• 5 Sterne,  Gelesen 2026,  Rezensionen

    [Rezension] Arena´89 (3): Der einzige Zeuge – Stephan Steinthal

    Rezension, Stephan Steinthal, Arena´89, Selfpublishing, Cover,

    Titel: Der einzige Zeuge
    Reihe: Arena´89; Band 3
    Autor: Stephan Steinthal
    Verlag: Selfpublishing
    Erscheinungsjahr: 2026
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl:
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Reva ist der Arena entkommen, doch das Spiel geht weiter. Zwischen Verrat, Familiengeheimnissen und der letzten Maske des Kaisers entscheidet sich, ob aus ihrem Symbol echte Freiheit wird, oder ob selbst die Rebellion nur eine weitere Show ist.

    Reva hat die Bühne verlassen. Die Liga jagt ihre wertvollste Auctora quer durch die Stadt. Im Untergrund trifft sie auf den Mann, den sie für immer verloren glaubte: ihren Vater Taven. Und mit ihm eine Wahrheit, die das ganze System ins Wanken bringt. Gemeinsam schmieden sie einen Plan: den Kaiser stürzen, das Arena-System für immer beenden. Doch die Arena verschlingt alles, sogar den Widerstand. Wer Wahrheit verkündet, wird selbst zur Quote. Wenn die Herrschenden fallen sollen, müssen Reva und ihre Verbündeten dorthin zurück, wo alles begann: in die Arena. Als Show, die keiner mehr kontrollieren kann. Wahrheit braucht Quote.

    Rezension:

    Zuerst mal zum Cover. Seitdem ich Band 1 gelesen habe, wurden die Cover überarbeitet und das neue Cover ist so stimmig und ausdrucksstark. Ganz großartig geworden. Aus meiner Sicht haben die Bücher dadurch nochmal gewonnen, denn das Cover ist nun einmal der erste Eindruck, auch wenn der Inhalt wichtiger sein sollte. Und, da kommen wir auch gleich zu dem, was zählt… dem Inhalt.

    Auch Band 3 hat mich von der ersten Seite an gefesselt und er bringt diese Trilogie zu einem gelungenen runden Abschluss. Stimmig von der ersten bis zur letzten Seite. Sowas hat man selten, da oft bei Trilogien ja die mittleren Bände ein bisschen schwächeln. Das ist hier definiiv nicht der Fall.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen

    [Rezension] Dürre (3): Prophezeiung der Dämmerung – D. K. Berg

    D. K. Berg, Cover, Dürre-Trilogie, Rezension

    Titel: Prophezeiung der Dämmerung
    Reihe: Dürre; Band 3
    Autorin: D. K. Berg
    Verlag: Infinity Gaze
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Taschenbuch
    Seitenanzahl: 560
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Was, wenn eine Prophezeiung plötzlich Deine Zukunft bestimmen will? 2489 – Die Menschheit hat die Erde hinter sich gelassen und auf Terra Nova mit ihren sieben Monden eine neue, scheinbar friedliche Heimat gefunden. Jacks Entschluss, sein Wort zu halten und nach Luna V zurückzukehren, erweist sich als schwerer Fehler. Ihm bleibt nur die Flucht vor seinem gewalttätigen Onkel zurück nach Terra Nova. Schon auf dem Rückweg lauern Gefahren. Nur mühsam gewöhnt er sich an das neue Leben unter falscher Identität. Das gilt insbesondere für sein Studium an der Sternenakademie. Als vermeintlicher Loonie und Bastard des Senators ist er dort vielen Schikanen und Vorurteilen ausgesetzt. Zum Glück kann er sich auf seine Freunde verlassen, die ihn auf seinem neuen Weg unterstützen. Schon bald wird klar, dass die Bruderschaft des Lichts unter allen Umständen ihre Prophezeiung erfüllt sehen will. Mit ihm als Krieger an der Spitze. Eine Jagd beginnt.

    Rezension:

    D. K. Berg mag es wirklich mit dem Leser tun. Es geht los und schon wirft sie uns wieder mitten hinein ins brutale Geschehen. Schnell war ich wieder an Jacks Seite und habe mit ihm gelitten. Von Luna V geht es im Laufe der Geschichte wieder nach Terra Nova, aber wer denkt, dass Jack dort endlich zur Ruhe kommen kann, der irrt. Spannend zeigt die Autorin ein Machtspiel auf, das seinesgleichen sucht. Ob brutale körperliche Gewalt, oder für andere kaum wahrnehmbare psychische Gewalt, als Leser weiß man am Ende kaum, was schlimmer ist.

    Jack ist ein faszinierender Charakter. Tief traumatisiert, aber nach wie vor ungebrochen, versucht er sich in sein Leben einzufinden. Er beweist Mut und unglaubliche Stärke und hat mir auf den fast 600 Seiten immer und immer wieder Bewunderung abgerungen. Dabei hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dass er alles einfach so wegsteckt. Er hadert sehr mit dem, was passiert. Aber Jack lässt sich nicht unterkriegen. Er hat ein Ziel vor Augen und setzt alles daran, es zu erreichen.

  • 4 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen

    [Rezension] Honesty (2): Was die Lüge uns kostet – Franzi Kopka

    Franzi Kopka, Rezension, Sauerländer Verlag, Honesty, Cover

    Titel: Was die Lüge uns kostet
    Reihe: Honesty; Band 2
    Autorin: Franzi Kopka
    Verlag: Sauerländer
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 544
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    Seit Grayson ihr die Wahrheit über die korrupte Regierung Sestibys erzählt hat, liegt Maes Welt in Scherben. Denn ihr Bruder Nick ist gerade als jüngstes Parlamentsmitglied vereidigt worden, und sie muss sich entscheiden, auf wessen Seite sie steht: auf der des Widerstands oder bei ihrer Familie, die ihr bisher alles bedeutet hat.

    Doch Mae kann nicht länger tatenlos dabei zusehen, wie die Bewohnenden Sestibys betrogen werden. Als sie für PR-Zwecke unfreiwillig in den Fokus der Medien gerät, beschließt sie, ihren Ruhm zugunsten des Widerstands zu nutzen und selbst tiefer in die Geheimnisse der Regierung einzutauchen. Auch wenn das bedeutet, sich öffentlich gegen den Mann stellen zu müssen, für den ihr Herz in Wahrheit schlägt.

    Rezension:

    Was die Lüge uns kostet hat mich von Anfang an begeistert. Franzi Kopka versteht es, tiefgründige Emotionen und komplexe Charaktere in eine packende Handlung einzubetten. Besonders spannend war es, die Entwicklung der Protagonistin Mae zu verfolgen. Nachdem während eines Anschlags viele Menschen verletzt wurden und ihr Vater seitdem im Koma liegt, steht Mae unter enormem Druck. Es wird für sie immer schwieriger, zu verbergen, dass sie Gefühle empfindet – Gefühle, die in ihrer Welt nicht erlaubt sind. Ich fand es unglaublich beeindruckend, wie stark Mae mit dieser Situation umgeht. Ihre innere Zerrissenheit und ihre Weiterentwicklung waren nachvollziehbar dargestellt und ich bin gespannt, wie sie sich in Band 3 weiterentwickeln wird.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2024,  Rezensionen

    [Rezension] Honesty (1): Was die Wahrheit verbirgt – Franzi Kopka

    Rezension, Franzi Kopka, Cover, Honesty 1, Sauerländer Verlag,

    Titel: Was die Wahrheit verbirgt
    Reihe: Honesty; Band 1
    Autorin: Franzi Kopka
    Verlag: Sauerländer
    Erscheinungsjahr: 2024
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 473
    Meine Wertung: 5 Sterne

    Klappentext:

    Nach der großen Pandemie und einem erbitterten Krieg herrscht in Sestiby vollkommener Frieden. Eine allgegenwärtige KI sorgt für die Bevölkerung. Lügen gehören der Vergangenheit an, genau wie jene Emotionen, die Menschen unbedacht handeln lassen: Misstrauen, Eifersucht oder Wut. Nur Mae spürt diese verbotenen Gefühle – Gefühle, die sie ihr sicheres Leben kosten könnten. Als sie in das Partnerschaftsprogramm der Regierung gesteckt wird, steht sie unter strengster Beobachtung. Sie tut alles, um nicht aufzufliegen, wäre da nur nicht dieser gefährlich attraktive Typ mit den frostblauen Augen, der sie immer wieder provoziert – bis er ihr ganzes Weltbild mit nur einem Satz zum Einsturz bringt.

    Rezension:

    Protagonistin dieses Buches ist Maeander Elking, genannt Mae. Mae hat mir von der ersten Seite an sehr gut gefallen. Sie ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, die mit ihrem Schicksal umzugehen weiß. Ihr Leben ist sehr gefährlich, denn ein falsches Wort, eine falsche Regung, kann sie das Leben kosten. Im Laufe der Geschichte macht Mae eine schöne Entwicklung durch, die der Figur und der Entwicklung der Geschichte angemessen ist.

    Die Welt, die Franzi Kopka gestrickt hat ist nicht besonders schön. Wir befinden uns nach einer großen Pandemie und einem Krieg und Deutschland gibt es so nicht mehr. Das Land heißt jetzt Sestiby und ist in 8 Ringe eingeteilt. Je weiter von Center entfernt ein Ring liegt, umso schlechter geht es der Bevölkerung. Erinnert ein bisschen an die Tribute von Panem und die Distrikte. Die Bevölkerung wird durch die Gabe von Tabletten gefügig gehalten. Lügen und große Gefühle, wie Wut, Trauer, Angst, gibt es nicht mehr. Spannend fand ich, dass weder Mae, noch der Leser weiß, wem nun eigentlich zu trauen ist. Wer ist ein Liar und wer ist durch die Tablette gezwungen, die Wahrheit zu sagen?

  • 4 Sterne,  Gelesen 2023,  Rezensionen

    [Rezension] Fire & Frost (1): Vom Eis berührt – Elly Blake

    Elly Blake, Rezension, Cover, Ravensburger Verlag,

    Titel: Vom Eis berührt
    Reihe: Fire & Frost; Band 1
    Autorin: Elly Blake
    Verlag: Ravensburger
    Erscheinungsjahr: 2018
    Einband: Hardcover
    Seitenanzahl: 404
    Meine Wertung: 4 Sterne

    Klappentext:

    Ein Mädchen mit Feuer im Herzen.
    Ein Krieger so kalt wie Eis.
    Um das Königreich zu retten, müssen sich Feuer und Eis verbünden.

    Ruby lebt in ständiger Gefahr, denn sie besitzt die Gabe, mit Feuer zu heilen und zu zerstören. Und Firebloods wie sie werden von der Frostblood-Elite des Königreichs gejagt. Ausgerechnet der junge Frostblood-Krieger Arcus rettet sie. Er braucht Ruby, um eine Rebellion gegen den verhassten König anzuzetteln. Ruby weiß, dass sie ihm nicht vertrauen sollte, doch jede Berührung zwischen ihnen knistert wie eine Flamme im Schnee. Sie ahnt nicht, welches Geheimnis sich hinter seiner Fassade verbirgt …

    Rezension:

    Dieses Buch stand tatsächlich seit 2018, als ich es das erste Mal auf der Leipziger Buchmesse gesehen habe, auf meiner Wunschliste. Nun ist es endlich, genau wie auch die anderen beiden Bände, bei mir eingezogen. Was soll ich sagen? Ich lese ja tatsächlich sehr selten Fantasy, aber dieses Buch hatte mich damals am Stand des Ravensburger Verlages irgendwie angesprochen. Ich hätte nicht so lange warten sollen, diese Trilogie zu beginnen, denn sie hat mich wirklich in ihren Bann gezogen.

  • 5 Sterne,  Gelesen 2022,  Rezensionen

    [Rezension] Gestüt Sommerroth (3): Emilies Hoffnung – Bianca Elliott

    Tinte & Feder, Bianca Elliott, Gestüt Sommerroth, Rezension

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    Titel: Emilies Hoffnung
    Reihe: Gestüt Sommerroth; Band 3
    Autorin: Bianca Elliott
    Verlag: Tinte & Feder
    Erscheinungsjahr: 2022
    Einband: Taschenbuch, ebook
    Seitenanzahl: 557

    Meine Wertung: 5 Federn

    Klappentext:

    Ein halbes Jahr nach Kriegsende gehört Gut Sommerroth endlich Emilie und ihrem Johann. Zur Ruhe kommt das Paar trotzdem nicht, denn ein strenger Winter naht und der letzte Wunsch von Emilies Vater ist noch immer unerfüllt. Um die heimische Trakehnerzucht in seinem Sinne weiterzuführen, muss sie die berühmten ostpreußischen Züchter finden. Haben sie den Krieg überlebt? Trotz ihrer Schwangerschaft begibt Emilie sich auf die gefahrvolle Suche.

    Marisas Liebe zu Mark ist neu entflammt und in wenigen Monaten werden sie Eltern. Ein Urlaub soll dieses Glück krönen, da erhalten sie Nachricht von Sommerroth. Die Zeilen sind für die Hochzeitsplanerin ein Schock und wenig später steht die Ordnung auf dem Gut kopf. Hilfesuchend wendet sich Marisa an ihre Großmutter Emilie, doch die spricht immerzu von einer verschollenen Frau aus der Vergangenheit. Was hat diese Unbekannte mit Sommerroth zu tun? Marisa glaubt, Emilie hütet ein letztes Geheimnis.

    Rezension:

    Mit „Emilies Hoffnung“ legt Bianca Elliott nun den dritten und letzten Band um das Gestüt Sommerroth vor. Ich bin tatsächlich sehr traurig darüber, dass ich Emilie, ihre wunderbare Familie und die Trakehner nicht mehr begleiten darf.

    Auch in diesem Band habe ich wieder einiges an Tränen vergossen. Die Geschichte rund um die Trakehner ist einfach so unglaublich berührend geschrieben. Der Schreibstil von Bianca Elliott ist gewohnt bildhaft und sehr eindringlich. Sie schafft es immer wieder, mit ihrer Art, zu schreiben, mein Herz zu berühren.

    Bianca Elliott schafft es, die Geschichte richtig schön rund zu machen. Wir hören Emilies und Krysztofs Geschichte bis zum Ende. Wie beide sich für die Trakehner eingesetzt haben, ist so berührend und gleichzeitig so spannend. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg unter den britischen Besatzern war für die Trakehner nicht immer einfach. Vor allem als Colonel Baker abgesetzt werden soll. Es wird einfach nicht besser, sondern eher schelchter für Emilie und ihre treuen Pferde. Ganz besonders spannend fand ich auch Minnas Hintergrundgeschichte. Ich hätte nicht gedacht, dass wir sie nochmal so hautnah erleben würden und ich mochte die Geschichte, die die Autorin ihr auf den Laib geschrieben hat, sehr.