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[Alltagsworte] Samstagsplausch 18/2020

Geposted am 2. Mai 2020 um 7:00

Samstagsplausch

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Die letzte Woche startete sehr unschön mit starken Spannungskopfschmerzen. Samstag lag ich komplett flach. Es wird gerade einfach zu viel für mich. Von daher war ich froh, dass ich dies schon in der Woche gemerkt hatte und die Reißleine in Form von Urlaub gezogen hatte. Im Moment wird der Streß einfach wieder zu hoch, so dass ich wieder öfter mit Kopfschmerzen zu kämpfen habe. Die Kopfschmerzen haben wir mit entspannen und regelmäßiger Nackenmassage dann aber ganz gut in den Griff bekommen, so dass ich den Sonntag dann genießen konnte.

Trotzdem habe ich mir nicht nehmen lassen, wie geplant am Samstag den Dithmarscher Mehlbüddel zu kochen. So richtig traditionell im Tuch. War gar nicht schwierig und hat super geschmeckt. Auf Empfehlung einer Freundin habe ich dieses Rezept benutzt: Dithmarscher Mehlbüddel

Dithmarscher Mehlbeutel, Mehlbüddel, Samstagsplausch

Ich war doch ein bisschen stolz auf mich, dass ich das hinbekommen habe. Torben hat uns eine Erdbeersoße dazu gemacht. Für Soßen ist definitiv er zuständig. Das kann er viel besser, als ich. Montag gab es die Reste, diesmal mit Kirschsoße. Da ist hier jetzt tatsächlich ein kleiner Geschmacks”krieg” entbrannt. Ich bin für Erdbeer-, Torben für Kirschsoße.

Sonntag habe ich endlich mal wieder eine Runde durch den Samstagsplausch gedreht und kommentiert. Torben musste arbeiten, der hatte Bereitschaft und musste los, so dass ich Zeit hatte.  Als er von der Arbeit wieder kam hatte ich schon Sauerkraut-Kartoffel-Auflauf vorbereitet. Wir haben dann noch Bratwurst dazu gebraten und sehr lecker gegessen. Diese Reste gab es dann am Dienstag. Gut durchgezogen schmeckte der Auflauf fast noch ein bisschen besser.

Montag haben wir einen gemeinsamen Urlaubstag an der Eider genossen. Wir haben einen Spaziergang von knapp 6 km gemacht. War richtig schön, die Sonne schien, es gab, wie es bei uns an der Nordsee ja so ist, ein bisschen Wind und es war einfach absolut ruhig um uns rum. Beenden wollten wir den Spaziergang eigentlich in der Nähe des Eidersperrwerks, im Katinger Watt, wo man von Beobachtungshütten aus die dort versammelte Enten- und Gänsewelt beobachten kann. Eigentlich… wie sollte es auch anders sein? Die Hütten sind gesperrt. Wegen Corona. Ganz ehrlich… was meinen die, wieviele Menschen sich da versammeln sollten? Touristen dürfen hier ja nicht mehr ins Land. Rechnen die mit Menschenmassen dort, die es zu verhindern gilt? Ich kann mir echt nur noch an den Kopf fassen, was in diesem Land vor sich geht. Den dort versammelten Schafen, Gänsen und Enten hat übrigens niemand Bescheid gegeben, dass Versammlungen nicht mehr erlaubt sind. Sollte vielleicht mal jemand nachholen…

Dienstag war mein zweiter und auch schon wieder letzter Urlaubstag. Den haben wir ruhig gemacht, da das Wetter schlechter wurde. Kalt und windig war es. Regen war auch angesagt, der aber erst gegen Abend kam. Ich lese gerade Niemandsland von Tobias Goldfarb und habe mich damit auf dem Sofa eingekuschelt. Halb bin ich durch. Skurril irgendwie, aber es gefällt mir inzwischen ganz gut. In die Geschichte muss man sich tatsächlich erst rein finden und sich darauf einlassen. Abends waren wir noch einkaufen, ohne Maske. Ab Mittwoch herrschte in SH ja Maskenpflicht. Von daher nochmal Hamsterkäufe tätigen. Wir waren nicht die Einzigen, die so dachten, denn die Regale waren so leer, wie am Anfang des Wahnsinns.

Mittwoch war dann wieder arbeiten angesagt und es ist stressig. Ja, ich weiß, das sage ich in letzter Zeit immer, aber es ist halt auch so. Spannender Weise berichtete meine Kollegin, dass Montag und Dienstag eher ruhig war. Ab Mittwoch ging es wieder rund. Mittwochabend habe ich dann endlich mal Masken genäht. Meine Freundin hatte mir lieber Weise schon zwei in den Briefkasten geworfen, aber irgendwie haute das noch nicht so ganz hin, da sie oben an der Nase nicht dicht genug abschloss. Die Brille beschlug immer. Also nochmal was Anderes ausprobieren.

Das erste Foto sagt übrigens aus, wie ich zu der Maske stehe. Sieht doch stylisch aus, mein Modell mit dem Namen “ich hasse es, zu was wir hier gezwungen werden”, oder?  😉

So sind unsere Exemplare geworden. Oben ein Pfeifenreiniger eingenäht und unten Abnäher rein. So geht es ganz gut. Die Brille beschlägt nur ein bisschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Könnte schlimmer sein, aber ich hasse es nach wie vor mit jeder Faser meines Seins , dass wir die Dinger tragen müssen. Von dem mit dem Rosenmotiv habe ich mir gleich 4 Stück gemacht, so bin ich erstmal ausgerüstet. Der Schwarze ist auch gut, aber der sitzt an den Ohren nicht ganz so gut. Ist eben auch wichtig, dass man vernünftigen Stoff hat, der nicht so labbert.

Donnerstag bin ich nach der Arbeit wieder gelaufen. Ich liebe es zwar immer noch nicht, aber es tut einfach gut, dem Streß davon zu laufen. Nach meinen 3,3 km fühle ich mich immer sehr gut, weil ich auch ein bisschen Stolz auf mich bin. Vor allem habe ich es dieses Mal wieder geschafft die Strecke durch zu laufen, obwohl ich die letzten 1,3 km wirklich sehr gegen mich selbst kämpfen musste. Gebraucht habe ich 24 Minuten. War wirklich gut, vor allem waren meine Kopfschmerzen danach auch weg.  Abends habe ich ein bisschen Fern geschaut und weiter in Niemandsstadt von Tobias Goldfarb gelesen. Am Freitag habe ich das Buch beendet. Die Rezension folgt in Kürze. Zum Glück war das Wetter bei uns nicht so toll, so dass der Ausfall des Maifeuers nicht ganz so schlimm war.

Freitag habe ich auf SWR “Die Mädels vom Immenhof” und “Hochzeit auf Immenhof” geschaut. Ich bin so eine Heulsuse. Als der Immenhof versteigert werden soll laufen natürlich die Tränen, ebenso, als sie ihn wieder bekommen und als geheiratet wird. Hach, ich liebe diese kitschigen Filme (aber nur die ersten Drei!). Das ist genau das Richtige jetzt.

Online gegangen sind die Rezensionen zu “Mikro-Abenteuer-Kärtchen“, die mir sehr gut gefallen haben und einem “Tagebuch für Alltagsabenteuer“. Die Mikro-Abenteuer-Kärtchen, die wir benutzt haben klebe ich  mit einem kleinen Tagebucheintrag ab sofort in mein sehr vernachlässigtes Bullet Journal ein. Mal schauen, wann und ob wir alle 52 Kärtchen benutzen werden.

Nun wünsche ich euch ein entspanntes Wochenende.
Wir werden es uns gemütlich machen.

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