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[Rezension] Die Akte Zodiac – Folge 1 – Linus Geschke

Geposted am 29. November 2016 um 14:09

Rezension, Edel Elements Verlag, Linus Geschke

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Titel: Die Akte Zodiac
Reihe: Band 1
Autor: Linus Geschke
Verlag: Edel Elements
Erscheinungsjahr: 2016
Einband: ebook
Seitenanzahl: 73

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

Wenn der Maskenmann kommt, sterben Liebespaare. Meist nachts, meist auf abgelegenen Parkplätzen. Das Ermittlerteam um Kommissarin Eva Lendt und dem Fallanalytiker Marco Brock steht vor einem Rätsel, bis es merkt, dass die Morde den Taten eines berüchtigten Killers gleichen, der Ende der sechziger Jahre in der San Francisco Bay Area gewütet hat.

Rezension:

Ich hatte wirklich Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu finden. Die Figuren blieben mir sehr fern. Weder Eva Lendt, noch Marco Brock lassen den Leser wirklich an sich heran. Oliver, der berufliche Partner von Eva ist fast gar nicht präsent.

Mir fiel es sehr schwer, nachzuvollziehen, warum sich Eva so quer stellt, was die Hilfe des Fallanalytikers Marco Brock angeht. Sie sollte doch eigentlich froh sein, dass sie bei diesem Fall Hilfe an die Seite gestellt bekommt, immerhin gilt es einen Mord aufzuklären. Und, wenn sie das nicht anerkennen kann, dann sollte man doch wenigstens meinen, dass sie professionell damit umgehen kann. Sie wirkt aber fast schon zickig.

Oliver ist einfach nur total arrogant. Seine Bettgeschichte wirft er mitten in der Nacht aus der Wohnung. Immerhin ruft er ihr noch ein Taxi. Ob er es auch bezahlt, das sei mal dahin gestellt… Unsympathisch. Genau so geht es auch beruflich weiter. Er ist überheblich und lässt Eva das auch spüren. Auch, wenn sie nicht unschuldig daran ist, so fand ich es trotzdem unangemessen.

Ab ungefähr der Hälfte fängt die Geschichte an, etwas anzuziehen. Das Tempo wird höher, die Ermittler fangen wirklich an, zu ermitteln. Man hat das Gefühl, dass die Sache in Gang kommt. Ja, ich muss gestehen, dass es anfing, mir zu gefallen. Aber dann…. gerade, als man drin ist, ist ja auch schon wieder Schluss. Immerhin hat Band 1 auf meinem Kobo-Reader sogar nur 60 Seiten. Mich hat das ein bisschen geärgert. Da ich die Bücher als Rezensionsexemplare erhalten habe, kann ich natürlich gleich weiterlesen. Aber, hätte ich das Buch gekauft, dann wäre ich, glaube ich, schon sehr verärgert, da es für den Leser nicht schlüssig ist, warum mitten in der Geschichte abgebrochen wird und man mit Band 2 weitermachen muss. Das Konzept hinter dem Vierteiler erschließt sich mir, ehrlich gesagt, derzeit noch nicht.

Von mir gibt es für diesen Auftakt 3 Federn. Leider bleiben die Figuren, obwohl es gefühlt in diesem Band nur darum, geht, diese einzuführen, dem Leser fern und so hat man etwas Probleme, in die Geschichte hinein zu finden. Dennoch bin ich auch auf den zweiten Band gespannt, weil Linus Geschke es im richtigen Moment geschafft hat, das Tempo anzuziehen. Mal schauen, wie es weitergeht.

Eine weitere Rezension findest du hier:
Sommermädchenswelt

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