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[Rezension] Für immer zuckerfrei – meine Glücksrezepte – Anastasia Zampounidis

Geposted am 30. Oktober 2018 um 15:22

Rezension, Bastei Lübbe Verlag

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Titel: Für immer zuckerfrei – meine Glücksrezepte
Autorin:  Anastasia Zampounidis
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsjahr: 2018
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 206

Meine Wertung:  3 Federn

Klappentext:

Unsere Ernährung beeinflusst maßgeblich, wie wir uns fühlen. Dass Zucker extreme Stimmungsschwankungen auslöst, hat Anastasia Zampounidis am eigenen Leib erfahren –erst seit sie dem süßen Gift abgeschworen hat, ist sie ausgeglichen und frei von Heißhungerattacken. Doch Lebensmittel können noch viel mehr! Negative Emotionen beruhen oft auf der Unterversorgung einzelner Organe, und wenn wir unserem Körper geben, was er braucht, kehrt auch die gute Laune zurück.

Inspiriert von Traditioneller Chinesischer Medizin, Ayurveda und der mediterranen Küche hat Anastasia Zampounidis Gerichte für jede Stimmungslage entwickelt. Vom entspannenden Hirse-Zimt-Porridge über tröstendes Quinoa-Sushi bis zu Mut machendem Mangoeis findet hier jeder das, was aktuell guttut – und gut schmeckt.

Rezension:

Das Buch gliedert sich in einen Sachteil und den Rezeptteil. Zunächst berichtet Anastasia Zampounidis wie sich Zucker auf den Körper auswirkt, dabei macht sie keine Unterschiede zwischen Industriezucker, Fructose, Honig und anderen Zuckerarten. Ich kann hier mit der Autorin nicht konform gehen, denn aus meiner Sicht sind natürliche Zuckerarten, wie Fruchtzucker und Honig weit weniger schädlich für den Körper und gehören durchaus auf den Speiseplan.

Die Autorin ernährt sich in Anlehnung an die 5-Elemente-Lehre und erklärt, was diese bedeutet. Sich nach der 5-Elemente-Kehre zu ernähren bedeutet, laut Aussage der Autorin, den natürlichen Energiefluss im Körper zu unterstützen. Die fünf Elemente sind übrigens Raum/ Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde.

Im Rezeptteil sind 80 Rezepte zu finden. Aufgeteilt sind diese nach den verschiedenen Eigenschaften, die sie fördern, wie z. B. Mut, Gelassenheit oder Vitalität. Die Autorin weist darauf hin, welchem Element die Rezepte zugeordnet sind und welche Organe positiv beeinflusst werden. Zu jeder Eigenschaft gibt es immer Rezepte für Frühstück, Lunch, Dinner und für Snacks.

Ich habe mich an das Rezept “Chinakohl a la Ayurveda” gewagt und meine Eltern zum essen eingeladen. Das Rezept ist gut aufgebaut. Die Zutaten stehen übersichtlich an der Seite und ich konnte die Anleitung Schritt für Schritt befolgen. Es hat alles gut geklappt, denn die Anleitung ist wirklich gut aufgebaut und gut nachvollziehbar. Und, das Wichtigste: Es hat allen geschmeckt!

Danach habe ich mich nachmittags an die “Amarant-Bars“, einen Snack, gemacht. Diese Anleitung fand ich ehrlich gesagt nicht so gut. Laut Zutatenliste braucht man 40 g Rosinen und einen Esslöffel Rosinen. Nach der Anleitung sollen die Rosinen aber mit fast allen Zutaten zusammen in einer Küchenmaschine zerkleinert werden. Es steht nichts davon, dass man den Esslöffel Rosinen oder die 40 g Rosinen für irgendetwas zurückbehalten soll. Entweder gibt es also einen Fehler in der Zutatenliste oder in der Anleitung. Das sollte nicht passieren.

Die Zutaten an sich sind teilweise für unsere westliche Küche etwas exotisch, wie gepuffter Quinoa. Es werden doch relativ häufig Zutaten verwendet, die an nicht mal eben so im Supermarkt bekommt. Mir persönlich gefallen solche Rezepte nicht so sehr, da es hier auf dem Land manchmal nicht so einfach ist, alle Zutaten zusammen zu bekommen. Und man braucht auf jeden Fall eine Küchenmaschine, da man doch relativ oft Zutaten zerkleinern muss.

Von mir gibt es 3 Federn für dieses Rezeptbuch von Anastasia Zampounidis. Die Rezepte hören sich spannend an und die Fotos machen Lust darauf, diese auszuprobieren, aber ich gehe nicht mit allem, was sie über Ernährung sagt konform.

Ich würde euch eher die Bücher von Ilse Gutjahr empfehlen, wenn ihr euch zuckerfrei ernähren wollt. Sie hält sich an die Ernährungslehre von Dr. Bruker, die für mich einleuchtender ist und die Rezepte, die man in den Büchern von Ilse Gutjahr findet, sind einfach bodenständiger.

Weitere Rezensionen findet ihr bei:
Buchspinat

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