wurde und nun wieder auf seiner Spielwiese tummeln muss. Dieses Mal ist im Gegensatz zum ersten Band der Escape-Room eine ganze Stadt. Hannah hat mir überwiegend ganz gut gefallen. Sie weiß, durch ihren Hintergrund, natürlich von Anfang an, dass das hier ein Spiel auf Leben und Tod wird. Von daher nimmt sie die Dinge anders in die Hand, als es die anderen Figuren tun. Ab und an kommt sie dabei sehr bestimmend und vielleicht auch ein bisschen zu forsch rüber, aber ich konnte das gut nachvollziehen.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen,  Thriller

    [Rezension] Instinct: Der Tod in den Wäldern – David Gray

    David Gray, Rezension, Piper Verlag, Cover, Instinct

    Titel: Instinct – Der Tod in den Wäldern
    Reihe: Einzelband
    Autor: David Gray
    Verlag: Piper
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 304
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Europa in 100 Jahren: Um den Klimawandel aufzuhalten, haben sich die Menschen in hypermoderne Metropolen zurückgezogen und das Land dazwischen zu gigantischen Naturreservaten erklärt. Elena ist Wildhüterin in einer abgelegenen Überwachungsstation mitten in dieser Wildnis. Als sie seltsame Spuren entdeckt, glaubt sie zunächst an Wilderer.

    Rezension

    Wow, was für ein spannender Thriller. Ich hatte ihn innerhalb von 4 Stunden komplett gelesen, weil ich das Buch nur zum Frühstück kurz aus der Hand gelegt habe. Danach ging es sofort weiter.

    Protagonistin ist Elena Mikoyan, eine Offizierin der Feldhüter, die die Wildnisgebiete bewachen und auch erforschen. Die Männer in dieser Geschichte sind unglaublich sexistisch und nach wie vor hat es Elena, als Frau, sehr schwer, sich unter den Männern zu behaupten. Alles in allem gelingt es ihr meistens ganz gut. An der einen oder anderen Stelle hätte ich sie aber schütteln mögen. Sie ist halt, wie viele Frauen in Führungspositionen: Ich setze jetzt meinen Kopf durch. Manchmal kann das Leben kosten, je nachdem, in welchem Beruf man ist. Manchmal muss man einfach anerkennen, dass jemand anders besser geeignet ist, Menschen in Krisensituationen zu führen, als man selbst. Elena auf jeden Fall ist keine geborene Führungspersönlichkeit und lernt leider auch über die Geschichte hin dazu.