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[Alltagsworte] Samstagsplausch 19/2020

Geposted am 9. Mai 2020 um 7:00

Gerne nehme ich auch heute wieder bei Andrea und ihrem Blog Karminrot am Kaffeetisch Platz zum

Samstagsplausch

Samstag hatte meine Schwester Geburtstag. Das haben meine Eltern, sie und ich schön mit Kaffee und Kuchen gefeiert, denn zum Glück darf man mit der Familie ja. War total gemütlich und die Apfel-Schmand-Torte war richtig lecker. Ich bin gespannt, ob ich meinen 40. Geburtstag im Juli feiern darf, aber so richtig rechne ich nicht damit, dass es bis dahin wieder erlaubt ist. Stört mich nicht mega, da ich eh nicht groß feiern wollte, aber mit ein paar guten Freunden bei Kaffee und Kuchen zusammen sitzen natürlich schon.

Danach war ich noch laufen, aber irgendwie lief das nicht so rund. Es war total windig und gefühlt kam der Wind immer von vorn, so dass es sehr anstregend war. Montag ging das Laufen total gut, Mittwoch wieder gar nicht. Irgendwie ist es derzeit ein Auf und Ab, was meine Kondition angeht. Aber Hauptsache unterwegs und ein bisschen was tun.

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[Rezension] Niemandsstadt – Tobias Goldfarb

Geposted am 4. Mai 2020 um 13:32

Rezension, Thienemann Verlag, Tobias Goldfarb,

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Titel: Niemandsstadt
Reihe: Einzelband
Autor: Tobias Goldfarb
Verlag: Thienemann
Erscheinungsjahr: 2020
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 368

Meine Wertung: 3 Federn

Klappentext:

In der Niemandsstadt gibt es alles, was man sich in der Wirklichkeit erträumt. Drachen ziehen durch die Wolken, Statuen zwinkern einem freundlich zu. Gleich drei Sonnen wärmen Gesicht und Rücken. Räume entstehen immer dann, wenn man sie braucht. Hier fühlt sich Josefine wohl. Doch diese Stadt, ihre Geschöpfe und ihr Zauber sind in Gefahr. Bedroht von spionierenden Crowbots, von Magie raubenden Maschinen, von einer weiten, weißen Leere. Ausgerechnet Josefine soll eingreifen – aber wie bekämpft man einen Gegner, der nicht existiert?

Rezension:

Die Geschichte wird zunächst aus Josefines Sicht und später aus Elisabeths Sicht geschildert. Gut gefallen hat mir, dass für beide Figuren verschiedene Schriftarten gewählt wurden, so dass man immer genau weiß, wenn man gerade begleitet. So unterschiedlich die beiden Protagonistinnen sind, so spannend sind dennoch beide Stränge. Bei Josefine hat es etwas gedauert, bis ich mich mit ihr anfreunden konnte, bei Elisabeth ging es deutlich schneller.

Der Einstieg in die Niemandsstadt fiel mir dann auch ehrlich gesagt nicht ganz leicht. Josefine macht es dem Leser am Anfang nicht einfach, sie zu mögen und irgendwie wirkten ihre Gedanken etwas konfus. Gut, vielleicht ist man auch etwas konfus, wenn man zwischendurch aus der Realität in eine andere Realität abtaucht und nicht so genau weiß, was es damit auf sich hat. Gewundert hat mich, das Josefine alles einfach so hin nimmt. Sie wundert sich kaum, hinterfragt nicht. Im Laufe des Buches änderte es sich. Josefine macht eine deutliche Entwicklung durch und sie wird sympathischer und auch nahbarer. Ihre Handlungen und Gedanken lassen sich besser nachvollziehen. Dennoch hätte ich mir für Josefine etwas mehr Biss gewünscht. Sie ist und bleibt ein bisschen zögerlich, ein bisschen zu zurückhaltend.

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[Nostalgie] Eva von Schreibtrieb – Der Buchblog erinnert sich…

Geposted am 15. Mai 2017 um 14:55

Nostalgie

Heute erinnert sich Eva vom Blog “Schreibtrieb” an ihr liebstes Jugendbuch. Auf Eva Blog gefallen mir die wirklich gut geschriebenen Rezensionen und die Fotos, auf denen sie die Bücher wunderschön in Szene setzt. Nostalgie

Ihren Blog erkennt man an diesem Logo, das mir total gefällt und viel Wiedererkennungswert hat.

Findet ihr nicht auch? Schaut mal bei Eva vorbei, es lohnt sich!

Eva ist aber nicht nur Bloggerin, sondern auch Autorin. Auch ihr Autorenblog hat den Namen Schreibtrieb. Schaut auch dort gerne einmal vorbei.

Nun wollen wir aber zu Evas liebstem Jugendbuch kommen: weiterlesen

[Nostalgie] Daniela Drescher erinnert sich…

Geposted am 11. Oktober 2016 um 9:41

Und noch eine wunderbare Autorin hat sich meinen Fragen gestellt und in “Nostalgie” geschwelgt. Daniela Drescher schreibt ganz bezaubernde Kinderbücher. Ich habe von ihr bereits “Pippa und Pelle im Schnee” und “Giesbert in der Regentonne” rezensiert. Schaut euch gerne mal auf ihrer Homepage um. Dort findet ihr alle ihre Bücher. Ich kann sie Eltern von kleineren Kindern und auch Erwachsenen, die Kinderbücher lieben, wirklich ans Herz legen.

Seid ihr schon gespannt, welches Buch Daniela Drescher als ihr liebstes Kinderbuch auserkoren hat? Dann mal schnell los:

Welches war Ihr liebstes Kinder- oder Jugendbuch?

Das war “Die kleine Hexe” von Otfried Preussler.

Worum ging es in diesem Buch?

Obwohl die kleine Hexe mit ihren einhundertsiebenundzwanzig Jahren noch zu jung ist, geht sie auf den Blocksberg zur Walpurgisnacht. Dort wird sie von den großen Hexen entdeckt und (ohne ihren Besen) wieder fort geschickt. Die Oberhexe allerdings verspricht der kleinen Hexe, dass sie vielleicht im nächsten Jahr dabei sein dürfe, wenn sie eine gute Hexe geworden wäre. Also übt die kleine Hexe zusammen mit dem Raben Abraxas das ganze Jahr über gute Hexereien und hilft so vielen kleinen und großen Leuten in ihrer Nostalgie, Otfried Preussler, Thienemann VerlagUmgebung.
Am Tag der Hexenprüfung aber muss sie feststellen, dass die großen Hexen eine ganz andere Vorstellung von einer “guten Hexe” haben und so wird sie wieder bestraft und davon gejagt. Doch die kleine Hexe lässt sich nicht entmutigen und in der Walpurgisnacht gelingt es ihr dann schließlich, die großen Hexen zu überlisten – denn nachdem sie nun ein Jahr lang geübt hat, klappt die Hexerei jetzt wie am Schnürchen!

Warum haben Sie es geliebt?

Natürlich war es die Geschichte.
Die kleine Hexe war und ist so liebenswert – ich hatte mir immer gewünscht, so eine Schwester zu haben.
Und auch ein zahmer Rabe Abraxas sollte auf meiner Schulter sitzen…
Aber ganz besonders waren es auch die kongenialen Illustrationen von Winnie Gebhardt-Gayler, die mich in ihren Bann gezogen haben.

Haben Sie noch in Ihrem Regal stehen?

Nein, das habe ich leider nicht mehr.
Aber für unsere eigenen Kinder haben wir damals auf dem Flohmarkt eine Ausgabe von 1957! gefunden und die steht auch heute noch  in meinem Regal.

Vielleicht als Zusatzfrage, falls Ihnen dazu etwas einfällt: Glauben Sie, dass dieses Buch auch heute noch Kinder/ Jugendliche begeistern kann?

Auf jeden Fall!
So ist das mit Geschichten, die die Seele berühren, denen ein Zauber inne wohnt: Sie bleiben gültig.
Ich glaube, Otfried Preußler hat seine Geschichten, seine Protagonisten, das Schreiben an sich sehr geliebt, und diese Liebe spüren wir.
Das ist Magie!


Ich danke Daniela Drescher sehr herzlich, dass sie sich die Zeit genommen hat, meine Fragen zu beantworten!

Damit wurde die kleine Hexe nun, ebenso wie Ronja Räubertochter, zum zweiten Mal genannt. Ich denke, dass “Die kleine Hexe” (wie alle Bücher von Otfried Preußler) auch wirklich zeitlos ist und noch von Generationen von Kindern geliebt werden wird. In meinen Augen war er ein begnadeter Kinderbuchautor. Wenn ihr Lust habt, dann schaut euch auch das Interview mit Emily Bold an. Auch sie hat über die kleine Hexe und ihre Liebe zu diesem Buch berichtet.

Wie sieht es bei euch aus? Kennt ihr die kleine Hexe? Mögt ihr sie und ihren Raben Abraxas?

[Nostalgie] Petra Röder erinnert sich…

Geposted am 26. Juni 2014 um 14:52

Wie bereits angekündigt werde ich in meiner Reihe “Nostalgie” in loser Reihenfolge auch die Lieblingskinder und -jugendbücher unserer liebsten Autoren und Autorinnen vorstellen. Den Anfang macht Petra Röder.

Petra selbst ist sehr vielseitig. Ihre erste Trilogie handelte von Vampieren, weiter ging es mit einem Zeitreise-Roman, einer Chick-Lit-Reihe. Aber auch der Welt des Romatic-Thrills und der Fantasy ist sie zuhause. Gut passt dazu natürlich ihr Lieblingsbuch aus der Kinder- bzw. Jugendzeit. Quasi ein Standardwerk der Fantasy, das wohl in fast jedem lesenden Haushalt mal zu finden war.

Petras Lieblingsbuch ist “Die unendliche Geschichte” von Michael Ende.

Erscheinungsjahr: 1979

Verlag: Thienemanns Verlag

Hier nun das, was Petra Röder über ihr liebstes Buch erzählt:

Wie viele meiner Leser schon wissen, war „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende das erste Buch, das mich gefesselt und nachhaltig beeindruckt hat. Ich kann mich noch erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich bekam dieses Buch als Teenager geschenkt und war maßlos enttäuscht, dass man es gewagt hatte, mir ein langweiliges Buch zu schenken.

Dazu muss ich sagen, dass ich in meiner Kindheit keine Leseratte war. Stattdessen saß ich stundenlang am Tisch, habe Geschichten gezeichnet und meine eigene, kleine Fantasiewelt erschaffen.

Der Roman lag gut zwei Monate im Regal, bevor ich überhaupt einen Blick auf den Klappentext geworfen habe. Im Sommer dann, als keiner meiner Freunde Zeit hatte, mit mir ins Freibad zu gehen, schnappte ich mir eine Decke, den dicken Schinken und legte mich in den Garten.

Ich begann zu lesen, dachte aber nicht, dass ich lange durchhalten würde. Falsch gedacht, wie sich herausstellte. Die Geschichte um Bastian, Atréju und die Welt Phántasien, zog mich sofort in seinen Bann.

Worum geht es: Es geht um Bastian Bux einen zehnjährigen Jungen, der von seinem Vater kaum beachtet wird, da dieser sich in der Trauer um seine tote Frau verliert. Bastian ist ein Außenseiter. Als er wieder einmal von seinen Schulkameraden schikaniert und gejagt wird, flüchtet er in die Buchhandlung von Herrn Koreander.

Dort fällt sein Blick auf ein großes, in Leder gebundenes Buch, mit dem Titel Die unendliche Geschichte, das der Buchhändler gerade liest. Es fasziniert den Jungen vom ersten Moment an.

Als der Buchhändler den Raum verlässt, schnappt sich Bastian das Buch und flüchtet damit auf den Dachboden seiner Schule. Dort beginnt er, Die unendliche Geschichte zu lesen.Nostalgie, Petra Röder, Michael Ende, Thienemann Verlag

Es handelt von der Welt Phántasien, in der die kindliche Kaiserin regiert. Doch diese ist schwer erkrankt und so wie sie selbst, stirbt auch Phántasien mit ihr. Schon jetzt droht das Nichts Teile der Welt und deren Bewohner zu verschlingen und lässt nichts von ihnen übrig. In ihrer Verzweiflung sendet die kindliche Kaiserin den jungen Krieger Atréju aus, der ein Heilmittel finden soll.

Atréju reist durch Phántasien, auf der Suche nach einem Weg, die kindliche Kaiserin und somit auch die Welt zu retten. Dabei erlebt er viele, spannende Abenteuer.

Bastian ist gefesselt von der Geschichte und kann nicht aufhören, zu lesen. Bald merkt er, dass er selbst in die Geschichte eingreifen kann, indem er Atéju Anweisungen gibt, Es dauert nicht lange, bis er begreift, dass er der eigentliche Retter von Phántasien ist.

Mir selbst ging es wie Bastian. Auch ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es faszinierte mich, mit wie viel Fantasie dieser Roman geschrieben worden war. Zum ersten Mal in meiner Leben verstand ich die wahre Bedeutung des Begriffes Kopfkino. Danach gab es nur ein weiteres Buch, bzw. eine Serie, die mich genauso beeindruckt hat und das war J.K. Rowlings Harry Potter.

Das Buch habe ich verliehen, nachdem ich es gelesen hatte und nie wieder zurück erhalten. Aber während ich an diesem Text saß habe, habe ich mir erneut eine Ausgabe von 1979 bestellt 🙂 Doch auch wenn ich das Buch jetzt bald wieder besitze, werde ich es wahrscheinlich kein zweites Mal lesen. Warum nicht? Weil die Story mich damals derart beeindruckt hat, dass ich die Erinnerung daran für immer beibehalten möchte. Ich hätte Angst, dass dieses Gefühl beim erneuten Lesen nicht mehr eintreten würde.

Die unendliche Geschichteist ein zeitloser Jugend-Fantasyroman, der auch heute noch seine Leser in den Bann ziehen wird. Solcher Bücher sind selten und ich bin dem Autor von ganzem Herzen dankbar für dieses wundervolle Werk.


Ich bedanke mich herzlich bei Petra für diesen wundervollen Einblick und freue mich, dass dieses Buch durch diese Aktion wieder in ihrem Regal steht!

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