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[Rezension] Haunted Love: Perfekt ist jetzt – Ayla Dade

Geposted am 20. Januar 2019 um 14:00

Rezension, Piper Verlag, Ayla Dade

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Titel: Haunted Love: Perfekt ist jetzt
Autorin: Ayla Dade
Verlag: Piper
Erscheinungsjahr: 2019
Einband: Taschenbuch, ebook
Seitenanzahl: 350

Meine Wertung: 5 Federn

Klappentext:

Ein Neuanfang im alten Leben – nichts will Hazel Evans mehr, als sie von ihrem Auslandssemester aus Portugal wieder zurück nach New York kommt. Sie ist klug, anständig und studiert an der NYU – das einzige, das in ihrem Leben für Aufregung sorgt, sind die High-Society-Veranstaltungen, zu denen ihre beste Freundin Grace sie regelmäßig mitschleppt. Bis sie ihn trifft. Und er ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt, bis sie sich selbst nicht mehr wiedererkennt. Das Einzige, worin sie sich hundertprozentig sicher ist: Hazel will ihn. Um jeden Preis.Er ist unberechenbar und begehrt. So begehrt, wie sie es sich niemals vorstellen könnte.
Und er hat Geheimnisse. Dunkle Geheimnisse.
Aber die hat Hazel auch…

Rezension:

Tja… was soll ich sagen? Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Das ist für mich immer die beste Empfehlung. Der Schreibstil von Ayla Dade ist unglaublich mitreißend. Von der ersten Seite an hatte sie mich gefangen genommen und ich musste unbedingt wissen, wie es weiter und weiter geht. Dabei schafft sie es aber, nicht nur schnelle Szenen zu schreiben, die den Leser mit sich fortreißen, sondern auch sehr berührende Szenen, die Tempo herausnehmen, wie z. B. den ersten Ausflug von Logan und Hazel in den alten U-Bahn-Hof.

Jetzt muss ich aber auch gleich sagen, dass mir, wäre es nicht eine fiktive Geschichte, sondern das echte Leben, der Umgang Calebs mit Hazel und anderen Personen nicht gefallen hat. Er ist unglaublich aggressiv und an keiner Stelle reflektiert Hazel sein Verhalten, von verurteilen ganz zu schweigen. Caleb ist der typische New Adult Bad Boy, der seiner Freundin gegenüber ein beschämendes Verhalten an den Tag legt und niemand gebietet ihm Einhalt. Ja, Bad Boys haben immer eine schlimme Vergangenheit, dennoch bin ich der Meinung, dass man ihnen nicht alles verzeihen muss und sollte.

Ich würde mir so sehr wünschen, dass irgendwann in einem New Adult Roman mal die Mutter, der Vater, die Protagonistin selber, oder einfach nur irgendjemand, das Verhalten des Bad Boy reflektiert und ihm Grenzen aufzeigt. Leider ist das in keinem dieser Romane der Fall. Ich kann damit leben, denn für mich gehört das auch irgendwie zu diesem Genre und macht für mich den Reiz an der Geschichte aus. Ich liebe es, mich über die Protagonisten und ihre Verhaltensweisen aufzuregen. Kurzum, mir hat sein Verhalten irgendwie auch Lesespaß bereitet.

Hazel hat mir als Protagonistin gefallen. Sie ist leider teilweise etwas sehr naiv und hat die rosarote Brille auf. Aber sie ist unglaublich sympathisch. Sie schleppt aus ihrer Kindheit und Jugend viele Probleme mit sich herum und sie hatte die komplette Geschichte über mein Mitgefühl. Ayla Dade hat mit Hazel eine Protagonistin geschaffen, die man trotz oder vielleicht auch wegen ihrer Naivität einfach lieb haben muss.

Grace konnte ich zwischendurch nicht so richtig einschätzen. Zu Anfang fand ich, dass sie keine gute Freundin ist. Meine Meinung zu ihr hat ich zwischenzeitlich immer wieder verändert. Ich schwankte zwischen mögen und nicht mögen. Sie ist ein etwas schwer zu fassender Charakter, aber letzten Endes konnte sie mich dann doch von sich überzeugen.

Wer mir richtig gut gefallen hat, ist Logan. Er ist unglaublich liebenswert. Er tut zwar auch nicht immer die richtigen Dinge, kurz gesagt, er handelt sehr menschlich, denn wer von uns tut schon immer das Richtige. Aber er hat das Herz am rechten Fleck, und als es hart auf hart kommt, da ist er da und reißt sich zusammen. Ein ganz wundervoller Kerl.

Caleb hat echte Probleme und sich selbst absolut nicht im Griff. Man bekommt relativ viel von seiner Hintergrundgeschichte mit, so dass ich schon ein bisschen Mitgefühl und auch Verständnis für ihn aufbringen konnte. Trotzdem geht sein Verhalten einfach so überhaupt nicht. Er ist extrem manipulativ, aggressiv und benimmt sich streckenweise unmöglich.

Gefallen hat mir, dass die Autorin alle Figuren, seien es Haupt- oder Nebenfiguren, unglaublich tief und liebevoll ausgearbeitet hat. Keine Figur kommt zu kurz, wir lernen sie alle sehr gut und tief kennen. Das schafft nicht jeder Autor. Gerade die Nebenfiguren kommen leider oft zu kurz.

Selbstverständlich, und auch das ist typisch für dieses Genre, besiegt die Liebe alle Probleme. Ja… man muss zugeben, dass diese Art von Geschichten sehr unrealistisch sind, aber sie sind trotzdem so mega! Wer sehnt sich nicht nach der großen Liebe, die alle Hindernisse überwindet? Meiner Ansicht nach gibt es die ja nur in Büchern… aber da finde ich sie super.

Ich habe jede einzelne Seite, jedes einzelne Wort geliebt und deswegen gibt es von mir auch gerne 5 Federn und eine Leseempfehlung.

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