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[Rezension] Puffin Island (1): Einmal hin und für immer – Sarah Morgan
AnzeigeTitel: Einmal hin und für immer
Reihe: Puffin Island; Band 1
Autorin: Sarah Morgan
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 350Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Puffin Island vor der Küste Maines ist der perfekte Ort, um abzutauchen – und der denkbar schlechteste, wenn man sich wie Emily panisch vor dem Ozean fürchtet. Überall blaues Meer! Doch um ihre kleine Nichte vor dem Hollywood-Wahnsinn zu schützen, stellt sie sich ihrer größten Angst. Bald verfällt sie selbst dem Charme der Insel – sowie ihrer charismatischen Bewohner. Insbesondere dem Yachtclub-Besitzer Ryan Cooper. Ob er alle Frauen so verführerisch küsst, die einen Sommer hier verbringen? Eines weiß Emily bestimmt: Dieser Mann ist mit allen Wassern gewaschen …
Rezension:
Ich sagte es schon beim „Gemeinsam lesen“ am vergangenen Dienstag. Wenn ich ein Buch von Sarah Morgan zur Hand nehme, dann ist das wie nach Hause kommen. Auch beim ersten Band der Puffin Island Trilogie erging er mir nicht anders. Durch den wunderbaren Schreibstil von Sarah Morgan fühlt man sich sofort, als würde man die Bewohner von Puffin Island schon seit ewigen Zeiten kennen. Von allen Figuren hatte ich recht schnell ein Bild vor Augen und ich hatte das Gefühl Emily und Lizzy in ihrem neuen Leben zu begleiten. Man spürt, riecht und lebt förmlich das Leben auf der Insel mit ihnen. Diese Emotionen so stark zu wecken, das gelingt wahrlich nicht jedem Autor.
Emily ist eine starke Karrierefrau, die ihre Gefühle vor langer Zeit fest in ihrem Inneren verschlossen hat. Die Gründe dafür werden im Laufe der Geschichte enthüllt und sind sehr nachvollziehbar. Sie muss, aufgrund eines tragischen Unglücks, die Vormundschaft für ihre Nicht Lizzy übernehmen. Ich fand, dass Sarah Morgan die Ängste, die Emily tagtäglich bei ihrer neuen Aufgabe begleiten, sehr gut geschildert hat. Auch die alten Ängste, die Emily fest im Griff haben werden dem Leser sehr deutlich. Ich konnte die Entwicklung, die Emily durchmacht und auch die Rückschritte immer sehr gut nachvollziehen. Der Autorin ist es gelungen, eine durch und durch authentische Figur zu erschaffen.
Lizzy ist ein typisches 6jähriges Mädchen. Sie ist, nach anfänglichen Schwierigkeiten, der kleine Sonnenschein in der Geschichte. Ich empfand es als sehr erfrischend, wie offen sie für alles Neue auf Puffin Island ist, und wie dankbar sie sich Emily und auch Ryan zugewandet hat.
Ryan, der Held der Geschichte. Natürlich braucht ihn jeder gute Liebesroman. Der gutaussehende Mann, den natürlich keine Frau von der Bettkante stoßen würde und der neben Sex auch viel Einfühlungsvermögen zu bieten hat *Ironiemodus off* Nein, im Ernst. Ryan ist schon toll. Sarah Morgan hat da einen Typen gestrickt, dem man sein ambivalentes Verhalten abnimmt. Er tut Lizzy gut, er tut Emily gut und er ist auf Puffin Island fest verwurzelt. Was will man mehr?
Was mir auch hier wieder sehr gut gefallen hat ist, dass die Nebenfiguren nicht nur so hingeklatscht werden, weil sie eben da sein müssen, sondern wirklich ihre einzelnen Facetten zeigen können. Allen voran Agnes, Ryans Großmutter, die ich mit ihren sehr weisen Worten wirklich zu schätzen gelernt habe. Sie hat mich beeindruckt, weil sie zwar gute Ratschläge bereit hält, sich aber nicht in das Leben anderer Menschen einmischt.
Die wunderbare Kristi, die alle Menschen in ihrer Umgebung verkuppeln möchte ist da schon ein anderer Schlag Mensch, aber ebenso liebenswert. Dann natürlich Lisa, die Besitzerin des Summer Scoop und Sky, eine der beiden Freundinnen von Emily, mit der sie bereits seit College-Zeiten eng verbunden ist und die ihr auf Puffin Island zweitweise zur Seite steht.
Die Geschichte ist logisch, rund und jederzeit spannend. Ich hatte sie so schnell weggeschlürft, dass dieses Buch für mich nur einen einzigen Fehler hat: Es ist zu kurz. Ich hätte noch mindestens 400 Seiten mehr über Emily, Ryan und die Bewohner von Puffin Island lesen mögen. So bin ich sehr froh, dass bereits im August der zweite Band der Trilogie erscheint, der sich dann um Emilys Freundin Brittany drehen wird, die dritte in dem Bunde der Freundinnen. An zwei Stellen musste ich sogar ein paar Tränchen verdrücken, was für mich immer ein Zeichen dafür ist, dass mich die Figuren und die Geschichte wirklich fesseln. Nur dann kann ich so sehr in eine Geschichte versinken, dass sie mich so stark anrühren kann.
Vo mir gibt es sehr gerne für einen wunderbaren Liebesroman, der mich nach Puffin Island entführt und dort gefangen genommen hat.
Vielen Dank an Blogg Dein Buch und den Mira Taschenbuchverlag.
Weitere Rezensionen findet ihr bei:
Sonja liest
Ruby Celtic testet – 5 Sterne
bücher in meiner hand -
[Rezension] Pala – Das Spiel beginnt – Marcel van Driel
AnzeigeTitel: Pala – Das Spiel beginnt
Reihe: Braingame-Trilogie; Band 1
Autor: Marcel van Driel
Verlag: Oetinger
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 309Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Die Regeln des Spiels sind gnadenlos: Überall auf der Welt spielen Jugendliche ein Online-Game, bei dem man Abenteuer auf der virtuellen Insel Pala bestehen muss. Auch Iris ist von dem Spiel begeistert, bis es plötzlich Realität wird. Denn die Insel gibt es wirklich. Und die besten Spieler werden nach Pala entführt und dort von Mr Oz, dem Erfinder des Spiels, zu Geheimagenten ausgebildet. Doch welches Ziel verfolgt Mr Oz, und wie kann man von der Insel entkommen? Fest steht nur eins: Auf Iris warten große Gefahren, und bald weiß sie nicht mehr, wem sie vertrauen kann.
Rezension:
Die ersten Seiten hatte ich sofort verschlungen. Der Einstieg ist spannend und der Autor schafft es relativ schnell, den Leser mit einer spannenden Wendung zu fesseln. Diesen spannenden Schreibstil kann Marcel van Driel das gesamte Buch über durchhalten. Unerwartete Wendungen tauchten zwar nicht mehr auf, aber viele spannende Szenen, die mich in ihren Bann gezogen haben.
Iris, die Hauptperson des Buches, ist ein 13jähriges Mädchen. Sie handelt allerdings meiner Ansicht nach oft eher wie eine fast schon Erwachsene. Nur ganz selten blitzt es durch, dass sie erst 13 Jahre alt ist. Mich hat das manchmal ein bisschen irritiert. Insgesamt ist sie relativ stark, wie ich finde. Klar blitzt immer mal wieder Unsicherheit durch, sie ist ja schließlich kein Supergirl, aber alles in allem präsentiert sie sich erstaunlich stark.
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[Rezension] Foreplay – Vorspiel zum Glück – Sophie Jordan
AnzeigeTitel: Foreplay – Vorspiel zum Glück
Reihe: Ivy Chronicles; Band 1
Autorin: Sophie Jordan
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 304
Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Die 19-jährige Pepper ist seit Ewigkeiten in den Bruder ihrer besten Freundin verliebt. Sie weiß einfach, dass er ihr Mr. Right ist. Aber wie soll man jemanden verführen, der einen als kleine Schwester betrachtet, wenn man noch nie im Leben gedatet und nur ein einziges Mal geküsst hat? Ihre Mitbewohnerinnen empfehlen ihr, mit dem atemberaubenden attraktiven Barkeeper Reece zu üben. Tatsächlich genießt Pepper einige äußerst inspirierende Lektionen in Sachen Lust, doch als sie merkt, dass Reece gar nicht der Aufreißer ist, für den sie ihn gehalten hat, stürzt sie in einen Wirbel widerstreitender Gefühle …
Rezension:
Das Buch habe ich, nachdem es lange auf der Wunschliste stand, auf der diesjährigen Leipziger Buchmesse endlich gekauft. Ich kann nur sagen:
OMG! Was für eine wundervolle Geschichte! Okay, ich gebe zu, sie ist vielleicht ein bisschen arg seicht, aber, sie ist einfach so…. *schmacht*Für dieses Buch eine Rezension zu schreiben finde ich nicht so einfach, denn eigentlich gibt es wenig zu sagen. Der Klappentext verrät eigentlich schon alles von der Geschichte. Sophia Jordan hat aber auf jeden Fall einen wunderbaren Schreibstil, der mich sofort in den Bann der Figuren gezogen hat. Ich habe jede einzelne von ihnen, angefangen von Pepper, über Reece, Emerson und Georgia geliebt. Keine von ihnen wollte ich wieder gehen lassen. Die Geschichte ist berührend, emotional, aufwühlend und auch sehr erotisch.
Beide Hauptfiguren, Pepper und auch Reece sind mega sympathisch und handeln jederzeit nachvollziehbar. Naja… Pepper handelt manchmal etwas weniger nachvollziehbar, da sie natürlich ewig braucht, sich die Gefühle einzugestehen, die ihre Freundinnen und der Leser schon lange erahnen. Aber, so muss es sein, denn sonst hätten wir ja keine Geschichte 😉 Reece ist einfach nur ein wunderbarer Mann. So einen gibt es im echten Leben wohl nicht wirklich… *schmelz* Er hat, ebenso wie Pepper, sein Päckchen zu tragen und das macht es nicht einfach für ihn und Pepper. Beide Lebensgeschichten werden nach und nach aufgedeckt und sind sehr stimmig.
Von mir gibt es 5 Federn für eine wundervolle, berührende Geschichte mit extrem schön geschrieben erotischen Szenen. Wie gut, dass ich den zweiten und dritten Band, die sich um Peppers beiden Freundinnen drehen, schon hier liegen.
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[Rezension] Spiel ins Herz – Poppy J. Anderson
AnzeigeTitel: Spiel ins Herz
Reihe: New York Titans; Band 12
Autorin: Poppy J. Anderson
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2015
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 305Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Mit der Liebe ist es wie mit einer Trainingspause im Football: Man kann sie nicht erwarten, genießt sie in vollen Zügen und hat am Ende einige Kilos mehr auf den Rippen. Eddie Goldberg, Strong Safety der New York Titans, kann ein Lied davon singen, jedenfalls was die Gewichtszunahme betrifft. Liebestechnisch sieht es bei ihm dagegen eher mager aus – bis er Ava trifft, die nicht nur eine begnadete Konzertpianistin ist, sondern ebenfalls eine ziemlich große Schwäche für Kuchen hat.
Eddie ist bezaubert, kann jedoch nicht verstehen, weshalb die hübsche Frau mit den großen Augen auf seine Annäherungsversuche zurückhaltend reagiert. Während er denkt, dass ihre Zurückhaltung mit ihm zu tun hat, und sich deshalb nur mit Mühe und Not von einem Frustessen abhalten kann, hat Ava jedoch ganz andere Gründe, um auf Abstand zu gehen, obwohl auch sie Eddie einfach zum Anbeißen findet.Rezension:
Wieder ein echter Poppy J. Anderson, zum wohlfühlen und einfach dahinschmelzen.
Ich muss gestehen, dass ich Eddie bislang gar nicht so richtig auf der Pfanne hatte. Als ich las, dass das neue Buch von ihm handelt, musste ich erstmal tief in meinem Gedächtnis kramen, was ich eigentlich über ihn weiß. Viel war es nicht und so war ich ein bisschen skeptisch, ob mir diese Geschichte gefallen würde. Schnell war ich davon überzeugt, dass sie mir gefällt.
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[Rezension] Küss mich, du Vollidiot – Poppy J. Anderson
AnzeigeTitel: Küss mich, du Vollidiot!
Reihe: New York Titans; Band 10
Autorin: Poppy J. Anderson
Verlag: ohne
Erscheinungsjahr: 2014
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 305Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Blake O’Neill ist ein Rüpel, ein Macho, ein widerlicher Kerl … ein Footballspieler! Jedenfalls denkt das Madison, die er vor den Augen unzähliger Menschen zu Tode blamiert hat. Leider wird sie ihn einfach nicht mehr los und fährt schwere Geschütze auf, um ihm klarzumachen, dass sie kein Interesse an einem oberflächlichen, großkotzigen und selbstherrlichen Typen wie ihm hat – selbst wenn er ein sehr heißer oberflächlicher, großkotziger und selbstherrlicher Typ ist, dessen Lächeln ihr viel zu schnell und viel zu oft weiche Knie beschert. Je öfter sie ihn abblitzen lässt, desto besser lernt sie ihn kennen und bemerkt, dass Vollidioten ziemlich coole Typen sein können. Doch hinter Blakes Fassade steckt noch sehr viel mehr …
Rezension:
Ich war extrem zwiegespalten, was diesen Band um die New York Titans angeht. Blake hatte ich bis zu diesem Band für einen kompletten Vollidioten gehalten (passt ja auch zum Titel). Zuerst schien auch alles so, als sollte ich Recht behalten. Dann allerdings änderte sich nach und nach mein Blickwinkel. In Rückblenden erfuhr ich immer wieder kleine Ereignisse aus Blakes Kindheit. In der Gegenwart verfolgte ich begeistert den Kampf zwischen Madison und Blake. Es war einfach herrlich anzusehen, wie die beiden umeinander herum scharwenzelten und wie sie sich gegenseitig bekriegten.
Durch die Rückblenden verpasst Poppy J. Anderson Blake, der bisher einfach nur ein fürchterlicher Macho war, eine Hintergrundgeschichte, die mich mit ihm hat mitfühlen lassen. Sie macht ihn dadurch um einiges sympathischer und sie hat mich dazu gebracht knapp davor zu sein, ein paar Tränchen zu vergießen.
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[Rezension] Liebe ist kein Beinbruch – Stephanie Bond
AnzeigeTitel: Liebe ist kein Beinbruch
Reihe: Southern Roads; Band 1
Autorin: Staphanie Bond
Verlag: Mira Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2013
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 336Meine Wertung: 5 Federn
Klappentext:
Frauen bezaubern mit ihrem Lachen. Frauen machen, dass Männer gern nach Hause kommen. Und ohne Frauen keine Babys! Nur leider gibt es in Sweetness, Georgia, kaum weibliche Einwohner. Was die drei Armstrong-Brüder mit ihrer Anzeige ändern wollen. Und nun steht Porter Armstrong auf dem Wasserturm, späht in die Ferne und traut seinen Augen nicht: Staub am Horizont – eine Autokolonne nähert sich der Stadt. Da kommen sie! Doch in seiner Begeisterung stürzt Porter vom Wasserturm. Glück im Unglück: Unter den Ankömmlingen befindet sich die kompetente und sehr hübsche Dr. Nikki Salinger. Erst wirft sie einen Blick auf seine Verletzung – Diagnose: gebrochenes Bein -, dann auf Porter…
Rezension:
Wie herrlich. Ein typischer Frauenroman. Er will sie, sie will ihn, sie gestehen es sich nicht ein. Sie schleichen umeinander rum, sie liefern sich herrliche Wortgefechte und am Ende natürlich Happy End… Ganz 08/15. Aber… so ganz 08/15 ist die Geschichte dann doch nicht.
Das Setting spielt irgendwo im Nirgendwo, in Sweetness Georgia, wo es kein warmes Wasser, kein Telefon und auch sonst keine Annehmlichkeiten gibt. Bringt man nun 100 Frauen nach Sweetness, so sind die Streitereien vorprogrammiert. Hier hinein gerät die gestandene, aber leider mit wenig Selbstvertrauen ausgestattete Ärztin Dr. Nikki Salinger. Nikki ist mir sofort ans Herz gewachsen. Sie will eigentlich gar nicht da sein, wo sie ist, aber da sie mit Porter gleich einen Patienten zu versorgen hat, bleibt sie erst einmal. Nikki kann einfach alles. Menschen verarzten, Tiere verarzten und den Laden zusammen halten. Dabei merkt sie selbst gar nicht, wie wichtig sie für alle ist. An ihrem Selbstbewusstsein muss sie dringend arbeiten. Ich mochte an Nikki, dass sie so begeisterungsfähig ist. Durch ihre Augen habe ich die Schönheit der Landschaft um Sweetness wahrgenommen.